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SF-Schiffsbarde

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41

Montag, 20. Mai 2019, 21:49

@Segelalex:
Warum ist die Aufbereitung schwierig? Scheint doch zu gehen, siehe mein Link. Das System ist gut durchdacht, die Tankkammern können getrennt eingebaut werden -sind ja durch Schläuche verbunden, weil ja regelmäßig umgepumpt werden muss, die notwendigen Bakterien gibts in der Tüte -schaut alles super aus.

Das Problem bei den Kleinkläranlagen ist wohl, dass die regelmäßig genutzt werden müssen. Das ist nichts für Wochenendnutzung. Ansonsten hätte ich mir das auch schon ernsthaft überlegt. Ist ja viel einfacher als Absaugen. Aber ich bin noch auf einige Jahre wohl nur Wochenendsegler, mit einer Ferienausnahme und den Brückentagen. Da ist das technisch nicht sinnvoll. Da verhungern die armen Bakterien ja. ;(
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


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Paul b

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42

Dienstag, 21. Mai 2019, 06:04

Wenn man das ganze mal für ein Wochenende betrachtet, reicht lokker ein Porta Potti für das kleine Geschäft. Habe so ein Teil seit nun 7 Jahren an Bord und kann mich entspannt zurück lehnen, denn die Entsorgung ist nahezu in jeder Landtoillette möglich. Nebenbei habe ich kein Seeventil für den Auslass und somit ein Borddurchlass und ein „Risiko“ weniger. Und beim Grauwasser aus Spüle und Waschbecken hätte ich auch schon ne Lösung parat.

Und für die Centfuchser es ist auch noch günstiger :)
:fb: Mitsegeln?
:fb: Mitfahren?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paul b« (21. Mai 2019, 06:14)


Segelalex

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43

Dienstag, 21. Mai 2019, 08:03

Warum ist die Aufbereitung schwierig?

Steht wie gesagt in Heft 12. Geht um die nicht einheitlichen gesetzlichen Vorgaben und dem damit verbundenen Risiko für die Hersteller

Gruß

Alex
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Andreas29

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44

Dienstag, 21. Mai 2019, 08:43

@Segelalex:
Warum ist die Aufbereitung schwierig? Scheint doch zu gehen, siehe mein Link. Das System ist gut durchdacht, die Tankkammern können getrennt eingebaut werden -sind ja durch Schläuche verbunden, weil ja regelmäßig umgepumpt werden muss, die notwendigen Bakterien gibts in der Tüte -schaut alles super aus.

Das Problem bei den Kleinkläranlagen ist wohl, dass die regelmäßig genutzt werden müssen. Das ist nichts für Wochenendnutzung. Ansonsten hätte ich mir das auch schon ernsthaft überlegt. Ist ja viel einfacher als Absaugen. Aber ich bin noch auf einige Jahre wohl nur Wochenendsegler, mit einer Ferienausnahme und den Brückentagen. Da ist das technisch nicht sinnvoll. Da verhungern die armen Bakterien ja. ;(


Hi,

Klein(st)Kläranlagen funktionieren nicht sicher genug. Dazu sind die Zuflüsse sowohl quantitativ als auch qualitativ zu schwankend und das mögen die Baktis nicht. Auch die Milieubedingungen bekommst Du nur mit großem Aufwand so gleichmäßig hin, dass die Baktis wirklich arbeiten.
Aus diesem Grund werden auch zunehmend die häuslichen KleinKA in BRD wenn irgend geht (also Anschluss an große KA möglich) nicht mehr genehmigt.

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

Andreas29

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45

Dienstag, 21. Mai 2019, 08:51

Hi,

in dieser Broschüre hier : Broschüre steht auf Seite 5 dass dies für Fahrzeuge gilt, die ab 1997 das erste mal in den europäischen Markt gebracht worden sind.

Abgesehen davon, dass ich einen Fäkatank nachgerüstet habe und nutze (und somit ein ruhiges Gewissen habe), verwirrt die Informationslage derzeit doch etwas.

Grüße

Andreas
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46

Dienstag, 21. Mai 2019, 09:39

Diese Broschüre bezieht sich auf die Sportbootrichtlinie (vulgo CE-Norm). Die dort genannte Richtlinie ist seit 2017 nicht mehr gültig und durch eine neue Richrlinie ersetzt, die in der Broschüre geziegte Anordnung ist so bei Neufahrzeugen nicht mehr zulässig (Dreiwegeventil muss z.B. HINTER dem Tank installiert sein). Die Richtlinie wiederum gilt für die von dir genannten Fahrzeuge. Das Einleitungsverbot in NL gilt für alle Freizeitwasserfahrzeuge von 2,5 bis 24m (das ist auch die Definition der Richtlinie) ungeachtet des Alters oder so. Einzige Ausnahme: Bj. vor 1950. Und das übrigens schon seit 2009...

Die Informationslage ist gar nicht verwirrend, zumindest nicht für YACHT-Leser ;-)))

Gruß

Alex
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Andreas29

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47

Dienstag, 21. Mai 2019, 09:44

Hi,

@Segelalex: Danke.

Grüße

Andreas
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48

Dienstag, 21. Mai 2019, 09:55

Hi,

und mit den richtigen Google Suchbegriffen findet man auch auf den "richtigen" NL-Webseiten etwas ;)

Ein paar Infos:

Info 1

und etwas offizieller:

Info 2

Wie gesagt, ich habe einen F-Tank und nutze ihn.
Ob eine Verblombung bzw. Verschluss auch für nicht NL-Beflaggte Boote gilt habe ich in erster Lesung nicht rausgefunden.
Finde ich auch etwas übertrieben, aber gut, ist dann halt so. Wenn die Absauganlagen konsequenter in Ordnung gehalten würden und nicht nur Alibifunktionen hätten, wäre die Nutzung der F-Tanks auch noch konsequenter.

Grüße

Andreas
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49

Dienstag, 21. Mai 2019, 10:38

Danke für die Links. Spannend ist ja, welche Hersteller es außer Tomlogisch noch gibt. Denn ich hab mal kurz zu suchen versucht, aber nichts gefunden... Wenn die Holländer so eine Vorschrift machen, sollten ja in Holland auch Anbieter für solche Kleinkläranlagen sein :rolleyes:
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Peter


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Segelalex

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50

Dienstag, 21. Mai 2019, 11:04

Sollten...

Gruß

Alex
Schatz, es liegt nicht an dir, es liegt am Steg...

51

Dienstag, 21. Mai 2019, 11:18

Eine Kuh pieselt am Tag 40 Liter, wenn es eine friesische Hochleistungskuh ist, eher mehr. Und das macht sie nicht nur am Wochenende bei schönem Wetter, sondern jeden Tag ihres kurzen Lebens, auch bei Schietwetter, wenn kein Wassersportler unterwegs ist.
Da muss schon eine verdammt große und durstige Mannschaft her, um das zu toppen. Will sagen, mit sachlichen Argumenten lässt sich ein Einleitungsverbot nur sehr schwer begründen.
Und die Fladen habe ich jetzt nicht mitgerechnet.

Lütje Hörn

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52

Dienstag, 21. Mai 2019, 11:47


....Wenn man das ganze mal für ein Wochenende betrachtet, reicht lokker ein Porta Potti für das kleine Geschäft.
Habe so ein Teil seit nun 7 Jahren an Bord und kann mich entspannt zurück lehnen, denn die Entsorgung ist nahezu in jeder Landtoillette möglich.
Nebenbei habe ich kein Seeventil für den Auslass und somit ein Borddurchlass und ein „Risiko“ weniger......


....bei uns sind`s 25 Jahre !
....ca. alle 5 Jahre Ersatz des Porta Pottis.
....Investitionskosten: ca. 80 Euronen
.
Beste Grüße
Jürgen
Alltied gooden Wind :)


Das Neue ist selten das Gute, weil das Gute nur kurze Zeit das Neue ist. :D :P

Rüm Hart

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53

Dienstag, 21. Mai 2019, 12:07

Will sagen, mit sachlichen Argumenten lässt sich ein Einleitungsverbot nur sehr schwer begründen.

Nimm's mir nicht übel, segelmatt, aber Logik scheint manchmal eine sehr persönliche Angelegenheit zu sein.

Kühe pinkeln auf die Weide und nicht direkt ins IJsselmeer oder in die friesischen Seen. Das versaute Oberflächenwasser geht also vermutlich kaum auf deren Rechnung.

Mit Deiner Argumentation könnte man auch gleich sämtliche Kläranlagen sämtlicher friesischen Städte abschaffen. Denn Kühe pinkeln ja noch viel mehr als Menschen ... Ist klar, das ist natürlich Quatsch. Aber vermuten und rechnen wir doch einmal: in Friesland und auf dem IJsselmeer sind über's Jahresmittel gerechnet täglich tausende Schiffe unterwegs. Ich hab keine Ahnung wie viele Tausende genau, kann nur nach Bauchgefühl schätzen. Sagen wir 5.000. So, und jetzt stelle man sich mal eine friesische Kleinstadt mit 5.000 Einwohnern vor, die null Kläranlage hat und die ihre Toilettenabwässer komplett in die nahen Gewässer einleiten würde. Der Aufschrei wäre groß - zu recht! Also: die Menge macht's.

Wir Segler müssen es endlich zugeben - auch vor uns selbst: wir belasten die hiesigen Gewässer. Was wir hier machen, ist bei ungeschönter Betrachtung eine Sauerei. Und wenn hier die niederländischen Politiker nicht tätig werden würden, dann könnte man ihnen mit Fug und Recht Handlungsverweigerung und Unverantwortlichkeiten vorwerfen.

Klar liegt es auch daran, dass Absaugstationen nicht funktionieren. Das wiederum liegt aber vermutlich zum Teil daran, dass die bislang von uns zu wenig genutzt wurden.

Und auch vor diesem Aspekt finde ich es gut mal daran zu erinnern: wir sind hier Gäste.

Gruß, Manfred
Rüm Hart Blog: KLICK
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54

Dienstag, 21. Mai 2019, 13:24

Ich vermute es wird dann am Wochenende lange Staus vor den Absauganlagen geben.

Wenn eine Absaugung mit An- und Ablegen 10 Minuten dauert, schaffen es 6 Boote in der Stunde.

Enkhuizen Compagnieshaven hat über 600 Liegeplätze und viele Gäste in der Hochsaison. So zwischen 14 und 18 Uhr kommen die Boote wie an der Perlenkette gereiht in den Hafen. Wird bestimmt lustig an der Pumpe. Apropos im Compagnieshaven habe ich noch gar keine Absaugstation gesehen.

Praktisch frage ich mich wie die verplomben wollen.... hundertausende Boote in Holland und bis die einen Eigner antreffen dauert es.

55

Dienstag, 21. Mai 2019, 13:31

Moin, nur mal so:

Letztes Jahr Boot gechartert in Holland. Anzeige Fäkalientank stand auf "halb voll". Darauf angesprochen Zitat vom Vercharterer: brauchst dich nicht drum kümmern, die Anzeige bleibt so, der Tank wird nie voll !! :D

Bluis

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56

Dienstag, 21. Mai 2019, 13:35

Apropos im Compagnieshaven habe ich noch gar keine Absaugstation gesehen.


Wir haben am neuen Steiger ja diese Yoss Teile in den Stegen, wegen diesen sind die Plätze dort etwas teurer! Unter anderem ist darin ein Wasseranschluß mit Brauchwasseranschluß zum Bootwaschen und ein Fäkalienabsaugschlauch, den wollte ich am WE benutzen war aber kein Unterdruck drauf ! Als einer der Hafenmeister seine Runde drehte sprach ich Ihn darauf an : Nein, die aktivieren wir nicht mehr, andauernd kaputt etc. :rolleyes: :rolleyes: Nr. 17 ist die normale Absaugpumpe!
»Bluis« hat folgende Datei angehängt:
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

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57

Dienstag, 21. Mai 2019, 13:44

Apropos im Compagnieshaven habe ich noch gar keine Absaugstation gesehen.


Wir haben am neuen Steiger ja diese Yoss Teile in den Stegen, wegen diesen sind die Plätze dort etwas teurer! Unter anderem ist darin ein Wasseranschluß mit Brauchwasseranschluß zum Bootwaschen und ein Fäkalienabsaugschlauch, den wollte ich am WE benutzen war aber kein Unterdruck drauf ! Als einer der Hafenmeister seine Runde drehte sprach ich Ihn darauf an : Nein, die aktivieren wir nicht mehr, andauernd kaputt etc. :rolleyes: :rolleyes: Nr. 17 ist die normale Absaugpumpe!

Nr.17... :) okay. im Fall der Fälle.... jetzt weiß ich es.
Am letzten WE wart ihr auf dem Boot.... haben gesehen das ihr dagewesen seit... Die EmiLu ist ja nicht zu übersehen.

Segelalex

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Dienstag, 21. Mai 2019, 13:47

Ich denke, die Absaugstationen werden funktionieren, wenn die Seeventile erstmal verplombt sind. Die Regierung will da ran und eine "Funktionsgarantie" von den Häfen erhalten.

Ich schildere mal die andere Seite: Letztes Jahr im Juli, 37°C, Friesland binnen. Schwimmen faktisch nicht möglich. Entweder direkt Schwimmverbot wegen E-Coli oder Blaualgen. Erklär das mal nem 5 Jährigen...

Wir MÜSSEN was tun. Und bei den Bakterien können wir das auch. Bei den Algen sind es sicher eher die Freunde von der Güllefraktion, die daran schuld sind. Dennoch: Die Argumentation, dass der Nachbar ja 10 Leute erschossen hat und ich deshalb ja ruhig mal einen umlegen kann, ist für jeden sofort erkenntlich nicht zulässig. Und genau so ist es mit dem Einleiten.

Wir nutzen das WC an Bord nicht für großes Geschütz, dafür ist der Hafen da. Einen Tank werde ich nicht einbauen, das ist keine Lösung, das ist eine Krücke. Eine Reinigung an Bord finde ich gut, das kann ich mir vorstellen. Und wenn das nicht klappt, wird es ein Porta Potti, das übrigens mit seinen chlorhaltigen Chemikalien auch kein Umweltengel ist.

Gruß

Alex
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Dienstag, 21. Mai 2019, 13:53

Nr 17 ist reine Theorie, immer, wenn ich da war, lag da ein Boot davor. Ohne abzupumpen, so fest gemacht.
So gerne ich den Compagnieshaven mag, aber das ist hier ein echtes Armutszeugnis. Schon seit Jahren.

ABER: Je höher die Nachfrage, desto mehr Absaugstationen wird es geben. Das mit den Staus ist dann schnell gelöst. Bei hoher Frequenz lohnt sich auch eine bessere Wartung der Anlagen. Und man könnte über eine Pumpe auch mehrere Absaugschläuche bedienen, wenn die Nachfrage da ist. Bei uns ist die gesamte Chartermoboflotte (ca. 8-10 Schiffe) an dem Steiger, an dem die Pumpe ist. Dann ist vor jedem Charterboot ein eigener Hahn, an den man den Absaugschlauch alternativ anschließen kann. Das kann man auch mit einem Verteiler so regeln, dass mit einer Pumpe dann mehrere Absaugenden bedient werden können. Ist ja bei Tankstellen auch so.

Wird aber nicht so kommen... Wer nicht nur am Wochenende segelt (und in der Hochsaison ist das ja bei vielen Booten der Fall), der kann jederzeit absaugen.
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Peter


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Bluis

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Dienstag, 21. Mai 2019, 13:53

Apropos im Compagnieshaven habe ich noch gar keine Absaugstation gesehen.


Wir haben am neuen Steiger ja diese Yoss Teile in den Stegen, wegen diesen sind die Plätze dort etwas teurer! Unter anderem ist darin ein Wasseranschluß mit Brauchwasseranschluß zum Bootwaschen und ein Fäkalienabsaugschlauch, den wollte ich am WE benutzen war aber kein Unterdruck drauf ! Als einer der Hafenmeister seine Runde drehte sprach ich Ihn darauf an : Nein, die aktivieren wir nicht mehr, andauernd kaputt etc. :rolleyes: :rolleyes: Nr. 17 ist die normale Absaugpumpe!

Nr.17... :) okay. im Fall der Fälle.... jetzt weiß ich es.
Am letzten WE wart ihr auf dem Boot.... haben gesehen das ihr dagewesen seit... Die EmiLu ist ja nicht zu übersehen.


Nächstes mal kannst du ja mal klopfen :)
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Schöne Grüße

Thomas

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