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Windstärken

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1

Dienstag, 17. September 2019, 08:20

Ijsselmeer mit 2m Tiefgang? Welchen Hafen?

Hallo zusammen

In meinem thread zum Thema welches Boot für die hohen Breiten meint ein User ich solle besser probeschlaege machen als die Zeit mit Renovierung zu vergeuden..
Wir haben lange darüber nachgedacht.
Das Boot Kern zu sanieren hat den Vorteil das man danach jede Schraube kennt...

Aber segeln bringt auch viel Sicherheit... Vor allem den ungeuebteren.
Nun sind wir in Köln und fragen uns welches Revier am schnellsten zu erreichen ist. Und wo man gut die hohen Breiten simulieren kann.

Taugt das Ijsselmeer mit seinen boesen Wellen dazu oder ist man mit 30t und 2m Tiefgang da voellig falsch??

Gruss
Ralph
Gruss
Ralph

pf

SF-Schiffsbarde

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2

Dienstag, 17. September 2019, 08:36

Seegang üben dürftest Du da nicht wirklich können. Aber ein Grundgefühl fürs Boot und DICH nebst Besatzung bekommst Du sicher, wenn Du dort bei 6 Bft + raus gehst. Dann hast Du zwar auch nur die kurze Ijsselmeerwelle, die maximal ein wenig ungemütlich für die Bootsgröße ist, aber Du bekommst mit, was Du und Mitsegler an Umfeldbedingungen habt. Das kann für eine Saison sicher hilfreich sein, wenn man ruppig noch nicht so viel Erfahrung hat. Und wenn Du Dir einen Hafen in Nordseenähe aussuchst, wie z.B. Makkum, dann bist Du schnell durch die Schleuse Kornwerderzand und kannst zwischen den Inseln durch auch relativ schnell Nordseeerfahrung sammeln. Da sind die Bedingungen dann bei rauhem Wind nochmals einen Schlag realistischer.

Je nach Segelerfahrung würde ich ein Jahr mit dem Wunschboot segeln, dann bekommst Du eine Vorstellung, wie das Boot für Deine Bedürfnisse sein sollte, dann kannst Du Dir zwei Jahre zum Umbauen und Renovieren nehmen, und dann bleibt noch ein Jahr zum Testen, ob das alles so ist, wie Du willst. Dafür ist von Köln aus Makkum sicher ein vernünftiger Ausgangshafen, wenn Du Erfahrung sammeln willst. Wir fahren auch fast jedes Wochenende von bei Düsseldorf nach Lemmer. Fahrtechnisch wirst Du kaum etwas Näheres finden.

In Makkum dürften viele Boote mit 2m Tiefgang liegen. Das tun zwar auch viele in Lelystadt (Südzipfel Ijsselmeer/Markermeer), aber dort fehlt der schnelle Nordseezugang zum Üben.
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


www.sy-boundless.net

Ente 24

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3

Dienstag, 17. September 2019, 09:26

Etwa alle Möglichkeiten von Köln zum Wasser benötigen +/- 3 Stunden Anfahrtweg, Südholland wird behindert durch die Verkehrssutation in Antwerpen, Ijsselmeer durch die A3, Arnheim, Utrecht. Fahrzeiten je nach Verkehr 3,5 -6h.

Etwas einfacher sieht es mit der Emsmündung aus, die gibt es zwar auch mal Staus, Normal ist aber eine kaum behinderte Anfahrt über die A31, Fahrzeit üblicherweise 3 h.

Die Emsmündung ist dann bei Bedingungen ähnlich Offshore schon ne Nummer, wo die meisten lieber drin bleiben.
Hinter dem Horizont geht's weiter

4

Dienstag, 17. September 2019, 09:31

Ja... Klingt fast nach der besten option.
Gruss
Ralph

Andreas29

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5

Dienstag, 17. September 2019, 10:06

Hi,

ich empfehle Dir doch I-Meer und zwar Makkum.
Gut von Köln aus zu erreichen. Liegt direkt am Abschlussdeich, nach Gusto (oder Erfahrung) kann man dann auch auf´s Watt und weiter auf die Nordsee entweder Rtg. Westen bei den Helder oder zw. Vlieland und Terschelling Rtg. Norden oder Osten.
Bietet insgesamt mehr Abwechselung und Optionen als Emsmündung.
Ein kleines bisschen mehr Anfahrtszeit aber ebenfalls Abwechselung bietet auch Zeeland.

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
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Paul b

Salzbuckel

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6

Dienstag, 17. September 2019, 10:11

Wenn von Köln zum Ijsselmeer die A3 problematisch ist, muß, weil es die gleiche Strecke bis zum Kreuz Oberhausen ist, das Teilstück auch zur Emsmündung problematisch sein. Nur mal so von der Logik :)
:fb: Mitsegeln?
:fb: Mitfahren?

beautje

Lotse

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7

Dienstag, 17. September 2019, 10:18

Ich würde weniger Fokus auf die Welle legen. Klar - die ist im Ijsselmeer mitunter einfach unangenehm und ätzend, aber eben so kurz, dass du mit 30 to. Altmetall und 13-14 Meter Länge da keine Herausforderung finden dürftest.
Wenn ich aber Stichworte wie "hohe Breiten", "Nordwestpassage" und sowas lese, würde ich zur Vorbereitung doch eher ein paar Langstreckentörns in anspruchsvollere Gegenden empfehlen als ein paar Wochenenden auf dem Ijsselmeer. Nix für ungut.

Sander 850

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8

Dienstag, 17. September 2019, 10:33

Ich habe mich letztens mit nem Berufsschiffer unterhalten. Also Binnen Tankschiff. Der hatte einen höllischen Respekt vorm Ijsselmeer. Er erzählte da ne Geschichte das ein Kollege fast gesunken wäre und die Welle hinten ins Boot eingestiegen wäre und am Ende rund 100.000 € Schaden entstanden seien.

Von Weißenthurm (Neuwied/Koblenz) fahre ich fast immer A61 über Mönchengladbach um möglichst schnell auf niederländischen Autobahnen zu sein. Viel angenehmer. Und das obwohl ich mit Erdgas fahre und die fahrt über die A3 am End günstiger wäre da ich dann so tanken könnte dass ich mit einer Erdgasfüllung raus und wieder rein in Deutschland komme.

Ijsselmeer musst du nur schauen mit Tiefgang 2 m, da kannst du viele Kanäle schon vergessen. Ich würde mal bei der Navionics Webapp schauen.

Was ich übrigens nicht unterschätzen würde. Ein Stahlboot rostet in Süßwasser viel weniger.

Andreas29

Salzbuckel

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9

Dienstag, 17. September 2019, 10:36

Wenn ich aber Stichworte wie "hohe Breiten", "Nordwestpassage" und sowas lese, würde ich zur Vorbereitung doch eher ein paar Langstreckentörns in anspruchsvollere Gegenden empfehlen als ein paar Wochenenden auf dem Ijsselmeer. Nix für ungut.
Hi,

ja, daher ja die Empfehlung Makkum. Da fährste rasu zw. Vlieland und Terschelling und immer Richtung Norden und nach ca. drei Tagen macht´s vorne "KLONG" und Du bist in (Süd)Norwegen ;) . Quer über die Nordsee in die niederen "höheren" Breiten. Ist doch was für den Anfang :rolleyes: und von da aus weiter in noch höhere Breiten wo fette Kreuzfahrer in Seenot geraten ist dann das ideale Übungsrevier :D

Grüße

Andreas
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Yachtcoach

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10

Dienstag, 17. September 2019, 11:06

Fahre seit Jahrzehnten auch ins Delta, da ist wenigstens Salzwasser und Tiefe.
Von Köln aus garkein Thema. Entweder über Antwerpen oder Eindhoven etc.
Im Schnitt 3,5 Std von Koblenz und man ist da.
Im Delta sind diverse Möglichkeiten auch raus zu gehen, wo du die Nordsee hast.
Segeln und üben kann man auch gut im Grevelingen, Osterschelde oder Haringvliet.
Oder eben auch von einem Gebiet aussenrum ins andere springen.
Boote von der Tonnage und mit dem Tiefgang sieht man da öfter.

Insofern das bessere Gebiet um sich auf die hohe See vorzubereiten.

;)

F28

Salzbuckel

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11

Dienstag, 17. September 2019, 11:13

Aber segeln bringt auch viel Sicherheit... Vor allem den ungeuebteren.
Nun sind wir in Köln und fragen uns welches Revier am schnellsten zu erreichen ist. Und wo man gut die hohen Breiten simulieren kann.
Taugt das Ijsselmeer mit seinen boesen Wellen dazu oder ist man mit 30t und 2m Tiefgang da voellig falsch??

da liegt Zeeland doch in jeder Hinsicht näher. Von Aachen aus 2 Stunden Fahrt bei freier Strecke, von Köln aus halt entsprechend etwas länger (je nachdem).
Dort natürlich nicht in's Veersemeer oder Grevelingen, sondern direkt in die Oosterschelde. Ab 25 Knoten wird die Oosterschelde bei Wind gegen Strom auch schon sehr lebhaft.
Und wenn du durch die Roompot-Sluis gehst, hast du die dann äußerst ungemütliche Nordsee vor der Tür.
Wenn du es dann noch heftiger haben willst, gehst du zwischen die belgischen Bänke im Süden, wo der Tidenstrom in Zusammenarbeit mit Wind und Sandbänken lustige Dinge mit den Booten veranstaltet.

Ich kenn übrigens auch Leute aus dem Rheinland, die direkt in einen belgischen Hafen gegangen sind (Nieuwpoort).

(Ansonsten: volle Zustimmung zu dem, was Yachtcoach geschrieben hat)
Gruß
F28

Sander 850

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12

Dienstag, 17. September 2019, 11:24

Haringsvliet mit Hellevoetsluis wäre ne Option. Die Stadt ist toll, sehr sonnig und du bist sehr schnell auf der Nordsee. Schleuse ist nicht weit weg. Die halbe Stadt besteht aus Marinas.

Nach England rüber sind es 170 km. Also rund 90 Seemeilen. Mit nem Boot in der 12-16 m Klasse sollte das relativ schnell machbar sein. Und dann bist du schon in einem sehr harten Revier mit hoher Tiede, Nebel, Wind, Wellen und nach oben hin mit Schottland und Shetland wird es noch mal "sportlicher".

https://www.youtube.com/user/kjolevannspumpe

Der muss übrigens auch noch genannt werden wenn es um Segeln in den hohen Breiten geht. Er zeigt was man mit ner Serienyacht so alles anstellen kann. Einschränkend muss man aber anmerken dass es sich nur um "kurze" Etappen handelt.

Geheimtipp wären vielleicht auch noch Vereine. Bei meinem Verein kann man z.B. für 350 € inkl. rein und raus slippen einen Hallenplatz zum selber basteln für 21 Tage mieten. Wobei ich nicht weiss bis wieviel Tonnen der Kran geht.

Gruß
Chris

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13

Dienstag, 17. September 2019, 11:30

Ich habe mich letztens mit nem Berufsschiffer unterhalten. Also Binnen Tankschiff. Der hatte einen höllischen Respekt vorm Ijsselmeer. Er erzählte da ne Geschichte das ein Kollege fast gesunken wäre und die Welle hinten ins Boot eingestiegen wäre und am Ende rund 100.000 € Schaden entstanden seien.


Ja super Vergleich :-D Ich kann mich auch mit einem Berufsschiffer unterhalten, und zwar dem Typen der die Fähre von Zons nach Hitdorf fährt. Der hat mit seiner Nussschale auch Respekt vorm Ijsselmeer :-)

Mit nem voll beladenen Tanker und 50cm Freibord will ich auch keine 1 Meter Welle haben die mir hinten rauf läuft. Aber mach doch den Leuten keine Angst als würde da andauernd bei Wind die Edmund Fitzgerald auseinanderbrechen :-)

Sander 850

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14

Dienstag, 17. September 2019, 11:46

Wir reden jetzt schon über Binnenschiffe in der 100 m Klasse :rolleyes:

Aber auch der Voreigner meines Bootes welcher schon in England, Norwegen und Dänemark war wies darauf hin, dass IM nicht zu unterschätzen.

Dort hatte er seinen einzigen Knockdown.

Angst habe ich übrigens auch keine verbreitet. Aber Respekt vor dem IM ist meiner Meinung nach nicht verkehrt.

Gruß
Chris

15

Dienstag, 17. September 2019, 11:53

Ich wohne im Kölner Süden.
Also sind die 61 und die 4 westlich meine Rennstrecken.

Wer fährt noch A3? ;-)

Dadurch liegen mir grundsätzlich Bergen op Zoom (240km), Lelystadt (290km) näher als Makkum (340km).
Welche strecken im Verkehr schneller gehen kann ich nicht 100% sagen. Aber ich habe keinen Stress Sonntags erst spät zu fahren und um Mitternacht zu hause zu sein.

Natürlich habe ich über England nachgedacht. Das sind schöne Schläge, die spannend sind und gut machbar.
Da würde sich natürlich die westliche Küste eher anbieten als erst mit dem Auto nach Norden zu fahren und dann England "weiter weg" zu haben.

hmmm...


Ich war - diesen Sommer das erste mal - auf dem Ijsselmeer und habe auch gedacht "ach - alles Schauermärchen" - und wupp... ging der Bug in die wellen und das frühstück der kinder ins klo.... das war nicht weniger heftig als der heftigste Tag im zweiten Urlaubsabschnitt rund Korsika. Und das ist ja nun auch keine badewanne.

Wir hatten auf der Vogel Insel übernachtet und sind bei Böen 6.5 gemessen gegenan bei 6kn Fahrt gestartet. Unter Land bei lemmer waren es dann schon Böen 8 bei dieser Messung. War auch nicht mehr viel los an dem Tag auf dem IM...

Ich war ehrlich überrascht.
Gruss
Ralph

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bonifacio« (17. September 2019, 12:05)


16

Dienstag, 17. September 2019, 11:56

Mit nem voll beladenen Tanker und 50cm Freibord will ich auch keine 1 Meter Welle haben die mir hinten rauf läuft. Aber mach doch den Leuten keine Angst als würde da andauernd bei Wind die Edmund Fitzgerald auseinanderbrechen


Wenn sie denn mal 50cm Freibord haben :|
Ich habe da früher schon welche rumtuckern gesehen, die lagen so tief, dass man dachte, die saufen schon ohne Welle ab :(
Ausserdem sind die Binnenkähne vom Spantriss her oft nicht viel anders als ein rechteckiger Kasten mit angeschweisstem Bug und Heck.

17

Dienstag, 17. September 2019, 11:59

äähh...sorry leute...wo ist denn jetzt das problem, wenn bei den binnenkähnen, das wasser über die gangborde läuft, wo die doch noch zum laderaum mindestens kniehohen freibord haben??

ich verstehe weder die aufragung noch was das hier soll. !?
Gruss
Ralph

F28

Salzbuckel

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18

Dienstag, 17. September 2019, 12:03

Ich wohne im Kölner Süden.

dann zeigt doch ein kurzer Blick auf die Straßenkarte dass Zeeland näher liegt.
Ich schrieb doch oben schon: ab Aachen brauchen wir genau 2 Stunden für die 205 km bis zu unserem Heimathafen Colijnsplaat an der Oosterschelde. Google sagt, ob die Strecke frei ist.
Wie lange Du dann brauchst, kannst Du Dir ja selbst ausrechnen.

(und die Debatte über Binnenschiffe im Ijsselmeer sollten wir beenden. Dass das Ijsselmeer auch ungemütlich werden kann, dürfte jedem klar sein. Schon deshalb, weil weiter im Norden und näher an den Sturmtiefs. Andererseits fehlen dort die Tiden, und die machen die Sache erst richtig würzig)
Gruß
F28

19

Dienstag, 17. September 2019, 12:13

Kurzer Anruf collijnsplaat... Warteliste....
2020 eher unwahrscheinlich.

Super.. Ist das ueberall so?
Gruss
Ralph

Sander 850

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20

Dienstag, 17. September 2019, 12:14

Ich wohne im Kölner Süden.
Also sind die 61 und die 4 westlich meine Rennstrecken.

Wer fährt noch A3? ;-)

Dadurch liegen mir grundsätzlich Bergen op Zoom (240km), Lelystadt (290km) näher als Makkum (340km).
Welche strecken im Verkehr schneller gehen kann ich nicht 100% sagen. Aber ich habe keinen Stress Sonntags erst spät zu fahren und um Mitternacht zu hause zu sein.

Natürlich habe ich über England nachgedacht. Das sind schöne Schläge, die spannend sind und gut machbar.
Da würde sich natürlich die westliche Küste eher anbieten als erst mit dem Auto nach Norden zu fahren und dann England "weiter weg" zu haben.

hmmm...


Ich war - diesen Sommer das erste mal - auf dem Ijsselmeer und habe auch gedacht "ach - alles Schauermärchen" - und wupp... ging der Bug in die wellen und das frühstück der kinder ins klo.... das war nicht weniger heftig als der heftigste Tag im zweiten Urlaubsabschnitt rund Korsika. Und das ist ja nun auch keine badewanne.

Ich war ehrlich überrascht.



Von Bergen op Zoom und Lelystad brauchst du aber fast nen ganzen Tag bis zur Nordsee per Boot.

Ich würde lieber 80-100 km per Auto fahren als per Boot.

Aber mach dir doch keinen Kopf ums Revier. Die erste Saison wird wahrscheinlich eh viel gebastelt, das Boot kennen gelernt und Erfahrungen gesammelt. Und ein Revierwechsel ist schnell gemacht.

Wenn auch noch Kinder - wie alt? - im Spiel sind, würde ich lieber auf die Marina und die Umgebung schauen was die zu bieten haben.

Und was du mal googeln könntest was in den Niederlanden ganz krass ist - die Baumarktverteilung (|

Irgend was brauch man immer. Ich hatte mein Boot vorher bei Alkmaar, da gab es 3-4 Baumärkte und große Wassersportgeschäfte alles in 15-20 Minuten mit dem Auto Reichweite.

Und in Koudomm gibt es da viel weniger Auswahl. Einziger Baumarkt ist in Sneek.

Lemmer - Köln sind übrigens 271 km. Nach Colijensplaat sind es 288 :|

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