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Segelalex

Salzbuckel

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1

Donnerstag, 30. Januar 2020, 13:10

Funk in NL - Kontrollen?

Moin zusammen,

ich habe mehrfach gehört, dass Schiffe wegen der Verwendung der Funke kontrolliert wurden und habe daher diesen Text mal zusammengestellt.

[url]https://www.stegfunk.de/funk-in-nl-so-gehts/
[/url]

Wie ist das bei euch? Schon wer kontrolliert worden? Worauf haben die dabei geachtet beim Funk?

Gruß und danke für die Mithilfe!

Alex

Schoner

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2

Donnerstag, 30. Januar 2020, 13:18

2x, einmal Schleuse Kornverderzand. einmal Nordsee vor Terschelling durch die Küstenwache. Beide Male wollten sie nur die Urkunde sehen.
Gruß



Volker

schoner-crazy.de

3

Donnerstag, 30. Januar 2020, 13:28

Ich bin letztes Jahr in der Schleuse Stavoren kontrolliert worden. Erst fragten sie mich nach Alkoholkonsum. Als ich das verneinte, sahen sie die Handfunke im Cockpit liegen, und ich wurde nach Frequenzzuteilung und UBI gefragt. Wir unterhielten uns kurz, Pusten musste ich nicht. Ich zeigte den Kollegen nur die Dokumente, wo sie einen kurzen Blick drauf warfen und mir dann eine gute und sichere Fahrt wünschten.

Die Handfunke war auf Kanal 10 eingestellt, aber sie haben gar nicht geprüft, ob ich auch brav meine ATIS einprogrammiert habe.

War alles sehr freundlich und ein nettes Gespräch. Zeit für eine intensive Kontrolle hätten sie gehabt, denn ich lag alleine in der Schleuse.

Die holländische WaschPo habe ich bisher immer als sehr freundlich wahrgenommen.
www.fam-kv.de

Segelalex

Salzbuckel

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4

Donnerstag, 30. Januar 2020, 13:47

OK, danke.

captainswordislaw

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5

Donnerstag, 30. Januar 2020, 13:58

Moin,

Ergänzung zur Handfunke: mir wurde von der BNA auf Anfrage erlaubt, die ATIS einprogrammieren zu lassen. Mit der Auflage, das Gerät binnen auch nur in NL zu nutzen.
Lee-ho!

Henning

Segelalex

Salzbuckel

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6

Donnerstag, 30. Januar 2020, 14:04

Hast du das schriftlich? Ist ja spannend.

Gruß

Alex

7

Donnerstag, 30. Januar 2020, 14:24

Stegfunk find ich gut.
• gut recherchiert
• informierend
• nie belehrend – vielen Dank v.a. dafür ;-)

Yellow Boat

Salzbuckel

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8

Donnerstag, 30. Januar 2020, 14:36

Wirkliche Kontrollen der Installation der Funkanlage an Bord wird heutzutage in Holland (fast) nie mehr gemacht ,. Zwar muss die Anlage den Vorschriften entsprechen aber kontrolliert wird das nie , auch nicht bei der installation .
Früher , vor etwa 35 Jahren oder so war das ganz anders, da musste man nach der Installation dei Anlage abnehmen lassen von einem Telecom Kontrolleur .
Nur bei der Berufs Schiffahrt wird das alles recht streng und regelmässig kontrolliert.
Verursacht man allerdings irgend eine Störung dan kann man dennoch grosse Schwierigkeiten bekommen und kann das Gerät sogar von z.B. der Polizei entfernt werden oder muss man warten bis ein Kontrolleur vom Agentschap Telecom dazu kommt . Und das kann dauern.
Also besser sorgen das alles in Ordnung ist.
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captainswordislaw

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9

Donnerstag, 30. Januar 2020, 16:22

Hast du das schriftlich? Ist ja spannend.


Ich such mal die Anlage zur Frequenzzuteilung raus!
Lee-ho!

Henning

10

Donnerstag, 30. Januar 2020, 16:24

Zitat von stegfunk.de:

"Beispiel:

Ein Deutscher, der sein Boot in den Niederlanden liegen hat, benötigt die Deutsche Zulassung der Bundesnetzagentur, sofern eine Funkanlage an Bord ist. Diese kann hier beantragt werden. Zudem benötigt er je nach Fahrgebiet ein SRC oder UBI, wenn er die Anlage beident
Ein Deutscher, der in den Niederlanden ein Boot chartert auf dem eine Funkanlage installiert ist, benötigt zur Bedienung der Anlage ein SRC oder UBI, je nach Fahrgebiet
Ein Deutscher, der ein Boot unter Niederländischer Flagge fährt, benötigt SRC oder UBI um das Funkgerät an Bord zu bedienen. Die Anlage an Bord muss eine Zulassung der Niederländischen Agentschap Telecom haben
Ein Skipper nimmt einen Freund mit an Bord. Der Skipper verfügt nicht über SRC oder UBI, der Freund jedoch schon. Der Freund darf also die Anlage bedienen, der Skipper nicht"

Ich hab zwei Fragen zu dem obigen Text. In meinem SRC/UBI-Kurs vor ein paar Jahren war natürlich immer nur die Rede von den Regelungen in DE, deshalb wundere ich mich gerade ein bisschen:

Erste Frage zu den ersten drei Beispielen: Da steht im Text immer "zum Bedienen" ist SRC/UBI erforderlich. In DE ist SRC/UBI erforderlich, sobald die Anlage installiert und betriebsbereit ist. Ist das in NL anders? Sprich, wenn die Anlage installiert ist und nicht bedient wird, ist dann kein Funkzeugnis erforderlich? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen...

Zweite Frage zum letzten Beispiel: In DE muss der Skipper die Funkzeugnisse haben, wenn Funk an Bord ist. Ist das in NL tatsächlich so, dass der Skipper ohne auskommt, wenn ein anderer SRC/UBI hat?

Gruß, Alex

femto

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11

Donnerstag, 30. Januar 2020, 17:31

Hast du das schriftlich? Ist ja spannend.

Ich such mal die Anlage zur Frequenzzuteilung raus!


Wir haben am 23.01.20 unsere aktualisierte Frequenzzuteilungsurkunde nach Änderung erhalten.
Da ist das „VHF-Portable“ explizit mit aufgeführt, nebenstehend zur festinstallierten Seefunkanlage.
Der mitgeltende Text, wie derzeit auf den Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur auch online ist:
" ... Binnenschifffahrtsfunk: In Deutschland ist die Verwendung von UKW-Handfunkgeräten an Bord von Kleinfahrzeugen (kleiner als 20 m) nicht gestattet. Bei Fahrten außerhalb Deutschlands ist der Einsatz in einigen Ländern (z. B. Niederlande und Belgien) erlaubt. Nähere Auskunft erteilt die zuständige Behörde des jeweiligen Landes. ..."

Wir haben MMSI und ATIS einprogrammiert. Im Seefunk mit MMSI könnten wir das Gerät auch in deutschen Seeschiffahrtsgewässern (was für ein schönes Wort :) ) betreiben. Im Binnenfunk mit ATIS hingegen auf deutschen Binnenschiffahrtsstraßen ( :) ) nicht.

In Binnengewässern der Niederlande, unserem Heimatrevier derzeit, hingegen schon.

Insofern bin ich zu der Auffassung gekommen, daß es keinerlei weiterer Schriftstücke bedarf - mir scheint es eindeutig geregelt.

___

Wir wurden in 2019 trotz viel Funkaktivität in den Niederlanden bisher noch nicht kontrolliert. Senden aber auch brav unsere (richtigen) Kennungen mit ... :)
LG, STEPHAN! ;)

... Du warst immer die Doppelpricke der Moderation und hast deutlich gemacht, wo es anfing flach zu werden. [Brynja]

Schoner

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12

Donnerstag, 30. Januar 2020, 17:34

Moin,

Ergänzung zur Handfunke: mir wurde von der BNA auf Anfrage erlaubt, die ATIS einprogrammieren zu lassen. Mit der Auflage, das Gerät binnen auch nur in NL zu nutzen.
Das würde mich auch stark interessieren, da meine Handfunke ATIS kann (wenn ich ATIS einprogramiere)
Gruß



Volker

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13

Donnerstag, 30. Januar 2020, 17:53

Mir wurde seinerzeit, bei der ganzen ATIS-Geschichte von einem holländischen ATIS-Software-Gestalter ein AZIS eingebaut.

Hatte in all den Jhren nie eine spezielle Funkkontrolle.
Eventuell Anmahnungen von der jeweiligen Zentrale per Funk, dass man sich an die Regeln halten solle etc...

Am Steg bzw. im Hafen deswegen noch nie speziell kontrolliert worden.

Aber bei Kontrollen auf See z.B. vor der Küste wurde der Funk bzw. das Zertifikat mit kontrolliert.

Nach meiner Erfahrung war es stets - auch bei anderen - so, dass man sehr genau kontrolliert wurde,
wenn man sich hat grobe Fehler bzw. Fehlverhalten zuschulden kommen lassen.
So wurde auch einem Kegelclub, der trinkfreudig und singend in die Schleuse einfuhr, eben mal komplett der Dampfer kontrolliert.

Habe von etwa 3-4 Fällen gehört, wo die nervende und überboardete Laberei - evtl. noch auf falschem Kanal - anschließend im Hafen eine Kontrolle zur Folge hatte.

Man muss also schon dumm auffallen....

;)

Schoner

Crazy-Ijsselmeer-Skipper

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14

Donnerstag, 30. Januar 2020, 18:02

das ist eindeutig nicht so. Bei mir war es eine "allgemeine Verkehrskontrolle" Es wurden alle Schiffe in der Schleuse kontrolliert. (Lorentzsluizen). Die Schleuse wurde erst nach Ende der Überprüfung geöffnet.
Gruß



Volker

schoner-crazy.de

15

Donnerstag, 30. Januar 2020, 18:19

Weil immer so auf die ATIS-Nummer abgehoben wird: Wer sieht diese Kennung eigentlich? Mein Funkgerät kann meines Wissens zu einem eingehenden Funkspruch die Kennung nicht anzeigen. Wird die nur bei "Behördengeräten" angezeigt oder auch bei den üblichen Geräten der Berufsschiffart?

grauwal

Seebär

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16

Donnerstag, 30. Januar 2020, 18:35


Der mitgeltende Text, wie derzeit auf den Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur auch online ist:
" ... Binnenschifffahrtsfunk: In Deutschland ist die Verwendung von UKW-Handfunkgeräten an Bord von Kleinfahrzeugen (kleiner als 20 m) nicht gestattet. Bei Fahrten außerhalb Deutschlands ist der Einsatz in einigen Ländern (z. B. Niederlande und Belgien) erlaubt. Nähere Auskunft erteilt die zuständige Behörde des jeweiligen Landes. ..."
.............
.................


Danke, Femto, für den Text.
Auf meine Frage, ob das Signal aus einem Mobilteil von dem einer fest eingebauten Funke zu unterscheiden sei, antwortete ein Mitarbeiter der BNA: Nein das kann man am Signal nicht erkennen. Allerdings lauern(!) die Ordnungshüter in D auf Verstöße bei der Benutzung einer Mobilfunke per Inaugenscheinnahme z.B. an Schleusen. Der erste Verstoß kostet 55€, der zweite kann die Funklizenz kosten.
Es gibt Mobilfunken (z.B. Icom), an die kann man ein PTT anschließen. Mit so einem Teil sind wir bei einer dreimonatigen Reise durch D nicht aufgefallen.
Der freundliche Mitarbeiter der Netzagentur sagte auch, dass die völlig unsinnige deutsche Regelung auf der Kippe stehe, aber das könnte dauern.
Falls die Vernunft jemals siegt, wäre eine Nachricht hier oder bei Stegfunk sehr willkommen.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

Yellow Boat

Salzbuckel

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17

Donnerstag, 30. Januar 2020, 18:37

Weil immer so auf die ATIS-Nummer abgehoben wird: Wer sieht diese Kennung eigentlich? Mein Funkgerät kann meines Wissens zu einem eingehenden Funkspruch die Kennung nicht anzeigen. Wird die nur bei "Behördengeräten" angezeigt oder auch bei den üblichen Geräten der Berufsschiffart?


Nein , soweit ich weiss nur Behörden und einite grössere Schleusen und Brücken.
Ist auch eigentlich nicht wirklich so sinvoll da ja dei ATIS Kennung nicht viel mehr ist als der Rufname und eine Landesziffer . Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Automatic_…ion_SystemKennt man also das Herkunftland ( Flagge) dann lässt sich anhand des Rufnamen auch die ATIS ableiten.
Das es die ATIS überhaupt gibt ist damit man per Komputer Schiffe kan verarbeiten , ähnlich mit AIS bei Seeschiffe. Zahlen lassen sich nun einmal einfacher per Komputer verarbeiten als Buchstaben.
Es würde mich auch gar nicht wundern wenn in einigen Jahren die ATIS ganz abgeschafft wird und ersetzt wird von der , sowieso schon seit ein Paar jahren für alle Binnenschiffahrt über 20 Meter Lüa ( also auch grosse Sportboote) verpflichtende AIS Kennung was ja in Fakto die MMSI ist . Nur passiert das womöchlich erst wenn eine allgemeine AIS Pflicht eingeführt wird , auch für kleinere Boote.
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Segelalex

Salzbuckel

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18

Donnerstag, 30. Januar 2020, 18:38

" ... Binnenschifffahrtsfunk: In Deutschland ist die Verwendung von UKW-Handfunkgeräten an Bord von Kleinfahrzeugen (kleiner als 20 m) nicht gestattet. Bei Fahrten außerhalb Deutschlands ist der Einsatz in einigen Ländern (z. B. Niederlande und Belgien) erlaubt. Nähere Auskunft erteilt die zuständige Behörde des jeweiligen Landes. ..."

Ich finde gut, wie du das interpretierst. Ich lese das eher so: Es gibt Regelungen diesbezüglich in anderen Ländern, die dort gelten, an die man sich halten muss. Dazu muss man dort nachfragen. Und das war eben bislang in NL: Du kannst deine Handfunke da anmelden als Deutscher. Das geht aber jetzt nicht mehr.

Ich habe dazu eine Anfrage an die Agentschap telekom gesendet, die Antwort steht noch aus. Werde die gleiche Anfrage an die Bundesnetzagentur stellen und berichten.

@Rotauge: In NL zielt die Regelung auf einen Bediener an Bord ab. Der, der das Teil nutzt, muss wissen was er tut. Ohne SRC/UBI darf in NL keine Anlage an Bord sein. Steht so im Artikel. Aber: Es gibt eben die meist lockere Handhabung.

Gruß

Alex

19

Freitag, 31. Januar 2020, 10:33

Auf der Homepage der Agentschaap steht es eindeutig. Handfunkgeräte sind auf Sportbooten bis 20 Meter erlaubt, solange sie ATIS aussenden und entsprechende Zertifikate (UBI) vorhanden sind. Festeinbau ist für Sportschifffahrt erst ab einer Länge on 20 Meter vorgeschrieben.


https://www.agentschaptelecom.nl/onderwe…atuur-instellen


Hier steht alles in dem Absatz mit der Überschrift: Portofoon, Handmarifoon, Handheld.

Ich hatte 10 Jahre ein holländisches Rufzeichen inkl. entsprechender ATIS. Im Herbst bekam ich die Mitteilung, daß dieses nur noch möglich wäre, wenn man ein "Band met neederland" nachweisen kann. Dafür gab es ein online Formular. Bei mir war das Ergebnis leider negativ, so daß ich die holländische Frequenzzuteilung zurück gegeben habe.

Anfang Januar habe ich bei der BNetzA in Hamburg online eine neue Frequenzzuteilung beantragt und wenige Tage später zugeschickt bekommen. Alles sehr unkompliziert und schnell.

In Deutschland darf ich im Binnenfunk mit der Handfunke nicht am Regelfunkverkehr teilnehmen, in Holland aber schon. Funke hat ja entsprechende ATIS und ich den UBI.

Weiter oben würde ja schon die Seite der BNetzA bezüglich Handfunk in NL zitiert. Also alles legal und ohne Probleme in NL.

Im Nachhinein bin ich sehr froh, daß ich nun ein deutsches Rufzeichen usw. habe, denn die Tage kam auch die Rechnung von der Agentschaap, die für 2019 von mir 38 Euro haben wollen. 2018 habe ich 34 gezahlt, 2017 waren es 31 und davor war es vollkommen kostenlos.

Die 51 Euro für die Zuteilung bei der BNetzA habe ich natürlich direkt bezahlt und bin jetzt gespannt, wie hoch die jährliche Rechnung sein wird.

Funk ist für mich ein Sicherheitsaspekt und dafür gebe ich gerne auch etwas Geld aus. Beim Ankern über Nacht verwende ich ja auch adäquates Material und keine Paketschnur mit Stein ;)
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Andreas29

Salzbuckel

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Wohnort: OWL-zu weit weg vom Wasser

Schiffsname: Farewell

Bootstyp: Friendship 28

Rufzeichen: Gibt´s nur auf Anfrage

MMSI: die auch

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20

Freitag, 31. Januar 2020, 11:53

" ... Binnenschifffahrtsfunk: In Deutschland ist die Verwendung von UKW-Handfunkgeräten an Bord von Kleinfahrzeugen (kleiner als 20 m) nicht gestattet. Bei Fahrten außerhalb Deutschlands ist der Einsatz in einigen Ländern (z. B. Niederlande und Belgien) erlaubt. Nähere Auskunft erteilt die zuständige Behörde des jeweiligen Landes. ..."

Ich finde gut, wie du das interpretierst. Ich lese das eher so: Es gibt Regelungen diesbezüglich in anderen Ländern, die dort gelten, an die man sich halten muss. Dazu muss man dort nachfragen. Und das war eben bislang in NL: Du kannst deine Handfunke da anmelden als Deutscher. Das geht aber jetzt nicht mehr.

Ich habe dazu eine Anfrage an die Agentschap telekom gesendet, die Antwort steht noch aus. Werde die gleiche Anfrage an die Bundesnetzagentur stellen und berichten.

@Rotauge: In NL zielt die Regelung auf einen Bediener an Bord ab. Der, der das Teil nutzt, muss wissen was er tut. Ohne SRC/UBI darf in NL keine Anlage an Bord sein. Steht so im Artikel. Aber: Es gibt eben die meist lockere Handhabung.

Gruß

Alex


Hi,

Alex, in dem Antrag der BNA wird nur nach festen oder mobilen Anlagen mit oder ohne DSC gefragt.
Atis interessiert die nicht.
Welche Funke Du genau hast interessiert die nicht.
Welche Kanäle Du hast interessiert die nicht.

Du bist als Betreiber und Benutzer der Anlage dafür verantwortlich, dass Du sie den jeweiligen Vorschriften entsprechend nutzt. Zunächst gelten für dich als Deutscher mit deutscher Flagge die deutschen Vorschriften was Scheine etc. betrifft.
Zusätzlich gibt es noch die jeweiligen nationalen Vorschriften des Gastlandes. Wenn, wie in NL, Handfunken mit ATIS im Binnenverkehr für Kleinfahrzeuge genutzt werden dürfen ist das so und darf auch von Deutschen so gemacht werden. Diese sind nämlich nicht per Dekret ausgeschlossen.
Du kannst die Handfunke (mittlerweile) völlig problemlos bei der BNA anmelden weil s.o. und dann in NL völlig legal nutzen.
Ähnlich Kanal 31. Darfst Du in NL nutzen. Darf Deine Funke haben. In D darf deine Funke den Kanal haben, Du darfst ihn nicht benutzen.

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

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