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Hanser

Salzbuckel

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41

Samstag, 25. Juni 2016, 20:25

Ja, am liebsten segeln wir auch statt zu motoren. Auf der Rückfahrt Unteruhldingen > Langenargen war aber bis 12:00 Uhr kein Windstrich weit und breit zu sehen. Und es war heiß. Und für den späten Nachmittag waren schwere Gewitter vorhergesagt. Also hatte wir genug Argumente, den Diesel anzuwerfen. Aber wir freuen uns jedesmal, wenn wir den Motor ausstellen können. In unserem alten Boot ist er auf Dauer doch recht laut.

Einen Hinweis zu Unteruhldingen habe ich noch: Das ist der Ort, der ziemlich frech neben der Liegeplatzgebühr auch noch Kurtaxe verlangt. Wenn man spätnachmittags ankommt hat man überhaupt keinen Mehrwert von dem Aufpreis - außer ungepflegtem Grünzeug rund um den Hafen. Eigentlich sollte man da fernbleiben, aber bald ist Hochsaison, da ist es trotz Phantasiegebühren voll ...

Grüße
Volker

hanspi CH

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42

Samstag, 25. Juni 2016, 22:18

Unteruldingen steht auf unserer No-Go-Liste. Ich habe im Laufe der Jahre so meine No-Go Häfen und meine Favorites abgesteckt, die anderen Häfen laufe ich hie und da mal an oder dienen mir als "Nothäfen".

Den Hafen von Immenstaad zum Beispiel laufe ich auch nie mehr an. Dort wurde ich einmal vom Hafenmeister trotz freier (grüner) Plätze) wegen meines kleinen Bootes von der Mole weg vertrieben, damit grosse Boote dort anlegen könnten. Mich führte er an einen Abschnitt mit groben Steinblöcken, wo ich die grösste Mühe hatte, das Boot vor Kratzern und Dellen zu sichern.
Da ich nicht mehr wegkonnte (war schon spät) blieben wir, ich teilte aber dem guten Manne mit, dass ich das letzt Mal zu Gast gewesen sei. Das scheint ihm keinen Eindruck gemacht zu haben, mir aber meinen inneren Frieden wieder gebracht.
Favoriten sind bei mir Marina Rheinspitz im Altrheinarm, Horn-West, Fischbach und der Seglerhafen Haltnau beim Oberle. Auch nach Langenargen in den YCL-Hafen gehe ich gerne.
Schöne Grüsse hanspi CH

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hanspi CH« (26. Juni 2016, 14:15)


43

Sonntag, 26. Juni 2016, 16:41

Einen Hinweis zu Unteruhldingen habe ich noch: Das ist der Ort, der ziemlich frech neben der Liegeplatzgebühr auch noch Kurtaxe verlangt. Wenn man spätnachmittags ankommt hat man überhaupt keinen Mehrwert von dem Aufpreis - außer ungepflegtem Grünzeug rund um den Hafen. Eigentlich sollte man da fernbleiben, aber bald ist Hochsaison, da ist es trotz Phantasiegebühren voll ...

Kurtaxe lässt sich oft nicht vermeiden. Andererseits würde ich dann die Kurkarte verlangen, um im Fall die Lokaltourismus-Vorteile wie teilweise kostenlose öffentliche Verkehrsmittel nutzen zu können.
Mit Unteruhldingen habe ich eigentlich gute Erfahrungen gemacht. Nach dem Seitenanleger am Spätnachmittag erlaubte mir der Hafenmeister, bis zum nächsten Morgen den Platz zu behalten. Auch sonst war der Hafenmeister sehr zuvorkommend. Ich würde mir höchstens wünschen, dass die sanitären Anlagen nicht so überheizt würden.

Hanser

Salzbuckel

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44

Sonntag, 26. Juni 2016, 19:28

Ja. Der Hafen in Unteruhldingen ist gut organisiert. Der Hafenmeister steht bereit, um einem direkt einen Platz anzuweisen. Das ist mit meinem Langkieler angenehm, wenn ich nicht die Boxengassen absuchen muss. Sanitäranlagen im Keller sind nicht neu, aber OK. Aufpassen muss man bei den sehr wackligen Fingerstegen. - Aber dass die Gemeinde ohne Gegenleistung Kurtaxe verlangt, empfinde ich als mehr als ärgerlich.

Immenstaad ist wohl ein Vereinshafen, wenn ich mich recht erinnere. Jedenfalls wurde ich da gerade zu meinem "schönen Holzboot" ausgefragt. Das macht einem den Hafen natürlich sympatisch. Schade, dass hanspi CH schlechte Erfahrung gesammelt hat.


Volker

hanspi CH

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45

Montag, 27. Juni 2016, 08:53

@Hanser: Ja, schade ! Das Städtchen selber ist nämlich wie hier üblich bei den kleinen Orten an der "Riviera" des Bodensees sehr hübsch, die sanitären Anlagen tip-top. Das allein reicht bei uns nicht, der Gesamteindruck muss stimmen. Dazu bietet der schlauchartige Hafen und die ablehnende Haltung der Vereinsmitglieder kein Anlass. Wir sind auch schon von den Steganlagen verscheucht worden, obwohl dort eine grüne Tafel prangte.
Schöne Grüsse hanspi CH

46

Montag, 27. Juni 2016, 14:36

Bodensee finde ich insgesamt problematisch...

Die Liegeplatzsituation am Bodensee ist in meinen Augen prinzipiell problematisch. Da scheint es hunderte von "Erbpachtsliegeplatzinhabern" zu geben, die 3 mal im Jahr zum Kaffeesegeln oder -motoren aus den Anlagen gekrochen kommen. Selbst die sauteuren Ultramarin-Anlagen bei Kressbron haben es nicht mehr nötig, auf Liegeplatzanfragen zu reagieren, nicht mal per E-Mail.
Generell sind die Wartelisten am Bodensee so lang, dass ich einen freien Liegeplatz nicht mehr erleben werde, selbst wenn ich mich schon vor fünf Jahren angemeldet hätte, würde meine zu erwartende Restlebenspanne nicht mehr ausreichen. Eventuelle Ansätze sind vereinzelt noch in Vereinen zu erkennen, da kann man sich hochdienen. Aber ich gebe es offen zu: Ich will segeln, nicht arbeiten. Arbeiten mach ich unter der Woche, und das schon lange genug.
(Off topic: Mit der Vereinsmeierei habe auch ich aufgrund diverser persönlicher Erfahrungungen mit Pfündeeignern, Sturköpfen und Besitzstandwahrern schon lange abgeschlossen. Mit dem DSV und seinen angeschlossenen Vereinen im besonderen, die haben immer noch nicht gemerkt das es seit Jahren Trimarane auf dieser Welt gibt. Such doch mal beim DSV nach Yardstickzahlen dazu.)

Dann noch der dazugehörige Heiligenschein (BSP) und die Bootszulassung....Ist ja echt zum....

Was tun, ich würde liebend gern mit meinem Boot am Bodensee segeln, aber du bekommst keinenFuss in die Tür, ausser bei der ein oder anderen offenen Regatta wie der Rundum...

Uiuiuiii, jetzt hat mich aber was geritten....
Michael

Irgendwas ist immer, nur hoffentlich nicht alles zusammen... :Mauridia_44:

Hanser

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47

Montag, 27. Juni 2016, 14:59

Mein Eindruck: Der Nachfragedruck nach Liegeplätzen hat etwas nachgelassen. Das nützt dir leider nichts, weil die Nachfrage immer noch höher ist als das Angebot.

Ich habe - auch ohne Vereinsmeierei - mit einem Trockenliegeplatz angefangen. Auch da gab es noch lange Wartezeiten, aber steter Tropfen (immer wieder persönlich vorsprechen) hat mir geholfen. Den Wasserliegeplatz habe ich mir "klassisch" durch Kauf eines Bootes mit Liegeplatz erarbeitet. Dabei ist Vorsicht geboten: Meist entscheidet nicht der Bootsverkäufer über den Liegeplatz, sondern der Liegeplatz-, Hafeninhaber. Der muss zustimmen! Es gibt immer wider mal einen älteren Herren, der das Segeln aufgibt und der sich von seinem (ur)alten Boot trennt. Dann heißt es, Zähne zusammen beißen, das schöne Boot loben, über Wert einkaufen, anschließend z.B. über die E-Bucht verkaufen - und du hast deinen Liegeplatz!

Fall du deinen Trimaran behalten willst, hast du natürlich noch das Handicap eines ultrabreiten Liegeplatzes. Bei mir am Kopf des Steges liegt eine Dragonfly, aber der Eigner sieht noch sehr fit aus ;(

Grüße
Volker

48

Montag, 27. Juni 2016, 15:08

Mein Eindruck: Der Nachfragedruck nach Liegeplätzen hat etwas nachgelassen. Das nützt dir leider nichts, weil die Nachfrage immer noch höher ist als das Angebot.

Ich habe - auch ohne Vereinsmeierei - mit einem Trockenliegeplatz angefangen. Auch da gab es noch lange Wartezeiten, aber steter Tropfen (immer wieder persönlich vorsprechen) hat mir geholfen. Den Wasserliegeplatz habe ich mir "klassisch" durch Kauf eines Bootes mit Liegeplatz erarbeitet. Dabei ist Vorsicht geboten: Meist entscheidet nicht der Bootsverkäufer über den Liegeplatz, sondern der Liegeplatz-, Hafeninhaber. Der muss zustimmen! Es gibt immer wider mal einen älteren Herren, der das Segeln aufgibt und der sich von seinem (ur)alten Boot trennt. Dann heißt es, Zähne zusammen beißen, das schöne Boot loben, über Wert einkaufen, anschließend z.B. über die E-Bucht verkaufen - und du hast deinen Liegeplatz!

Fall du deinen Trimaran behalten willst, hast du natürlich noch das Handicap eines ultrabreiten Liegeplatzes. Bei mir am Kopf des Steges liegt eine Dragonfly, aber der Eigner sieht noch sehr fit aus ;(

Grüße
Volker



Das klingt "mindestens" wie ein Einjahresprojekt, bis das alles abgewickelt ist....
Michael

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Hanser

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49

Montag, 27. Juni 2016, 15:14

Ich habe mir Zeit gelassen mit der Suche. Wohne ja am See und hatte den Trockenliegeplatz. Dadurch konnte ich natürlich etwas Geld sparen ...

Fang doch einfach mal an, dir die Webseiten mit Bodenseebooten zusammenzustellen und dort immer mal reinzuschauen. Das gibt einen ersten Überblick!

Viel Erfolg!
Volker

50

Montag, 27. Juni 2016, 15:53

Ich habe mir Zeit gelassen mit der Suche. Wohne ja am See und hatte den Trockenliegeplatz. Dadurch konnte ich natürlich etwas Geld sparen ...

Fang doch einfach mal an, dir die Webseiten mit Bodenseebooten zusammenzustellen und dort immer mal reinzuschauen. Das gibt einen ersten Überblick!

Viel Erfolg!
Volker

Danke der netten Wünsche!
Michael

Irgendwas ist immer, nur hoffentlich nicht alles zusammen... :Mauridia_44:

51

Dienstag, 28. Juni 2016, 10:02

(Off topic: Mit der Vereinsmeierei habe auch ich aufgrund diverser persönlicher Erfahrungungen mit Pfündeeignern, Sturköpfen und Besitzstandwahrern schon lange abgeschlossen. Mit dem DSV und seinen angeschlossenen Vereinen im besonderen, die haben immer noch nicht gemerkt das es seit Jahren Trimarane auf dieser Welt gibt. Such doch mal beim DSV nach Yardstickzahlen dazu.)

Dann noch der dazugehörige Heiligenschein (BSP) und die Bootszulassung....Ist ja echt zum....

Was tun, ich würde liebend gern mit meinem Boot am Bodensee segeln, aber du bekommst keinenFuss in die Tür, ausser bei der ein oder anderen offenen Regatta wie der Rundum...

Uiuiuiii, jetzt hat mich aber was geritten....

Hier vermischt Du einiges. Dass beim DSV einiges nicht ganz unproblematisch ist, mag ja sein, aber wo Menschen sind, menschelt's halt. Die diversen "Zusatzscheine" am Meer (SKS, SSS, SHS) sind nicht nur dem DSV geschuldet. Dass man für kommerzielle Aufgaben (oder für manche Charter) mehr als "nur" den SBF See braucht, ist nicht falsch. Ein Segler sollte nicht nur vom Wind etwas wissen, sondern auch von Tiden und - noch viel wichtiger - von den KVR und der SeeSchStrO...

BSP und Bootszulassung: Dafür kann der DSV nun wirklich nichts. Das ist eine Sache der drei Länder, die am Bodensee liegen. ;)
Dass man am Bodensee für eine Segelyacht nebst Motor- einen Segelschein braucht, ist nicht falsch. Der See kann tückisch sein, ist ja keine Pfütze.
Und: Du kannst auf dem Bodensee segeln, sogar ohne BSP. Dann lässt Du Dir ein Gastpatent ausstellen und darfst mit einer eigenen oder gecharterten Yacht einmal im Jahr bis zu vier Wochen lang herumschippern.

Solltest Deinem Ross halt keinen verschimmelten Hafer geben. :P

52

Dienstag, 28. Juni 2016, 10:54

....Hier vermischt Du einiges...


Jetzt schreib ich schon extra "Off topic" dazu...und du vermischt es doch ;)

Die Scheinfrage stellt sich bei mir speziell nicht, ich habe (auch) das BSP.
Gegen Zusatzscheine habe ich überhaupt nichts, die kann der DSV gerne ausstellen Die Fragen die sich mir stellen lauten eher:

  • Warum soll ich einem Verein beitreten, der nichteinmal meinen Bootstyp (wohlgemerkt nicht die Bootsklasse!) regattamässig erfasst?
  • Dessen sämtliche bei mir in der Nähe ortsansässige Mitgliedsvereine ohne nähere Angabe von nachvollziehbaren Gründen uns die Aufnahme in ihrem Verein verweigern, da Multihulls generell nicht aufgenommen werden (ACHTUNG, war nicht am Bodensee).
  • Muss ich wirklich eine Zwangsmitgliedschaft akzeptieren, um am Bodensee an einen Liegeplatz zu kommen?

Ja und das der Bodensee als Kondominium verwaltet wird, ist mir wohl bekannt. Das macht es aber für alle, die dort segeln wollen, nicht leichter.

Wir wärs denn mal mit folgender Regelung: Wer nicht öfter als zweimal im Jahr sein Boot benutzt, verliert den Anspruch auf seinen Wasserliegeplatz.

Was ich auch noch total ätzend finde: Auf der Reichenau dürfen auch Landliegeplätze nur an Ortsansässige vergeben werden. Als ortsansässig gilt, wer dort über eine Wohnung oder ein Haus verfügt. Das darf auch eine Ferienwohnung sein, die für ein paar wenige Tage im Jahr genutzt wird.

Conclusio: Wer hat der hat, alle anderen schauen in die Röhre.
Michael

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53

Dienstag, 28. Juni 2016, 16:28

Die Liegeplatzsituation am Bodensee ist in meinen Augen prinzipiell problematisch. CUT CUT CUT CUT Besitzstandwahrern schon lange abgeschlossen. Mit dem DSV und seinen angeschlossenen Vereinen im besonderen, die haben immer noch nicht gemerkt das es seit Jahren Trimarane auf dieser Welt gibt. Such doch mal beim DSV nach Yardstickzahlen dazu.)

Dann noch der dazugehörige Heiligenschein (BSP) und die Bootszulassung....Ist ja echt zum....


Ich verstehe die Gemeinden und Vereine sehr gut. Der Tourismus am Bodensee hat in den Sommermonaten ein echt ätzendes Ausmaß angenommen. Das auch auf dem Wasser. Versuch mal nach 17 Uhr nen Gastlieger oder überhaupt irgend eine Liegemöglichkeit in irgendeinem Hafen / Marina zu bekommen. Das die Einheimischen ihre Boote nicht nutzen mag sein, die "Reingeschmeckten" zumeist ebenfalls nicht oder eben in identischem Maße.

Mehr Marinas am See? Für mich ein Ja und Nein. Zum einen ist der Bodensee unsere Trinkwasserquelle und bereits belastet genug. Zum Anderen könnte man eben irgendwo eine Mega- Retortenmarina hinsetzen um mal die geforderten 1-2000 Liegeplätze zu liefern. Unter höchsten Auflagen und den üblichen Bodensee typischen Bedingungen. Im Gegenzug den Autoverkehr um den See einschränken, in welcher Form auch immer. Für die Anwohner die nichts am Tourismus verdienen (die Mehrheit) ist das mitunter echt ein Trauma.

Egal welches Konzept verfolgt wird, es wird immer Nachteile geben. Vielleicht wie am Ammersee. Nur für eine gewisse Anzahl Jahre zuteilen. Aber was macht man dann in Süddeutschland mit seinem 36 Fuss Kahn?

Ob man das BSP nun notwendig erachtet oder nicht, ist eben ein 3 Länder See. Aber das wird durch die Ausnahmegenehmigungen eben zunichte gemacht und so steigt der >5PS Tourismus stetig weiter an.

Multihulls verschandeln das Bild, nehmen unnötigen Platz auf dem Wasser und in den Marinas weg und sind viel zu schnell um die Gemütlichkeit des Sees zu unterstreichen. Was denkst Du denn wo Du da bist :-)
Linguini-Sailing Make 25

... und nehmt euch nicht so wichtig!

Hanser

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54

Dienstag, 28. Juni 2016, 18:09

Heißer Schlußsatz, zum Glück mit Smiley :)

Ja, die Multihulls sind schnell. Zu schnell. Heute hat mich einer bei schwacher Brise überholt. So geht das wirklich nicht :D

Zur Zahl der Liegeplätze: Es gibt ja schon länger selbst ernannte Ökos. Und die haben vor vielen Jahren schon über die vielen Boote geklagt, die am See den Frosch beim Quaken hindern, die Enten zu Tode erschrecken und den Fisch beim Luftschnappen irritieren. Dann hat ein pragmatischer Mensch mal Fotos vom See gemacht: Siehe da, kaum Boote auf dem Wasser. Der Frosch kann Quaken, die Ente vögeln und der Fisch fischen - oder so ähnlich. Alles ist gut! Wenn aber wirklich mal nur die Hälfte aller Boote gleichzeitig aus den Häfen Rausfahren würde, dann wäre schon Chaos.

Oder anders formuliert: Gut, dass viel Liegeplatzinhaber nicht so oft rausfahren! Sonst gäbe es eine zahlenmäßige Beschränkung der Boote.

Grüße
Volker
____
PS: Was wirklich nervt, sind die Rambo-mäßigen Motorboote (es gibt auch andere). Laut und gedankenlos rumdüsen. Das muß nicht sein.

hanspi CH

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55

Dienstag, 28. Juni 2016, 18:33

@Caipiranha:

Da hilft alles jammern nichts, die Welt, auch die der Wassersportler ist ungerecht.

Vor einigen Jahrzehnten (Das war in den Neunziger-Jähren des letzten Jahrhunderts), wurde mein Freund als Auswärtiger in Ermatingen am Untersee aufgefordert, seinen Liegeplatz abzugeben, damit ein Einheimischer (Deutscher mit einer Zweitwohnung in Ermatingen) seinen Wasserplatz übernehmen könne. Damals taten sich alle gleichgelagerten Fälle zusammen und machten einen Rekurs, der gutgeheissen wurde. Mein Freund durfte also seinenPlatz behalten. Das Fazit: Geld regiert die Welt.
Schöne Grüsse hanspi CH

56

Dienstag, 28. Juni 2016, 22:31

Wir wärs denn mal mit folgender Regelung: Wer nicht öfter als zweimal im Jahr sein Boot benutzt, verliert den Anspruch auf seinen Wasserliegeplatz.

Würde ich sogar unterschreiben.
Bisher habe ich zwar am Bodensee jedesmal eine Segelyacht gechartert, aber wenn ich an einen Platz drankäme, würde ich auf diesem schönen See regelmässig segeln. Einen Gastliegeplatz für eine Nacht in einem anderen Hafen zu bekommen ist in der Randsaison nicht so schwer. In Juli/August habe ich es noch nicht probiert.

57

Mittwoch, 29. Juni 2016, 08:13

Zusammenfassung...


Werde jetzt also schweren Herzens einen Betrag im mittleren sechsstelligen Bereich zur Seite stellen. Wer bereit ist, dafür einen Liegeplatz zur Verfügung zu stellen, bitte PN an mich
Michael

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58

Mittwoch, 29. Juni 2016, 08:34

Ein mittlere 6-stelliger Betrag passt gut zur Ironie. Ein kleiner 5-stelliger Betrag ist nicht aus der Welt:

- Kauf eines alten Boots mit Liegeplatz zu Bodenseekonditionen, Verkauf zu billigen Marktpreisen. Delta ca. 10.000,-
- Baukostenzuschuss bei Neuvertrag (ohne Vereinsknechtschaft) je nach Platzgröße ca. 15.000,-

Invest gesamt: ca. 25.000,- Euro


Hoffe, ich habe dir jetzt nicht die Laune für den Tag verdorben ;)
Volker

hanspi CH

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59

Mittwoch, 29. Juni 2016, 17:47

Soll ich euch das Wasser in die Augen treiben?

Mein Boots-Hafenplatz: ca. 1300 Fr. (1200 €) pro Jahr. Trockenplatz (früher der reguläre Platz, heute verwende ich ihn als Winterlager) 120 Fr. (110 €)

Wie es aussieht, wenn mal die kantonale Konzession des Hafens ausläuft, steht in den Sternen. Dann verlangt der Kanton von der Gemeinde (Hafenbetreiberin) eine sogenannte "Flächensteuer" (Hört Ihr den Amtsschimmel wiehern ?) Da wird die Hafengebühr doch auch um einiges steigen. Trotzdem: Immer noch eine im Vergleich zu neueren Häfen auf Schweizer Boden moderate Sache.
Schöne Grüsse hanspi CH

Hanser

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60

Mittwoch, 29. Juni 2016, 21:42

Da habe ich bisher viel schlimmere Zahlen von der Schweizer Seeseite gehört. Das kannst du vermutlich sehr froh sein!

Ich zahle pro Jahr für einen kleinen/ schmalen Platz ca. 1.500,- Euro. Es wird nach vermessenen Quadratmetern abgerechnet. Wenn die Dalben ausgetauscht werden, gibt es neue Liegeplatzgrößen und neue, daran angepasste Preise.

Grüße
Volker

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