Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

Fronmobil

Leichtmatrose

  • »Fronmobil« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 30

Bootstyp: Marex

Heimathafen: Berlin-Gatow

  • Nachricht senden

1

Montag, 28. November 2016, 15:16

::: Berliner Behördenwillkür gegen Wassersportler | Teil 1 :::

Für den schnellen Leser:

Das Bezirksamt Spandau strebt an, bei allen neuen Steganlagen oder bei der
Prolongation der Genehmigung von bestehenden Steganlagen in seinem
Verantwortungsbereich, zu verbieten, daß Strom und Wasser am Steg anliegt.
Damit soll das Übernachten auf Booten am Steg, insbesonders für Dauerbewohner
von Haus-/ und Sportbooten verhindert werden.

Dagegen muss es Widerstand geben, weil es unseren Bootssport willkürlich verhindert und
Berlin als Wasserstadt ins Lächerliche führt!

Zur Sache:

Im Juni des Jahres hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Rechtsstreit zwischen einer
Wohnungseigentümergemeinschaft gegen einen Nutzer eines Hausbootes entschieden:

„Es ist nach Auffassung der Kammer bei der derzeitigen Rechtslage nicht möglich, eine
wesentliche Unterscheidung zwischen Hausbooten und sonstigen Motorbooten
vorzunehmen, demzufolge nur letztere der Ausübung des Wassersports dienen
sollen … Die Problematik einer Infrastruktur mit Strom, Wasser,
Abwasserentsorgung und Toiletten stellt sich für Hausboote und andere
Sportboote mit größerer Kajüte gleichermaßen. Die bisherige Genehmigung der
Bootsteganlage enthält kein ausdrückliches Verbot des Wohnens und Übernachtens
auf den Booten, solange diese am Bootssteg liegen. Ein solches Verbot für
sämtliche Boote wäre aber als Auflage denkbar, da ein Sportbootsteg – ähnlich
einem Parkplatz – dem Anlegen der Boote dient und nicht als Campingplatz auf
dem Wasser genehmigt worden ist.“


Auf der einen Seite ganz vernünftig und richtig. Aber auf der anderen Seite auch
falsch. Denn das Stegliegen kann nicht mit einem Autoparkplatz verglichen
werden, sondern ist eher mit einem Hotel, Zimmervermietung oder Campingplatz
vergleichbar. Und was wären diese ohne Strom, Wasserver- und -entsorgung oder
Toiletten/Duschen? Außerdem dient der sichere Hafen immer noch der Sicherheit
auf dem Wasser bei Nacht und Unwetter!

Dieses Urteil des Verwaltungsgerichts nimmt nun das Bezirksamt zum Anlass um einem
Berliner Segelverein bei der Neugenehmigung einer bestehenden Steganlage u.a.
folgende Auflagen zu machen:

1. Das Übernachten und auch das vorübergehende Wohnen auf den Booten, solange diese
in der Anlage liegen, ist nicht zulässig.

2. Die Anlage darf nur vom 1.3. bis zum 30.11. eines Jahres mit Booten belegt sein. In der Zeit
vom 1.Dezember bis zum 28./29.Februar dürfen keine Boote in der Anlage liegen/dort festgemacht sein.

3. Strom-, Wasser und Abwasserleitungen dürfen nicht auf der Steganlage installiert werden, noch Boote
auf andere Art und Weise mit Strom versorgt werden (z.B. Stromleitungen im Wasser, Betrieb von
Stromerzeugern auf der Steganlage oder auf den Booten, wenn diese innerhalb der
Steganlage liegen.

4. Der Inhaber der wasserbehördlichen Genehmigung ist sowohl Adressat möglicher Ordnungs-
widrigkeitsverfahren als auch für die Einhaltung der Auflagen und Bedingungen aus der wasserbehördlichen
Genehmigung zuständig und verantwortlich. Das heißt, er ist für die ordnungsgemäße Nutzung der Anlage
direkt verantwortlich.

Fronmobil

Leichtmatrose

  • »Fronmobil« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 30

Bootstyp: Marex

Heimathafen: Berlin-Gatow

  • Nachricht senden

2

Montag, 28. November 2016, 15:22

::: Berliner Behördenwillkür gegen Wassersportler | Teil 2 :::

Fortsetzung:

Weitere allgemeine Auflagen werden auch genannt (auszugsweise):
  • eine Beleuchtung der Anlage ist unzulässig. Auch indirekte Beleuchtung z.B. über die Boote ist ebenfalls unzulässig.
  • es dürfen keine Autoreifen als Fender verwendet werden
  • die Boote dürfen nicht über die Heckpfähle hinausragen
  • in der Anlage dürfen (auch vorübergehend) nur Sportboote liegen. Die
    maximale Höhe von 3 m (Wasserspiegel -> Oberkante Aufbauten) darf
    nicht überschritten werden. Hiervon sind Segelmasten/Antennen/Radar etc.
    ausgenommen.
  • der Betrieb von jeglichen Eisfreihalteanlagen innerhalb der Steganlageist unzulässig. Es umfaßt
    auch die Eisfreianlagen, die direkt am/im Sportboot installiert sind.
    Ferner auch solche Anlagen die vom Boot oder vom Steg aus betrieben
    werden.

Somit dient eine Steganlage nach Auffassung des Bezirksamts Spandau nur
  • dem gefahrlosen Ein- und Aussteig in ein Sportboot
  • dem ordnungsgemäßen Befestigung und Liegens eines Sportbootes
  • und dem Liegen in den Monaten von März bis November
Das heißt, das keine Infrastruktur wie Wasser, Abwasser, Strom,
Beleuchtung und Eisfreihalteanlagen künftig mehr genehmigt werden!

Wie ist eure Meinung dazu? Was ist zu tun um diese Behördenwillkür von
Anfang an zu unterbinden? Wollen wir uns das bieten lassen?

Das kann uns alle treffen ! Heute Spandau (von Tegel, über Haselhorst,
Scharfe Lanke bis Gatow und Kladow entlang der Havel …) morgen die ganze
Hauptstadt und übermorgen auch andere Bundesländer !

Tamako

Klabauter

Beiträge: 41 322

Wohnort: Tief im Südwesten der Republik

Schiffsname: TAMAKO

Bootstyp: Hanse 411

Heimathafen: Heiligenhafen

Rufzeichen: DNQN

  • Nachricht senden

3

Montag, 28. November 2016, 15:24

Sicher dass das Spandau ist und nicht Köpenick ? Selbst wenn es ein paar Dauerbewohner gibt, wen stört denn das ?


Gesendet von iPad mit Tapatalk

Beiträge: 844

Wohnort: Oberhavel

Schiffsname: Emilia

Bootstyp: LM 27

Heimathafen: Oberhavel

  • Nachricht senden

4

Montag, 28. November 2016, 15:25

Die die viel auf ihrem Boot sind juckt das doch gar nicht.

Unser Boot hat genug Solarpanele verbaut, das wir stromtechnisch autark sind.
Es reicht jedenfalls für Kühlschrank rund um die Uhr, etwas TV für die Kinder und die Dieselheizung an kalten Tagen.
Unser Boot hat nichtmal einen Landanschluß. Auch ein Verlängerungskabel ist nichtmal an Bord.

Ich denke bei vielen die viel auf dem Boot ist das ähnlich.
Sämtliche Technik an Bord habe ich konsequent auf darauf ausgelegt um maximal unabhängig zu sein von
irgendeiner Infrastruktur.
Als erstes ist bei uns das Wasser alle. Aber selbst das ist mit 120 Litern für unsere 27 Füße schon eher
überdurchschnittlich viel.
Zumal Toilette und Abwasch mit Seewasser betrieben werden.
An den Waschbecken in Pantry und WC haben wir jeweils 2 Wasserhähne.
Einer Trinkwasser, einer Seewasser.

Beiträge: 1 028

Schiffsname: Tilda Ann

Bootstyp: Drabant 27

Heimathafen: Berlin Seglervereinigung Havel

Rufzeichen: DJ3269

MMSI: 211552400

  • Nachricht senden

5

Montag, 28. November 2016, 15:49

....ruhig Brauner, das ist ja schon in Arbeit...Der BSV ist zusammen mit dem SPYC als betroffenen Verein schon dabei. Hier ging es initial um einen Rechtsstreit innerhalb einer privaten Steggemeinschaft. Das Urteil dazu würde dann von der zuständigen Beamtin auf die Verlängerung der Genehmigung fuer die Stege des SPYC angewendet. Das dürfte kaum Bestand haben.

Frank

6

Montag, 28. November 2016, 16:05

einer haut über die strenge , ein zweiter folgt und schon ist das bein dick .
( wenn ich die überschrift lese , dann frage ich mich : ist wohnen auf dem wasser ein wassersport ? )

warum muss man dabei gehen und an steganlagen , die der ausübung des wassersport dienen sollen ,
ein hausboot oder ein anderes boot legen und darin wohnen ?
glaube gehört zu haben , dass es dafür im raum berlin ausgewiesene stellen gibt .
ich kann die ämter verstehen . erst nur eine nacht , dann ein wochenende und dann das ganze jahr .
alles brauchwasser wird über bord entsorgt und die ganze anlage zweckentfremdet .

hier handelt es sich mit sicherheit um eine präzisierung von bereits bestehenden genehmigungen .
schau mal in die genehmigung der anlage . die mag ur alt sein aber dort steht dem grundsatz nach bestimmt
das gleiche drin . da steht auch , ob gästeliegeplätze ausgewiesen sind und ob diese mit strom und wasser-
anschlüssen versehen sein können .
wie kann ich so blöde sein und damit auch noch vor gericht ziehen ?
solche regelungen sind meistens die folge von anweisungen oder anordnungen , gegen die verstoßen wird .
hier kann ich noch nicht mal eine regelungswut erkennen .

im ergebnis will die gemeinde ( oder der stadtteil ) damit nicht noch mal belästigt werden und schreibt jetzt eine
restriktive nutzung vor , der alle zum opfer fallen .
ich würde beim zuständigen bezirksamt ganz kleine brötchen backen und versuchen eine beleuchtung der steganlage
( sicherheit ) , eine ausnahme für gästeliegeplätze ( versorgung mit strom und wasser ) und eine wochenendregelung bei
der übernachtung ( z.b. von samstag auf sonntag , zur förderung der gemeinsamkeit / geseligkeit , der nicht notwendigen
benutzung von fahrzeugen zur an- und abfahrt an jedem tage des wochenendes etc.,, zu erwirken .
selbst den kurzurlaub auf dem boot würde ich jetzt außen vor lassen , bis sich die wellen wieder geglättet haben .
außerdem würde ich diejenigen , die dagegen verstoßen , zur einhaltung der anweisung anhalten , um dem bezirksamt nicht noch mehr pulver zu geben .

DieterRS

Salzbuckel

Beiträge: 3 119

Schiffsname: Poison Princes II

Bootstyp: Oceanis 320

Heimathafen: Lemmer

  • Nachricht senden

7

Montag, 28. November 2016, 17:05

Zumal Toilette und Abwasch mit Seewasser betrieben werden.


genau das ist der Knackpunkt....

Wer an Bord übernachtet braucht zwangsläufig Toilette, Dusche usw...

Aus diesem Grund sind auf vielen Seen Strom und Wasser bzw . Übernachten verboten...
Dieter

----------
Ich hab' gehört, Du triffst nicht mal das Wasser, wenn Du aus 'nem verdammten Boot fällst.

Fronmobil

Leichtmatrose

  • »Fronmobil« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 30

Bootstyp: Marex

Heimathafen: Berlin-Gatow

  • Nachricht senden

8

Montag, 28. November 2016, 17:05

Hier könnt ihr den Wortlaut genau durchlesen:

http://www.spyc.de/news.html

rchmiele

Leichtmatrose

Beiträge: 43

Wohnort: Königswinter

Bootstyp: Dehler Sprinta 70

Heimathafen: Segelclub Haltern am See

  • Nachricht senden

9

Montag, 28. November 2016, 17:12

Hallo!

Das ist doch nicht ungewöhnlich. Hier in NRW gibt es das wohl häufiger.
Bei uns am See ist übernachten generell verboten, das Schwimmen nur an bestimmten Stellen. Der See wird zur u.a. Trinkwassergewinnung genutzt, da haben wir wohl Glück, dass wir überhaupt dort segeln dürfen.

Zitat

Die Liegeplätze dürfen nur zwischen dem 1. März und dem 15. November eines Jahres belegt werden. Am Ende der Segelsaison sind alle persönlichen Festmacher zu entfernen.
...

Der Bootstyp muss die mit der ...wasser-AG vereinbarten Maße einhalten. Diese Maximalmaße betragen: Länge: 7,25 m, Breite von 2,50 m sowie Summe aus Bootslänge und –breite: 9,70 m. Die Kajüthöhe (Höhe zwischen Boden und Dach) darf nicht mehr als 1,45 m betragen.

Jeder Bootseigner ist allein und ausschließlich dafür verantwortlich, dass diese Maße von seinem Boot eingehalten werden.
Der Vorstand hat bisher folgende Bootsklassen allgemein zugelassen:
Beneteau First 21.7 S, Dehler 22, Hansa-Jolle, HD 20, J 22, Sailart 20, Sprinta 70, Sprinta Sport, Unna 20, VA 18, Varianta, Victoire 22.
...
Gruß, Ralf

Beiträge: 844

Wohnort: Oberhavel

Schiffsname: Emilia

Bootstyp: LM 27

Heimathafen: Oberhavel

  • Nachricht senden

10

Montag, 28. November 2016, 17:46

Zumal Toilette und Abwasch mit Seewasser betrieben werden.


genau das ist der Knackpunkt....

Wer an Bord übernachtet braucht zwangsläufig Toilette, Dusche usw...

Aus diesem Grund sind auf vielen Seen Strom und Wasser bzw . Übernachten verboten...


Ich sagte nicht, das das Seewasser zwangsläufig wieder zurück in den See geht.
Wir haben natürlich einen ausreichend dimensionierten Abwassertank mit 3 Wegehahn.
Also Raus - Tank - Absaugung möglich.

Dusche ? wir haben Wasser ringsum. Ab 15° geht's, wenn auch nur kurz, in den See.
An sonsten gibt's auch immer noch wir früher ein Waschbecken und einen Lappen und Seife.
Diese neumoderne 3xmal taglich Duscherei gibt's bei uns nicht.
Nein wir sind nicht uralt mit den Ansichten. Meine Dame und ich sind unter 40.

Beiträge: 1 028

Schiffsname: Tilda Ann

Bootstyp: Drabant 27

Heimathafen: Berlin Seglervereinigung Havel

Rufzeichen: DJ3269

MMSI: 211552400

  • Nachricht senden

11

Montag, 28. November 2016, 20:51

Irgendwie war meine letzte Nachricht weg:

Es handelt sich hier allerdings nicht um einen Stausee, sondern um eine Bundeswasserstrasse mit Güterverkehr - ob die ganzen Schubschiffe alle Fäkalientanks haben....? Die Havel wird auch touristisch genutzt, die Segelvereine bieten Gastliegeplätze für Durchreisende. Es wird darüber hinaus auch im Winter gesegelt, soll das verboten werden?

Die ganze Chose ist hochgekocht, da sich an einem privaten Steg ein Hausbesitzer über einen Motorbootfahrer echauffiert hat, sein Boot sei ein Hausboot, und an dem Steg sei ein Übernachten nicht erlaubt. Die Anwendung auf einen Traditionssegelverein ist hanebüchen und haltlos, der Verein geht schon dagegen vor mit Unterstützung des Berliner Seglrverbands.

Frank

Sehbeer

Leuchtturmwärter

Beiträge: 47 419

Wohnort: Emden

Heimathafen: 26723 Emden

  • Nachricht senden

12

Dienstag, 29. November 2016, 07:32

Unser Boot hat genug Solarpanele verbaut, das wir stromtechnisch autark sind.
Die dürftest Du aber festgemacht an der Steganlage wohlmöglich gar nicht betreiben!!! :lupe:
... 3. Strom-, Wasser und Abwasserleitungen dürfen nicht auf der Steganlage installiert werden, noch Boote
auf andere Art und Weise mit Strom versorgt werden
(z.B. Stromleitungen im Wasser, Betrieb von
Stromerzeugern
auf der Steganlage oder auf den Booten, wenn diese innerhalb der
Steganlage liegen.
...
liebe Grüße

Mattze :Kaleun_Sleep:

Beiträge: 165

Wohnort: nr Bremen

Bootstyp: Phantom 28

Heimathafen: Jadebusen

  • Nachricht senden

13

Dienstag, 29. November 2016, 09:10

Moin,
dann sind also auch Solarlüfter und Lichtmaschinen verboten ?

bis dann
Knut

Fronmobil

Leichtmatrose

  • »Fronmobil« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 30

Bootstyp: Marex

Heimathafen: Berlin-Gatow

  • Nachricht senden

14

Dienstag, 29. November 2016, 10:30

Naja, so unsinnig könnte es werden! ;(

Danke für die konstruktive und freundschaftliche Diskussion bisher zu dem Thema !

Ich denke auch in diesem Einzelfall des Vereins müssen wir uns keine
ernsthaften Gedanken machen. Da sind schon die richtigen Leute dran.

Aber mir geht es darum Tendenzen aufzuzeigen. Solche Willkür kann uns
auf dem Wasser erhebliche Probleme machen! Da müssen wir alle
zusammenstehen, Segler, wie Mobofahrer als auch Dauerbewohner von Sport-
und Hausbooten.

Wenn sich eine Gruppe von Wassersportlern gegen andere ausspielen lässt
und wir nicht solidarisch sind, dann kann es ganz schnell vorbei sein
mit dem Spaß auf dem Wasser.

sct

Leichtmatrose

Beiträge: 47

Bootstyp: Sportina 595

Heimathafen: Stößensee Berlin

  • Nachricht senden

15

Dienstag, 29. November 2016, 10:57

Da gab es noch ganz andere Vorschriften: Mein älterer Segel-Kumpel, der noch die alten Westberliner Zeiten kennt, meine mal diesen Sommer dass die Bootslänge von in Berlin ansässigen Booten zu Mauerzeiten nicht mehr als 7,50m betragen durfte. Er meine noch (O-Ton): "Als man dann eine Dehler 75 sein Eigen nannte, kam man sich vor wie Graf Koks. Man war oben angekommen und spielte in der Liga der Zahnärzte...".

Das ganze ist eine Neiddebatte. Meine Meinung. Da kann es irgend so ein Bezirkheini nicht verkusen dass er mit seinem mickrigem beamtengehalt kein Boot halten kann. Und, selbst wenn es mein Stegvermieter verbieten wurde, würde ich trotzdem das eine oder andere Mal von Samstag zu Sonntag am Steg übernachten. Und mein Solarpanel würde ich deshalb nicht abbauen.

Auf jeden Fall interessiert es mich schon wie die Geschichte ausgeht und ob man dagegen was machen konnte.

Ciao
SCT

Yachtcoach

St. Lubentius des Forums

Beiträge: 5 797

Wohnort: mittendrin

Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

Im Marktplatz: 4

  • Nachricht senden

16

Dienstag, 29. November 2016, 11:19

naja, es ist doch wie woanders an Land auch.

z.B. mit Baden im schönen Baggersee, stehen mit Wohnmobil an tollen Stellen und Stränden usw usw...

Leider gibt es immerwieder grenzwertige Dumpfbacken, welche Müll wegwerfen, Strom und Wasser tonnenweise für umme missbrauchen (z.B um Auto oder Boot zu waschen ),
unerlaubt offenes Feuer machen und...und...und...

Insofern muss sich mancher nicht wundern, wenn da Verbote und Sperrungen erfolgen.
In den Häfen findet man es oft per Reglement, dass Dauerwohnen auf den Booten nicht gestattet ist,
genauso, wie das Übernachten bzw. Wohnnen im Boot in der Winterlagerhalle.

Das hat einerseits sicherheitsbedingte Gründe, andererseits finanzielle.
Wenn jedoch sowieso das Hafenbüro besetzt ist, weil ein Winterlager angeschlossen ist bzw. an Land betrieben wird
und die Sanitäranlagen auch im Winter betrieben werden (wenn auch eingeschränklt), kann man doch Ausnahmen machen.

Manche Stromabnahmen sind auch mit Zähler bzw. KWh-Begrenzer versehen, was auch einigen Spielraum lässt.
I.d.R. kann man alles besprechen und vor der Liegeplatzbuchung sich informieren.

Auch wenn das neue Meldegesetzt wohnen an Bord zulässt, bedeutet das noch lange nicht,
dass in SpoBo-Häfen die Betreiber alles mitmachen.
Das hat auch nicht wenig mit Versicherungen und Sicherheitsbedenken zu tun.
Von Umweltsünden und vermehrten Instandhaltungsarbeiten einmal ganz abgesehen.

Das hier scheint eine Querele von Stegbetreibern zu sein....
In regulären Hafenanlagen gibt es klare Hafenordnungen und Bedingungen.

Übrigens....ein nicht zu vergessender Punkt sind z.B. auch die Wartungs- und Reperaturarbeiten.
Wer an Bord wohnt bzw. sich im Winter länger dort aufhält, neigt dazu...eben mal grade dies und jenes zu reparieren und zu arbeiten.
Was, bei Lärm und Dreck, an Stegen nicht gerade angenehm oder akzeptabel ist.

Es gibt eben solche und solche Liegeplätze.
Und vor allem solche und solche Nutzer.... ach sooo, heißt ja USER...sorry

:rolleyes:

p.s. es wird ja wohl auch nicht um das übernachten am Weekend auf dem sowieso genutzten Boot gehen ?
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

Fronmobil

Leichtmatrose

  • »Fronmobil« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 30

Bootstyp: Marex

Heimathafen: Berlin-Gatow

  • Nachricht senden

17

Dienstag, 29. November 2016, 12:06

Zitat

p.s. es wird ja wohl auch nicht um das übernachten am Weekend auf dem sowieso genutzten Boot gehen ?
Doooch ! :D Genau darum geht es (auch). Und nu? ?(

Yachtcoach

St. Lubentius des Forums

Beiträge: 5 797

Wohnort: mittendrin

Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

Im Marktplatz: 4

  • Nachricht senden

18

Dienstag, 29. November 2016, 17:49

Zitat

p.s. es wird ja wohl auch nicht um das übernachten am Weekend auf dem sowieso genutzten Boot gehen ?
Doooch ! :D Genau darum geht es (auch). Und nu? ?(


Schild an die Relin hängen : HOTEL !

:gutenacht: :pssst: :danke: :havefun:

:D
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

jusifo

Kapitän

Beiträge: 761

Schiffsname: Lucilla

Bootstyp: Hai 590

Heimathafen: Kirchdorf Poel

  • Nachricht senden

19

Dienstag, 29. November 2016, 21:57

Also wenn nur die übernachtung verboten ist ist doch alles easy zu lösen. Wecker auf 23.59 Uhr stellen aufstehen von Bord gehen und um 0.01 UHr wieder an Bord. Schon hat man nicht übernachtet. Für den Strom betreibt man einfach wenn man unterwegs ist Lima und Solar. Fürs Wasser gibt es Aufbereiter und Fäkalientanks. Schon sind alle Probleme gelöst. Was aber die Leute ohne Bordtoilette machen ist fraglich. Dabei zählt der Entzug der Möglichkeit aufs Klo zu gehen als Folter gemäß des Gerichtshofs für Menschenrechte. Vielleicht findet sich ein aufstrebender Jurist der das versuchen will durchzusetzen...
LG julian

Beiträge: 1 028

Schiffsname: Tilda Ann

Bootstyp: Drabant 27

Heimathafen: Berlin Seglervereinigung Havel

Rufzeichen: DJ3269

MMSI: 211552400

  • Nachricht senden

20

Mittwoch, 30. November 2016, 11:46

Lest doch mal bitte die Texte durch, die auf der verlinkten Website des SPYC zu finden sind. Es wird deutlich, dass die Existenz des Vereins (bzw. die Organisation desselben) in ernsthafter Gefahr ist. Neben dem Übernachtungsverbot wird ja noch ein Ausrüstungsverbot der Stege mit Licht, Strom, Wasser etc. ausgesprochen. Will man wirklich nachts im Dunkeln auf Stegen ohne Licht herumtapern....? Und das in der Hauptstadt an einer Bundeswasserstrasse, d.h. nicht auf einem Trinkwasserreservoir oder im NSG????? Sollen demnächst auch alle Strassenlaternen abgeschaltet werden, damit die Fledermäuse nicht mehr gestört werden????

Diese Behördenvertreter wenden ein aus dem Kontext gerissenes Urteil auf einen Segelverein an, der mit der ursprünglichen Problematik nichts gemein hat. Wie schon mehrfach geschrieben - das dürfte sich nicht durchhalten lassen. Der Amtsschimmel wiehert jedenfalls laut vernehmlich.

Frank

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 1 905   Hits gestern: 2 794   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 3 267 767   Hits pro Tag: 2 351,7 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 13 159   Klicks gestern: 18 926   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 27 464 333   Klicks pro Tag: 19 765,17 

Charterboote

Kontrollzentrum