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61

Freitag, 9. Dezember 2016, 21:31




...Der rechtsprechende Richter vereinfachte die Sache , in dem er urteilte...




Eben nicht.

Das was herausgekommen ist, ist ein Beschluss, kein Urteil.

Der Richter wollte sich einen Prozess und die genaue Einarbeitung in die juristische Rechtslage ersparen.

Das ist der "Haken".

(|
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Tamako

Klabauter

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62

Freitag, 9. Dezember 2016, 22:19

wir wussten: vor Gericht gibt es keine Gerechtigkeit, sondern ein Urteil

wir lernen: manchmal gibt es auch einen Beschluss :)

ein alter Richter hat mir mal seine Funktion so erklärt: am Ende urteilt der, der von der Sache am wenigsten versteht (oder er beschließt)


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63

Samstag, 10. Dezember 2016, 02:09

Ob der beschließt oder urteilt ist erstmal völlig egal . Er wählte zunächst mal den leichteren Weg .
Wenn es zwischen Verwaltung und Nutzer zu keiner Einigung kommt , dann kann ja immer noch der Rechtsweg beschritten werden .
Für so eine pille - palle Sache ( Maaschendroatsaun ) wollte er sich keine Zeit nehmen . Der Zerwalter auch nicht und schon ist das Bein dick .

Miese Nummer aber nicht zu ändern . Wäre der Richter ein Bootfahrer , dann würde die Sache ganz anders aussehen .

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64

Montag, 12. Dezember 2016, 08:56

Heute ende die Anhörungsfrist

....und es gibt einen neuen Artikel des Tagesspiegels mit Hintergrundinfo...

Frank

http://www.tagesspiegel.de/berlin/wasser…g/14963892.html

65

Montag, 12. Dezember 2016, 09:13

Bei dem Amtsschimmel wundert mich nicht dass der Fluchhafen nicht in die Gänge kommt :verstecken:
Gruß aus Mittelfranken
Peter

66

Montag, 12. Dezember 2016, 09:19

Watt säch Omma immer : " Ein Blödmann richtet mehr Schaden an , als 100 Schlaue " .

holztoeter

Offizier

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67

Montag, 12. Dezember 2016, 11:18

Was ist ein Beamtenwitz? Den gibt es nicht, ist alles wahr.
Genauso so eine Posse ist der Blödsinn der am Müggelsee stattfindet. Ich werde in beiden Fällen auf dem laufenden gehalten und muss sagen es gruselt mich sehr. Gibt es hier nicht genug Probleme die es würdig wären gelöst zu werden? Mit solch einem Mist muss man sich als ehrenamtlicher in seiner Freizeit rumplagen.
Man kann über alles mit mir reden nur Kritik vertrage ich nicht.

68

Montag, 12. Dezember 2016, 18:31

Jawoll holztoeter , genau so isses .
Jeder kann mal einen Fehler machen oder was in den falschen Hals kriegen . Das ist nur menschlich .

Wenn ich von mehreren Stellen darauf hingewiesen werde , dass ich einen Fehler gemacht habe , dann berichtige
ich den sofort und erkläre mein Handeln oder - falls mir die Fachkenntnis fehlt - weise den Adressaten darauf hin ,
dass die Sache noch mal geprüft wird .

Im Laufe der Jahre bin ich zu einer anderen Arbeitsweise gekommen . Die Verwaltung wird von mir auf einen evtl. Fehler hingewiesen .
Bin ja Kumpel , kann ja mal passieren .... so ein Fehler oder so eine falsche Auslegung .
Erfolgt keine Reaktion oder hält sie an ihrer Weisung fest , dann lasse ich die Sache laufen .

Ich befolge die Weisung jedoch nicht und warte den nächsten Schritt der Verwaltung ab . Irgend wann verläuft die Sache im Sande oder
( was richtig gut kommt ) die Verwaltung will ihre Weisung durchsetzen . Das ist der richtige Zeitpunkt . Dann entstehen Kosten , dann kommt
die Sache mit Schwung in die Presse , dann wird ein Schuldiger gesucht und dann kann man mit dem Finger auf der Verursacher zeigen .
Ganz wichtig : die eigenen Auslagen / Kosten geltend machen . Dann geht es dem Verursacher ( von der eigenen Verwaltung ) an den Kragen .
Alter Spruch : Fehler der Verwaltung gehen zu Lasten der Verwaltung .

Ich muss mich ja mit der Sache eh beschäftigen . Dann kommt es auf etwas mehr Zeit auch nicht mehr an und Kosten entstehen so oder so .
Die Verwaltung arbeitet in vielen Fällen nachlässig , weil sie weiß , dass sich der Adressat damit abfindet oder froh ist , wenn die Sache vom
Tisch ist . Die rechnen nicht damit , dass einer richtig doll nach tritt . Darauf sind sie aber auch nicht vorbereitet und dann wird es lustig .

Hat bis jetzt immer gut geklappt und zum Erfolg geführt .

Ostestrom

Fischkopp

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69

Montag, 12. Dezember 2016, 23:47

Habe soeben auf den letzten Drücker auch noch eine Mail (mit Bitte um Lesenbestätigung) geschrieben und um Stellungnahme gebeten.
Mal schaun, ob was kommt.
Hier der Text:

Zitat

Sehr geehrter Herr Pipper,



ich wende mich als Wassersportler an Sie.

Wie ich aus der Presse erfuhr, planen Sie die Nutzung von Bootsstegen
ernorm zu erschweren, in dem Auflagen eingefordert werden, die unter
anderem die Wasser und Stromversorgung, sowie die Übernachtung an Bord
betreffen.

Ich plane für den Sommer mit unserem Boot eine Bootsreise in die
entsprechenden Spandauer Gewässer. Wir möchten unseren Sommerurlaub
dafür nutzen, u.A. auch Berlin zu erkunden.

Dafür gedachten wir (2 Erwachsene, 2 Kinder) die Steganlage des SPYC zu
nutzen. Allerdings sind wir auf gelegentliche Frischwasserversorgung
angewiesen. Zudem wollen wir auch in den Abendstunden wieder aufs Boot,
die Nutzung der Steganlage mit Kindern (4 und 7 J.) erscheint mir ohne
Stegbeleuchtung jedoch sehr gefährlich.

Habe ich die Verordnung richtig verstanden, dass wir als Besucher nicht
auf unserem Boot übernachten dürften?

Desweiteren versorgen wir das Boot mittels einer Solaranlage und
Batterien mit dem notwendigen Strom für die vorgeschriebenen
Positionslichter und die sonstige Beleuchtung des Bootes, etc..

Wäre uns somit generell das Liegen am Steg verboten?

Die geplanten Auflagen scheinen mir kaum sinnvoll und stoßen bei mir auf
großes Unverständnis. Sind wir als Wassersport-Touristen bei Ihnen
überhaupt willkommen?

Ich bitte um Stellungsnahme Ihrerseits zu den jeweiligen Fragen.



Hochachtungsvoll,



Ségo

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70

Dienstag, 13. Dezember 2016, 15:09

Eigentlich ist es ja ein "Segeln-Forum", wo wir uns eigentlich ausschließlich mit einer der schönsten Nebenbeschäftigungen der Welt befassen möchten.
Politik und Verwaltung möchten dies aber offenbar anders haben.

Unser nagelneuer Senat ist noch gar nicht ganz im Amt, da stößt er dem einen oder anderen Betroffenen schon jetzt ziemlich sauer auf.
Mal unabhängig von diversen Personalentscheidungen für politische Spitzenämter, dürfen wir uns nun offenbar auf eine Legislaturperiode der "intensivierten Zwangsbeglückung" einstellen.

Nach dem bevorzugten Buhmann "motorisierter Individualverkehr" und ersten dagegen gerichteten Ideen (Fußgängerzone Unter den Linden etc.p.p.), nun also die Fortsetzung in der beabsichtigten Gängelung des Wassersports. Das wäre nicht die erste "Initiative", die in Wirklichkeit von Sozialneiddebatten, Profilierungswahn und irregeleitetem Umweltschutzstreben befeuert wurde.
Man darf auf das Ergebnis gespannt sein.

Wenn man schon auf dem Wasser mehr herumregieren möchte: Wie wäre es denn mit einer etwas genaueren Zwangsbeglückung von chronisch seemannschaftsbefreiten Mietbootfahrern und tendenziell zugedröhnten (musikalisch und/oder alkoholisch) Mietfloßkapitänen? Oder wäre das dann schon wieder eine Oberschichtinitiative der reichen und schönen Sportbootclique, um dem kleinen Mann sein Wochenendvergnügen wegzunehmen?
Oftmals ja eine Frage des Blickwinkels...

Könnte aber am Ende dennoch zumindest ein Gutes haben: Nach spätestens einem Jahr R2G in Berlin dürfte noch rechtzeitig zur Bundestagswahl klar sein, dass diese Konstellation vielleicht für Berlin, aber nicht für den Bund taugt.
Und dafür, liebe Bayern, Baden-Württemberger, Hessen und alle anderen Sponsoren dieser chronisch unter Wert regierten und verwalteten und trotzdem von uns Berlinern geliebten Stadt, ist dann jeder Eurer hier verballerten Euros doch wieder gut angelegtes Geld, oder?

:kotz:

Squirrel

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71

Dienstag, 13. Dezember 2016, 15:16

Ich habe dieses Thema aus der Politikecke geholt, um den für den Segelsport ohne Zweifel wichtigen Vorgang offen zu debattieren. Allgemeine Probleme mit dem Senat diskutiere bitte im Politikforum. Diese Trennung ist wichtig, sie entlastet uns von sehr viel Arbeit. Dein Beitrag ist deshalb hier off topic.


Weitere politische Beiträge in diesem Thema ohne Bezug zum Segeln / Situation der Berliner Vereine werden wir sanktionieren.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

Ostestrom

Fischkopp

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72

Dienstag, 13. Dezember 2016, 15:17

@Ségo: Kannst du deinen Wahlkampf nicht woanders abhalten, z.B. im Politiksumpf hier?

Ich geht es um das Vorgehen des Bezirkes Spandau, um nichts anderes. Wenn du den Thread aufmerksam verfolgt hättest, wäre dir aufgefallen, dass andere Berliner Bezirke dieser Linie ausdrücklich nicht folgen.

Danke,
Timm

Edit: Hat sich überschnitten.

Ségo

Smutje

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73

Dienstag, 13. Dezember 2016, 16:41

Leute, sorry, wenn mein Beitrag hier Einigen zu politisch war. Ihr habt da völlig recht. Falsche Abteilung...
Musste aber einfach mal raus...

Wahlkampf ist nicht mein Thema. Ich habe nur was dagegen, wenn aus Aktionismus Methode wird. Zu unseren Lasten.
Egal ob von links, rechts, oben oder unten.

Wenn Ihr glaubt, Amtseifer und Stadtpolitik lassen sich hier fein säuberlich trennen, dann ist ja alles schick.
Lassen wir uns allesamt überraschen.

Handbreit
:Laie_22:

74

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 01:00

@Ostestrom: Geiler Brief.
Bitte unbedingt Antwort einstellen!
Oder drastisch Nachhaken, wenn da nichts kommt, und dann das Nachhaken einstellen, bitte.

Gibt es eigentlich eine Website auf der diese Causa konzise publiziert wird?

Ségo

Smutje

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75

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 09:51

Schau mal auf die Seite des Spandauer Yachtclubs.
www.spyc.de

Handbreit

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76

Freitag, 16. Dezember 2016, 09:21

Es passiert was....


77

Freitag, 16. Dezember 2016, 21:27

Schön, dass da Bewegung reinkommt...der Mitarbeiter des Bezirksamtes wird wohl bald andere Zuständigkeiten bekommen.... ;)
(Nick)namen werden überbewertet. :nono:

Tamako

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78

Freitag, 16. Dezember 2016, 21:34

Zitat



Hoffentlich siegt die Vernunft


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79

Donnerstag, 26. Januar 2017, 10:24

Es tut sich was...

Heute im Berliner Tagesspiegel: "Welle der Beschimpfungen"

Mal sehen, ob es vielleicht doch noch ein gutes Ende gibt, Selbstkritik der Behörde scheint nicht dazu zu gehören....

Frank

columbus488

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80

Donnerstag, 26. Januar 2017, 11:12

Selbstkritik der Behörde scheint nicht dazu zu gehören....

da magst du recht haben, aber mancher schreibt sich mehr als nur den Frust vom Leib... ich hab schon Sachen gelesen, glaub mir ;(

Die Wahrheit liegt mal wieder irgendwo tot und verdeckt in der Mitte :O

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