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ceozwo

Offizier

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Beiträge: 194

Schiffsname: Tramontana

Bootstyp: Varianta 65

Heimathafen: Harz

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1

Samstag, 5. August 2017, 11:59

Bootstyp für Flachwasserrevier

Hallo,

da ich den Steinhuder-Meer-Thread nicht verhunzen möchte, stelle ich meine Frage hier in einem neuen Thema, da es vielleicht an anderen Revieren ähnlich ist.

Das Steinhuder Meer hat uns offensichtlich gefangen, nachdem wir mehr oder weniger unfreiwillig dort unsere Saison 2017 fortsetzen. Unsere Varianta 65 scheint mir grundsätzlich ein ideales Boot für das Revier zu sein, dennoch ist sie uns zum gelegentlichen Übernachten zu klein. Also bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Boot.

Den Rahmen gibt das Revier:
- max. 70 cm fester Tiefgang, also Kielschwerter oder flacher Festkiel
- max. 7,60 m Länge (ist soweit ich weiß die Obergrenze am SM)

Das persönliche Lastenheft sieht dann noch so aus:
- bequeme Schlafmöglichkeiten für 2-3 Leute, d.h. Kojen > 1,9m Länge und > 60 cm Breite, ggf. mit guten Matratzen aufrüstbar
- Stehhöhe unter Hubdach wäre gut, zumindest aber einigermassen Bewegungsfreiheit unter Deck, alternativ aber auch Kuchenbude denkbar.
- gute Segeleigenschaften (keine Regattaambitionen, aber Spaß solls schon machen)
- Gewicht: unser Fahrzeug kann derzeit 1,8 to ziehen (Auflastung prüfe ich gerade). Evtl. wäre es aber auch sinnvoll, das Boot am SM zu überwintern und nicht mit in Urlaub zu nehmen, dann ist das Gewicht natürlich eher zweitrangig. Was für uns am besten ist, weiß ich (noch) nicht.
- Budget: ich werfe mal 10 k€ in den Raum, das ist aber keine feste Größe und ggf. anpassbar.

Gefunden habe ich bisher:
- Neptun 22: der Klassiker mit schön viel Platz und Hubdach, aber eher untertakelt. Der Mast ist kürzer als der unserer Varianta! Dafür zahlreich in allen Preisklassen verfügbar, Zustand muß man halt prüfen.
- Dehlya 22/25: Zwar gibt es da wohl unterschiedliche Auffassungen, aber grundsätzlich sollen die gut segeln. Die 22er unter Deck eher klein und niedrig, die 25 gewichtsmässig über unserem derzeitigen Limit. Hubkielmechanik und Wasserballast sind Punkte, die man vom Zustand checken muß. Taugt der Hubkiel am SM wirklich, wenn der Liegeplatz nur 90cm Wassertiefe hat? Auflaufen stelle ich mir auch ungünstig für den Kiel vor...
Sunbeam 23 KS: Hubdach, Dinette, relative gute Segeleigenschaften, als Kielschwerter noch geeignet fürs SM. Seltener, daher tendeziell teuer.
Etap 22i: Die gefällt uns eigentlich sehr gut, aber hier auch wieder der Hubkiel: was macht der beim Auflaufen? Und er müsste am Liegeplatz wohl meist aufgeholt werden.

Gibt es noch Boote, die ich bislang nicht auf dem Schirm hatte? Oder Faktoren, die ich nicht bedacht habe? Gibt es Erfahrungen mit o.g. Booten hinsichtlich Platz, Segeleigenschaften und Flachwassereignung?
Oder sollte ich doch bei der Varianta bleiben und vielleicht einen Wohnwagen ans SM stellen zum Übernachten? ?(

Ich würde mich über ein wenig Input sehr freuen.

Gruß

Ralf

mikegolf

Bootsmann

Beiträge: 144

Bootstyp: Duetta 86 LS

Heimathafen: Fehmarn

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2

Samstag, 5. August 2017, 12:18

Sunbeam 25 als Kielschwerter. Ich habe jahrelang die Kielversion gesegelt. Segeleigenschaften ist gut. Meine (Bj. 79) war nur sehr rang. Später hat Schöchl den Ballast erhöht. Allerdings kommst du damit ans Trailerlimet.

DerMajo

Leichtmatrose

Beiträge: 50

Wohnort: Arneburg

Bootstyp: Segelboot Hunter 23.5

Heimathafen: am Wasser

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3

Samstag, 5. August 2017, 22:01

Schau mal nach Hunter23.5. Kielschwerter mit richtig viel Platz. Gute Verarbeitung und segeln kann das Teil auch bei Leichtwind noch richtig flott. Mit Trailer nur 1500 kg Gesamtgewicht. Bei Kleinanzeigen sind zwei drin.


Gesendet von iPad mit Tapatalk
Grüße
DerMajo 8o

Moderboot

Seebär

Beiträge: 1 408

Schiffsname: Hokulani

Bootstyp: Tiki 21; 16m²; Matagi 640

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4

Sonntag, 6. August 2017, 09:47

Die Aventura 23.5. Hat 4 große Kojen und ein Cockpit wie eine 42er. Relativ viel Raum in hellen, freundlichen Kajüten und ist mit rund 800 kg gut trailerbar. Der Tiefgang von 65 cm ist zwar nicht rekordverdächtig, aber dem Gewicht angemessen und vor allem fest (!) Als Fahrtenkat ist sie kein Renner und würde alle derartigen Erwartungen bitter enttäuschen, wird aber sicherlich eine rasantere Alternative als eine Neptun 22 sein. Konstrukteur/Werft sitzt in der nördlichen Biskaya, einem großen Markt für Multis, also nicht wie ein dänischer Hersteller von Alpin-Skis.

+ Im Gegensatz zu einem Hubkieler hat man mit 65 cm alle Segeleigenschaften, die das Boot bietet. Das macht das Boot entsprechend vielseitiger.

+ Für das große Platzangebot unter Deck ist sie immer noch relativ niedrig gehalten und hat auch deswegen einen relativ niedrigen Schwerpunkt, was die Sicherheit auf See erhöht und die Manövrierbarkeit im Hafen verbessert. Sehr ähnlich ist der Strider Woods, der etwas weniger Platz bietet. Großzügigsten Platz hat man in dieser Bootskategorie dennoch vor allem im Freien, an Deck, denn selbst eine große Kuchenbude ist bei Sturm und Schneeregen kein Ersatz für einen gut geheizten Deckssalon mit Satellitenfernsehn, Backofen, Velourpolstern, Hochflor-Teppich, ... Jalousien an allen Fenstern, usw. Also ein Boot für die Hochsaison oder für gemäßigte Breiten. Man sieht viel und wird viel gesehen. Das sollte einen zumindest nicht stören.

kein Boot, das man guten Gewissens auf Biegen und Brechen fährt, das man an stürmischen Tagen mit eingeschaltetem Pinnenpilot und mit maximal machbarer Segelfläche stundenlang alleine über die ruppige Nordseekreuzen kreuzen lässt während man von der Koje aus mit der Holden im Arm das AIS beobachtet. 50% der Sicherheit kommen von der Vorsicht des Skippers, 25% von der Ruderwache* und 25% vom Boot. Bei einem Folkeboot ist es umgekehrt. Solange man nicht auf Legerwall läuft, eine Tonne im Seegatt rammt oder den Mast absegelt, kann der Skipper nicht viel Unheil stiften.

0
die Verarbeitung ist ordentlich, aber ganz klar gallisch und nicht schwedisch.

0 Aufbau des getrailerten Bootes bis zum Abslippen ist mit einem guten Trailer erträglich, aber das Cockpit wiegt knapp 100 kg und kann alleine quasi nicht gehandelt werden. Da sind Kats mit Trampolin unschlagbar – auch von der Aufbauzeit her. Bei einer 28er wären allerdings die Beams schon so schwer, dass man sie nur mit zwei Leuten gut handeln kann. Ein Grund sich in Bezug auf Einhandtauglichkeit auch dann zu bescheiden, wenn finanziell mehr drinn wäre.

VG Chris


* Wenn man beim Kat relativ viel sitzen hat, steuert man Böen nach Lee aus, um die Stärke des scheinbaren Windes zu reduzieren. Das ist aber nur anfangs gewöhnungsbedürftig.

fjoe

Seebär

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Schiffsname: nanu!

Bootstyp: Neptun 23

Heimathafen: +52° 29' 10.90", +9° 18' 38.04"

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5

Sonntag, 6. August 2017, 10:18

Hai 760.
Ich ziehe auf dem SM einen Kielschwerter einem Hubkieler vor. Wenn Du mal einen Stein triffst oder die Saugbaggerleitung, und das bleibt nicht aus, weicht das Schwert aus.
Viele Grüße
Frank

horstj

Seebär

Beiträge: 1 487

Wohnort: D - Meer - Berge = Münster

Bootstyp: Jeanneau Microsail

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6

Sonntag, 6. August 2017, 11:32

Jeanneau Sun Fast.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/
Saison 2017 beginnt bald: Spinnaker 29m² unbenutzt neu für Condor 55, Varianta K4/65/VA, Neptun 20/22: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze…223994-211-9362

Yellow Boat

Salzbuckel

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Schiffsname: YELLOW DREAM

Bootstyp: Leisure 27

Heimathafen: Schildmeer Holland

Rufzeichen: PG8944

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7

Sonntag, 6. August 2017, 12:48

Leisure 22 oder 23 hal keine 7 Meter und Platz für 4 Personen . Hat allerdings beim Kimmkieler 80 cm Tiefang.
Aber eine Varianta hat auch Platz zum übernachten , jedenfalls für zwei ( haben wir 20 Jahren emacht) oder drei. Zuvierrt sogar mit etwas "schieben" für 4.
Ad

8

Sonntag, 6. August 2017, 17:19

Die Aventura 23.5. Hat 4 große Kojen und ein Cockpit wie eine 42er. Relativ viel Raum in hellen, freundlichen Kajüten und ist mit rund 800 kg gut trailerbar. Der Tiefgang von 65 cm ist zwar nicht rekordverdächtig, aber dem Gewicht angemessen und vor allem fest (!) Als Fahrtenkat ist sie kein Renner und würde alle derartigen Erwartungen bitter enttäuschen, wird aber sicherlich eine rasantere Alternative als eine Neptun 22 sein. Konstrukteur/Werft sitzt in der nördlichen Biskaya, einem großen Markt für Multis, also nicht wie ein dänischer Hersteller von Alpin-Skis.

+ Im Gegensatz zu einem Hubkieler hat man mit 65 cm alle Segeleigenschaften, die das Boot bietet. Das macht das Boot entsprechend vielseitiger.

+ Für das große Platzangebot unter Deck ist sie immer noch relativ niedrig gehalten und hat auch deswegen einen relativ niedrigen Schwerpunkt, was die Sicherheit auf See erhöht und die Manövrierbarkeit im Hafen verbessert. Sehr ähnlich ist der Strider Woods, der etwas weniger Platz bietet. Großzügigsten Platz hat man in dieser Bootskategorie dennoch vor allem im Freien, an Deck, denn selbst eine große Kuchenbude ist bei Sturm und Schneeregen kein Ersatz für einen gut geheizten Deckssalon mit Satellitenfernsehn, Backofen, Velourpolstern, Hochflor-Teppich, ... Jalousien an allen Fenstern, usw. Also ein Boot für die Hochsaison oder für gemäßigte Breiten. Man sieht viel und wird viel gesehen. Das sollte einen zumindest nicht stören.

kein Boot, das man guten Gewissens auf Biegen und Brechen fährt, das man an stürmischen Tagen mit eingeschaltetem Pinnenpilot und mit maximal machbarer Segelfläche stundenlang alleine über die ruppige Nordseekreuzen kreuzen lässt während man von der Koje aus mit der Holden im Arm das AIS beobachtet. 50% der Sicherheit kommen von der Vorsicht des Skippers, 25% von der Ruderwache* und 25% vom Boot. Bei einem Folkeboot ist es umgekehrt. Solange man nicht auf Legerwall läuft, eine Tonne im Seegatt rammt oder den Mast absegelt, kann der Skipper nicht viel Unheil stiften.

0
die Verarbeitung ist ordentlich, aber ganz klar gallisch und nicht schwedisch.

0 Aufbau des getrailerten Bootes bis zum Abslippen ist mit einem guten Trailer erträglich, aber das Cockpit wiegt knapp 100 kg und kann alleine quasi nicht gehandelt werden. Da sind Kats mit Trampolin unschlagbar – auch von der Aufbauzeit her. Bei einer 28er wären allerdings die Beams schon so schwer, dass man sie nur mit zwei Leuten gut handeln kann. Ein Grund sich in Bezug auf Einhandtauglichkeit auch dann zu bescheiden, wenn finanziell mehr drinn wäre.

VG Chris


* Wenn man beim Kat relativ viel sitzen hat, steuert man Böen nach Lee aus, um die Stärke des scheinbaren Windes zu reduzieren. Das ist aber nur anfangs gewöhnungsbedürftig.



Alternativ der bewährte Club Strider mit fester Brückendeckwanne.
https://boote.de/anzeigen/strider-club-sport
Moody 31 MkII Kimmkieler zu verkaufen https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze…55527496-230-14
Moody 31 MkII

.....been there, done that....

Fmarx

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Bootstyp: Microcupper

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9

Sonntag, 6. August 2017, 20:15

Biga 23 / 24 / 26, Sunbeam 25, Rethana 25, Hai 710/ 750 / 760, Tonic 23, First 23 / 25, Friendship 22/ 23 / 25,
__________________________________

Microcupper - Der kleine sportliche Cruiser-Racer für Binnenseen

www.micro-ger.de

just sail

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10

Sonntag, 6. August 2017, 22:28

Die meisten genannten fallen auf Grund des Trailergewichtes raus. Auch wenn es nicht mein Traum wäre. Der Tip mit der Hunter 23.5 ist schon gut. Hier im Club hat ein guter Freund seine liegen. Entspricht eigentlich voll Deinem Anforderungskatalog.
First 21.7, Etap 21i, aktuell Sunbeam 22.1

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »just sail« (7. August 2017, 00:35)


Neptun 25

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11

Sonntag, 6. August 2017, 23:07

Moin,

1800 könnte für eine Neptun25 ohne Einbaumotor, je nach Ausstattung, so eben hinkommen. Unsere hat, ich müsste nachsehen, um die 1900 gewogen, incl. des Dieselmotors. Der allein hat aber schon 140Kg.
Es muss aber alles raus, Geschirr, zusätzliche Kissen, Fender, das ganze Gedöns was man gar nicht bemerkt, der Innenballast ebenso, dann kommt es hin. Ist aber m.E. nur was wenn man im Frühjahr hin und im Herbst zurück trailert, sonst bekommt man die Brocken, einschließlich Ballast von einigen hundert Kilo, nicht transportiert.
Unsere hat aktuell, mit etwas Küchenkram darin, fast genau 2000Kg (incl. Dieselmotor, Mast und Trailer).

Gruß
Willy
Neptun 25 KS in Gelb

just sail

ex-beneteau

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12

Montag, 7. August 2017, 00:37

Mal was anderes. Du hat ja ein top für das Revier geeignetes Boot. Da du eh in Mardorf bist, besorg Dir nen günstigen Wohnwagen und stell ihn auf einen der zahlreichen Plätze. Dann hast Du mehr Komfort und immer noch nen guten Segler.
First 21.7, Etap 21i, aktuell Sunbeam 22.1

Olaf_P32

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13

Montag, 7. August 2017, 08:25

Mal was anderes. Du hat ja ein top für das Revier geeignetes Boot. Da du eh in Mardorf bist, besorg Dir nen günstigen Wohnwagen und stell ihn auf einen der zahlreichen Plätze. Dann hast Du mehr Komfort und immer noch nen guten Segler.
Da kann man eigentlich nur zustimmen. Bequemer als auf dem Campingplatz wirst du es auf dem Boot wohl kaum haben.

Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, dann suchst du ein Boot für das Steinhuder Meer. Atlantiküberquerungen oder Ostseeurlaub sind mit dem Boot eher nicht geplant ? Dann entspricht auch ein 16er oder 20er Jollenkreuzer deinen Wünschen. 20er Tourenboot mit Yardstick 107 davon kann der Kielschiffeigner nur Träumen. Du musst nur darauf achten das das Boot als R-Boot vermessen ist. Es gibt nämlich alte DDR-Bauten, die du auf dem Steinhuder nicht segeln darfst.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

ceozwo

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14

Montag, 7. August 2017, 08:32

Uiuiui, hier bewegt sich ja richtig was....

@Moderboot: Danke für die Ausführungen, aber ein Kat ist so gar nicht meins...

@just sail: Du wirst lachen, gerade gestern haben wir uns einen Wohnwagen angesehen und grübeln...

@DerMajo: Die Hunter könnte mir gefallen. Schaue ich mir mal näher an.

Ich habe das Gefühl, alles ab 24 Fuß wird ganz schön mächtig und aufwändig was das Handling angeht. Eine Friendship 22 haben wir uns vor zwei Jahren mal angesehen, damals aber noch als Kielboot für unsere Talsperre. Die gibt es ja auch als Kielschwerter, und die gefiel meiner Frau eigentlich ganz gut. Ich denke, viel größer wäre für uns nicht gut. Platz ist dann zwar reichlich (zumindest eine Zeitlang...), aber das Drumherum wird zu aufwändig.
Gestern in Steinhude lag eine Dehlya 25 neben unserer Varianta. Was für ein Trumm...(die Ostsee-Segler >30 Fuß hören mal gerade weg...).

Meine Varianta hat gestern übrigens wieder alles gegeben, um mir zu zeigen, was für ein tolles Boot für das Revier sie doch ist. Vielleicht sollte ich nicht so viel nachdenken und lieber segeln...

Danke für Euren Input.

Gruß

Ralf




Zitat von »just sail«



Mal was anderes. Du hat ja ein top für das Revier geeignetes Boot. Da du eh in Mardorf bist, besorg Dir nen günstigen Wohnwagen und stell ihn auf einen der zahlreichen Plätze. Dann hast Du mehr Komfort und immer noch nen guten Segler.
Da kann man eigentlich nur zustimmen. Bequemer als auf dem Campingplatz wirst du es auf dem Boot wohl kaum haben.

Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, dann suchst du ein Boot für das Steinhuder Meer. Atlantiküberquerungen oder Ostseeurlaub sind mit dem Boot eher nicht geplant ? Dann entspricht auch ein 16er oder 20er Jollenkreuzer deinen Wünschen. 20er Tourenboot mit Yardstick 107 davon kann der Kielschiffeigner nur Träumen. Du musst nur darauf achten das das Boot als R-Boot vermessen ist. Es gibt nämlich alte DDR-Bauten, die du auf dem Steinhuder nicht segeln darfst.


In der Tat, Atlantik und Ostsee sind erstmal nicht anvisiert.

Diese DDR-Bauten sind zu lang fürs SM und fallen nicht unter die Ausnahmeregel für bestimmte Klassiker, die länger sein dürfen, oder?

Ich glaube, einen 16er Jolli muss ich mir mal näher ansehen. Wenn ich vor Holzbooten nicht so viel Respekt hätte...

Olaf_P32

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15

Montag, 7. August 2017, 09:07

Jollenkreuzer gibt es jede Menge aus Kunststoff. Wer mit Holzarbeiten etwas auf Kriegsfuß steht, der nimmt eben ein Boot aus GFK. Bei den 20er Jollis musst du nur darauf achten das es ein R-Boot ist. Die stehen als Ausnahme von der Längenbeschränkung explizite in der Verordnung drin. Das was im "Osten" oft als 20er verkauft wird erfüllt leider nicht die Klassenvorschriften. Da musst du in den Anzeigen einfach auf die Länge achten. Ein R-Boot ist max. 7,75m lang. In GFK gibt es viele gute Angebote auf dem Markt. Einfach mal schauen.
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:wickie:

Kaiensis

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16

Montag, 7. August 2017, 11:51

Meine Varianta hat gestern übrigens wieder alles gegeben, um mir zu zeigen, was für ein tolles Boot für das Revier sie doch ist. Vielleicht sollte ich nicht so viel nachdenken und lieber segeln...


Ja. Behalt die Varianta! Und vor allem, geh lieber segeln:

index.php?page=Attachment&attachmentID=215581

Wir haben uns gestern bestimmt irgendwo gesehen. Unbekannterweise.

(ansonsten: manchmal fühlt man sich ja schon wie auf einer Kartbahn - man kommt einfach nicht runter)

BTW, bald ist Steinhuder Meer in Flammen. Kachel des Abendsnach Steinhude, kipp das Ankergeraffel kurz vorher in'n Teich und geniesse ob des dargebotenen Schauspiels.
Ich persönlich hänge regelmäßig eine kleine Nachtfahrt dran. Macht Spass!
»If a man speaks at sea where no woman can hear, is he still wrong?«

ceozwo

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17

Montag, 7. August 2017, 12:01

Hast Du ein Auto mit einer Aufschrift, die Deinem Nick ähnelt? Dann habe ich das zumindest gestern auf dem Parkplatz gesehen, wo wir auch standen...

SM in Flammen steht schon auf dem Terminplan, zumal unser Konkurrenztermin (Autofreies Innerstetal als Fahrrad-Event) dieses Jahr wegen Hochwasserschäden ausfällt.
Reicht für die Nachtfahrt bei der Varianta (<7m) ein weißes Licht, oder bräuchte ich da Positionslichter? Ansonsten ist vom Steg aus bestimmt auch schon was geboten...

Gruß

Ralf

Kaiensis

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18

Montag, 7. August 2017, 13:44

Ja, das mit der Karre passt :D

Zum Meer in Flammen reicht die Luxusversion Toplicht allemal. Einige haben nur ne starke Taschenlampe; sagt keiner was - jedenfalls nicht an jenem Abend. Man sieht auch ohne Vollmond auf dem Wasser noch genug.
Vom Steg dem Spektakel zusehen geht natürlich, aber ein wirklicher Augenschmaus ists dann doch in 250 Metern Abstand von der Abschussplattform vor Steinhuder vor Anker (die Plattform befindet sich innerhalb eines Tonnenkreises). Möglicherweise mit ein paar Stegnachbarn im Päckchen, wird auch immer gerne gemacht.
Klare Empfehlung!
Wir sind regelmäßig da, allerdings ohne Päckchen weil wir die "Ruhe" schätzen.
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Olaf_P32

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19

Montag, 7. August 2017, 15:09

Sm in Flammenn sollte man nicht verpassen. Zumal seit einn paar Jahren das Feuerwerk in Mardorf und Steinhude parallel abgefeuert wird. Wenn man dann mit dem Boot auf der Mitte ist, dann sieht das richtig gigantisch aus. Wenn das Wetter es erlaubt, dann sind wir zum Feuerwerk selbstverständlich auch auf dem Wasser.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
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just sail

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20

Montag, 7. August 2017, 21:52

Ja, auf jeden Fall. SM in Flammen. Falls du nach Steinhude rüber segelst, leg dich in Luv von dem Ponton ;)
First 21.7, Etap 21i, aktuell Sunbeam 22.1

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