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axi

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1

Montag, 6. Mai 2019, 13:38

Von der Elbe zum NOK

Hallo,
die Querelen mit dem Bombenfund in der HOW haben mich auf eine Idee gebracht.
Ich möchte über die Kanäle zur Elbe bei Lauenburg fahren und anschließend über Hamburg und den NOK zur Ostsee gehen.
Da dieses Revier für mich neu ist, habe ich einige Fragen:

Welche Karten und welche Literatur könnt Ihr mir empfehlen?

Wie ist der Einfluss der Tide?

Wo kann ich den Mast stellen?

Noch was vergessen?

Handbreit
Werner

Klaus Helfrich

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2

Montag, 6. Mai 2019, 13:48

Wo kann ich den Mast stellen?
Frühestens ab City-Sportboothafen elbabwärts, Wedel wäre möglich und empfehlenswert.
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

3

Montag, 6. Mai 2019, 13:56

Wie ist der Einfluss der Tide?


... groß. Ab Geesthacht. Rechne mit 3kn; es wird meist weniger sein, aber darauf einstellen sollte man sich schon. Ich würde die Schleusenheit in Geesthacht so abpassen, dass Du da etwa mit Stauwasser rauskommst und dann mit ablaufendem Wasser elbabwärts fahren kannst. (Gerade, falls Du noch nicht in Tidengewässern gefahren bist.)

4

Montag, 6. Mai 2019, 13:58

Moin,

Tideneinfluss ab Schleuse Geesthacht, dabei nimmt die Stromgeschwindigkeit zu, je weiter man elbab fährt.
Höhe Wedel im Fahrwasser etwa 2kn, bei Springtide vielleicht auch mal 3kn.
Daher sollte ein Tidenkalender an Bord sein; kurzfristig und wenn ca. 3 EUR zuviel sind, geht auch die Onlineabfrage beim BSH.

Das Thema Maststellen nach Passieren der Hamburger Elb- oder Süderelbbrücken hatten wir neulich bereits hier. Yachthafen Wedel bietet hierzu sehr gute Möglichkeiten (3 Krane, Selbstbedienung, gebührenpflichtig).

Möglich könnte dies auch sein in HH-Finkenwerder/Yachthäfen und Yachtwerft Heuer im Rüschkanal (falls im Hauptstrom gefahren wird)
oder
im Bereich des Harburger Binnenhafens unmittelbar an Bb nach den Süderelbbrücken, falls Ihr nicht durch den Hauptstrom, sondern durch die Süderelbe geht.
Dort muss jedoch erst eingeschleust werden.


Ich würde bis Wedel durchgehen und dort auch übernachten. Der Hamburger Yachthafen in Wedel ist der beste des Reviers und hat allen Service, u. a. auch nach der langen Binnenfahrt eine Tankstelle.


Gruß
Andreas

starkiter

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5

Montag, 6. Mai 2019, 13:58

Ich persönlich benutze zum Navigieren den Elbeatlas da ist alles Wichtige drin.
Du kommst mit einer Tide ab dem Hamburger Yachthafen locker bis Brunsbüttel. Unangenehm wird es vor Brunsbüttel bei starken NW wenn du lange auf die Schleusung warten musst. Bei Gückstadt verkehrt eine Fähre nach Wischhafenn die dich schon mal knapp passieren kann. Ansonsten ist es außerhalb des Fahrwasser entspannt.
Und nicht wundern es komme große Schiffe. :)

Klaus Helfrich

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6

Montag, 6. Mai 2019, 14:01

Ich würde aber auch überdenken, ob Du ab Lauenburg den ELK nimmst, dann bist Du schneller an der Ostsee und die Tour ist hübscher ....
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

unregistriert

7

Montag, 6. Mai 2019, 16:02

Aus Richtung Berlin würde ich auch den ELK ab Lauenburg nehmen.
Ist auch deutlich einfacher, weil du dir um die Tiede keine Gedanken machen musst.
Mast stellen kannst du in Lübeck, z.B. im Yachtclub Kattegatt.
Wenn man von Kiel nach Norden will, wäre evtl. der NOK besser, schneller denke ich auf keinen Fall.

axi

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8

Montag, 6. Mai 2019, 17:58

Vielen Dank für die schnellen und guten Tipps.
HH-Hafen und den NOK will ich mal fahren, da ich den ELK ausgiebig kenne.
Handbreit Werner

9

Montag, 6. Mai 2019, 22:25

Ok,

dann ergänzend: Im NOK kann man zwar auch tanken (Brunsbüttel Kanalhafen, Marina Schreiber auf der Rader Insel bei Rendsburg), kommod lässt sich jedoch tatsächlich das Thema Aufriggen/Ausrüsten/Vorräte ergänzen in Wedel erledigen und ein Stadtbesuch mit der S-Bahn ist auch drin, sofern Du nicht vorher einen Stopover im lauteren und schwelligeren City-Sporthafen einlegst.

Von Wedel nach Brunsbüttel reicht eine Tide meist gut aus. Der Strom kentert in Wedel etwa eine Std nach Hochwasser (die Strömungsrichtung wechselt wg der Massenträgheit der großen Wassermengen immer zeitversetzt zum HW/NW Zeitpunkt). In Brunsbüttel kannst Du etwa 1,5 Std nach NW Gegenstrom erwarten.
Wenn Du Zeit hast, lohnt sich das Erkunden von Nebenarmen und -flüssen, z. B. der alte Handelshafen in Stade, Ankern hinter Pagensand, Übernachtung in Glückstadt oder auch ein Besuch der Stör.
Es ist für viele überraschend, wie viele Gesichter die Flusslandschaft Unterelbe haben kann, wenn man etwas Zeit und Entdeckertrieb mitbringt.

Der NOK darf bis Sonnenuntergang von Sportbooten befahren werden. Die Fahrzeiten richten sich also nach der Jahreszeit. Im Juni sind bis 23.00 Uhr GZ drin.
Eine Übernachtung im Kanalyachthafen Brunsbüttel ist alles andere als leise, aber für viele ein großes Erlebnis: es dürfte kaum irgendwo eine Sportbootliegestelle geben, die in 20m Abstand von derart großen Schiffen passiert wird. Der Betrieb geht allerdings rund um die Uhr...

Wenn das zu viel Trubel ist, besteht nach vier Std. Kanalfahrt (etwa 40 km) die Möglickeit, vor der Schleuse des in die Eider abzweigenden Gieselau-Kanals an einer sehr idyllischen Steganlage zu übernachten. Das totale Kontrastprogamm. Auch die lohnt sich. Viele machen das, um die Kanalfahrt nicht dröge am Stück abzuspulen, sondern auf zwei Tage mit Segelanteilen zu verteilen.

Z. B.:
Tag 1: Hamburg - Brunsbüttel - Gieselau
Tag 2: Gieselau - Kiel - Schlei oder dergl.

Gruß
Andreas

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10

Dienstag, 7. Mai 2019, 06:44

Kann mich den Vorrednern nur anschließen, von Wedel aus ist das ganze locker in einer Tide machbar. Der Mastenkran in Wedel ist mit 11,- sogar sehr günstig aber eben ohne Personal.
Neben Wedel und Brunsbüttel kann man im NOK auch noch beim Regatta Verein Rendsburg (RVR) im Obereidersee tanken. Das ist der letze Hafen einlaufend an Backbord. Gemütlicher finde ich es aber beim Büdelsdorfer Yachtclub (andere Seite, erster Hafen). Dann unbedingt zum Griechen gehen, keine 10min. zu Fuß.

Ansonsten sollte noch erwähnt werden das vom 23.4. bis 14.6. sowie 5.8. bis 27.09. in Kiel nur eine Schleusenkammer zur Verfügung steht und es wohl recht lange Wartezeiten geben wird.

Hilfreiche Links:
Schleusenverfügbarkeit
Deutschland.Nord-Ostsee-Kanal, Sperrung für Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten / Kombimaßnahme
Liebe Grüße
Marcel

Warum gibt es nur zwölf Windstärken ? Als Herr Beaufort bei zwölf angekommen war hat er aufgehört zu zählen und angefangen zu beten...

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