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1

Sonntag, 11. Juni 2017, 22:35

Anlegen Thira (Santorin)

Hallo,

hier sind ja immer wieder Forumskollegen in den Kykladen unterwegs.

Kann mir einer die aktuelle Lage zu den Liegeplätzen und der Marina in Santorin beschreiben?
Wie tief ist momentan die Einfahrt in die Marina Vlychada, ist die Einfahrt mit 2m Tiefgang in diesem Jahr möglich?
Ist alternativ die Benutzung der Anlege-Tonnen vor Oia noch erlaubt? Oder doch vor Thirasia anlegen und mit dem Inseltaxi auf die Hauptinsel?

Gruß und Dank
Ralf

2

Montag, 19. Juni 2017, 11:39

Hallo Ralf,

wir sind letzte Woche nicht in die Marina reingefahren, war mir zu unsicher und an dem Tag auch zu windig (>20kn), haben davor geankert. In der gesamten Zeit sind nur Kats mit Tiefgang <2m rein/raus.War aber der schlechteste Platz der ganzen zwei Wochen. Im Nachhinein gesehen wäre sicher die Marina gleich bei der Einfahrt aus N besser gewesen. Ein paar mutige sind an den Tonnen direkt vor Fira gelegen (zumindest tagsüber)
Hoffe ich konnte dir helfen.

Grüße
Michael
"Kalsarikännit"

ist finnisch und bedeutet "sich alleine zu Hause in Unterhosen zu betrinken"
Irgendwie beneide ich die Finnen, dass sie dafür ein Wort haben

MichaelK

Seebär

Beiträge: 889

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Sioned

Bootstyp: Amel Maramu 46

Im Marktplatz: 1

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3

Montag, 19. Juni 2017, 11:55

Das Thema wurde im Mittelmeerforum vor kurzem ausgiebieg diskutiert.

Allgemeines Resumee - und meine eigenen Erfahrungen bestätigen das - vergiß es auf eigenem Kiel nach Thira zu fahren. Marina ist zu flach und mit Tripper Katamaranen dicht belegt. Ankern ist nur an wenigen Stellen möglich, da die Wassertiefe fast überall sofort steil abfällt. Einzige Chance wäre eine Boje, wenn man im Vorwege irgendwie eine ergattern kann.

Bei passender Wetterlage kann man an 1-2 Stellen ankern, aber ich würde das Schiff dort nicht unbeaufsichtigt liegen lassen wollen.
Michael
SY Sioned

Beiträge: 1 723

Schiffsname: SevenSeas

Bootstyp: Delphia 33 Schwenkkiel

Heimathafen: Kilada/ Griechenland

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4

Montag, 19. Juni 2017, 12:13

Allgemeines Resumee - und meine eigenen Erfahrungen bestätigen das - vergiß es auf eigenem Kiel nach Thira zu fahren. Marina ist zu flach und mit Tripper Katamaranen dicht belegt. Ankern ist nur an wenigen Stellen möglich, da die Wassertiefe fast überall sofort steil abfällt. Einzige Chance wäre eine Boje, wenn man im Vorwege irgendwie eine ergattern kann.


Was ist denn ein "Tripper-Katamaran"??

5

Montag, 19. Juni 2017, 12:17

Was ist denn ein "Tripper-Katamaran"??

Michael meint die Boot für die Tagesausflüge rund Santorin oder zu den Badebuchten.
Diese belegen üblicherweise die wenigen möglichen Ankerbuchten und die Marina.

Danke für die Infos und euere Einschätzung. Die Situation scheint sich nicht zu bessern. Leider sind die Betreiber der Marina auf Santorin wenig hilfreich bei der Planung. Auf zwei Mails mit der Bitte um Schilderung der aktuellen Situation habe ich leider keine Antwort bekommen.

Den Thread im Mittelmeer-Forum werde ich mir mal anschauen.

Gruß Ralf

6

Mittwoch, 21. Juni 2017, 10:04

Wir waren im letzten Oktober da und mit 2m (BAV39) ging das ganz gut, nur wenn ein paar der KatKapitäne meinten in der Mitte der Rinne rumstehen zu müssen gab es Diskussionsbedarf.
Die Liegeplätze sind schon ein wenig knapp, aber außer uns waren da noch 2 Russische Oceanis mit 41 und 46 Füssen die auch noch untergebracht wurden.

Einfach mal nett mit dem örtlichen Hafensortierer (ich glaube Hafenmeister wäre übertrieben) schnacken und wenn der sieht dass ihr es ernst meint bring er euch auch unter.

Wasser war sehr knapp und sehr salzig!
Aber wenn die ihre TripperKats auch immer Morgens abspülen und wienern - kein Wunder.

Wir hatten keine große Alternative, kamen bei 28-30 Knoten an und am nächsten Tag waren eher 35+ angesagt. Da haben wir uns dann die Insel (und die Chinesen) angeschaut und Fotos für die "Santorin-Geilen" gemacht.

Mietauto kann am Hafen bestellt werden und wird auch geliefert. Der Kollege vom "Supermarcado" war der Organisator für alles.

Also zusammengefaßt: ein Boot mit 2m bekommt man unter. Liegegeld war jetzt nicht gerade der Schnapper. Wasser-vergiss es ausser zum Deck spülen (wenn welches kommt) Bei NordWIND alledings kaum alternativen.
Wer noch nie da war sollte sich die 1-2 Tage gönnen um dann für immer befriedigt zu sein.
Nochmal fahre ich da nur gegen Bezahlung hin

Da gibt es SOOOOVIELE bessere Inseln (ich sag nur Asti...) in der Nähe

Aber 1.000.000 Chinesen können ja nicht irren oder ;O)

7

Mittwoch, 21. Juni 2017, 13:56

Wir haben seinerzeit das Boot im Hafen von Ios gut festgemacht und sind mit der Fähre für einen Tagestrip rüber. Diesen entspannten Tag haben wir nicht bereut.

8

Sonntag, 8. Oktober 2017, 12:03


Hallo,

hier sind ja immer wieder Forumskollegen in den Kykladen unterwegs.

Kann mir einer die aktuelle Lage zu den Liegeplätzen und der Marina in Santorin beschreiben?
Wie tief ist momentan die Einfahrt in die Marina Vlychada, ist die Einfahrt mit 2m Tiefgang in diesem Jahr möglich?
Ist alternativ die Benutzung der Anlege-Tonnen vor Oia noch erlaubt? Oder doch vor Thirasia anlegen und mit dem Inseltaxi auf die Hauptinsel?

Gruß und Dank
Ralf
Nun, mein Update. Wir waren Anfang Oktober in Ios. Von dort habe ich den Hafenmeister angerufen (Tel. +30 228 608 21 19, VHF 10), der mir freundlich Auskunft erteilt hat. Die Einfahrt zur Marina hat momentan eine Tiefe von mind. 2,50m, allerdings hat er mir vor der Anreise auf eigenem Kiel abgeraten. Die Marina sei zur Zeit vollständig mit lokalen Booten belegt, er hätte keinen Platz für Yachten übrig. Aufgrund der Windvorhersage N-NW 6 und wenigen Ankerplätze haben wir auf Santorin verzichtet.

Gruß Ralf

9

Sonntag, 8. Oktober 2017, 20:41

Ja so klingt das nach dem was wir erlebt haben...
Und: Wer viel fragt macht viel verkehrt.

Entweder ihr wollt es, dann rein in den Hafen, festmachen und dann warten bis euch jemand sagt wo ihr endgültig hin sollt. Nicken und verholen.

Oder weitersegeln, Postkarte von Thira kaufen und sich freuen dass man Geld und Stress gespart hat.

Es gibt echt schönere Inseln und nettere Häfen in der Gegend.

10

Sonntag, 8. Oktober 2017, 22:46

Er hat ja noch einen kleinen Ausweg gelassen: "Wir sollten eben einfahren und uns über UKW melden. Dass er uns dann einen Platz zuweisen kann, ist aber unwahrscheinlich."
Aufgrund der Windsituation war die "Auf Gut Glück"-Variante keine Option für mich. Rücksicht auf die Mitsegler ist schon angebracht und dazu gehört, alle an Bord auch darauf hinzuweisen, dass es ein langer Tag werden könnte.
Gruß Ralf

11

Montag, 9. Oktober 2017, 07:41

Allgemeines Resumee - und meine eigenen Erfahrungen bestätigen das - vergiß es auf eigenem Kiel nach Thira zu fahren. Marina ist zu flach und mit Tripper Katamaranen dicht belegt. Ankern ist nur an wenigen Stellen möglich, da die Wassertiefe fast überall sofort steil abfällt. Einzige Chance wäre eine Boje, wenn man im Vorwege irgendwie eine ergattern kann.

Was ist denn ein "Tripper-Katamaran"??

Alter Schwede... was für eine Steilvorlage! :rofl2:
Ahoi, Mario Falko.

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

12

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 07:16

Moin, und Grüße aus dem genannten Hafenbecken.

Sind Gestern direkt Aus Astipalaia bei Sonnenuntergang mit ca 15 Trippern hinter und um uns eingelaufen....
Einfahrt ist gebaggert und tatsächlich jetzt min 2.50 tief .
Bagger liegt leider immer noch rechts in der Einfahrt.
Wollte erstmal längsseits einer BAV gehen um auf den Einweiser zu warten und den Chinesentransportern aus dem Weg zu gehen die es ALLE SUPEREILIG hatten rein zu kommen und ihre 150 Euronen pro Nase und Halbtagestörn zu kassieren...

Der Typ auf der Bav. scheinbar auch so ein Tripperspezi nur ohne Kunden labert irgendetwas holt das Handy raus dreht sich um und schaut weg während mir die Karre vertreibt!!!
Zweiter Versuch ich werfe die Achterleine rüber während ich wild am kurbeln und manövrieren bin und er nimmt sie und WIRFT SIE IN WASSER!
Dazu muß man sagen wir nur zu zweit mit der 46 Fuß Schleuder sind da Gestern unser eigentliches Boot getauscht wurde da unbenutzbar und wir jetzt 10 unnütze Füsse unterm Hintern haben aber wir wollen uns ja nicht beschweren.

Na jedenfalls sollte mir der Typ nicht nochmal begegnen wenn keiner hinschaut.

Wir haben uns dann schnell von ihm wechgemacht und dann kam der bekannte Supermarktbesitzer und Hafensortiere und gab uns einen Platz gegenüberneben einem netter Deutschen Mobo-Kapitän mit dem wir noch spät über diesen zweifelhaften Hafen hier geklönt haben.
Er leidet hier schon 4 Tage...

Fazit: Man bekommt etwas zum Liegen und Strom und darf zahlen. Aber freundlichkeit gibt es erst wieder auf der nächsten Insel.

Ach ja auf dem Baggerschiff haben sie gerade ( 8:00 morgens) mit der Rosthämmern abgefangen....

SUPER HIER AUF THIRA!

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