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Musikanto

Admiral

  • »Musikanto« ist der Autor dieses Themas

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Bootstyp: Sirius 26

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1

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 18:11

Saronische Inseln im Herbst "fest in der Hand" von Chartergästen aus Russland und der Ukraine

Moin
War gerade eine Woche zwischen den saronischen Inseln segeln. Herrlich warm, kein Liegeplatzstress, total nette Griechen. Was auffiel: ganz viele Charterboote mit russischen und ukrainischen Seglern. Wenn es ein Ausbildungsboot war: ziemlich gnadenloses Training für die Besatzung. Selbst gesehen: bis zu 30 mal rückwärts an den Steg, immer und immer wieder. Alle Achtung. Wenn es keine Ausbildungsboote waren: total gut gelaunte Menschen an Bord, sehr sehr kreative An - und Ablegemanöver und die Mythos- Bierdosen und die Wodkaflaschen ab Mittags auf dem Cockpittisch.
Haben die Russen sich jetzt vermehrt nach Griechenland orientiert? Auch abends in der Tavernen: ich kann die Sprachen zwar nicht unterscheiden, aber es klang sehr in Richtung Russland, Ukraine (teilweise stand das auch auf ihren T- Shirts). Ich kann ja durch aus ein paar Schluck ab, aber gegen diese Jungs und auch Frauen bekommst du keine Schnitte. Wir waren allerdings dafür auch um 8 Uhr morgen draußen, da kam von deren Booten ein unglaubliches Schnarchgewitter ;-))))))
Und sonst: tolles Revier, wir hatten leider oft zu wenig Wind (um die 2, nur am ersten Tag 5Bft). Und zum ersten Mal: Papa George in Real kennengelernt. Ein unglaublicher Typ, wie der in seinem Alter die Boote ranholt.
Klaus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Musikanto« (25. Oktober 2017, 23:24)


holztoeter

Proviantmeister

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2

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 18:43

Dann würde ich sagen falsche Richtung. Ich war vor gut einer Woche von Athen in Richtung Mykonos unterwegs und der Meltemi stand noch richtig gut durch, so um 4-6 in Spitzen bis 8. Russen und Ukrainer gab es da auch zu Hauf. Aber Du hast recht, die Griechen sind ein nettes Völkchen. nur die Sanitäreinrichtungen sind schlecht bis nicht vorhanden. Aber bei Hafengebühren von Minimum 6,46 bis Maximum 22€ kann man keine Ansprüche stellen. Wobei, wir hätten lieber mehr bezahlt und dafür ein anständiges Klo im Hafen gehabt. Aber da sind wir eben morgens Kaffee trinken gegangen.....
Man kann über alles mit mir reden nur Kritik vertrage ich nicht.

Musikanto

Admiral

  • »Musikanto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 722

Bootstyp: Sirius 26

Heimathafen: Travemünde

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3

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19:38

Hafengebühren hatten wir (bei 37 Fuß) von 2,50 !!!! bis 12 Euro. Sanitäreinrichtungen gab es nirgendwo, Wasser und Strom hatten wir immer. Es gibt jetzt tatsächlich immer mehr Tavernen in Stegnähe, die warme Duschen anbieten, für meisten 2,50 Euro.

SKOKIAAN

Seebär

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4

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 23:09

Das haben wir vor vier Jahren in GR auch erlebt, kaum Gebühren im Hafen, aber auch kein Service. Nette Leute, diese Griechen, alles gut, aber im Vergleich zum Beispiel zu den Kroaten nicht geschäftstüchtig, jedenfalls bei den Gebühren für Yachties.

Beispiel Hydra: Kommte ein netter Rentner und gibt uns einen zweisprachigen Zettel (gr./engl.) dass wir gegen Abend ins Hafenbüro kommen sollen, mit allen Papieren. Dort vier Uniformierte, nett, höflich, schauen sich die Bootspapiere gründlich an (wir hatten in Athen gechartert), rechnen lange, um dann von uns 1,57 € für ein 36-Fuß-Boot zu verlangen. Da muss der Staat doch Verlust machen! In Kroatien haben wir für die gleiche Bootsgröße in einer Adriatic-Marina 67 € bezahlt (Vorsaison! In der Hauptsaison 20 % Aufschlag!).

Da wurde mir die Forderung nach Strukturreformen des griechischen Staates exemplarisch bewusst gemacht.

Aber Russen und Ukrainer haben wir damals nicht getroffen.

Jedoch in einem anderen Jahr in Plymouth, wo ukrainische Bootsleute in die Handhabung von 56-Fuß-Motorbooten (Ich glaube die Bootstypen heißen Prestige) eingewiesen wurden, bevor sie diese Boote zur Überführung nach Malta oder Zypern oder Guernsey ausgehändigt bekamen.

Und die Motorboote dieser englischen Werft lagen zu mehreren auch in Helsinki, wo die russische Besatzung auch allen Vorurteilen gerecht wurde: Am morgen nach einer großen Party war der Platz vor dem Altglascontainer mit leeren Champagnerflaschen vollgestellt.

Merke: Wir haben keine Vorurteile, und wenn, werden sie von der Realität bestätigt.

Handbreit, Skokiaan

5

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 23:23

Ich habe einmal die Russen beim Wintersport in St. Moritz genossen. Seit dem fahre ich zu der Zeit nicht mehr dort hin.
Es sind liebe, nette, Leute höflich und zuvorkommend, nur pflegen sie zu einigen Dingen des Lebens andere Sichtweisen.

Rottweiler

Salzbuckel

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6

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 00:22

nur pflegen sie zu einigen Dingen des Lebens andere Sichtweisen.

das sagen andere von den Deutschen auch.....
Liebe Grüße, Walter

there is no tool like an old tool.....

7

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 07:34

. Ich kann ja durch aus ein paar Schluck ab, aber gegen diese Jungs und auch Frauen bekommst du keine Schnitte.
Bei der durchschnittlichen Lebenserwartung (Männer) befinden sich die Ukrainer auf Platz 148, die Russen auf Platz 150. Die Frauen schaffen die Plätze 114 und 115. Die Liste umfasst 201 Länder.
Diese schlechten Plätze werden nicht nur durch das Saufen verursacht, es trägt aber einen guten Teil dazu bei.
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

8

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 09:13

Ich hätte gerne etwas mehr von der russischen Lebensart.
Nicht alles. Aber die "Stimmung" der russischen Art gerfällt mir.
Gruß
der Michael

:D

wassergenug

Salzbuckel

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9

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 09:52

Aber da sind wir eben morgens Kaffee trinken gegangen.....

In Griechenland, und in der Türkei notabene auch, kenne ich es kaum anders. Die Anlegemöglichkeiten sind einfache Stadthäfen oder Stege bei Tavernen, Marinen oder Häfen mit allem drum und dran sind selten bis nicht-existent.

Die Tavernen mit den Stegen bieten sehr häufig Duschen an, in den Häfen gibt es häufig auch welche. Wenn der Vercharterer dir einen Revierplan mitgibt, ist darin häufig vermerkt, um welche Tavernen es sich handelt.

Die Kaffee in der Taverne schmeckt morgens viel besser als auf dem Boot, ist noch dazu günstig, und wenn das Klo miteinbegriffen ist...

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

zooom

Salzbuckel

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10

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 14:32

Ich glaube, jeder von uns ist schon mal in der Situation gewesen, wo er plötzlich seine Muttersprache nicht mehr sprechen mochte, so peinlich war das, was die Landsleute rundum so veranstaltet haben. Ein ehemaliger Mitarbeiter (russischstämmmiger Deutscher), sprach während eines Italienurlaubs plötzlich kein Wort Russisch mehr...
Interessant, was man dabei oft zu Ohren bekommt.
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

Rottweiler

Salzbuckel

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11

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 15:49

Ich glaube, jeder von uns ist schon mal in der Situation gewesen, wo er plötzlich seine Muttersprache nicht mehr sprechen mochte, so peinlich war das, was die Landsleute rundum so veranstaltet haben. Ein ehemaliger Mitarbeiter (russischstämmmiger Deutscher), sprach während eines Italienurlaubs plötzlich kein Wort Russisch mehr...
Interessant, was man dabei oft zu Ohren bekommt.

das mache ich auch noch des öfteren, früher allerdings mehr. Als noch nicht so viele russischsprechende Menschen ausserhalb der SU und Bruderstaaten unterwegs waren haben meine Frau und ich uns oft in russisch unterhalten und uns interessante deutsche Gespräche und Kommentare angehört.
Liebe Grüße, Walter

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