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1

Montag, 6. November 2017, 10:10

Wilder Osten - Kroatien?

Hallo Zusammen,

in der Ausgabe der Yachtrevue 2017-11 schildert ein Leser ein Erlebnis mit einem wildgewordenen Bojenfeldbetreiber. Bei zwei Ankerliegern wurden die Landfesten durchtrennt und massive Drohungen ausgesprochen um eine Liegegebühr zu erpressen. Ein Anruf bei der Polizei war erfolglos, weil das Polizeiboot defekt war und man sich deshalb nicht in der Lage sah, helfend eingreifen zu können.

Gruß Martin

2

Montag, 6. November 2017, 15:06

Hä ??
Kommt man landseitig nicht an den Betreiber , weil der auf einer Boje wohnt / aufhältig ist ?
Komische Sache .
Weiß nicht , was da in Kroatien gilt . Wenn es so ist , dass der Betreiber ein Bojenfeld auslegt und
die Bojen kostenpflichtig genutzt werden dürfen , dann wäre er im Recht .

jugocaptan

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3

Montag, 6. November 2017, 15:13

Jeder sollte wissen, dass Bojenfelder in Kroatien kostenpflichtig sind. Wer das nicht zur Kenntnis nehmen will muss eben die mühsame Suche nach kostenlosen Ankerbuchten in Kauf nehmen.
Diese Vorgangsweise scheint natürlich den Ost-Nordsee- und Eiselmeerfahrern seltsam zu sein, aber so ist es.
Der betreffende "Abgeschnittene" hat sich geweigert ein berechtigtes Inkasso zur Kenntnis zu nehmen, der leicht betrunkene (laut vieler Meldungen) Bojenbeteiber ist in der Hitze des Sommers ausgerastet.
Also von allen Betroffenen nicht OK
Kroatienbashing ist da nicht unbedingt angesagt, dass die Preise horrend sind wissen nun alle und man könnte sich danach richten.
Herzlichen Gruß - Peter Jc. :jugo:

4

Montag, 6. November 2017, 16:30

Anderer Vorfall....

Wir sind als 4er und 2er Crew dieses Jahr auch schon heftig angeraunzt worden. Obwohl wir an freien Bojen festmachen wollten, d.h. also auch bezahlen wollten, war der mit dem Boje verknüpfte Restaurantaufenthalt als Päärchen oder Vierercrew anscheinend nicht rentabel genug für den Bojenbetreiber, der wollte lieber eine Chartercrew an seinem Betonblock hängen haben, die werfen mehr ab....

Mehrmals total unfreundliche Anmache bei der Aufforderung die Boje(n) zu verlassen. Wohlgemerkt, keine Reservierung an den Bojen erkenntlich. Verdirbt einem das Urlaubsgefühl...habe momentan auch keine grosse Lust, nochmals nach HR zu trailern...

Es gibt halt wie überall solche und solche, wir haben es auch schon anders erlebt...
Michael

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5

Montag, 6. November 2017, 17:02

Mehrmals total unfreundliche Anmache bei der Aufforderung die Boje(n) zu verlassen. Wohlgemerkt, keine Reservierung an den Bojen erkenntlich. Verdirbt einem das Urlaubsgefühl...habe momentan auch keine grosse Lust, nochmals nach HR zu trailern...

Es ist halt so, als wenn man in der Hauptzeit in der Wirtschaft mit 2 Personen einen 6er Tisch besetzt. Und wie soll er eine Reservierung kenntlich machen, ein Schild drankleben? Reicht es nicht, wenn er zu verstehen gibt dass die Boje nicht frei/freizumachen ist?
Liebe Grüße, Walter

there is no tool like an old tool.....

wassergenug

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6

Montag, 6. November 2017, 17:24

Kommt man landseitig nicht an den Betreiber , weil der auf einer Boje wohnt / aufhältig ist ?

War vermutlich auf einer Insel ohne eigene Polizeipräsenz, oder in einem Bucht mit schlechtem Zugang vom Land her. Beides soll es geben in Kroatien.

Jeder sollte wissen, dass Bojenfelder in Kroatien kostenpflichtig sind.

Ist häufig genug erwähnt worden. Wem die Preise nicht passt, soll nicht hingehen.

Kroatienbashing ist da nicht unbedingt angesagt, dass die Preise horrend sind wissen nun alle und man könnte sich danach richten.

Sollte man ja eigentlich langsame meinen.

Mehrmals total unfreundliche Anmache bei der Aufforderung die Boje(n) zu verlassen.

Also, ich würde auch unfreundlich werden, wenn irgendjemand sich an meinen Anweisungen betreffend meinem Eigentum nicht hält. Wenn ich mich mehrmals wiederholen müsste, dann bestünde vermutlich die Gefahr, dass ich sogar total unfreundlich werden würde.

In meinen Kroatienreisen habe ich nie solche Probleme gehabt.

Gruss, Michael
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mona

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7

Montag, 6. November 2017, 18:14

Hier in Spanien Golf von Roses liegen in den Neben buchten auch Bojen aus. Man kann die bei der Gemeinde Wöchentlich und Monatlich buchen. Die Bojen sind mit Nummern versehen. So kann es vorkommen das man trotz freier Boje nicht festmachen kann. Wer gerne über Preise staunt, der kann das hier. Eine Boje für den Tag und Boot 11 Meter kostet 31,00€ und wirklich nur für den Tag. Ohne auch nur einem Hauch Service. :O
Gruß SY mona Willi :ok:

8

Montag, 6. November 2017, 18:30

Zitat von »Caipiranha«
Mehrmals total unfreundliche Anmache bei der Aufforderung die Boje(n) zu verlassen.


Also, ich würde auch unfreundlich werden, wenn irgendjemand sich an meinen Anweisungen betreffend meinem Eigentum nicht hält. Wenn ich mich mehrmals wiederholen müsste, dann bestünde vermutlich die Gefahr, dass ich sogar total unfreundlich werden würde.

In meinen Kroatienreisen habe ich nie solche Probleme gehabt.

Gruss, Michael


@wassergenug: Wohl kleines Missverständnis, Anmache kam immer direkt, ohne Vorwarnung und zwar nicht nur in einem Bojenfeld sondern in mehreren unterschiedlichen....also sozusagen mehrmals


Zitat von »rottweiler«

Es ist halt so, als wenn man in der Hauptzeit in der Wirtschaft mit 2 Personen einen 6er Tisch besetzt. Und wie soll er eine Reservierung kenntlich machen, ein Schild drankleben? Reicht es nicht, wenn er zu verstehen gibt dass die Boje nicht frei/freizumachen ist?

@Rottweiler: An anderer Stelle waren die Bojenfeldbetreiber durchaus in der Lage, ihre Bojenreservierung kenntlich zu machen (z.B. Primosten). Ich finds total ätzend, erst ein Bojenmanöver zu fahren und dann wieder rausgeschmissen zu werden, wenn man vermeintlich sicher angekommen ist. Und das Ganze dann auch noch in einem vollkommen unangebrachten Ton.
Michael

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wassergenug

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9

Montag, 6. November 2017, 18:51

Wohl kleines Missverständnis, Anmache kam immer direkt, ohne Vorwarnung und zwar nicht nur in einem Bojenfeld sondern in mehreren unterschiedlichen....also sozusagen mehrmals

@Caipiranha: Ja, das ist was anderes. Das erste Mal darf man erwarten ist höflich. Und wenn das erste Mal jedesmal unhöflich ist - dann kriegt man bald einen schlechten Eindruck, das ist so.

Wie gesagt - ist mir nie passiert. Heisst aber nicht, dass es nicht passiert. Welche Jahreszeit? Ich würde nie im Hochsaison gehen, da kann ich mir vorstellen, dass alle Nerven blank liegen. Bei den Kroaten, weil sie zum Teil 25 Stunden Schichten schieben wegen den Massen, bei den Touristen, weil es dann besonders teuer ist...

Edit: wenn ich eine Telefonnummer finde, dann rufe ich in Kroatien gerne in Voraus an, resp. versuche zu reservieren. Ich habe das Gefühl, dass da evtl. eine Erwartung seitens den Kroaten zum Teil auch besteht. Das sind wir uns aus den Norden nicht so gewohnt. Bin mir aber nicht sicher; da wissen Leute, die häufiger gehen sicher mehr.

Gruss, Michael
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10

Montag, 6. November 2017, 19:26

Ganz allgemein, ohne auf irgendwelche hier geschilderten Vorgänge einzugehen, ich tue mir diesen latenten Raubtierkapitalismus, mit dem man immer mehr im Yachttourismus in Kroatien konfrontiert wird, nicht mehr an.

Habe bis vor 2 Jahren dort noch regelmäßig gechartert. Wenn man aber immer mehr das Gefühl hat, also "Otto-Normal-Charterer" nicht mehr unbedingt willkommen zu sein, weil man lieber das Klientel aus Cannes und Saint Tropez nebst neureichen Osteuropäern bei sich hat, dann bleib ich lieber weg.

So einfach ist das! :)

11

Montag, 6. November 2017, 21:15

Es geht hier nicht um Kroatien-Bashing und auch nicht um Zechprellerei, sondern um Information. Laut Leserbrief haben die beiden Yachten ca. 200m abseits eines Bojenfeldes geankert und sollten bezahlen, obwohl es sich um freie Ankerplätze handelte. Weil sie nicht zahlen wollten, ohne die Legimitation des Kassierers gesehen zu haben, wurden die Landfesten durchtrennt und die Boote mehrfach mit Schlauchbooten gerammt. An beiden Booten ist dadurch Schaden entstanden. Ich gehe davon aus, dass die Schilderung korrekt ist, weil man sie in Form eines namentlichen Leserbriefes abgegeben hat und sich nicht hinter einem Nicknamen versteckt hat.

Gruß Martin

wassergenug

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12

Montag, 6. November 2017, 21:33

sondern um Information.

Wir hatten diese Geschichte hier schon - finde den Trööt dazu aber gerade nicht.

Ich gehe davon aus, dass die Schilderung korrekt ist, weil man sie in Form eines namentlichen Leserbriefes abgegeben hat

Streng genommen kann man - höchstens - davon ausgehen, dass die Leserbriefschreiber meinen, diese Schilderung ist korrekt. Die gesamte Umstände kennen wir in Form des Leserbriefes auch nicht.

Ich sage jetzt nicht, dass es falsch ist. Sondern nur, dass wir nur eine Seite haben.

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

13

Montag, 6. November 2017, 21:40

Erstaunlich, dass dieser Leserbrief schon einmal Thema war. Er ist in der Ausgabe November 2017 erschienen und sollte sich entsprechend leicht im Forum wiederfinden lassen. So lange kann es ja nicht her sein.

Gruß Martin

88markus88

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14

Montag, 6. November 2017, 21:54

Also... wenn ich als Binnen- und Ostseesegler solche Geschichten​ lese, und das ist ja nicht die einzige, muss ich wirklich​ nicht nach Kroatien​.

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15

Montag, 6. November 2017, 22:03

Das ist doch alles ganz einfach:
Wenn ich mich in ein Anker- oder Bojenfeld lege ist dies i.d.R. kostenpflichtig.
Wenn ich dann die Zahlung verweigere gibt es eben Ärger.
Wenn dann die Geldeintreiber/Kassierer - im Mittelmeer i.d.R. dienstbare Geister mit niedrigster Ausbildung (wenn überhaupt) - mit sprachlichen Problemen kämpfen müssen kommt es im Ernstfall zu Tätlichkeiten.
Dies betrifft auch die Situation wo neben einem Bojenfeld ggf. ein kostenpflichtiges Ankerfeld besteht - was durchaus vorkommt. *) s.u.
Wer aber als Tourist und Gast im anderen Land sich nicht hinsichtlich seiner Zahlungsverpflichtung ausreichend kundig macht, muß sich nachher nicht beschweren.

Wenn ich in einen dänischen Hafen einlaufe, einen Liegeplatz belege und mich hartnäckig weigere diesen zu bezahlen bekommt auch handfesten Ärger - soweit es noch einen Hafenmeister gibt.(und nicht nur doofe Automaten). Dafür muß ich nicht nach Kroatien segeln.

*) Nachtrag:
Insofern wäre vom TO eine sehr genau Ortsangabe (genauer als 200m) erforderlich, um zu verifizieren ob tatsächlich ein kostenfreies Ankern an dieser Stelle gegeben war oder nicht.
Gruß

Martin

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16

Montag, 6. November 2017, 22:14

.... Laut Leserbrief haben die beiden Yachten ca. 200m abseits eines Bojenfeldes geankert und sollten bezahlen, obwohl es sich um freie Ankerplätze handelte. Weil sie nicht zahlen wollten,.....
Ich glaube, dass lt. Gesetz der Mindestabstand zu einem Bojenfeld 300 Meter beträgt. Ansonsten kostet es - und da sind wir schon bei der Zechprellerei.Ich glaube nicht, dass dann der Bojenbetreiber ein Inkassounternehmen beauftragt sondern eher zu rustikaleren Mitteln greift.
Gruß Easy.
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Mein Name ist Guybrush Threepwood und ich will Pirat werden!

17

Montag, 6. November 2017, 22:24

Nach meiner Kenntnis beträgt der einzuhaltende Abstand 150m und das hier favorisierte Wild-West-Rechtsverständnis erstaunt mich. Wir haben es auch schon einmal erlebt, dass wir trotz aufziehendem Sturm von einem Hafenmeister in Kroatien abgewiesen wurden, weil er sich von einem größerem Boot höhere Einnahmen versprach. Trotz erheblicher Proteste von anderen Seglern, die bereits im Hafen lagen, hat er sich nicht abbringen lassen und wir sind abgezogen. Das geschieht aber bisher, so hoffe ich, nur in Einzelfällen. Dieser Fall ist aber schon eine andere Eskalationsstufe und mich verwundert, dass die örtlichen Behörden kein Aufklärungsinteresse zeigen. Hätten sie sich vor Ort bemüht, hätte sich ja auch die Rechtmäßigkeit der Forderung herausstellen können. Wobei dennoch die Art und Weise der Vorgehensweise des Bojenfeldbetreibers ein absolutes No Go ist und mindestens als Sachbeschädigung zu ahnden wäre. Für ihn scheinen segelnden Touristen Freiwild zu sein.

Gruß Martin

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18

Montag, 6. November 2017, 23:00

Wobei ich mich frage, was ihr eigentl. von Kroatien, deren Unternehmer, Politik und Bevölkerung verlangt?
Deutsche Gründlichkeit/Pünktlichkeit/Rechtssystem?
Kroatien ist eines der jüngsten EU-Mitglieder.
In allen Ländern, die aus dem Ostblock entlassen wurden herrschen Aufbruchstimmung und Wildwest.
Da gibt es enormen Nachholbedarf ggü dem "Westen". Da nimmt man sich was man kriegen kann.
....und man darf nicht vergessen, dass über Jahrzehnete die Vetternwirtschaft das Überlebensmodell schlechthin war, neudeutsch heißt sowas Korruption.
Wenn dann Gemeinden Lizenzen für Bojen- und Ankerfelder vergeben, dann gehen diese eben oft an zahlungskräftige und wohlgesonnene Klientel - ein Schelm der jetzt Böses denkt. Dann muß sich dies über Einnahmen aber auch rentieren und zwar solange bis man im Allgemeinen und Besonderen in den Verhältnissen da ist, wo der "Westen" schon lange ist.
Z.B. ein Wasser-Liegeplatz für meinen Kat in der mückenverseuchten Servicewüste der Carmargue/F für schlappe 12.000 € p.a.
Gruß

Martin

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19

Dienstag, 7. November 2017, 00:49

Zitat

Wobei ich mich frage, was ihr eigentl. von Kroatien, deren Unternehmer, Politik und Bevölkerung verlangt?
Deutsche Gründlichkeit/Pünktlichkeit/Rechtssystem?
Kroatien ist eines der jüngsten EU-Mitglieder.
In allen Ländern, die aus dem Ostblock entlassen wurden herrschen Aufbruchstimmung und Wildwest.
Da gibt es enormen Nachholbedarf ggü dem "Westen". Da nimmt man sich was man kriegen kann.
....und man darf nicht vergessen, dass über Jahrzehnete die Vetternwirtschaft das Überlebensmodell schlechthin war, neudeutsch heißt sowas Korruption.
Wenn dann Gemeinden Lizenzen für Bojen- und Ankerfelder vergeben, dann gehen diese eben oft an zahlungskräftige und wohlgesonnene Klientel - ein Schelm der jetzt Böses denkt. Dann muß sich dies über Einnahmen aber auch rentieren und zwar solange bis man im Allgemeinen und Besonderen in den Verhältnissen da ist, wo der "Westen" schon lange ist.
Z.B. ein Wasser-Liegeplatz für meinen Kat in der mückenverseuchten Servicewüste der Carmargue/F für schlappe 12.000 € p.a.
Der einzuhaltende Abstand beträgt 300 m. Das Problem haben doch die Kassierer in den Bojenfelder mehrmals täglich. Irgendwann reißt ihnen halt der Geduldsfaden.
Sie haben dort Hausrecht und den Anweisungen ist Folge zu leisten. Wer nicht hören will muss fühlen.


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Liebe Grüße, Walter

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20

Dienstag, 7. November 2017, 06:39

Bei zwei Ankerliegern wurden die Landfesten durchtrennt

Landfesten beim Ankern beim Bojenfeld? Ich kenne ja die näheren Umstände nicht, aber zum einen ist vom Bojenfeld beim Ankern ein Abstand von mind. 150 300m zu halten. Und zum Anderen... Landfesten neben einem Bojenfeld in Kroatien? :Mauridia_44:
Bevor man den Bojenfeldkonzessionär an den Pranger stellt, müsste man seine Version der Geschichte hören. Wir kennen ja nur den Leserbrief, der ganz sicher nicht objektiv geschrieben wurde.
Ahoi, Mario Falko.

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
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