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21

Dienstag, 7. November 2017, 09:33

Wir haben es auch schon einmal erlebt, dass wir trotz aufziehendem Sturm von einem Hafenmeister in Kroatien abgewiesen wurden, weil er sich von einem größerem Boot höhere Einnahmen versprach. Trotz erheblicher Proteste von anderen Seglern, die bereits im Hafen lagen, hat er sich nicht abbringen lassen und wir sind abgezogen.

Woher die Erkenntnis. Kann es nicht eher so sein, dass das vermeindlich größere Boot einfach nur reserviert hat, wie das so manche machen, wenn sie bei unruhigem Wetter sichert sein möchten, einen Platz vorzufinden?

die Boote mehrfach mit Schlauchbooten gerammt.


Allein die Formulierung macht mich stutzig. Das Bojepersonal ist normalerweise mit normalen Schlauchis in der Größe bis 3m unterwegs. Damit haben sie dann eine (oder zwei) Segelyachten "gerammt" und Schäden verursacht?

Es scheint mir eher so zu sein, dass die Segler geankert haben und sich nicht darum geschert haben, dass ein Abstand von 300m einzuhalten ist. Wenn dann das Bojenpersonal vom danebenliegenden Bojenfeld kommt und man aus Unwissenheit nicht bereit ist zu zahlen, hat das Bojenpersonal sicherlich aufgefordert, den Ankerplatz zu verlassen. Was soll es in dem Fall machen, wenn der Aufforderung nicht nachgekommen wird, die Polizei rufen?

Ich habe nicht nur in HR die Erfahrung gemacht, dass manche, im Besonderen Deutsche, sich aufführen als hätten sie das Recht auf alles mögliche gepachtet.
Und auch in HR schallt es aus dem Wald zurück, wie man hineinruft.
Liebe Grüße, Walter

there is no tool like an old tool.....

22

Dienstag, 7. November 2017, 10:16

Tatsächlich scheinen 2 Angaben für den einzuhaltenden Abstand je nach Quelle genannt zu werden. Die 300m wurden 2012/2013 beschlossen und nach erheblichen Protesten mehr oder weniger unmittelbar nach unten auf 150m korrigiert. Nur wurde dieser Beschluss nicht sauber im Gesetz dokumentiert. Da geistern scheinbar beide Angaben herum, was ich mangels Sprachkenntnissen leider nicht überprüfen kann. Ich habe die 150m Angabe aus http://www.revierinfo.at/revierinfo/ und http://www.nautik-verlag.de/down/NBI%20K…n%2008-2017.pdf. Eventuell hat ja jemand Infos aus erster kroatischer Hand.

Mir geht es nicht darum Bojenbetreiber pauschal an den Pranger zu stellen, sondern wollte nur auf diesen Vorfall aufmerksam machen und bin davon ausgegangen, dass mehr Leute auf diesen Leserbrief Zugriff haben. Das ist aber scheinbar nicht so. Da ich nicht weiß, ob ich den vollständigen Leserbrief hier einstellen darf, fasse ich die wesentlichen Infos aus dem Beitrag zusammen:

1. Der Vorfall ereignete sich am 25.8.2017 nahe der Bucht Remetic auf der Insel Kaprije. Eventuell kennt ja jemand die lokalen Verhältnisse und eine Landfeste ist in Kroatien mehr als üblich.
2. Betroffen waren zwei Katamarane und es handelt sich damit nicht um eine Einzelschilderung.
3. Der Abstand zum Bojenfeld betrug "gut 200m" und dazwischen befand sich ein Ankerschild, das das Ankern ausdrücklich erlaubte.
4. Der Kassierer konnte keine Legimitation vorweisen, wozu er gesetzlich verpflichtet ist. Die Skipper mussten also davon ausgehen, dass die Liegegebühr illegal kassiert werden sollte.
5. Der Kassierer ist abgezogen und mit Verstärkung zurück gekommen.
6. Der Rest ist schlicht Sachbeschädigung und die Polizei wollte/konnte nicht eingreifen.

Was definitiv nicht richtig ist, dass der Bojenfeldbetreiber eine Art "Hausrecht" für die Verbotszone (egal ob 150 oder 300m) hat und dort nach Belieben kassieren dürfte. Er kann natürlich den Verstoß dokumentieren und melden, oder die Polizei direkt zur Hilfe rufen. Zahle ich diese illegale Gebühr, schützt sie mich auch nicht vor Strafe, sollte zufällig ein Polizeiboot vorbeischauen. Weil ein Verbot ein Verbot bleibt und ein erpresstes Liegegeld daran nichts ändert.

Und in unserem Fall: Nein, der Platz war nicht reserviert und der Hafenmeister hat seine Sicht der Dinge auch unverblümt lautstark zum Besten gegeben. Daraufhin haben die anderen Segler protestiert.

Gruß Martin

wassergenug

Salzbuckel

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23

Dienstag, 7. November 2017, 10:23

Erstaunlich, dass dieser Leserbrief schon einmal Thema war. Er ist in der Ausgabe November 2017 erschienen

Es ist möglich, dass es ein zweiter Fall ist.

Der Erscheinungszeitpunkt des Leserbriefs entscheidet aber jedenfalls nicht darüber, wann der Fall war, und ob er hier bereits diskutiert worden ist.

Wobei ich mich frage, was ihr eigentl. von Kroatien, deren Unternehmer, Politik und Bevölkerung verlangt?

Frage ich mich manchmal auch.

Auch das Argument, sie verdienen ja schliesslich an den Touristen kann ich nicht mehr hören. Der Tourismus explodiert ihnen in den letzten Jahren um den Ohren, und das ist alles anderes als angenehm. Der durchschnittliche nord-europäischer Arbeitnehmer meckert ja auch, wenn der Chef sagt "Wir haben doppelt so viel zu tun. Mehr Kollegen stelle ich aber nicht ein. Macht euch an die Säck!"

Deutsche Gründlichkeit/Pünktlichkeit/Rechtssystem?

Gemessen an den zum Teil doch ziemlich gehässigen Kommentaren hier im Forum betreffend Amtsschimmel, Paragraphenwirrwarr usw - kann ich mir das nicht so vorstellen. (|

Aber vielleicht will man das, und auch noch mediterrane Dolce-fa-niente und Gelassenheit. Die unglückliche Kombination davon sieht man dann in Ländern wie Kroatien, die sich noch überhaupt erst selber finden müssen.

Was zu den ganzen noch dazu kommt: In Kroatien ist das Reservieren von Liegeplätzen viel weiter verbreitet als in nördlichen Gefilden. Wer als Nordlicht meint, er kann sich in Kroatien die gleichen Usancen wie zuhause bedienen, wird evtl. überrascht. Zu Recht.

Ich habe nicht nur in HR die Erfahrung gemacht, dass manche, im Besonderen Deutsche, sich aufführen als hätten sie das Recht auf alles mögliche gepachtet.
Und auch in HR schallt es aus dem Wald zurück, wie man hineinruft.

Das ist definitiv so.

Was definitiv nicht richtig ist, dass der Bojenfeldbetreiber eine Art "Hausrecht" für die Verbotszone (egal ob 150 oder 300m) hat und dort nach Belieben kassieren dürfte.

Ist das tatsächlich so? Oder ist das jetzt dein Gefühl davon, wie es sein sollte? Ich meinte, sie haben dieses Hausrecht, aber belegen kann ich es auch nicht...

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

24

Dienstag, 7. November 2017, 10:32

Die Sache mit dem nicht vorhandenen Hausrecht steht sogar im Beständig!

Gruß Martin

25

Dienstag, 7. November 2017, 10:38

Hatte ich in Kroatien je ein böses Wort gehört? Nie.

Bisher nur sehr nette und extrem hilfsbereite Menschen getroffen.


Irgendwas mach ich wohl falsch....?
Gruß
der Michael

wassergenug

Salzbuckel

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26

Dienstag, 7. November 2017, 10:58

Die Sache mit dem nicht vorhandenen Hausrecht steht sogar im Beständig!

Der Beständig ist eine sehr gute Ressource, etwas vom besten was es gibt. Aber ich würde ihn nicht als letzte Wahrheit nehmen, dafür hat er - meines Erachtens - doch noch eine gewisse Färbung.

Aber wie gesagt, es ist gut möglich, dass es tatsächlich nicht existiert. Aber wenn es so ist - was bringt es dir (ausser ein warmes Gefühl im Bauch) darauf zu bestehen, wenn die Bojenbetreiber dort eine andere Auffassung sind? Willst du dir wegen Rechthaberei und ein paar gesparten Euronen wirklich die Ferien versauen lassen?

Ist dir das Recht haben so viel wert? Mir nicht.

Bisher nur sehr nette und extrem hilfsbereite Menschen getroffen.

Ich auch.

Das heisst jetzt nicht, dass solche Fälle wie die obige nicht vorkommen können; sicher können sie das. Aber ich bin der Meinung, dass es viel, viel wärmer gekocht worden ist, als es die tatsächliche, übliche Situation verdient.

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

27

Dienstag, 7. November 2017, 11:21

Ich halte vor einem Gebäude mit einem Parkverbotsschild, weil ich jemanden abholen möchte. Der Mieter des Hauses hat seine eigene Interpretation des Schildes und verlangt von mir eine Gebühr für den Aufenthalt. Ich verweigere natürlich die Bezahlung und daraufhin schlägt er mir die Außenspiegel ab. Selber schuld! Hätte ich die Gebühr bezahlt, hätte ich mir nicht den Tag versaut und außerdem muss sich der arme Kerl bestimmt jeden Tag mit diesen uneinsichtigen Menschen herumschlagen …

Gruß Martin

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28

Dienstag, 7. November 2017, 11:39

nahe der Bucht Remetic auf der Insel Kaprije.

Bojenfeld 16.200 m² - wie dem auch immer sei, zum Eskalieren gehören immer mindestens 2.
Vorher informieren gehört zur Törnplanung und wenn man wirklich denkt das man zu Unrech behandelt wird gibt es die App vom Ministerium für Meer, Verkehr und Infrastruktur, die eine sofortige Online-Meldung sogar mit Position und Foto vorsieht.

Man kann sich das Leben auch schwer machen.
Liebe Grüße, Walter

there is no tool like an old tool.....

29

Dienstag, 7. November 2017, 11:54

Mann oh Mann! Ich bin raus.

Gruß Martin

wassergenug

Salzbuckel

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30

Dienstag, 7. November 2017, 12:04

Ich halte vor einem Gebäude mit einem Parkverbotsschild, weil ich jemanden abholen möchte. Der Mieter des Hauses hat seine eigene Interpretation des Schildes und verlangt von mir eine Gebühr für den Aufenthalt. Ich verweigere natürlich die Bezahlung und daraufhin schlägt er mir die Außenspiegel ab. Selber schuld! Hätte ich die Gebühr bezahlt, hätte ich mir nicht den Tag versaut und außerdem muss sich der arme Kerl bestimmt jeden Tag mit diesen uneinsichtigen Menschen herumschlagen …

Klar.

Aber jetzt machst du das in einem fremden Land, wo dir der Reiseführer explizit gewarnt hat, dass die Einheimischen evtl. so tun.

So kann der Hinweis im Beständig auch gelesen werden...

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

Warns

Salzbuckel

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31

Dienstag, 7. November 2017, 12:07

When in Rome, do as the Romans do.

Es ist sicher manchmal schwer einzusehen, dass die Gepflogenheiten im Mittelmeer anders sind als im IJsselmeer oder in der Schlei.

Italien beispielsweise liebt die Prenotazione: Insbesondere bei schwerem Wetter verholen sich die italienischen Eigner in geschützte Häfen, in denen sie sich vorab angemeldet haben. Hast Du das nicht auch rechtzeitig gemacht, bekommst Du keinen Liegeplatz und befindest Du Dich uU in einer prekären Situation mit auflandigem Wind und Welle - davor wird regelmäßig gewarnt. Da hilft auch der Verweis auf viele freie Liegeplätze nicht, denn wenn feste Liegeplatzeigner unterwegs sind, wird deren Platz oft nicht an Tagesgäste vergeben. Zudem ist es nicht üblich, in einen Hafen einzulaufen und sich einfach einen freien Platz zu suchen; man meldet sich per Handy oder Funk an (was allerdings nicht immer gelingt), und dann kommt der Ormeggiatore und weist einen - oft nicht den besten - Platz an. Ich selbst musste einige Male nachträglich den - mangels Ormeggiatore selbst ausgesuchten - Liegeplatz wechseln und auch aus manchem Hafen wieder rausfahren, obwohl es augenscheinlich noch viele freie Plätze gab.

Mir stellt sich dabei die Frage, ob ich ein Recht habe auf Zuteilung eines Liegeplatzes. Ich denke: Nein. Da hilft auch nicht der Verweis auf schweres Wetter, seekranke Crew oä, denn als Skipper muss ich eben vorausschauend planen, und ich - nicht der Hafenbetreiber - bin verantwortlich. (Schwere, sicherheitsrelevante Probleme am Schiff mal außen vor). Dieses Recht habe ich umso weniger, wenn es sich bei dem Hafen / der Boje / dem Steg um Privateigentum handelt. Hingegen halte ich es für das Recht des Eigentümers, sein Eigentum nach Gusto einzusetzen, also meistens möglichst gewinnbringend.

Die andere Seite der Medaille: Man kennt diese Typen, die bei den blöden Touris,noch ne schnelle Mark abstauben wollen; und die im Zweifel keine andere als die Landessprache verstehen, was man ja ohnehin nicht voraussetzen sollte. Aber in solchen Fällen sollte man sich seiner Sache schon sehr sicher sein, bevor man irgendwo ankert oder festmacht, nicht zahlt oder das Restaurant am Steg nicht besucht. Deutsches Rechtsempfinden ist da oft wenig zielführend, wie man ja auch in dieser Diskussion sieht: Sind nun 150 Meter Abstand einzuhalten, oder 300, muss eine Landfeste oder darf nicht...?

Das gewaltsame Aufholen des Ankers oder Kappen von Leinen ist ein Eingriff in die Sicherheit des Bootes. Trotzdem ist Selbsthilfe nicht unüblich. Ich habe gesehen, wie ein Berufsskipper die Leinen eines Charterers durchgeschnitten hat, die der zur Stabilisierung des Bootes bei Seitenwind ausgebracht hatte und so auf beiden Seiten seines Bootes einen Liegeplatz zusätzlich beanspruchte. Dem Hinweis, dass ein Nachbarboot das eigene Boot genauso gut absichert, mochte der Charterer nicht gelten lassen, also kam die rustikale Tour. Anderswo hatte jemand längsseits angelegt und verhinderte mit seinem Dingi, dass jemand längsseits kam, weil das seine schöne Sicht auf die Altstadt gestört hätte. Der Hafenmeister kam, löste persönlich seine Leinen und schmiss ihn raus aus dem Hafen.

Wie gesagt: When in Rome, do as the Romans do. Und wenn Du das nicht willst, bleib in Deinem Revier, in dem Du die Spielregeln kennst und akzeptierst.
Gruß
Wolfgang

www.sy-schwaelbchen.de

Segler57

Offizier

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Heimathafen: Pula/Veruda

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32

Dienstag, 7. November 2017, 12:33

Abstand von ca. 200m vom Bojenfeld in dieser Bucht ist etwas schwierig, das wäre ca. 2 mal die Länge eines Fußballfeldes. In der Bucht ist dies unmöglich, nur ausserhalb der Bucht.
Ein Ankerschild in einer Bucht in Kroatien das dies ausdrücklich erlaubt ist mir bislang noch nicht aufgefallen, immer nur Verbotsschilder, aber vielleicht bin ich noch zu kurz (seit 1987) in diesen Revier unterwegs. :D
Das Verhalten des Kassiers war sicher nicht in Ordnung, wie das Verhalten der Ankerer war ?( .


VG Alois

33

Dienstag, 7. November 2017, 12:49

Typische Fakenews

Glaub ihr wirklich so ein Vorfall könnte jemals in der Realität stattfinden?

Wenn eine Yacht von einem Schlauchboot beschädigt wird,
ist das entweder Hollywood, oder eine Modellpfütze mit löchrigem Zeitungsentchen bei nullkommagarkeinen Tiefgang.
Da fehlt wirklich überall der Tiefgang.

Immerhin funktioniert so etwas in Foren und aSozialen Medien hervorragend.

34

Dienstag, 7. November 2017, 13:20


Hatte ich in Kroatien je ein böses Wort gehört? Nie.
Bisher nur sehr nette und extrem hilfsbereite Menschen getroffen.
Irgendwas mach ich wohl falsch....?

Da sind wir schon zu zweit. Aber vielleicht sind wir ja auch nur die, die nur Glück gehabt haben. :huepf1:

Ein Ankerschild in einer Bucht in Kroatien das dies ausdrücklich erlaubt ist mir bislang noch nicht aufgefallen

Habe ich auch noch nirgends gesehen. Noch nicht mal in den Kornaten. :nixweiss1:
Ahoi, Mario Falko.

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

35

Dienstag, 7. November 2017, 14:19

Da sind wir schon zu zweit.


zu dritt

Gruß Odysseus

dolphin24

Offizier

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Heimathafen: zuhause und Flensburger Förde

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37

Dienstag, 7. November 2017, 15:48

Meine Erfahrungen waren auch durchweg positiv.
Ich habe mich an die Regeln, Gesetze und den Erwartungen an mich gehalten.

Nachdem ich dort, die ersten Jahre da lebte Tito noch, vermutlich zu den ersten Charterern gehörte, ist es mir heute schlicht zu teuer geworden.
Die Regelwut, verbunden mit horrenden Gebühren, deren Kalkulation wohl nur die vermeintlich dicken Brieftaschen der Gäste zur Grundlage, tun ihr übriges.

Ich war dort auch während des Bürgerkrieges, in Istrien und den Inseln allerdings nur bis Premuda, dort hörte man dann den Geschützdonner gnz deutlich.
.

35 Jahre sind genug. Irgendwann wird die schönste Küste/Gegend Alltag und ist nichts mehr besonderes, zumindest für mich
.
Außerdem habe ich die Ostsee lieben gelernt und zwischenzeitlich dort ein eigenes Boot.

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38

Dienstag, 7. November 2017, 19:20

deren Kalkulation wohl nur die vermeintlich dicken Brieftaschen der Gäste zur Grundlage,

Es sind da wohl eher die Brieftaschen der Charterer auf den großen Schiffen. Diese Kosten zB durch 8 Geteilt sind (leider) nicht so tragisch.
Liebe Grüße, Walter

there is no tool like an old tool.....

39

Mittwoch, 8. November 2017, 06:44

Leute, lassen wir die Kirche doch mal im Dorf. Es ist genau wie überall auf der Welt, wo man auf die dunkle Seite der Macht (freie Marktwirtschaft) gewechselt ist. Die Nachfrage bestimmt nun mal den Preis.

Nachdem ich dort, die ersten Jahre da lebte Tito noch, vermutlich zu den ersten Charterern gehörte, ist es mir heute schlicht zu teuer geworden.
Die Regelwut, verbunden mit horrenden Gebühren, deren Kalkulation wohl nur die vermeintlich dicken Brieftaschen der Gäste zur Grundlage, tun ihr übriges.

Außerdem habe ich die Ostsee lieben gelernt und zwischenzeitlich dort ein eigenes Boot.

Klingt fast so, als wäre die Ostsee ein Billig-Urlauberparadies. Den Eindruck hatte ich - zumindest auf der deutschen Seite eigentlich nie. Unsere Ostsee-Küstenreise (an Land) war einer der teuersten Urlaube mit, die wir verbracht haben. Selbst auf polnischer Seite mit der Kurischen Nehrung war es (für polnische Verhältnisse) z.T. schon recht exklusiv im Vergleich zu den Masuren. Allerdings war es das alles auch wert. Und ich denke, darauf kommt es letztendlich an! ;)
Ahoi, Mario Falko.

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

40

Mittwoch, 8. November 2017, 07:24

zu viert!

Das macht dann aber noch 29 856 Mitglieder, die schlechte Erfahrungen gemacht haben könnten. ;(
:kopfkratz:
:apes:

Nein, aber mal im Ernst. Wir sind ja alle Sklaven unseres Limbischen Systems und von daher keineswegs immer rational und objektiv unterwegs. Selbst wenn ich mich in die Situation mal hineinversetze und wir von einem schlechtgelaunten Bojeneigner ausgehen, dann würde ich wahrscheinlich - zwecks Rettung der Urlaubsstimmung - zurückstecken und den Anker lichten. Warum soll ich denn auch wo bleiben, wo man mich nicht haben will. :nixweiss1:
Ahoi, Mario Falko.

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

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