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41

Mittwoch, 8. November 2017, 17:55

Da sind wir schon zu zweit.


zu dritt

Gruß Odysseus


Wie ich weiter oben schon schrieb:
Es gibt halt wie überall solche und solche, wir haben es auch schon anders erlebt... also mindestens zu 3 4/5telt ;-)

Hochsaison kann halt schxxxxx sein und wenn man dann noch Flotillen in die Quere kommt... ;(
Michael

Irgendwas ist immer, nur hoffentlich nicht alles zusammen... :Mauridia_44:

ams-christian

Salzbuckel

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42

Mittwoch, 8. November 2017, 22:36

Is doch alles egal gibt doch genug Leute die trotzdem hin wollen. Ich sag auch immer zu Leute die nie da waren unbedingt machen. So malerisch schien das glaubt man kaum. Meine Erlebnisse sind auch überwiegend positiv aber die rosa rote Brille Sicht von man muss eben erdulden weil so isses da nun mal die teile ich nicht ganz. Am Ende gebe ich da viel Geld aus und kann auch erwarten das ich freundlich behandelt werde. Das ist kn Kroatien leider nicht immer der Fall. Viele sehr nette Leute aber auch richtig schlimme Typen. Ich arbeite selbst in nem Stress vollen Beruf und habe jeden Tag mit Menschen in Krisensituationen zu tun. Das ist nicht einfach aber wenn hohe Preise kassiert werden darf auch Professionalität erwartet werden. Das ist aber in Kroatien eben nicht immer der Fall. Ich fahr sicher trotzdem mal wieder hin aber im Moment schau ich erstmal wo es auch noch schön ist.


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pico

Smutje

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43

Freitag, 17. November 2017, 21:47

Hatte ich in Kroatien je ein böses Wort gehört? Nie.

Bisher nur sehr nette und extrem hilfsbereite Menschen getroffen.


Irgendwas mach ich wohl falsch....?

Hatte ich in Kroatien je ein böses Wort gehört? Nie.

Bisher nur sehr nette und extrem hilfsbereite Menschen getroffen.


Irgendwas mach ich wohl falsch....?


Da mach ich wohl auch irgendwas falsch. Hatte noch nie Probleme in Kroatien.
Pico

44

Montag, 20. November 2017, 06:58

Das ist nicht einfach aber wenn hohe Preise kassiert werden darf auch Professionalität erwartet werden. Das ist aber in Kroatien eben nicht immer der Fall.

Das ist aber auf der ganzen Welt so. Selbst hier in Österreich. :S
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

Ponti

Leichtmatrose

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45

Montag, 1. Januar 2018, 12:13

Wenn eine solche Situation derart eskaliert sind doch immer beide Parteien schuld... das Zauberwort heisst hier und anderswo "Deeskalation".

Ich würde mich selbst zunächst mal fragen:

- Will ich mich wegen 30 Euro wiklich mit den Locals anlegen?
- Will ich riskieren, dass der Kassierer in der Nacht mit seinen Kumpels anrückt?
- Will ich mir einen Urlaubstag versauen weil ich im Recht bin?
- Wen interressiert in dieser Situation denn dass ich im Recht bin?

Ganz im Ernst, mir wäre das nicht passiert. Entweder ich einige mich mit dem Lokalmatador oder ich lichte den Anker und fahre wo anders hin. Eigentlich ganz einfach?

46

Montag, 1. Januar 2018, 14:14

- Will ich mich wegen 30 Euro wiklich mit den Locals anlegen?
- Will ich riskieren, dass der Kassierer in der Nacht mit seinen Kumpels anrückt?
- Will ich mir einen Urlaubstag versauen weil ich im Recht bin?
- Wen interressiert in dieser Situation denn dass ich im Recht bin?

Ganz im Ernst, mir wäre das nicht passiert. Entweder ich einige mich mit dem Lokalmatador oder ich lichte den Anker und fahre wo anders hin. Eigentlich ganz einfach?

Das hat ein Segelkamerad nach Titos Tod so getan und er tat gut daran. Damals waren schon viele Ankerbuchten überfüllt, Anker über Anker ... kaum kam Wind auf, trieben sie alle umher und man hatte alle Hände voll zu tun. Spätstens wenn der zweite längsseits kam, bekam man selbst auch Probleme und suchte deswegen lieber rechtzeitig das Weite in eine genügend flache oder genügend tiefe Bucht. Beim Schnorcheln sah man bis 10 ... 15 Meter nur noch abgeräumten Grund, Anlegen, so rchtig mit Leine an Land wurde einem schon Jahre vorher ausgetrieben. In größeren Häfen oder mit reichlich Bakschisch, was damals recht erschwinglich war, ging es noch ganz gut. Viele "Locals" (Neufriesisch für Eingeborene) benahmen sich schon damals wie eine Horde Schimpansen in einem Strandcafé. Etwas vornehmer ausgedrückt scheint es mir, dass sich seit Karl Mays "im Land der Skipetaren" nichts grundlegend verändert hat.

Den ganzen Streß wegen den paar Seeigeln? Warum nicht Griechenland? Wenn man es ein paar Wochen auch ohne Seeigel aushält, könnte ich Frankreich empfehlen. Genauso schönes Wetter, nette Leute, die eine Sprache sprechen, die vielen aus ihrer Schulzeit bekannt vorkommt, Liegeplatzkosten zwischen wild und mild - also kaum teurer als Ostsee und für Mitteleuropäer nachvollzehbare Strukturen. Steuerlich kein Residenten-Gemache.wie in Spanien. Im Winter allerdings trister als Almeria oder die Algarve.

Chris

Rottweiler

Salzbuckel

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47

Montag, 1. Januar 2018, 22:07

In Kroatien gehen die Uhren anders. Und es ist einfach so, dass es viele Deutsche gibt, die wie auch anderswo auf der Welt glauben dort die Herren zu sein. Ich muss zugeben dass es mir oft sehr peinlich ist. Wenn einem gesagt wird dass man dort nicht ankern darf weil man zu dicht am Bojenfeld ist, kann man das glauben oder nicht. Aber wenn man es nicht glaubt dann sollte man eher davon ausgehen und sich nicht wegen möglicherweise nichts auf die Hinterbeine stellen.

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Liebe Grüße, Walter

there is no tool like an old tool.....

48

Mittwoch, 3. Januar 2018, 07:44

Und es ist einfach so, dass es viele Deutsche gibt, die wie auch anderswo auf der Welt glauben dort die Herren zu sein. Ich muss zugeben dass es mir oft sehr peinlich ist.

Geht mir genauso. Ohne mich auf eine deutschsprachige Nationalität festzulegen...
Ich habe einen Wiener Kollegen, der sehr gern mit seinem präpotenten Auftreten gegenüber den Einheimischen in Kroatien prahlt. Da denke ich mir, wenn ich jetzt der einheimische Bojenfeldbetreiber wäre und mir so ein Arxxxloch mit seiner gecharterten Motorbratze so kommen würde... :drohen:
Und solche blöden Typen schädigen natürlich auch den Ruf aller deutschsprachigen Urlauber.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

49

Mittwoch, 3. Januar 2018, 07:48

Und es ist einfach so, dass es viele Deutsche gibt, die wie auch anderswo auf der Welt glauben dort die Herren zu sein. Ich muss zugeben dass es mir oft sehr peinlich ist.

Geht mir genauso. Ohne mich auf eine deutschsprachige Nationalität festzulegen...
Ich habe einen Wiener Kollegen, der sehr gern mit seinem präpotenten Auftreten gegenüber den Einheimischen in Kroatien prahlt. Da denke ich mir, wenn ich jetzt der einheimische Bojenfeldbetreiber wäre und mir so ein Arxxxloch mit seiner gecharterten Motorbratze so kommen würde... :drohen:
Und solche blöden Typen schädigen natürlich auch den Ruf aller deutschsprachigen Urlauber.

Naja. Ihr Österreicher habt da unten ja auch ältere Rechte als wir :D ... oder besser länger erworbene Rechte ;(


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


Kassebat

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50

Mittwoch, 3. Januar 2018, 07:50

Naja. Ihr Österreicher habt da unten ja auch ältere Rechte als wir ... oder besser länger erworbene Rechte


@TrampMuc: kannste nicht Wissen, aber muss heißen DIE ÖSTERREICHER. Mario ist zugewandert :professor: :D
Handbreit
Torsten
__________________________________________________________________________________________
Winston Churchill wurde zu seiner Goldenen Hochzeit gefragt, ob er je an Scheidung gedacht hätte.
Antwort: An Scheidung nicht, aber öfter an Mord !

51

Mittwoch, 3. Januar 2018, 07:50

Naja. Ihr Österreicher habt da unten ja auch ältere Rechte als wir ... oder besser länger erworbene Rechte

Ist leider alles weg. :cray2: Nur die Donau haben wir behalten dürfen.

Und zum Thema Nationalität... ich wollte eigentlich nach Norden an die deutsche Küste, hatte aber damals noch keine Ahnung von Navigation. ;(
Mario Falko

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:segeln:

52

Mittwoch, 3. Januar 2018, 07:57

Na, dann haben wir das ja geklärt ... ein armer, einsamer Piefke in "Feindesland" ;D


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53

Mittwoch, 3. Januar 2018, 08:02

Na, dann haben wir das ja geklärt ... ein armer, einsamer Piefke in "Feindesland" ;D

Och, so einsam ist das hier nicht. Meine Frau ist auch Deutsche. Und mehrere Nachbarn und Freunde auch. Außerdem gibt es ja auch noch das SF. ;)
Apropos Piefke... :click-me:
Mario Falko

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:segeln:

54

Mittwoch, 3. Januar 2018, 08:07

Na, dann haben wir das ja geklärt ... ein armer, einsamer Piefke in "Feindesland" ;D

Och, so einsam ist das hier nicht. Meine Frau ist auch Deutsche. Und mehrere Nachbarn und Freunde auch. Außerdem gibt es ja auch noch das SF. ;)
Apropos Piefke... :click-me:

Ja, was soll man sagen: Das kommt raus, wenn "die Verlierer" ein Denkmal für ihre Schmach kreieren ;)


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Warns

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55

Mittwoch, 3. Januar 2018, 08:37

Ich lese diese Diskussion und denk mir: If in Rome, do as Romans do!

Das heißt, dass man selbstverständlich die rechtmäßigen Gebühren in Marinas, Häfen oder Bojenfeldern bezahlt. Dass diese Gebühren teilweise absurde Höhenflüge erreichen, ist eine andere Sache, und sicher machen auch die vielen Chartercrews diesen Wildwuchs erst möglich, wenn sie ohne mit der Wimper zu zucken den geforderten Hunderter auf den Tisch legen: Was soll's, bei den üblichen Crewstärken fällt das nicht so sehr ins Gewicht. Im Gegensatz zu Familiencrews, Paaren oder Single Handern.

(Auch) aus diesem (Kosten-) Grund ankere ich vermehrt. Und da geht es mir gleichermaßen auf den Senkel wie aufs Budget, wenn lokale Cleverles mich abzocken wollen. Wenn ein Gebiet als (kostenfreier) Ankergrund ausgewiesen ist, dann zahle ich da nicht. Und wehre mich, wenn irgendein meist unauthorisiereer Schlauchi-Fahrer ohne Legitimation Kohle fordert. Oder mich ein Kellner übern Tisch ziehen will. Oder die Drei-Kilometer-Taxifahrt 35 Euro kosten soll.


Ich finde es so ein wenig Stil der Zeit, im Sinne einer betonten political correctness, einer übertriebenen Urlaubslässigkeit speziell im Ausland oder anders gelagerten Über-Toleranzen auf berechtigte eigene Interessen zu verzichten, schnell nachzugeben oder ansonsten jeden Blödfug mitzumachen. Selbst wenn es einfacher ist, man sich ja nicht den Urlaub verderben will, man ja nicht als der piefige Deutsche, der Spießer, der sprachlich Inkorrekte gelten will. Übrigens: Die einheimischen Bootfahrer werden - so meine italienischen Beobachtungen - ganz anders behandelt, und sie wehren sich auch, wenn etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

If in Rome, ....
Gruß
Wolfgang

www.sy-schwaelbchen.de

dolphin24

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Heimathafen: zuhause und Flensburger Förde

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56

Mittwoch, 3. Januar 2018, 09:13

Ich lese diese Diskussion und denk mir: If in Rome, do as Romans do!

Das heißt, dass man selbstverständlich die rechtmäßigen Gebühren in Marinas, Häfen oder Bojenfeldern bezahlt. Dass diese Gebühren teilweise absurde Höhenflüge erreichen, ist eine andere Sache, und sicher machen auch die vielen Chartercrews diesen Wildwuchs erst möglich, wenn sie ohne mit der Wimper zu zucken den geforderten Hunderter auf den Tisch legen: Was soll's, bei den üblichen Crewstärken fällt das nicht so sehr ins Gewicht. Im Gegensatz zu Familiencrews, Paaren oder Single Handern.

(Auch) aus diesem (Kosten-) Grund ankere ich vermehrt. Und da geht es mir gleichermaßen auf den Senkel wie aufs Budget, wenn lokale Cleverles mich abzocken wollen. Wenn ein Gebiet als (kostenfreier) Ankergrund ausgewiesen ist, dann zahle ich da nicht. Und wehre mich, wenn irgendein meist unauthorisiereer Schlauchi-Fahrer ohne Legitimation Kohle fordert. Oder mich ein Kellner übern Tisch ziehen will. Oder die Drei-Kilometer-Taxifahrt 35 Euro kosten soll.

Ich finde es so ein wenig Stil der Zeit, im Sinne einer betonten political correctness, einer übertriebenen Urlaubslässigkeit speziell im Ausland oder anders gelagerten Über-Toleranzen auf berechtigte eigene Interessen zu verzichten, schnell nachzugeben oder ansonsten jeden Blödfug mitzumachen. Selbst wenn es einfacher ist, man sich ja nicht den Urlaub verderben will, man ja nicht als der piefige Deutsche, der Spießer, der sprachlich Inkorrekte gelten will. Übrigens: Die einheimischen Bootfahrer werden - so meine italienischen Beobachtungen - ganz anders behandelt, und sie wehren sich auch, wenn etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

If in Rome, ....
Volle Zustimmung! :thumb:

Noch ein Aspekt;
Speziell Kroatien nimmt eine ungute Entwicklung Statt sich zu bemühen, notwendige Erwerbsmöglichkeiten für die einheimische Bevölkerung,
sowie Steuereinnahmen für den Staat auch abseits des Tourismus zu generieren, presst man speziell die ach so reichen ausländischen Bootsbesitzer und Chartercrew in teilweise
unverschämter Weise aus.

Das geht eine Weile gut. Wenn dann das "Kleinvieh" abgewandert ist und man nur noch das "San Tropez Clientel" hat, wird das der heimischen Bevölkerung und dem Staat
kaum nutzen. Einfach nur kurzsichtig, fahren auf Sicht, aber das kennt mn ja von hierzulande in anderen Zusammenhängen.

Hanser

Salzbuckel

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57

Mittwoch, 3. Januar 2018, 09:19

In meinem Lauftreff läuft auch eine Kroatin mit: Sie empfindet die exessive Abzocke der Bootstouristen in ihrem Land als schlimm und für das Land als sehr schädlich.

Unangenehme Begegnungen der unterirdischen Art kann man als nichteinheimischer Segler in Kroatien aber auch in Griechenland oder am IJsselmeer erleben. Dieses Jahr in Sizilien war es auch mal sehr spannend - da steckt aber wohl eine sehr schlagkräftige Organisation dahinter. Und wenn ich an all die Diskussionen hier denke, wie asozial sich die dt. Päckchenlieger an der Ostsee verhalten können ...

Deshalb: Einzelfälle nicht überbewerten. Kroatien insgesamt tut aber im Moment viel, zumindest die Billigcharterer zu vergrätzen.
Volker

Rottweiler

Salzbuckel

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58

Mittwoch, 3. Januar 2018, 10:07

Kroatien insgesamt tut aber im Moment viel, zumindest die Billigcharterer zu vergrätzen.

und das ist gut so!
Liebe Grüße, Walter

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wassergenug

Salzbuckel

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59

Mittwoch, 3. Januar 2018, 11:04

Kroatien insgesamt tut aber im Moment viel, zumindest die Billigcharterer zu vergrätzen

Wenn man sieht, wie Billigcharterer und -touristen sich zum Teil in Kroatien verhalten - dann kann ich ihnen auch nicht verübeln, dass sie versuchen, das zurück zu binden.

Wenn du 100 Gäste hast, 5 davon machen Probleme, und du mit einer Preisänderung die Gästezahl auf 80 reduzieren kannst, dabei 4 der Problemfälle losgeworden bist, und noch dazu gleich viel verdienst wie vorher - musst du ein ziemlichen Depp sein, um die Preisänderung nicht zu machen.

Die Kroaten spielen einfach mit Preis und Nachfrage. Wenn die Nachfrage hoch ist, dann kannst du die Preise erhöhen. Respektive, wenn die Nachfrage zu hoch ist, kannst du sie mit den Preisen drosseln. Und die Nachfrage in Kroatien ist was Segelurlaub betrifft doch eher hoch. Lass sie das doch regulieren.

Oder anders gefragt: wer von euch macht gerne in den Hotelburgen in gewissen Mittelmeerstaaten Ferien? Dort wo man das Land von lauter Hotels, Diskos, Nachtclubs nicht mehr sieht? Dort wo ganze Landstriche privat sind und man nicht mehr mit den Boot ankern gehen darf, weil Ferienhaussiedlungen und Hotels mit Privatstränden gebaut worden sind?

Die Dinger sind in den Boomjahren entstanden, und viele von den Staaten, wo das passiert ist, bereuen das jetzt.

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

60

Mittwoch, 3. Januar 2018, 11:29

Kroatien insgesamt tut aber im Moment viel, zumindest die Billigcharterer zu vergrätzen.

Was bedeutet denn "Billigcharterer"? Und wieso "vergrätzen"?
Meinst Du damit, das Familien mit Kindern und max. zwei Einkommen, die etwas genauer kalkulieren müssen als geschlechterbereinigte Crews mit 4 - 8 Einkommen dort unerwünscht sind und man sich auf die und die Reichen mit den fetten Motorbratzen konzentrieren will?
Mario Falko

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