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  • »seastarFehmarn« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 17. Januar 2018, 09:00

Chartern Anfang Oktober Athen

Moin liebe Segelfreunde,

nachdem ich die letzten Jahre nun ein kleinen Teil der Ostsee unsicher gemacht habe,
möchte ich dieses Jahr die Saison verlängern und gern die erste Oktoberwoche ab Athen chartern.
Ich habe was ich gefunden habe hier im Forum gelesen aber es sind natürlich noch Fragen offen.

1. Charterempfehlung
Würde mich freuen, wenn ihr hier die eine oder andere Erfahrung oder Empfehlung bzgl. Charter ab Athen abgeben könnt

2. Törnempfehlung
Wir sind 2 Erw. und 2 Kinder
einigermaßen Seefest aber es soll ein ganz entspannter Urlaub werden - viel Baden und schnorcheln
Es geht nicht zwangsmäßig um viele Seemeilen sondern Erholung und eine schöne Zeit

3.Dinghi??
Da ich sonst auf eigenen Kiel unterwegs bin und charter unerfahren
ist für mich die Frage ist ein Dinghi eigentlich immer dabei und wenn ich in einer Bucht ankere und mit dem Dinghi an Land
rudere..kann ich das dann dort für eine gewisse Zeit liegen lassen (z.B. um was essen zu gehen) ohne das es weg kommt?
Wie sind da die Gepflogenheiten??

4. Ankern oder Bojenfelder
Gibt es dort in der Gegend eher Bojenfleder (gegen Bezahlung) oder ist dort noch freien Ankern möglich?

5. Diverses
Bin dankbar für jeden Tip - wenn es um Chartern an sich oder in Griechenland im speziellen gibt aber auch für Reviertips
insbesondere unter Berücksichtigung der Kinder an Bord (8/11)

Viele Fragen... ich hoffe es gibt den ein oder anderen der weiterhelfen kann.

Vielen Dank schon mal im voraus

Gruß von der Insel Fehmarn

2

Mittwoch, 17. Januar 2018, 10:03

Wir gehen dieses Jahr auch das erste Mal nach Athen, nach einigen Jahren in Kroatien. Mein Recherchestand:

1. Buch das Boot über eine Agentur, die kennen den Markt und können Dir sagen, wer was taugt. Griechenland ist vom Pflegezustand der Boote mit Luft nach oben. Ich habe wie die Jahre vorher über Sarres gebucht - war bisher immer gut.

2. Es gibt zwei sehr verschiedene Möglichkeiten von Athen: Kykladen oder Saronischer Golf. Der Golf ist wohl in der Regel lieblich und angenehm zu Segeln, auf den Kykladen kann auch Anfang Oktober noch der Meltemi fauchen.

3.+4- Unbedingt ein Dinghi, ihr wollt ja nicht in die Taverne schwimmen. Es gibt prinzipiell im wesentlichen zwei Möglichkeiten des Parkens: In einem Hafen, allermeistens mit Buganker römisch-katholisch oder Ankern in Buchten. Bojenfelder gibt es, wenn überhaupt, nur selten.

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3

Mittwoch, 17. Januar 2018, 13:29

1. dreamyachtcharter hat eine eigene basis in der marina alimos. meistens landest du eh bei denen, denn die
sind bei fast allen charteragenturen im programm. sehr freundliche mitarbeiter und transportservice für den
einkauf bis auf die mole. kann ich durchaus empfehlen.

2. für eine woche ist der saronische golf perfekt. über aigina und poros kommst du nach hydra und liegst dort
im traumhaft schönen hafen direkt an der mole. hydra ist autofrei und wunderschön zum wandern.

3. dinghy hast du sowieso immer dabei (aber lieber vorher fragen), stellt sich nur die frage nach dem aussenborder,
der zusätzlich kostet.

4. du kannst eigentlich fast überall, sofern es möglich ist, ankern ohne zu bezahlen (aus meiner erfahrung).

5. wie gesagt: hydra ist ein kleinod und deshalb natürlich auch sehr beliebt aber auf jeden fall die reise wert.
poros stadt auf poros ist auch wirklich schön. kleinstädtisches flair, viele restaurants, cafes und ein toller fischmarkt.
dazwischen gibt es immer wieder mal die gelegenheit zu ankern.
der saronische golf ist ein recht sicheres und geschütztes revier und macht mit kindern sicher viel spaß.

marina alimos ist empfehlenswert, da sie vom flughafen aus direkt mit dem bus erreichbar ist.

ihr macht das schon! ;)
LG, Christoph

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MichaelK

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4

Donnerstag, 18. Januar 2018, 00:22

Es gibt vereinzelt Bojenfelder aber die sind i.d.R. Festliegern vorbehalten.
In der Gegend fallen mir Porto Heli, Ermioni, Poros mit Umgebung und Kilada ein. Ist aber überall noch genug Platz zum Ankern.

Du ankerst fast immer. Entweder frei in der Bucht oder im Hafen römisch katholisch. Murings sind außerhalb der wenigen Marinas eher selten.

Es wollten zwar mal ein paar besoffene Franzosen mit meinem Dinghy eine Spritztour machen, aber ansonsten sind Dinghys in GR sicher. Generell habe ich in meinen drei Jahren in GR kaum etwas von Diebstählen gehört.
Michael
SY Sioned

Schebun

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5

Donnerstag, 18. Januar 2018, 06:23

Empfehlen kann ich Istion-Yachts www.istion.com als Vercharterer, auch Marina Alimos. Ich habe über Yachtcharter Dagen den Vertrag geschlossen, da die auch Sicherungsscheine haben was mir wichtig war. Ich muss sagen, der Service bei Istion war außergewöhnlich gut.

Ansonsten... Michael ist seit Jahren in Griechenland unterwegs, ganzjährig soweit ich weiß, er weiß also wovon er spricht. :)

Ich war nur einmal da unten, Törn ging von Athen in die Kykladen (Ziel war Santorin, kamen wir aber nicht an :P ). Auch Ankern/Hafen. Häfen sind nach meiner Erfahrung extrem günstig, bieten aber auch extrem wenig Versorgungsmöglichkeiten. Gaststätten ja, Einkaufmöglichkeit vielleicht, aber Benzin/Wasser kommt oft mit nem Tankfahrzeug, wenn überhaupt, Strom kann sein, muss aber nicht.

Dingi ist auch nichts passiert, außer dass beim Poseidontempel eines zweckentfremdet wurde um nen Zaun zu umfahren und damit eine Crew für eine Nacht nen Shuttleservice gebraucht hat.
Seekrankheit: Zuerst befürchtet man sterben zu müssen, danach, dass es noch lange dauert bis es endlich soweit ist.

MichaelK

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6

Donnerstag, 18. Januar 2018, 09:49

Versorgung sollte in den Häfen, die man in einem Wochentörn von Athen aus typischerweise erreicht, kein Problem sein. Mittlerweile gibt es in vielen Häfen Strom und Wasser von (meist auch funktionierenenden) Servicesäulen. Allerdings sind Strom und Wasser oft teurer als die übliche Liegegebühr von ca. €8 für eine 45er.
Diesel gibt es aber i.d.R. nur vom Tankwagen. Und da gibt es vereinzelt immer noch "kreative" Tankuhren... Zuverlässig ist da z.B. Saron Oil in Poros.

Hydra mag ein Kleinod sein, aber der Hafen ist bei Nord eine Katastrophe. Insbesondere, wenn in der Saison die Boote in Viererreihen hintereinander parken.
Die "Waschmaschine im Schleudergang", wie es Heikel so schön schreibt, ist durchaus ernst zu nehmen.

Wenn man mal seine Ruhe haben möchte, kann man eine Insel weiter nach Dokos gehen. Die große Bucht dort ist in einigen Karten noch als Sperrgebiet eingezeichnet. Dieses existiert aber nicht mehr. In den aktuellen Navionics ist es auch nicht mehr drin.
Michael
SY Sioned

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7

Donnerstag, 18. Januar 2018, 10:18

Ich plane ja derzeit Anfang Oktober dort zu sein - und hoffe das dies Wettertechnisch keine Probleme macht - ich habe nun auf der ein oder anderen Charteragentur-Website gelesen das die Gegend eher was für "Mehr"Erfahrene ist...
Ist es denn navigatorisch so anspruchsvoll? Oder bezieht sich das eher auf den Meltemi?

Ankern römisch katholisch habe ich auch noch nie gemacht- also Ostseelieger ist man ja eher nen Boxenlieger - aber das wird ja zu zweit auch irgendwie machbar sein

MichaelK

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8

Donnerstag, 18. Januar 2018, 10:35

Was die Kykladen bei Meltemi angeht, haben die Agenturen recht. Der kann auch im Oktober noch mal kräftig blasen.
Der Saronische Golf bekommt davon aber meist nur am Rande was mit und ist m.E. unkritisch.

Bei RK Anlegen ist die Kommunikation zwischen Steuermann und Ankerfrau (sorry, ist nunmal die häufigste Konstellation) am wichtigsten. Vorher genau durchsprechen und eindeutige Kommandos festlegen. Und keine Panik, wenn man mal einen fremden Anker oder Kette fasst. Das WIRD passieren und wildes hin und her fahren ist dann eher kontraproduktiv.

Unverständlichlicherweise gibt es kaum Yachten, bei denen man den Anker vom Steuerstand aus bedienen kann.
Michael
SY Sioned

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9

Donnerstag, 18. Januar 2018, 14:31

Ich muss nochmal nachfragen - vielleicht hat einer von euch bereits Erfahrung mit Argos Yachtcharter gemacht? und wenn ja wie waren die?

10

Donnerstag, 18. Januar 2018, 15:13

Ich habe zwei Mal über "Master-Yachting" bei "Athenian Yachts" gechartert und war sehr zufrieden. Bin auch diesem Sommer wieder mit einem ihrer Boote unterwegs.

Peter

jugocaptan

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11

Donnerstag, 18. Januar 2018, 15:19

Ankern vom Kockpit aus? Wollen viele, haben einige, die aber rasch drauf kommen, dass man mit klakklakklakklak (Geräusch der Ankerkette im elektrischen Spill) nicht ankern möchte. Am richtigen Ort Bremse auf und in einem ratsch die notwendige Kettenlänge bis zum Grund raus. Sonst ist man doch heillos vom Wind vertrieben......
Herzlichen Gruß - Peter Jc. :jugo:

MichaelK

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12

Donnerstag, 18. Januar 2018, 15:27

Alles eine Frage des Timings, Peter. Ich möchte ohne meine Fernbedienung jedenfalls nicht mehr ankern alleine oder zu zweit.
Michael
SY Sioned

jugocaptan

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13

Donnerstag, 18. Januar 2018, 15:39

Die Dauer, bis 6-7m Ankerkette (oder noch mehr) elektrisch unten ankommen kannst du aber windmäßig kaum in Einklang bringen.

Gut, wenn man mitten in der Bucht liegt, wir es wurscht sein, bei 'nem RK-Anleger schon mal nicht so.
Und ankern mitten im Seegras find ich auch nicht gerade richtig
Herzlichen Gruß - Peter Jc. :jugo:

MichaelK

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14

Donnerstag, 18. Januar 2018, 15:58

Ich gebe zu, daß eine oder andere mal habe ich auch schon einfach die Bremse aufgemacht. Gerade wenn es, wie du richtigerweise erwähnst, darum geht Sandflecken im Seegras zu treffen.

Alleine hast du aber ohne Fernbedienung keine Chance. Wenn du erst das Schiff auf Position bringst, dann ist das auch schon wieder vertrieben, bis du nach vorne gerannt bist um die Bremse zu lösen.
Außerdem kann so ein Kettenwust direkt auf dem Anker auch negative Folgen fürs Eingraben haben.
Dann lieber in langsamer Fahrt an den passenden Ort rangepirscht, Anker schonmal auf 2-3 m vorgefiert und den Rest dann elektrisch runter. Bei Wind gerne auch ein paar Meter über die Position hinaus zum Vorhalten.
Ich habe auf diese Art jedenfalls noch nie (ok fast nie) eine fremde Kette zu fassen bekommen.

Zu zweit kann man das natürlich machen mit dem ausrauschen lassen, aber dann fehlt zumindest bei Mittelcockpityachten achtern wieder jemand für die Leinen, es sei denn der Ankermann kommt sobald das Eisen unten ist wieder nach achtern. Dann braucht man aber doch wieder eine Fernbedienung.
Michael
SY Sioned

MERGER

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15

Donnerstag, 18. Januar 2018, 16:18


Dann lieber in langsamer Fahrt an den passenden Ort rangepirscht, Anker schonmal auf 2-3 m vorgefiert und den Rest dann elektrisch runter. Bei Wind gerne auch ein paar Meter über die Position hinaus zum Vorhalten.
Ich habe auf diese Art jedenfalls noch nie (ok fast nie) eine fremde Kette zu fassen bekommen.

So mache ich das auch. Wenn ich die Fahrt aus dem Boot nehmen würde, würde es nicht nur vertreiben sondern wegen des Radeffektes auch erst mal aus der Richtung sein. So, mit der Fernsteuerung der Ankerwinde von der Steuersäule auch einhand ganz easy.

Martin
»MERGER« hat folgende Datei angehängt:
  • k_Anker2.JPG (16,77 kB - 298 mal heruntergeladen - zuletzt: 31. Juli 2018, 14:34)
Schau mal rein bei merger & friends und SY MERGER. Da findest du Tipps und Tricks rund ums Boot.

ErnestV

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Donnerstag, 18. Januar 2018, 16:54

Wir waren vor zwei Jahren von Lavrion aus unterwegs, gebucht bei Dreamyacht Charter. Kann ich nur empfehlen - allerdings sollte man bei den Uhrzeiten ein wenig großzügig sein ("er sollte eigentlich bald kommen"... )
Ist aber eine griechische Eigenheit.
Navigation ist wenn man trotzdem ankommt :D


17

Donnerstag, 18. Januar 2018, 17:54

1. Charterempfehlung:
Ich muss nochmal nachfragen - vielleicht hat einer von euch bereits Erfahrung mit Argos Yachtcharter gemacht? und wenn ja wie waren die?
Argos kenne ich nicht persönlich, Bekannte fühlen sich dort gut aufgehoben. Ich habe immer bei Sarres gechartert und war sowohl mit der Kommunikation als auch Betreuung sehr zufrieden. Falls speziellere Wünsche oder Fragen zum Schiff waren wurden dort die notwendigen Information immer in sehr kurzer Zeit eingeholt.

2. Törnempfehlung
Saronischer Golf wurde schon genannt. Ab Athen über Ägina nach Epidauros, Poros, Hydra ist gut mit verhältnismäßig kurzen Strecken machbar. Der Wind im Saronischen Golf ist für gewöhnlich um etliches ruhiger als in den Kykladen. Das können gut 2Bft Unterschied sein.
Ab Athen ist der Weg in die Kykladen weiter. Die Entfernung Athen - Kea sind ca. 40nm, als Zwischenstopp bietet sich Anavissou (Achtung auf den Grund) oder Sounion an.da würde ich in der einen Woche eine kleine Runde in den westlichen Kykladen drehen: Kea - Kythnos - Serifos, vielleicht noch Sifnos oder Kea - Syros - Serifos - Kythnos.
Für die Kykladen bietet sich auch Lavrion als Startpunkt an. Wenn Ihr zeitig, sagen wir mal 15.30Uhr am Übergabetag fertig seid, seid Ihr in der Dämmerung in Kea. Die Strecke Lavrion - Kea sind 15nm.
In den Kykladen solltet Ihr nicht darauf vertrauen, dass die Tavernen in den reinen Ankerbuchten ohne Ortschaften (-jaja Badebuchten) Anfang Oktober noch geöffnet sind.

3. Dinghi
ja auf alle Fälle und den Außenborder für die Kinder. Diebstahl ist in GR eigentlich kein Problem, ich habe bisher noch keinen schlechten Erfahrungen gemacht oder ein Diebstahl von Ausrüstung befürchtet. Auch ist es Anfang Oktober schon wesentlich ruhiger. Ihr habt also auch vor den anderen Charterkunden nicht soviel zu befürchten. Wollt Ihr auf Nummer sicher gehen, dann nehmt halt ein Fahrradschloss mit. In den größeren Orten gibt es eigentlich immer einen Anleger. In den kleineren ist freies Ankern üblich.

4. Bojenfelder/Häfen
Selten, wenn dann freies Ankern. Seegrasfelder sollte Ihr trotzdem schonen und wenn möglich meiden. Die Hafengebühren sind vergleichsweise gering, wurden aber im letzten Jahr wesentlich regelmässiger kassiert, als das in früheren Jahren üblich war. Sanitäre Ausstattungen sind nur sehr selten vorhanden und wenn dann nicht auf Ostsee-Niveau. Ihr seid also auf die Einrichtungen an Bord angewiesen. In manchen Tavernen gibt es allerdings Essen + warme Dusche als Dessert.

Gruß Ralf

Danixe

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18

Donnerstag, 18. Januar 2018, 18:18

Ich bin gerade im Begriff ab dem 1.September für 2 Wochen ein Boot ab dem Hafen Alimos zu chartern. Er soll ja schrecklich sein, aber dort möchte man ja auch nicht seinen Urlaub verbringen. Die Nähe zu Athen und dem Flughafen ist interessant.

Ich werde bei Master Yachting chartern. Der Vercharterer vor Ort ist meist nicht bekannt, sofern es nicht eins z. Bsp. von Sunsail ist. Bisher war ich mit Master Yachting immer zufrieden.

Ich würde mich auch noch über Tipps im Saronischen und argolischen Golf freuen, die hier noch nicht genannt wurden. Schöne Buchten, Bademöglichkeiten , Tavernen...Auch etwas mit Leben kann dabei sein!

Und natürlich Sehenswürdigkeiten an der Strecke. Ein bisschen habe ich auch schon gefunden.

Daniela

19

Donnerstag, 18. Januar 2018, 18:19

Ich plane ja derzeit Anfang Oktober dort zu sein - und hoffe das dies Wettertechnisch keine Probleme macht - ich habe nun auf der ein oder anderen Charteragentur-Website gelesen das die Gegend eher was für "Mehr"Erfahrene ist...
Ist es denn navigatorisch so anspruchsvoll? Oder bezieht sich das eher auf den Meltemi?

Ankern römisch katholisch habe ich auch noch nie gemacht- also Ostseelieger ist man ja eher nen Boxenlieger - aber das wird ja zu zweit auch irgendwie machbar sein


Die Kykladen erfordern schon etwas Erfahrung. Kein Grund für übermässige Angst, es gibt aber definitiv Situation die man sich nicht am Anfang einer Seglerkarriere wünscht.
Anfang Oktober kann das Wetter von mäßigen Winden bis eine Woche Sturm alles parat haben. Im Saronischen Golf - Hydra -Spetses habt Ihr da nicht soviel zu befürchten. Meine Empfehlung: Wetterbericht auf Olympic Radio mithören, die UKW-Kanäle und eine Karte der Vorhersagebiete findest Du in den Revierführern.

Seid Ihr noch nicht so erfahren, solltet Ihr früh starten. Fahrten bei Dämmerung oder gar Dunkelheit in die Buchten ist nicht jedermanns Sache. Befeuerungen sind rar, Betonnungen nicht vorhanden.
Erfahrung mit Ankern ist gut, insbesondere wenn stärkerer Wind droht. Ansonsten können das unruhige Nächte werden.
Beim RK-Anlegen immer das Heck gut vom Pier freihalten, Kette durchsetzen und mit einer Kettenkralle oder Stopperstek sichern. Auch der Schwell von den Fähren kann beträchtlich sein.

Gruß Ralf

20

Freitag, 19. Januar 2018, 12:11

Ich muss nochmal nachfragen - vielleicht hat einer von euch bereits Erfahrung mit Argos Yachtcharter gemacht? und wenn ja wie waren die?

Ich habe mich mal bei meiner dritten Charter von denen und parallel von Sarres beraten lassen. Dabei fand ich Sarres deutlich differenzierter. Das kann aber Zufall sein oder auch daran liegen, dass ich die Dame bei Sarres schon kannte (auch persönlich) und bei Argos halt ein anonymer Neukunde geworden wäre.

Im Griechenlandfall für dieses Jahr war es auch wieder so: Bei Sarres gab es sehr klare Informationen über die Erfahrungen mit den einzelnen Charterfirmen. Gerade am Ende der Saison scheint es mir von Vorteil zu sein, bei einem Laden zu landen, der sich über die Saison wenigstens etwas Mühe gibt, die Schiffe am Schwimmen zu halten. Wir sind jetzt bei Dreamyachtcharter gelandet. Ob's taugt, weiß ich eine Woche vor Deiner Abreise ;-)

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