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Montag, 26. Februar 2018, 16:09

Ionisches Meer Korfu Segeltörn Mitte September Anfänger

Hallo liebe Community,

als Neuling auf dem Gebiet des Segelns möchte ich mir gerne einige hilfreiche Tipps holen.
Wir haben geplant im September für 1 Woche mit einem Lagoon 400 S2 einen Segeltörn zu machen ab Korfu. Einige Recherche im Internet und Büchern haben mich auf das Ionische Meer aufmerksam werden lassen, da es hier für Anfänger doch sehr geeignet sein soll.

Wie ist eure Meinung hierzu? Ist dies eine Gegend für Anfänger?

Meine Crew besteht aus 2 Sportbootführerscheinbesitzern, 2 Bareboatskipper und Sportbootführerscheinbesitzern und vier weiteren Crewmitglieder. Wir alle haben neben der Ausbildung aber nur minimal praktische Erfahrungen und möchten daher in möglichst ruhigem Gewässer unterwegs sein.

Persönlich habe ich bis dato auch immer nur an einer Boje festgemacht und bin nicht unbedingt vertraut mit der römisch-kathloischen Festmachmethode. Wie herausfordernd ist dies?

Ansonsten wäre ich auch sehr dankbar über mögliche Törnvorschläge :)

Vielen lieben Dank im Vorraus und beste Grüße

Kokopelli

Salzbuckel

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2

Montag, 26. Februar 2018, 16:42

Wie ist eure Meinung hierzu? Ist dies eine Gegend für Anfänger?
Absolut! Weiter südlich ab Lefkas sogar noch mehr als um Korfu. Doch dahin (und wieder zurück) zu kommen in einer Woche ist etwas stressig. Sofern noch nicht gebucht, solltet ihr auch nach Booten ab Lefkas schauen.
römisch-kathloischen Festmachmethode. Wie herausfordernd ist dies?
Mit einem Kat mit zwei Motoren ist das weniger herausfordend als mit einem Monohull. ABER: der Kat hat seitlich eine große Windangriffsfläche, die gilt es beim Manöver zu berücksichtigen. Allerdings wird dort hauptsächlich geankert, da brauchst du das RK-Manöver eigentlich nur, wenn du das Boot wieder abgibst.

jugocaptan

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3

Montag, 26. Februar 2018, 16:56

Zwischendurch wird er schon wo anlegen müssen. Mit den vielen Leuten schaut es sonst mit der Wassermenge wohl zu gering aus.
Aber Buganker (in den meisten Fällen) und röm.kath zur Pier ist mit einem Cat nicht das Überproblem.
Beim ankern unbedingt den Hanepot verwenden!
Herzlichen Gruß - Peter Jc. :jugo:

MichaelK

Seebär

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4

Montag, 26. Februar 2018, 17:03

Jo, ist ein Einsteigerrevier. Vielleicht eine halbe bis eine Stufe über den Kroaten, weil es weniger Häfen gibt.

Aber wie Klaus schon sagt, Rund um Korfu ist eher Ankern angesagt. Weiter südlich als Lefkas Stadt würde ich mir in einer Woche nicht antun, obwohl da das deutlich atraktivere Revier beginnt.

Auf Korfu gibt es neben einem Hafen auf der Westseite und Korfu Stadt samt Gouvia Marina (wo ihr ja vermutlich startet) eigentlich nur Ankerplätze.

Das soll aber nicht heißen, daß ihr nicht auch RK Anlegen üben dürft: Beide Häfen auf Paxos, Preveza, Lefkas Stadt sowie 1 oder 2 weitere Häfen auf dem Festland.

Auf Paxos könnt ihr vor Lakka aber auch auf türkis-farbenem Wasser Ankern und wenn ihr dazu die Zeit habt und ruhiges Wetter ist, würde ich auf der Westseite von Paxos einen Stop einlegen und mit dem Dinghy in die Höhlen fahren. Ankern könnt ihr dort nicht (jedenfalls nicht mit den auf Charterschiffen üblichen Kettenlängen), also muß jemand an Bord bleiben.
Michael
SY Sioned

zooom

Salzbuckel

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5

Montag, 26. Februar 2018, 17:09

Mein persönlicher Rat, gerade wenn es um Anfänger und Anlegen und Co. geht: Nehmt Euch die paar Stunden Zeit, fahrt vielleicht in ein Bojenfeld und übt einfach ein paarmal rückwärtsfahren, aufstoppen, so lange, bis das Schiff das macht, was Ihr wollt, nicht umgekehrt. Bei einem Kat mit seinen 2 Motoren hat man das bald raus und es ist gut zu wissen, was das Boot so macht, wie schnell, bzw. wie träge es reagiert.
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

MERGER

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6

Montag, 26. Februar 2018, 18:53

Mach dir keinen Kopf. Im Ionischen Meer ist es wunderschön und es sind jede Menge Charteryachten unterwegs, bei denen man häufig durchaus den Eindruck hat, dass es sich um Leute mit wenig Erfahrung handelt. Von daher wirst du kaum auffallen. Rückwärts anlegen vor Buganker ist normal. Geh es langsam und überlegt an, dann klappt das schon. Es werden sich dir viele helfende Hände entgegenstrecken, schon aus Sorge ums eigene Schiff. ;-)

Das Wetter ist meistens ruhig, so dass du den flüssigen Wind bemühen musst. Rechne aber auch mal mit einem Sturmtag, dann bleibt man halt im Hafen. Weitere Infos gibt es in meinen Reiseberichten.

Martin
Schau mal rein bei merger & friends und SY MERGER. Da findest du Tipps und Tricks rund ums Boot.

7

Dienstag, 27. Februar 2018, 09:20

Das Revier ist sicher kein Problem. Allerdings finde ich für einen ersten Törn Schiff und Crew ziemlich groß gewählt.

Ich weiß nicht, wie gut Ihr Euch kennt. Aus meiner Erfahrung können Konflikte in der unterschiedlichen Bewertung von bestimmten Situationen entstehen. Es muss dann am Ende immer eine klare Entscheidung her, die final der Skipper verantwortet.

Eine Situation ist zum Beispiel die Entscheidung, wie gut ein Ankerplatz ist: Total friedliches Wetter, wunderschöne Bucht, verlockende Taverne am Strand. Alle wollen baden, essen, trinken und dann schlummern. Der Wetterbericht verspricht eine ruhige Nacht wie die letzten Tage auch, aber auch in der letzten Nacht gab es überraschend ein Gewitter. Falls in dieser Bucht ein Gewitter käme, würden vermutlich alle dort ankernden Schiffe fröhlich aneinanderdengeln. Kannst Du Dich als unerfahrerer Skipper gegen die große Crew durchsetzen, falls Du meinst, mit dem Risiko nicht gut schlafen zu können und woanders hin fahren möchtest? Oder schließt Du Dich dem "Passt schon" Deiner Crew an und machst dann die Nacht kein Auge zu?

Warns

Salzbuckel

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8

Dienstag, 27. Februar 2018, 13:29

Hallo!

Alles richtig gemacht: Das Ionische Meer ist ein schönes Einsteiger-/Familienrevier. Ein Kat ist vom Platz her unschlagbar, macht richtig Spaß, (lass Dir nichts erzählen von wegen Katsegeln wär kein Segeln). Einiges ist ja schon gesagt, noch ein paar Aspekte auch vor dem Hintergrund, dass Du wenig Chartererfahrung hast:

Kauf Dir einen Törnführer, z.B. Radspieler Griechenland, Bd 1. Viel Info, und es macht Spaß, schon vorab zu planen. Karten sind meist auf dem Boot, dito ein Plotter; lass Dir das Manual vorab schicken, dann kannst Du schon mal gucken, wie was funktioniert: der Philos vor Ort weiß im Zweifel kein Bescheid, der zuständige Kompetenzträger ist idR nicht zur Stelle.

Mach die Bootsübernahme sehr sorgfältig! Am besten, Du schickst erst mal alle (!) bis auf Deinen Co-Skipper weg, sinnvollerweise zum Einkaufen (Vorab-Einkaufsliste ist sinnvoll): Die stehen bei der Übernahme nur im Weg. Die Übernahme machst Du mit Deinem Co-Skipper zusammen, und löcher den Vercharterer, lass es Dir im Zweifel nochmal erklären. Merke: Nichts ist so Sch... wie eine verstopfte Toilette oder ein überlaufender Schwarzwassertank, ein nicht verstandener Plotter, ein nicht reffbares Großsegel, um nur einige Kleinigkeiten zu benennen.

Dann: Auf Dich als Skipper kommt Einiges zu, denn Du als Verantwortlicher bist ständig auf dem Posten. Also klär erst mal, dass die christliche Seefahrt nichts mit demokratischen Gepflogenheiten zu tun hat. Selbst das Tagesziel oder die Frage nach einem Badestopp muss von Dir als unbedenklich erkannt werden, von Fragen, ob zB Sicherheitswesten anzulegen sind oder gerefft wird, mal ganz abgesehen. Ich empfehle, nach Deiner Einweisung ins Schiff erst mal Deine Crew einzuweisen; das dauert, wenn Du alle Details korrekt abarbeitest! Und für unterwegs: Verteil die Rollen, wer macht was. Erklär vor jedem Manöver noch mal genau, was wie passiert. Merke: Deine Crew ist nicht verantwortlich für Fehler, sondern immer nur Du (selbst wenn irgendwer einen Knoten falsch macht, den Fender falsch anbringt: Dein Fehler, Du hättest es besser beibringen müssen, oder erkennen, dass der/die für die Aufgabe nicht geeignet ist). Vor allem: Ruhe!

Aber alles halb so schlimm im Einsteigerrevier, insbesondere wenn man Zeit hat, auch mal einen Schlechtwettertag zu pausieren. Aus Sicherheitsgründen solltest Du nach 1/3 der Zeit an den Rückweg denken.

Ihr werdet viel ankern, aber es gibt auch sehenswerte Örtchen / Häfen. Sehr billig, aber Achtung: Die Sanitäranlagen werdet Ihr nicht besuchen wollen. Einige Beispiele von unendlich vielen:

Korfu: Ankern am Strand von Boukaris an der südlichen Ostküste

Festland, gegenüber Korfu-Südspitze: Syvota, Plataria

Paxos: Lakka im Norden der Insel, eine Traumbucht mit einem lieben Örtchen, ist ein Muss. Auch Gaios an der Ostküste ist schön.

Antipaxos: Der Caribic Beach mit türkisem Wasser an der NO-Spitze; tagsüber viele Ausflugsboote, aber morgens und abends herrlich.

Durch den Levkas-Kanal (Vorsicht Sand!!), dahinter an der O-Küste die Bucht von Vlicho / Nydri zu den Inseln Meganisi (Vathi), Ithaka (Vathi), Kephallonia (Fiskardo, Sami), die Onassis-Insel Skorpios und die viele kleine Inselchen wie Atokos, Kalamos etc (Vorsicht, stellenweise empfiehlt sich Rattenabwehr)

Ihr werdet Spaß haben!

Gruß
Wolfgang

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Klaus Helfrich

Salzbuckel

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9

Dienstag, 27. Februar 2018, 13:56

Um einen schönen und auch lehrreichen Urlaub zu erleben, empfehle ich Euch, einen erfahrenen Skipper mitzubuchen.
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

jugocaptan

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Dienstag, 27. Februar 2018, 15:13

Wozu? Einmal ist immer das erste Mal.
Herzlichen Gruß - Peter Jc. :jugo:

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11

Dienstag, 27. Februar 2018, 15:17

Um einen schönen und auch lehrreichen Urlaub zu erleben, empfehle ich Euch, einen erfahrenen Skipper mitzubuchen.


Das sehe ich genauso. Ich krieg schon immer Schweissausbrüche wenn so ein vollbesetzter Charterkat voller offensichtlich Unerfahrener in meine Nähe kommt. Ich frage mich immer mit welcher Selbstsicherheit man sich ein so grosses Schiff chartert, die Verantwortung für zig Personen und Kaution übernimmt ohne ausreichend Segelpraxis. Und die kann man auch unter Anleitung eines Skippers bekommen. Jetzt dürft ihr auf mich einhauen :D . Zu meiner Verteidigung: Ich habe erst auf einem See geübt, dann mehrere Mitsegeltörns unternommen und irgendwann eine kleine 31 Fuss Elan gechartert. Wenn so ein Kat beim RK Manöver Seitenwind kriegt und man das nicht kennt gibts Bruch bei den Yachties nebendran. Und oft wissen die Mitsegler dann nichtmal wie man einen Fender anbringt.

@ Jugo: Das ist schon richtig. Aber warum ohne Segelpraxis und mit SBF diese Grösse???

jugocaptan

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Dienstag, 27. Februar 2018, 15:35

Weil es eben mit einem Kat schön erscheint, weil der Charterpreis durch 8 Peanuts ist, weil es die Herrschaften bequem haben wollen und nicht m Bauch durch ein Schiff krabbeln wollen und weil es egal ist mit welchem Schiff du in ein anderes hineinknallst.

Und ein zweimotoriger Kat, auch wenn er dir furchterregend groß erscheint mit zwei Motoren leichter zu manövrieren ist als ein 30füßiger Langkieler.
Herzlichen Gruß - Peter Jc. :jugo:

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Dienstag, 27. Februar 2018, 15:39

Wenn aber ein 30 Fuss Schiffchen mit 2 Mann nicht klar kommt, habe ich zumindest noch eine Chance, das Ding irgendwie abzuhalten oder den Schaden zu begrenzen. Bei so einem Kat kannst Du nur zugucken wie dein Schiff dabei zu Bruch geht. Klar zahlt nachher die Versicherung des Gegners. Aber die Rennerei und das Theater hast du.

Das muss nicht sein. So grosse Yachten sollten von Profis geskippert werden bis man sich das selbst sicher zutraut. Meine Meinung!

jugocaptan

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Dienstag, 27. Februar 2018, 15:50

Ist dir unbenommen.
Herzlichen Gruß - Peter Jc. :jugo:

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Salzbuckel

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Dienstag, 27. Februar 2018, 16:47

Meine Crew besteht aus 2 Sportbootführerscheinbesitzern, 2 Bareboatskipper und Sportbootführerscheinbesitzern
Zum Erfahrungsstand: Ich habe die Bezeichnung "Bareboatskipper" verstanden als SKS-Besitzer, ohne den SKS bekommt man in der Regel ja kein Boot dieser Größe anvertraut. Somit wären zumindest zwei Leute mit mindestens 300 sm an Bord sowie einer (hoffentlich) guten Grundausbildung. Wenig genug, aber bis September ist noch viel Zeit, und ich gehe davon aus, dass der TE bis dahin nicht segelabstinent bleibt. Ein Skipper-Training könnte hilfreich sein, es gibt diese Trainings auch für Kats.


Zum Revier: Wirklich ein Einsteigerrevier ohne allzu große Anforderungen.

Zum Boot: Eine Lagoon 400 ist mE deutlich einfacher zu manövrieren als ein gleich langer Monohull. Bis auf die Seitenwind-Anfälligkeit. Es hindert aber keiner daran, erst mal einige gründliche Hafenmanöver zu üben, das macht sogar Spaß, und am ersten Tag fährt man ja eh nicht mehr raus. Und es ist auch nicht verboten, in bestimmten Situationen, zB beim rk-Anleger mit Buganker im engen Hafen und starkem Seitenwind, zu sagen: "Das geht jetzt nicht." Und einen anderen Ort zu suchen. Einschränkung zum Segeln bei frischem Wind: Auf einem Kat kann man mangels Krängung den rechten Zeitpunkt zum Reffen verpassen; also Windmesser und Refftabelle im Auge halten. Aber ich denke, ein Anfänger refft eher zu früh als zu spät.

Kurz: Vorab Skippertraining, vor Ort mit dem Kat vertraut machen, bei widrigem Wetter Hafentag, unübersichtliche Situationen vermeiden.

Und immer: RUHE BEWAHREN!
Gruß
Wolfgang

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Dienstag, 27. Februar 2018, 16:59

Ich kann aus dem Eingangsbeitrag keinen SKS rauslesen. Diese Bareboatskipper - was auch immer das bedeutet - haben auch SBF See, steht ja dahinter.

Warns

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17

Dienstag, 27. Februar 2018, 17:09

Ich kann aus dem Eingangsbeitrag keinen SKS rauslesen. Diese Bareboatskipper - was auch immer das bedeutet - haben auch SBF See, steht ja dahinter.
Okay, was unterscheidet dann " 2 Sportbootführerscheinbesitzern" und " 2 Bareboatskipper und Sportbootführerscheinbesitzern"?


Vielleicht äußert sich ja mal der Fragesteller dazu?
Gruß
Wolfgang

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18

Dienstag, 27. Februar 2018, 17:13

Ich kann aus dem Eingangsbeitrag keinen SKS rauslesen. Diese Bareboatskipper - was auch immer das bedeutet - haben auch SBF See, steht ja dahinter.

ohne wieder einen Scheinetrööt zu initiieren habe ich noch nie die Forderung nach einem SKS erlebt wenn ich ein Schiff gechartert hab, auch bei einem Kat nicht.
Liebe Grüße, Walter

there is no tool like an old tool.....

Warns

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19

Dienstag, 27. Februar 2018, 19:34

ohne wieder einen Scheinetrööt zu initiieren habe ich noch nie die Forderung nach einem SKS erlebt wenn ich ein Schiff gechartert hab, auch bei einem Kat nicht.
Dann charterst Du bei anderen Agenturen als ich das getan habe. Ich wurde idR um die Kopie meines SKS gebeten. In GR ist es Freunden passiert, dass auch der Co-Skipper den SKS vorweisen musste - oder aber entsprechende Segelpraxis nachweisen, zB mit einem Meilenbuch.


Egal wie: Der Fragesteller sollte sich mE mal etwas dezidierter äußern, was er denn nun an Erfahrung vorweisen kann.
Gruß
Wolfgang

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Dienstag, 27. Februar 2018, 19:46

Naja, obgleich ich @sevenseas vom Grundsatz her zustimme, sooo groß ist eine 40er Lagoon nun auch wieder nicht. Da habe ich schon wesentlich größeres in - sagen wir mal unbedarften - Händen gesehen. Das letzte mal war zum Glück eine Betonmole zwischen mir und dem Gegner - und die war stärker ;)

Was mir aber bei vielen Kats unangenehm auffällt ist, die hängen fast immer ihre Fender zu hoch. Das mag passend sein wenn sie neben einem ebensolchen hochbordigem Drum festmachen. Aber für die meisten Monos als Nachbar ist das deutlich zu hoch - und auch für die gegelentlich Betonpier beim Längseitsgehen :D. Also liebe Katamaranisten - schaut euch an, neben wem oder was ihr liegt und stellt eure Fender rechtzeitig entsprechend ein. Und wenn ihr dann eurer Crew noch beibringen würdet, selbige zu bedienen UND sich nicht an der fremden Reling zu vergreifen, bin ich fast schon glücklich :)
So Feinheiten, wie den Anker nicht erst beim Ausbringen der Achterleinen fallen zu lassen, das kommt dann schon mit der Zeit :S

Daß neben dem Charterskipper ein zweiter Mitsegler Segelkenntnisse nachweisen muß, ist in GR übrigens gesetzlich so geregelt. Wenn das nicht überall so geprüft wird - nun, Gesetze haben in GR oft eher empfehlenden Charakter und werden von unterschiedlichen Stellen unterschiedlich ausgelegt.
Michael
SY Sioned

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