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1

Montag, 5. März 2018, 17:56

Ionisches Meer oder Saronischer Golf für Anfänger

Hallo,
wir planen einen Segeltrip ohne Skipper im September. Ich habe mich nun bei verschiedenen Charterunternehmen angefragt und diverse Angebote erhalten.
Der eine Startpunkt wäre Korfu für das Ionische Meer oder eben Athen.
Welches Gebiet würdet ihr für Anfänger als empfehlenswerter benennen? Preislich sind die Charterangebote Athens besser aber naja. Ich möchte nicht den letzten Euro sparen um dann unglücklich auf dem Boot zu sein.

Viele Grüße und lieben Dank

grauwal

Kapitän

Beiträge: 757

Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

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2

Montag, 5. März 2018, 18:45

Beide Reviere stellen keine hohen Anforderungen und sind zum Start ins Chartersegeln gut geeignet.

Ich würde den Sardonischen Golf dem Ironischen Meer :) vorziehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gina
https://de.wikipedia.org/wiki/Poros_(Insel)
https://de.wikipedia.org/wiki/Archea_Epidavros
https://de.wikipedia.org/wiki/Methana
https://de.wikipedia.org/wiki/Hydra_(Insel)
https://de.wikipedia.org/wiki/Ermioni

Auf Wunsch sende ich dir einen Reisebericht (von meinem Auftraggeber geschrieben)

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

Kokopelli

Salzbuckel

Beiträge: 9 487

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

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3

Montag, 5. März 2018, 19:19

@deschroe:

Schau doch mal hier rein, da ist schon alles übers Ionische gesagt und ganz aktuell.

holztoeter

Proviantmeister

Beiträge: 344

Schiffsname: withe ghost

Bootstyp: Rommel Sportster

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4

Montag, 5. März 2018, 23:07

Ich sag mal so, auf offener See gibt es da mal mehr und da mal weniger Wind. Ob man nun gerade da oder da ist wird man sehen. Ich denke das die größten Herausforderungen für Anfänger die Hafenmanöver in vollen Häfen und dann noch bei widrigen seitlichen Winden besteht. Das sage ich aus eigener Erfahrung. Draußen kann es plautzen wie es will, das sehe ich recht gelassen. Respekt habe ich vor fremden Häfen und wenn kaum Platz zum reagieren ist.
Man kann über alles mit mir reden nur Kritik vertrage ich nicht.

5

Dienstag, 6. März 2018, 18:37

Da es in Griechenland nur wenige Marinas gibt, sehe ich auch die Hafenmanöver als die größte Herausforderung an. Römisch-katholisch Ankern ist halt das Standard Manöver in den kommunalen Häfen. Ich war selber in diesem Jahr zwei Wochen in den Kykladen unterwegs und es viel auf, dass Ankermanöver in Deutschland viel zu wenig geübt werden...

MichaelK

Seebär

Beiträge: 1 118

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Sioned

Bootstyp: Amel Maramu 46

Heimathafen: Hamburg

Rufzeichen: DFRL2

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6

Dienstag, 6. März 2018, 19:15

Wobei ich inzwischen das Anlegen mit eigenem Buganker bevorzuge gegenüber festen Mooringleinen. Jedenfalls bei Seitenwind und weniger als drei Leuten an Bord, da die meisten Marineros ja darauf bestehen, einem erstmal die Mooring in die Hand zu drücken statt die Luv Achterleine zu belegen. Und bis man mit dem Ding dann vorne ist, ist der Bug schon Gott weiß wo.
Michael
SY Sioned

7

Dienstag, 6. März 2018, 19:20

Hallo,
wir planen einen Segeltrip ohne Skipper im September. Ich habe mich nun bei verschiedenen Charterunternehmen angefragt und diverse Angebote erhalten.
Der eine Startpunkt wäre Korfu für das Ionische Meer oder eben Athen.
Welches Gebiet würdet ihr für Anfänger als empfehlenswerter benennen? Preislich sind die Charterangebote Athens besser aber naja. Ich möchte nicht den letzten Euro sparen um dann unglücklich auf dem Boot zu sein.


Du hattest ja vor einige Zeit schon mal wg. einer Woche Chartern im Ionischen Meer nachgefragt. Hinweise zum Revier, zu den Hafenmanövern und deiner anvisierten Schiffsgröße hast Du schon erhalten.

Um gezielter Antworten zu können. Was könnte dich auf dem Boot unglücklich machen?

Gruß Ralf

Winterfalke

Salzbuckel

Beiträge: 8 938

Wohnort: Niederösterreich

Bootstyp: gecharterte 30 - 34ft.

Heimathafen: Adria

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8

Mittwoch, 7. März 2018, 07:22

Wobei ich inzwischen das Anlegen mit eigenem Buganker bevorzuge gegenüber festen Mooringleinen.

Hat auch den Vorteil, dass man beim Manöver nicht zusätzlich noch auf die gespannten Muringleinen der Nachbarn achten muss.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

MERGER

Kapitän

Beiträge: 727

Schiffsname: MERGER

Bootstyp: Bavaria 32

Heimathafen: Waldeck

Rufzeichen: auf Anfrage

MMSI: auf Anfrage

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9

Mittwoch, 7. März 2018, 08:10

Wobei ich inzwischen das Anlegen mit eigenem Buganker bevorzuge gegenüber festen Mooringleinen.

Hat auch den Vorteil, dass man beim Manöver nicht zusätzlich noch auf die gespannten Muringleinen der Nachbarn achten muss.
Aber auf deren Anker! Durch Ankersalat ausgelöstes Hafenkino ist in griechischen Häfen sehr beliebt.
Schau mal rein bei merger & friends und SY MERGER. Da findest du Tipps und Tricks rund ums Boot.

10

Mittwoch, 7. März 2018, 19:28

Hallo,
wir planen einen Segeltrip ohne Skipper im September. Ich habe mich nun bei verschiedenen Charterunternehmen angefragt und diverse Angebote erhalten.
Der eine Startpunkt wäre Korfu für das Ionische Meer oder eben Athen.
Welches Gebiet würdet ihr für Anfänger als empfehlenswerter benennen? Preislich sind die Charterangebote Athens besser aber naja. Ich möchte nicht den letzten Euro sparen um dann unglücklich auf dem Boot zu sein.


Du hattest ja vor einige Zeit schon mal wg. einer Woche Chartern im Ionischen Meer nachgefragt. Hinweise zum Revier, zu den Hafenmanövern und deiner anvisierten Schiffsgröße hast Du schon erhalten.

Um gezielter Antworten zu können. Was könnte dich auf dem Boot unglücklich machen?

Gruß Ralf
Hallo,
unglücklich könnte mich machen oder besser gesagt nervös macht mich plötzlich umschwankendes Wetter oder extreme Starkwinde, die mich und meine Crew in Gefahr bringen könnten. Wir wollen alle einen möglichst entspannten Trip haben, wobei wir täglich gerne etwas segeln wollen.
In der Marina habe ich eher weniger Sorge. Viele helfende Hände und alles mit Ruhe und Verstand. Dann klappt das schon. Ich wollte vorher noch gerne einen Skipperkurs machen, der sich speziell auf die Hafenmanöver fokusiert. Außerdem habe ich einen "alten Hasen" dabei, der seit mehreren Saisons mit der eigenen Motoryacht die Gewässer unsicher macht.
Daher wollte ich mit diesem Post speziell die beiden Reviere vergleichen und Erfahrungen mir einholen.
Ich denke das schlimmste was passieren kann wäre, dass sich Leute unwohl fühlen.

Danke euch für die Anmerkungen und Ratschläge

Kokopelli

Salzbuckel

Beiträge: 9 487

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

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11

Mittwoch, 7. März 2018, 19:44

Ich denke das schlimmste was passieren kann wäre, dass sich Leute unwohl fühlen.
Das wirst du nicht ganz ausschließen können. Menschen empfinden Situationen unterschiedlich und wenn du dich pudelwohl fühlst, können andere Unsicherheit empfinden, insbesondere Newbies auf einem Boot. Denk nicht jetzt schon für andere. Wichtig ist, dass du deinen Mitseglern Sicherheit vermitteln kannst.

Winterfalke

Salzbuckel

Beiträge: 8 938

Wohnort: Niederösterreich

Bootstyp: gecharterte 30 - 34ft.

Heimathafen: Adria

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12

Freitag, 9. März 2018, 06:59

nervös macht mich plötzlich umschwankendes Wetter oder extreme Starkwinde

Ich denke das schlimmste was passieren kann wäre, dass sich Leute unwohl fühlen.

Du bist der Skipper. Und das, was Du ausstrahlst wird die Besatzung empfinden. Ich gehe davon aus, dass Du eine gute Ausbildung hast und sicher eine Yacht führen kannst. Zeig das den Leuten, denn sie müssen Dir absolut vertrauen können. Ich rede hier nicht von Verantwortung. Die erzeugt nur Druck.
Mit dem Meltemi habe ich zwar leider noch keine persönlichen Erfahrungen machen können, aber mit stürmischen Wetter schon mehrmals. Auch mit Stürmen, die quasi "aus dem heiteren Himmel" kamen. Es gibt ja nun nicht sooo viel zu tun an Bord im Urlaub. Und wenn Du dir zweimal am Tag Zeit nimmst, dich über mehrere Quellen über das Wetter zu informieren, ist das schon die halbe Miete und gibt Sicherheit. Ich erkläre meiner Crew immer das Wetter, was da kommen wird und was wir machen werden. Meine Frau freut sich immer, wenn wir sicher vertäut eine Bora abwettern müssen. Sie verlässt sich absolut darauf, dass ich alles richtig entschieden habe und macht sie nie Sorgen. So soll das sein in der Besatzung.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

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