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1

Samstag, 28. April 2018, 09:24

Segeln lernen im Urlaub

Moin,

ich beschäftige mich jetzt schon eine Weile mit dem Segeln und habe deswegen im WInter den SBF See gemacht. Bisher habe ich allerdings keine Segelerfahrung und würde deswegen gerne mit dem Jollensegeln beginnen und das mit einem Urlaub verbinden.

Hat hier vielleicht schon jemand Erfahrungen mit Segelschulen im Mittelmeerraum gemacht und kann ein paar Tipps geben? Ich bin räumlich total flexibel, haber allerdings nur 7 Tage Zeit.

Bavaria 56 V

Labsklaus

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2

Samstag, 28. April 2018, 09:59

http://segelferien.de/

Ich war begeistert.

Da war ich vor Jahren und mich hat da das Segelvirus gepackt.

Die haben von der Jolle bis zum Dickschiff alles da.

Gruß Klaus
Konzept für ein gutes Leben : Ein schlechtes Gedächtnis und eine gute Gesundheit.

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3

Sonntag, 29. April 2018, 22:24

Ich wollte gerade den DHH auf Elba empfehlen.

Früher hatten die glaube ich auch Jollen, weiss aber nicht, ob das noch aktuell ist. Es wird dort auf jeden Fall ein Grundkurs im Yachtsegeln angeboten. Die Destination ist sehr schön, die Leute supernett. Würde da jederzeit wieder hin gehen um zu lernen.

https://www.dhh.de/yse_portrait.html

spliss

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4

Sonntag, 29. April 2018, 22:37

DHH / Elba war sehr empfehlenswert, allerdings befindet sich das Yacht-Angebot dort gerade "im Rückwärtsgang." (steuerliche Konflikte)
Die Jollen gibts meiner Info nach wie vor und die Trainer sind gut drauf.
Wie die Ferienanlage "Grotte del Paradiso" dies Jahr aussieht, vermag ich nicht zu sagen, aber da wird sich garantiert jmd. noch dazu melden....
Die meisten Yachties haben im Tirrenia gewohnt.

bG! spliss
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5

Mittwoch, 2. Mai 2018, 07:16

Auf der Jolle segeln lernen im Urlaub? Sehr gute Idee! :good2:
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

Thomas Lamprecht

Proviantmeister

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6

Mittwoch, 2. Mai 2018, 08:56

Ich werde dieses Jahr vermutlich bei Sail & Surf Pollensa auf Mallorca einen Kurs belegen. Habe aber noch keine Erfahrung mit dieser Schule.
BG
Thomas

Hanser

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7

Mittwoch, 2. Mai 2018, 09:39

Erstmal mit Jollensegeln zu beginnen, ist genau richtig, wenn man wirklich ein Gefühl für Wind und Welle entwickeln will. Das Erlernte hilft später auf dem Dickschiff gut segeln zu können. Und: Du bist nicht aus Kostengründen mit vielen anderen auf einem alten Dampfer eingepfercht und kommst selbst kaum ans Ruder.

Ich habe das auf Elba sehr genossen: In der Bucht von Portoferraio gibt's eine Segelschule, die vielleicht auch Jollen verleiht. Das kann ein schöner Italienurlaub werden, auch wenn es da nicht die klassischen Sandstrände bis zum Horizont gibt.

Vorsicht bei der Anfahrt: Die Carabinieri sind am Wochenende auf Touristenfang. ;)
Volker

8

Donnerstag, 3. Mai 2018, 07:15

Erstmal mit Jollensegeln zu beginnen, ist genau richtig

Sehe ich genauso. Auch aus eigener Erfahrung.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

ruben7587

Salzbuckel

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9

Donnerstag, 3. Mai 2018, 09:18

Der Weg ist das Ziel und bisher bist Du doch auf einem guten Weg .
- Erst den Segelschein machen , dann segeln lernen
- Erst Jolle segeln , dann segeln lernen in 7 Tagen

Was kommt denn als nächstes ? SSS in 3 Tagen ?
Wie wäre es , wenn Du Dir ein Zeitfenster von 3 Jahren für Jollensegeln setzt
und auf einem Gewässer in Deiner Nähe jeden freien Moment segelst ?

Wenn Du die Zeit nicht hast , dann lass es sein , denn Du wirst immer gegen Dich segeln
und nie genießen können .

spliss

Proviantmeister

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Rufzeichen: DD3489

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10

Donnerstag, 3. Mai 2018, 22:46

Elba

DHH:
- Jollen sind weg, Grotte tot
- SKS, SHS / Yachtbetrieb ist quasi eingestellt, die letzten machen gerade das Luk zu...

echt schade. Was für ein geiler Standort. (Porto Ferraio)

So ist sie halt, die Guardia di Finanza, in Süditalien...

spliss
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11

Sonntag, 13. Mai 2018, 12:58

Bei diesen Gelegenheiten erinnere ich immer mal wieder an die Story eines ehemaligen Motorbootfahrers, den ich gut kenne: Er kaufte sich statt einem Motorboot ein Segelboot mit für damalige Verhältnisse reichlich dimensioniertem Einbaumotor, für heutige Verhältnisse "angemessen". Dann fuhr er los, setzte bei ruhigem Wetter mit einem Aufschießer die Segel, ging auf Halbwind, spürte, wie das Boot etwas Lage bekam, wie es schneller wurde. Nach einer Weile schaltete er den Motor auf Leerlauf und es lief immer noch. Er war ganz aus dem Häuschen und schaltete irgendwann den Motor ab. Es wurde still und es lief weiter. Unglaublich, was es nicht so gibt. Immer wenn es schierig wurde hatte er den vertrauten Motor, mit dem alles so lief wie es sollte. Das Anlegen war einfacher geworden, weil das Ruder auch bei Motor im Leerlauf noch wirkte, während ein Z bzw. AB logischerweise nur bei Gas wirklich was tut.
Nach einer Weile, nach etlichen Fehlschlägen, konnte er kreuzen und noch etwas später sogar platt vorm Laken fahren ohne dass es Fliegeralarm im Cockpit gab. Keine drei Jahre später interessierte er sich sogar für die Trimmöglichkeiten an den Segeln.

Angefangen hat das ganze, weil er in Yugoslavien lag, es keinen Sprit gab, zumindest nicht die ersehnten 200 Liter und ein Segler in der Nachbarschaft einfach mal ohne Motor den Hanker hievte und losfuhr. Der Segler frug, "warum segelt Ihr denn nicht?" – "Können wir nicht." – "Ach was, so schwer ist das garnicht." Dann hatte ich ihm mein Buch "Lerne Segeln im Optimist" über Winter geliehen. Da steht alles drin, sogar wie man den Pinsel ausswäscht, wenn man den Holzmast lackiert hat.
:l_speedboat: :segeln:

-----------------------------------------------------------------
Wenn Du trotzdem lieber Jollensegeln möchtest, kaufe Dir vielleicht ein preisgünstiges, also älteres Exemplar, vor allem aber ein Boot das sich leicht und ohne anschließend lenzen zu müssen aufrichten lässt. Es gibt nämlich Boote, die man kaum wieder hochkriegt. Wenn man sie doch irgendwie hochgekriegt hat, sind sie vollgeschlagen und kentern gleich wieder oder werden so von Wellen überspült, dass man sie nie und nimmer leergelenzt kriegt. Sowas wünschen wir uns als Einsteiger in den Sport nun garnicht. Fahre mit dem richtigen Boot ans richtige Gewässer, also an einen hübschen See, an eine große, weitgehend geschlossene Bucht oder an einen flachen Strand mit auflandigem Wind.
Ein Problem bei der Jollenvariante ist, dass Du, ob Kurs oder nicht, ohne ein Mindestmaß an Bootsgefühl weitgehend aufgeschmissen bist. Bei einem Kielboot ist das Bootsgefühl zwar nützlich, aber nicht dermaßen wichtig um erste Erfolgserlebnisse zu haben.
:segeln: :paddeln: :tit:

Bei vielen Kursen sehe ich Nachteile, (1) dass sie lediglich zu unreflektiertem Nachmachen auffordern, (2) dass sie quasi alle zu kurz sind um unter so unterschiedlichen Bedingungen stattfinden zu können, wie man sie später antrifft. Damit nutzen viele der Kurse nicht in dem erwarteten Maß denjenigen, die sie bezahlen. Gerade im Sommerhalbjahr im mediterranen Bereich oder auf den Kanaren hat man überwiegend Bedingungen, die man im Winterhalbjahr auf der Nordsee nur tageweise mal vorfindet. Da kommt man aber in Situationen, wo es einen Unterschied macht, ob man Segeln kann oder nur möchte. Langwioeriger aber besser ist es, sich an das, was man beherrschen möchte, heranzutasten. Jedes Boot fährt siich anders.

VG

12

Montag, 14. Mai 2018, 07:29

Bevor hier wieder eine wilde Jolle-vs.-Kielyacht-Debatte entbrennt...
Wir reden hier von zwei völlig verschiedenen Arten zu segeln, die sich aber dennoch nicht gegenseitig ausschließen.
Bei mir zumindest nicht.
Oder sieht das jemand anders?
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

unregistriert

13

Montag, 14. Mai 2018, 08:30

Moin,

die Physik dahinter bleibt die Gleiche. Nur das es auf der Jolle in der Regel schneller auffällt wenn man eben diese nicht beachtet. Da kriegt man das dann quasi in "Echtzeit" mit.

Gruß Hendrik

14

Montag, 14. Mai 2018, 08:54

Ich werf mal einen Robinson Club mit Segelabteilung ins Rennen. Es gibt ausgesprochene Segelclubs mit Katamarn- und Jollensegeln. Man kann sich austoben, lernen und bekommt danach was ordentliches zu essen :-). Davor natürlich auch :-). Gerade wenn man nur ne Woche hat finde ich das ideal.

Remark: Wenn jetzt jemand meint das wäre Mist, dann bin ich auf seine persönlichen Erfahrung im RC gespannt.......

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peterchen« (14. Mai 2018, 15:50)


15

Montag, 14. Mai 2018, 11:12

eine wilde Jolle-vs.-Kielyacht-Debatte


zwischen der wilden Jolle und der "modernen" Kielyacht liegt das offene, eher sportlich orientierte Kielboot. Vom Geigenkasten, über eines der ersten Sperrholzboote, ein paar Unscheinbare, auch die Genannten , den kleinen Klassikern und dem direkten Vorgänger der Varianta K1 gibt es etliche Boote, die zwar weniger sportlich als ein Korsar sind, aber direkter reagieren als ein Staverse Kotter und mit ein paar Jährchen auf dem Buckel noch absolut intakt sein können. Sollte man von gehört haben, finde ich – vor allem, wenn es gilt, Fehlkäufe zu vermeiden. So wie es kleine Kielboote mit Kajüte gibt, gibt es größere, die eben mal eine angedeutete Kajüte haben. Das Kiel alleine macht ein Boot nicht so behäbig, dass man von nichts mehr was merkt. Auch das Alter des Risses hat bei Booten nur wenig mit gefühllosem Rumgruken zu tun, wie man an Starboot, BM oder anderen sieht.

Wollte ich auch nochmal bemerken, damit die Schwarz-Weiß-Frage "Laser kaufen oder Kojencharter auf einer Janneau 64" noch etwas Volumen im Bereich der Graustufen kriegt.

Bei Cluburlauben hört man oft davon, dass Leute in Länder mit ausgezeichneter regionaler Küche fahren und dort mit gefrorenem Seelachsfilet und Currywurst gefüttert werden. Dafür seinen Urlaub zu opfern, ist eine Herausforderung, der man gewachsen sein muss. Selbst habe ich es nicht ausprobiert, aber ich habe auch noch alle zehn Zehen, weil ich in diesen Dingen schon früher zaghaft war.

VG

16

Montag, 14. Mai 2018, 15:32

Wollte ich auch nochmal bemerken, damit die Schwarz-Weiß-Frage "Laser kaufen oder Kojencharter auf einer Janneau 64" noch etwas Volumen im Bereich der Graustufen kriegt.

Sehr gut ausformuliert. :klatschen:
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

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