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1

Samstag, 14. September 2019, 12:06

Hafenplatz Cote d'azur - welche Optionen sind sinnvoll?

Hallo,

zu meiner Person. ich lebe in der Nähe von Antibes, bin freiberuflich tätig und würde gerne meine Wochenenden mit dem Segeln verbringen, btw mit Praxiserfahrung füllen.
Es muss also ein Boot her ;-) Nun kommen mir neben der obligatorischen Frage nach dem Bootstyp, auch Fragen der zu bezahlenden Steuern, Liegeplatz und so weiter.
Insbesondere der Liegeplatz soll hier zunächst Gegenstand der Frage sein: Welche Optionen gibt es und welche davon sind sinnvoll?
Ich gehe mal von einer Segelyacht aus mit 18CV und einer Länge von etwa 8m. Möglichst trailerbar. Segelzeit wäre nicht nur auf den Sommer beschränkt, da ich hier ja lebe.
Frage: Gibt es überhaupt Liegeplätze, die "verkauft" werden? Meine Recherchen haben ergeben, dass es nur Vermietungen pro Monat oder Pacht gibt; wobei ich erschrocken bin bei den Angeboten " 7-9m Liegeplatz Antibes Pacht bis 2021 für 23000 Euro." - OK Antibes ist der teuerste Hafen hier, weil der schönste, aber ...
Wie sieht das mit den umliegenden Häfen aus? Wie stehen die Chancen, wenn man im Frühjahr slippt, einen Hafenplatz zu bekommen? Trockendock ist zwar billiger und verfügbar, aber auch sinnvoll, wenn ich auch im Frühjahr und Herbst noch am WE raus will?
Da ich ein grosses Grundstück habe, könnte ich das Boot auf dem eigenen Grundstück überwintern - den Gedanken fand ich sehr interessant - aber wohin dann im Frühjahr?
Als Hafenplätze sind für mich gut erreichbar: Villeneuve-Lobet, Antibes, Golfe-Jean, Cannes und Mandelieu.
Ist das Ankern an Bojen ausserhalb der Häfen auch möglich? Wenn ja, auch sinnvoll, da ich schon bei einigen Stürmen gesehen habe, wie die Katamarane und Segelboote samt Boje und Anker auf die Molen getrieben sind :-O

MacKai :O

Till

Lotse

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2

Samstag, 14. September 2019, 12:36

Du musst zu den Capitainerien gehen, und dir das ansehen. In aller Regel hängt da eine Preisliste aus. Bei den von dir genannten Häfen wird die Preisliste vermutlich entsetzen auslösen. Trotzdem solltest du mit den Leuten (also Hafenmeister oder wer sonst da ansprechbar ist) reden, und mal sehen, ob man dir nicht ein günstigeres Angebot machen kann.

Preisliste online:
Port de la Rague 4.500 Euro jährlich für 8m.
Port de Golfe-Juan 2480 Euro jährlich für 7.99m
Port de Cannes 3430 Euro jährlich für 7.99m
Port de Nice 3030 Euro jährlich für 7.99m
Für Port Vauban funktioniert die Internetseite nicht.

3

Samstag, 14. September 2019, 16:03

Hallo Till. Danke für die ersten Zahlen. Die Preise beziehen sich auf einen Zeitraum von einem Jahr. Aufgrund von hoher Nachfrage, muss man sich anscheinend auf Wartelisten eintragen. Bei jedem, der genannten Häfen. Ich werde demnächst eh in Mandelieu meine Tochter zum Segelkurs abliefern, da kann ich am Hafen mal vorbeischauen und fragen.
Aber langfristig sicher im Hafen untergebracht hat man sein Boot so nicht. Hat jemand hier sein Boot in der Nähe untergebracht und kann da seinen Senf zugeben?

Kai

Till

Lotse

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4

Samstag, 14. September 2019, 16:41

Aber langfristig sicher im Hafen untergebracht hat man sein Boot so nicht.

Machst du dir jetzt Sorgen, dass das Boot im Hafen nicht sicher ist? Weil da eingebrochen werden könnte?

5

Samstag, 14. September 2019, 18:20

Nee, lach. Nur sind hier im Frühjahr und Herbst schon deftige Stürme. Da ist das Boot im Hafen sicherer, als vor dem Hafen an der Ankerkette oder Ankerboje. Daher mein Interesse an einem Liegeplatz dort. Letztes Jahr war ich Zeuge vom Aufrauschen mehrerer Segelboote und Katamarane, die in einem Stürmchen mitsamt Anker auf die Hafenmole gedonnert sind.

ugies

Salzbuckel

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6

Samstag, 14. September 2019, 20:42

Nochmal Antibes
Wir waren da Ende Juni als Gastlieger. Unser Kreuzer ist 10,51 x 3,49 m. Wir haben pro Nacht 28,00 € gezahlt. Das passt so überhaupt nicht zu der Summe, die Du genannt hast. Ich denke, dass da etwas schief gelaufen ist.
Uwe
SF-Stander 5,00 € inkl. Versand
PN oder E-Mail an ugies.
Adresse angeben.
Stander kommt per Post mit offener Rechnung.
Überweisung und gut ;).

7

Samstag, 14. September 2019, 21:34

Nochmal Antibes
Wir waren da Ende Juni als Gastlieger. Unser Kreuzer ist 10,51 x 3,49 m. Wir haben pro Nacht 28,00 € gezahlt. Das passt so überhaupt nicht zu der Summe, die Du genannt hast. Ich denke, dass da etwas schief gelaufen ist.
Uwe
Nee, nee. Das habe ich jetzt schon mehrfach so gefunden - 23.000 ist als Pacht zu bezahlen. Hier mal ein anderes Beispiel:
#mce_temp_url#


oder hier:
#mce_temp_url#


Wie gesagt, das sind Pachtverträge, also langfristige Laufzeiten. Es gibt dann wohl noch Jahresvermietung - die sind aber wohl heiss begehrt, daher sind hier lange Wartelisten; Und die kurzfristigen Vermietungen, also Tageweise. Da sind die 28 Euro etwas über dem offiziellen Satz, wie hier zu entnehmen ist: http://www.riviera-ports.com/sites/defau…itions_2019.pdf
Aber dazu kommt ja noch der Service für Wasser und Stromanschluss - daher denke ich 28 Euro/Nacht.

ugies

Salzbuckel

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8

Samstag, 14. September 2019, 21:58

Na ja, es handelt sich bei beiden Inseraten um Kleinanzeigen, in denen ziemlich sicher derselbe Platz angeboten wird. Die Offerte scheint mir weit überhöht, was wohl, da sind wir uns einig, der Länge der Warteliste geschuldet ist.
Es ist dort halt wie überall: Kleines Angebot gegen hohe Nachfrage ergibt aberwitzige Preisvorstellung.

Ich wünsche Dir trotzdem einen guten Erfolg bei Deiner Suche.
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Überweisung und gut ;).

Till

Lotse

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9

Sonntag, 15. September 2019, 09:57

Zitat

Superbe place de port très bien placée au port vauban Antibes place de 10m par 4 m pouvant accueillir un bateau jusqu à 11m amodiation jusqu’à fin 2021 puis location par le port

Wenn ich die Anzeige richtig verstehe, dann handelt es sich um die Übernahme der Restlaufzeit eines Pachtvertrags. Vermutlich darf der Anbieter den Pachtvertrag nicht verkaufen, deshalb bietet er an, dass der Liegeplatz bis Ende 2021 genutzt werden kann. Das sind etwas mehr als zwei Jahre, für 21000 Euro.

Aber der Liegeplatz ist viel größer als das, was du brauchst. Und entsprechend teurer.

Die Preise für jährliche Liegeplätze, die ich von den Internetseiten der Marinas genannt hatte, sind für Liegeplätze im Hafen, nicht irgendwelche Moorings.

10

Sonntag, 15. September 2019, 10:36

Ja, war auch nur als Beispiel gedacht ;-) Mir geht es vor allem um die richtige Strategie - Lohnt sich das Rausheben im Herbst und Überwintern im eigenen Grundstück, oder in der Werft und das jährliche Ankerplatzsuchen; oder sind die Jahresvermietungen langfristig besser? Wie sieht es mit Moorings zwischen Golfe Juan und Mandelieu aus? Wo bekomme ich diesbezüglich Informationen auch in der Capitanerie?

Danke für eure Nachsicht bei einem Anfänger, wie mir ;-)

Till

Lotse

Beiträge: 1 751

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11

Sonntag, 15. September 2019, 11:06

Wenn du regelmäßig segeln willst - und dafür bist du ja in einer idealen Ecke - dann beiß in den sauren Apfel, und nimm einen ganz normalen Liegeplatz.

"Überwintern" ist auch sehr relativ. Du kannst da doch wirklich das ganze Jahr segeln.

Alternative: Jolle oder Strandkat mieten. Oder einen Verein suchen.

12

Sonntag, 15. September 2019, 11:25

Um für kleines Geld ohne viel Fahrerei von Dir aus zu segeln, bietet sich ein kleines Trailerboot an, das auch gut geslippt wetden kann. Das kleinere Boot ist beim Segelnlernen zumindest nicht hinderlich. Es schult sogar die Reflexe.

Variante 2, etwas teurer, aber sicherlich sehr erschwinglich, am Fr auf die Peage nach Westen und dort zu zivilen Preisen in eine der Spitzenmarinas.

Variante 3 informier Dich in konzentrisch wachsenden Umkreisen über Liegeplätze und bezahle halt was es kostet. Es gibt außer einer französischen auch eine englische Marinaseite im Web. Sogar vom ADAC gibts eine. Abtelefonieren. Was sonst?

Ich hatte mich vor rund 25 Jahren für 1 entschieden. Die Kosten dafür an der Heraultküste waren sehr übersichtlich und wären es sogar heute noch. So weit müsstest Du sicher nicht fahren, aber etwas weiter als Martigue sicherlich.

Chris

13

Sonntag, 15. September 2019, 13:39

Wenn du regelmäßig segeln willst - und dafür bist du ja in einer idealen Ecke - dann beiß in den sauren Apfel, und nimm einen ganz normalen Liegeplatz.

"Überwintern" ist auch sehr relativ. Du kannst da doch wirklich das ganze Jahr segeln.

Alternative: Jolle oder Strandkat mieten. Oder einen Verein suchen.
Das hab ich schon einige Male gemacht. Ist aber nur semispannend. Die Ausleihjollen oder Katamarane sind schön klein und agil, aaaber darf man nur in einem eng begrenzten Raum fahren "Nur zwischen Cannes und Ile saint Maghuerite" Das ist dann eher langweilig, wenn man das schon einige Male gemacht hat. Ausserdem kostet hier die Std etwa 50 Euro und die Boote sind nicht immer verfügbar - Daher auch mein Drang zur Unabhängigkeit ;-) Ich werde mal nächste Woche Erkundigungen einziehen und berichten. Vielen Dank schonmal.

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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14

Montag, 16. September 2019, 11:25

Warum fragst du nicht die Franzosen vor Ort?
Oder - wenn es um Spaß geht - gehst du nicht kitesurfen oder windsurfen?
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

15

Montag, 16. September 2019, 20:22

Wie gesagt, ich versuche es bei der Capitanerie mal. Ansonsten habe ich keinerlei Kontakte zu Leuten mit Boot hier, die sich mit Normalen Menschen abgeben. Ist ein wenig versnobt hier in der Gegend um Antibes.

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