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Indianer

Matrose

  • »Indianer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 54

Wohnort: Baden Würtemberg

Schiffsname: Dinghygo Orca

Bootstyp: Segelboot

Heimathafen: Kroatien

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1

Montag, 11. November 2019, 11:38

Ausfall von Crewmitgliedern

Hallo Zusammen,
der Ausfall eines Crewmitglieds stellt in der Regel kein Problem da. Nur - wie regelt man das Finanzielle. Normalerweise bin ich der Skipper und buche über eine Agentur. Meine Reiserücktrittversicherung(nach Rückfrage) zahlt bei Ausfall von mir(Gründe Krankheit etc.) die komplette Buchung. Das kann ich dann alle meine Crew auszahlen. Aber was mach ich mit dem Crewmitglied? Der kann das eigentlich gar nicht versichern. Ist bei uns das letzte Mal so passiert. Wir waren dann nur noch 5 - und haben die Kosten eben durch 5 geteilt und den Ausfaller bezahlt.
Wie macht ihr das ?
Gruß
Wolfgang

ugies

Salzbuckel

Beiträge: 8 472

Bootstyp: Dehler 35 SV

Heimathafen: Wülfel

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2

Montag, 11. November 2019, 12:03

Ich chartere einfach nicht.
Wenn Du quasi als Reiseveranstalter auftrittst, birgt das Unternehmertum eben auch ein finanzielles Risiko.
Uwe
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3

Montag, 11. November 2019, 12:11

Hiho!

Ich chartere auch manchmal. Wir legen das vorher fest. Meist zahlt derjenige, welcher ausfällt seinen Anteil trotzdem. Einmal wurde auch "Ersatz" besorgt.

Man muss die Möglichkeiten halt vorher besprechen und regeln. Ich fahre nur mit Leuten, mit denen man das dann auch sachlich besprechen kann.

Grüße,

Chris!

PS: Aber als "Unternehmertum" würde ich das nicht beschreiben. Da will doch niemand Geld mit verdienen. Einmal im Jahr mit Freu(n)den segeln gehen... :O :rolleyes: :S

Andreas29

Salzbuckel

Beiträge: 2 288

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MMSI: die auch

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4

Montag, 11. November 2019, 12:22

Hi,

andere Rücktrittsversicherung suchen!
Ich hatte (schon lange her) genau solch einen Fall.
Privat mit 6 Leuten (3 Pärchen) eine Yacht gechartert. Dabei bin ich als Vertragspartner und Skipper gegenüber dem Vercharterer aufgetreten.

Jeder hätte halt 1/6 bzw. jedes Pärchen 1/3 bezahlt.

Eine Reiserücktrittsversicherung (die damals von dem Vercharterer mit vermittelt wurde) wurde abgeschlossen.

Jetzt ist ein Pärchen krankheitsbedingt ausgefallen.

Das konnten wir problemlos bei der RV mit Beleg (Attest) angeben und haben den Pärchenanteil (1/3) erstattet bekommen.
Wenn das nicht geklappt hätte, hätte das Pärchen den Anteil bezahlt. Wir sind noch heute befreundet und zusammen gesegelt.

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

ugies

Salzbuckel

Beiträge: 8 472

Bootstyp: Dehler 35 SV

Heimathafen: Wülfel

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5

Montag, 11. November 2019, 12:32

PS: Aber als "Unternehmertum" würde ich das nicht beschreiben. Da will doch niemand Geld mit verdienen. Einmal im Jahr mit Freu(n)den segeln gehen...
Da Du mich ansprichst.
Wenn jemand mit einer Charteragentur einen Vertrag schließt und anschließend die Kojen, an wen auch immer, weiter vermietet, abgibt oder wie immer Du das bezeichnen willst, dann wird er Unternehmer. Er erzielt da sogar einen Gewinn. Das ist nicht bei allen Unternehmen so. Hier hat er aber mindestens den Gewinn, dass er sich für die Charterwoche als „Verantwortlicher Schiffsführer“ oder auch „Kapitän“ begreifen darf.
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Beiträge: 78

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6

Montag, 11. November 2019, 12:32

Ich würde sagen, wenn ein Crewmitglied nicht kann, sollte das zuallererst sein Problem sein. In erster Näherung sollte er seinen Anteil zahlen, auch wenn er krank ist. Wenn es für die restliche Crew ok ist, kann man die Kosten natürlich aufteilen, schließlich haben ja auch alle mehr Platz und mehr Zeit am Steuer, aber auch das sollte der klären, der plötzlich nicht teilnehmen kann.

Ich chartere zwar nicht, aber ich organisiere andere Veranstaltungen, bei denen ich Verträge eingehe und per Umlage refinanziere. Ich mache das immer gegen Vorkasse aller Beteiligten – ich schließe sogar die Verträge erst ab, wenn ich wirklich von allen die Kohle habe. Damit ist das Problem automatisch bei dem verhinderten Teilnehmer. Klingt hart, aber der trägt dabei nur sein eigenes Risiko, das ist doch wohl zumutbar. Als Veranstalter würde man das Risiko für alle Teilnehmer tragen; warum sollte man das tun? Und wenn ein Teilnehmer das nicht versteht, dann will ich ihn sowieso lieber nicht dabeihaben, weil ich mich vermutlich auch um jeden anderen Kram streiten streiten müsste.

Wer sagt denn auch, dass jemand wirklich krank ist und nicht einfach nur was besseres gefunden hat? Lässt Du Dir eine Krankschreibung zeigen?

Seid Ihr denn Kumpels, oder bietest Du den Törn offen für Fremde an?

Beiträge: 78

Wohnort: Berlin

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7

Montag, 11. November 2019, 12:55

dann wird er Unternehmer
Ich kann mich irren, aber ich denke eigentlich, dass das von der Vertragsgestaltung abhängt.

So, wie Du es beschreibst, ist man Unternehmer. Dann muss man sich aber auch beim Finanzamt entsprechend anmelden, ich meine, man müsste auch MWSt. kassieren und – sofern man nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist – abführen. Ich vermute auch, dass man das dem Vercharterer mitteilen muss, denn man ist ja nun nicht mehr der Endverbraucher, für den der Chartervertrag evtl. ausgelegt ist. Als gewerblicher Kunde hat man evtl. weniger Rechte, als wenn man Endverbraucher ist. Auch versicherungstechnisch macht es evtl. einen Unterschied und man muss schauen, ob die Skipperhaftpflicht auch im Gewerbefall greift. Dafür können die Teilnehmer vielleicht eine Reiserücktrittskostenversicherung abschließen, die das Krankheitsrisiko absichert.

Der andere Ansatz ist doch aber, dass der Skipper den Vertrag für seine Crew abschließt und die Kosten auf die Teilnehmer umlegt. Die Crew wird dadurch quasi zur GbR; das Setting ist dasselbe, als wenn ich für meine Familie chartere. Skipper und Crew sparen sich die ganzen Formalitäten – mit allen Vor- und Nachteilen.

8

Montag, 11. November 2019, 13:05

PS: Aber als "Unternehmertum" würde ich das nicht beschreiben. Da will doch niemand Geld mit verdienen. Einmal im Jahr mit Freu(n)den segeln gehen...
Da Du mich ansprichst.
Wenn jemand mit einer Charteragentur einen Vertrag schließt und anschließend die Kojen, an wen auch immer, weiter vermietet, abgibt oder wie immer Du das bezeichnen willst, dann wird er Unternehmer. Er erzielt da sogar einen Gewinn. Das ist nicht bei allen Unternehmen so. Hier hat er aber mindestens den Gewinn, dass er sich für die Charterwoche als „Verantwortlicher Schiffsführer“ oder auch „Kapitän“ begreifen darf.


Da hast (willst?) Du glaube ich etwas falsch verstehen: ein paar Freunde tun sich zusammen, wollen segeln gehen. Einer (wohl häufig der, der nachher auch skippert) schließt den Vertrag mit der Agentur. Die Kosten werden einfach umgelegt, vermutlich beteiligt sich der Skipper ganz normal. Das ist eigentlich genauso, als ob man ein Ferienhaus zusammen mietet, und einer der Beteiligten den Vertrag schließt. Damit ist man kein Unternehmer.

So, und nun spring einer ab wegen keine-Ahnung-was: Im Gegensatz zum Hotelzimmer kann nun nicht das Zimmer für den einen storniert werden.

Wir haben bei uns in unserer Jedes-Jahr-Einmal-Crew die Regelung, dass ab Zusage jeder seinen Fixkosten-Anteil zahlt, auch wenn er abspringt. An den Unterwegs-Kosten, die ja teilweise auch Schiffs-abhängig entstehen (Liegegebühren zum Beispiel) muss er sich aber nicht beteiligen. Der Fall ist netterweise noch nie eingetreten.

Die Crew-Mitglieder zahlen auch immer ihre Anteile vor Überweisung an die Agentur.

9

Montag, 11. November 2019, 13:30

Chartern tun wir nicht, aber wir fahren jedes Jahr mit einer größeren Truppe für ein paar Tage nach NL. Da wird auch vorher von einer das Haus gemietet und die Kosten umgelegt. Könnten wir da mal wegen Krankheit nicht mit, würde ich das als persönliches Pech ansehen. Ich kann ja schlecht der armen Frau, die sich schon die ganze Arbeit ans Bein bindet, dann auch noch die kostenaufhalsen, für die sie ja nun gar nichts kann.
Genauso würde ich das bei einem Chartertörn sehen.Wenn die Restcrew dann auf einen Teil der Kosten verzichtet und das umlegt (sie hat ja dannauch mehr vom Schiff), dann finde ich das einen schönen Freundschaftsbeweis. Verlangen kann man das m.E. aber nicht.
Schöne Grße,

Roman
A ship in a harbour is safe, but that is not what ships are built for !

Paul b

Salzbuckel

Beiträge: 4 145

Wohnort: linker Niederrhein

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Bootstyp: Comet 1050

Heimathafen: Stavoren Buiten Marina

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10

Montag, 11. November 2019, 13:54

Da Du mich ansprichst.
Wenn jemand mit einer Charteragentur einen Vertrag schließt und anschließend die Kojen, an wen auch immer, weiter vermietet, abgibt oder wie immer Du das bezeichnen willst, dann wird er Unternehmer. Er erzielt da sogar einen Gewinn. Das ist nicht bei allen Unternehmen so. Hier hat er aber mindestens den Gewinn, dass er sich für die Charterwoche als „Verantwortlicher Schiffsführer“ oder auch „Kapitän“ begreifen darf.


Wenn ich mich an die ersten Stunden Einkommensteuer und die Tatbestände der Einkünfte aus Gewerbe erinnere, gehört zwingend dazu der Tatbestand der Nachhaltigkeit und zu den Einkünften aus selbständiger Arbeit gehören u.a. die sogenannten "Katalogberufe". Beides trifft nicht zu. Also liegst du mit deiner Aussage ganz schön schief!
:fb: Mitsegeln?
:fb: Mitfahren?

11

Montag, 11. November 2019, 14:22

So sieht es aus, sebst gesetzt dem Fall, man würde für die eine, zwei, drei, fünf Wochen im Jahr ein Gewerbe anmelden, wo am Ende die Kosten der Charter aufgeteilt werden, und ich als Unternehmer durchaus eine geplante "0-Nummer" daraus mache, ggf. sogar ein fiskal betrachtetes "Minusgeschäft" wird mir das FA ganz schnell Liebhaberei unterstellen...
Eine "Gewinnerzielungsabsicht" muss schon deutlich zu sehen sein...das bedeutet mehr, als dass der Skipper "von der Bordkasse befreit" ist...
(Nick)namen werden überbewertet. :nono:

Der Beitrag von »Kissenfender« (Montag, 11. November 2019, 14:33) wurde vom Autor selbst gelöscht (Montag, 11. November 2019, 14:41).

ugies

Salzbuckel

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Heimathafen: Wülfel

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13

Montag, 11. November 2019, 14:38

Zitat

Da
hast (willst?) Du glaube ich etwas falsch verstehen:
... hast Du gut erkannt. :D
Wir haben bei uns in unserer Jedes-Jahr-Einmal-Crew die Regelung, dass ab Zusage jeder seinen Fixkosten-Anteil zahlt, auch wenn er abspringt. An den Unterwegs-Kosten, die ja teilweise auch Schiffs-abhängig entstehen (Liegegebühren zum Beispiel) muss er sich aber nicht beteiligen. Der Fall ist netterweise noch nie eingetreten.

Die Crew-Mitglieder zahlen auch immer ihre Anteile vor Überweisung an die Agentur.

Genauso macht man das unter Freunden. Und weil ich das auch so handhaben würde und nicht hier um Rat fragen müsste, habe ich den Begriff "Unternehmer" eingeführt. ;)

Uwe
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14

Montag, 11. November 2019, 14:45

Natürlich muss der Ausfallende zahlen und zwar genau so als ob er mit gefahren wäre.
Beispiel sechs Leute sind sich einig sie wollen zusammen einen Segelurlaub machen, einer von Ihnen der Skipper wird von den anderen beauftragt ein Boot für die Zeit zu mieten und die Anreise zu organisieren.
Skipper mietet ein Boot und bucht Flüge für die einzelnen Personen, dann haftet natürlich jeder für seinen Anteil und er kann auch nicht seinen Anteil ohne die Einwilligung der Anderen einfach eine neue Person anstatt senden, er muss für die Kosten gerade stehen.
Bei der Bordkaste könnte das natürlich dann etwas strittig werden aber die Kosten der Anreise und seinen Anteil vom Boot muss er natürlich zahlen.

Ich bin zwar kein Jurist aber im BWL Studium gab es auch Privatrecht und wenn ich daran zurück denke komme ich zu dem oben genannten Ergebnis.

Wenn ich mich recht erinnere bilden die eine BGB Gesellschaft und da haften nach außen alle für alle und nach innen sind die Gesellschafter zum Ausgleich verpflichtet, heißt der nach außen seinen Anteil nicht geleistet hat muss den anderen den Schaden ersetzen, in die Gesellschaft kann natürlich nur eine neue Person aufgenommen werden wenn die Anderen damit einverstanden sind, es sei den sie haben vorher etwas anders vereinbart.

In wie weit so etwas über eine Reiserücktritt versicherbar ist entzieht sich meiner Kenntnis.

15

Montag, 11. November 2019, 15:26

Am einfachsten ist es, wenn derjenige der gebucht hat ( und damit die Rechnung bekommen hat ) bei einem der zahlreichen Anbieter eine Gruppen-Reiserücktrittsversicherung abschließt. Die Anzahl der Gruppenmitglieder ist ja bekannt und die Charterkosten pro Nase ergeben sich aus der Rechnung. Die Kosten der Versicherung können dann so wie die Skipperhaftpflicht, Kautionsausfallversicherung usw. usw. auf alle Teilnehmer umgelegt werden.
Der "Schadensfall" wir dann genauso wie bei einer Familienversicherung abgewickelt.
Bernd
Ob ich "in" bin oder "reich" war mir früher völlig gleich. Wie gesagt - das war einmal,
heute ist es mir egal. (nach Frantz Wittkamp)


Tamako

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16

Montag, 11. November 2019, 15:47

Reiserücktrittversicherung bringe m.E. wenig, da in den meisten Fällen die Gründe für den Crewausfall außerhalb der versicherten Risiken liegen


http://www.recht-im-tourismus.de/Tipps/R…uecktrVers.html

Der Reisende ist berechtigt ohne jeden Grund von einer gebuchten Reise zurück zu treten. Dieser Rücktritt ist nach dem Gesetz jedoch nicht kostenfrei. Der Reiseveranstalter erhält eine Entschädigung. Das Risiko, diese Entschädigung zahlen zu müssen kann durch eine Reisekostenrücktrittsversicherung oder eine Reiseabbruchversicherung abgesichert werden. Die Versicherung deckt jedoch nur Fälle ab, in denen der Reisende einen Grund für den Reiserücktritt hat. Ein solcher Grund kann nur ein erheblicher Zwischenfall sein, der zu einer Reiseunfähigkeit führt, so dass die Fortsetzung oder der Antritt der Reise nicht zugemutet werden kann. Von der Reisekostenrücktrittsversicherung sind regelmäßig nur erfasst:
- Tod oder schwere Erkrankung /Unfall des Reisenden, eines nahen Angehörigen (sofern diese unter 75 Jahren sind) oder des Mitreisenden
- Impfunverträglichkeit eines Reisenden / eines Mitreisenden, wenn es sich dabei um einen Ehegatten, um ein minderjähriges Kind oder Elternteil eines minderjährigen Kindes handelt und der Reisende selbst versichert ist.
- Schwangerschaft des Versicherten oder der Frau des Versicherten bei gemeinsamer Reise
- erhebliche existenzgefährdende Vermögensschäden eines Reisenden durch Straftaten, Naturgewalten oder Feuer.
Mens sana in Campari Soda

spliss

Hafensänger

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Wohnort: Berlin

Bootstyp: Charterfahrzeug

Rufzeichen: DD3489

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17

Montag, 11. November 2019, 16:10

Wer mitwill, packt ja auch vorab das Geld auf den Tisch, damit der Charterer nicht für alle in Vorleistung gehen muß.
Es bleibt das Risiko des Ausfallers. Glück ist natürlich, wenn er selbst oder einer aus der Truppe akzeptablen Ersatz beschaffen kann....
Mir ist dies Jahr auch ein Pärchen ausgefallen und wunderbarerweise erschien dann ein anderes. ;o)
Skipperhaftpflicht bleibt bei mir, da sich das übers Jahr / mehrere Fahrten verteilt und sich manchmal erst kurz vorher entscheidet, ob ich den Hut aufgesetzt bekomme.
Wenn wir irgendwo mitfahren und ausfallen würden, müssten wir uns auch kümmern....
spliss
Holt groß das Dicht !

Kokopelli

Kap Hornier

Beiträge: 10 235

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

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18

Montag, 11. November 2019, 16:19

Wir haben bei uns in unserer Jedes-Jahr-Einmal-Crew die Regelung, dass ab Zusage jeder seinen Fixkosten-Anteil zahlt, auch wenn er abspringt.
Genauso machen wir das auch, nämlich die Segeln-Forums-Griechenland-Crew. Uns sind schon mehrfach Leute in letzter Minute abgesprungen, Krankheit war da nur einmal der Grund.
Glück ist natürlich, wenn er selbst oder einer aus der Truppe akzeptablen Ersatz beschaffen kann.
Darum bemühen wir uns selbst auch aktiv, klappt aber auf den letzten Drücker eher selten.
Gruß, Klaus

Indianer

Matrose

  • »Indianer« ist der Autor dieses Themas

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19

Montag, 11. November 2019, 16:37

Um den Sachverhalt noch mal zu klären.
Ich fahre mit Freunden, die zahlen an mich im voraus. Meist bin ich der Skipper, aber nicht jedes Mal. Der Einfachheit bin ich aber jedes Mal der, der bucht(ich bin bei der Agentur bereits Kunde und organisiere das auch gerne). Geld wird vorher bzw. Zeitgleich überwiesen. Wenn ich buche habe ich 10 Tage Zahlungsziel..in der Zeit sammel ich das Geld ein. Skipperhaftpflicht lege ich nicht auf den Törn um...wir sind Freunde und ich chartere mehrmals im Jahr.
Das der Ausfaller auf seinen Kosten sitzen bleiben kann ist richtig - das ist vorher auch geklärt. Trotzdem eventuell gibt es bessere Lösungen. Wenn ich eine Reise buche kann ich die normalerweise auch gegen Rücktritt versichern. Hier bin ich mir nicht so sicher. Allerdings wurde ja geschrieben: ein Paar ist wegen Krankheit ausgefallen und die Reiserücktritt von dem der Charterte hat beglichen, das werde ich mal prüfen.
Ich bin also weder Unternehmer noch ging es darum "das man dann halt Pech gehabt hat".
Danke für die vielen Antworten.

20

Montag, 11. November 2019, 16:46

Klar kann man alles versichern...aber...dann kann man ja gleich eine Kreuzfahrt buchen...und wird sich auch versichern... :D

;)
(Nick)namen werden überbewertet. :nono:

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