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Windstärken

Windstärkentabelle

21

Freitag, 18. September 2020, 14:39

Man muss da schon zwischen Stadthafen ( mit Buganker zur Pier) und Marina unterscheiden...in den Marinas liegen fast ausschließlich Moorings die mit großen Betonblöcken gesichert sind. Wenn die ordentlich gewartet und dimensioniert sind, besteht kein Nachteil zu Pfählen. Schäden sind ja selten wenn man bedenkt wie viel mehr Boote ganzjährig in den Marinas liegen.
Ich würde bei so einem Sturm immer eine sichere Bucht vor Anker(n) einem Stadthafen vorziehen. Das Problem ist meist nur, dass die sicheren Buchten keine Geheimtips sind ....
viele Grüße,
Bodo

Kokopelli

Kap Hornier

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22

Freitag, 18. September 2020, 16:20

Anschließend weiter nach Lefkas...

Glückwunsch zu dieser guten Entscheidung und euch einen ruhigeren Resttörn! :thumb:
Gruß, Klaus

sam

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23

Freitag, 18. September 2020, 22:11

Gibt ja auch durchaus Beispiele für Heckpfahl Äquator Regionen wo das nicht so gut funktioniert hat ...

An einer guten Mooring Leine oder Tonne egal ob Mittelmeer oder Skandinavien zu liegen hätte ich keine Bedenken.

Schlechte sind natürlich ne andere Sache, aber das passiert dir auch bei Heckpfählen; wenn die rott sind halten die auch nix mehr. Diesen Sommer auf Omø fragte uns ein Dauerlieger ob wir mitbekommen hätten wo sein Backbord Pfahl hin ist. Unser Tipp war am Ende seiner Achterleine die sehr senkrecht ins Hafenbecken verschwand... :D Und da stehen bekanntlich so schöne Beton Dinger mit Plastiküberzug.

Edit: Gibt wohl die ersten Berichte über Schäden

Laithy

Salzbuckel

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24

Samstag, 19. September 2020, 07:34

Laut Aussage eines Vercharterers, der selbst vier Yachten verloren hat, sind wohl um die 40 Yachten hopps gegangen.
Eine heftige Sache, die hier abging und in der Geschwindigkeit und Stärke nicht mit unseren Stürmen in der Ostsee zu vergleichen..

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Laithy

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25

Samstag, 19. September 2020, 13:07

Agostoli, Kafalonia hat es heftig erwischt. Von Zakynthos hört man noch gar nichts.

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26

Samstag, 19. September 2020, 15:22

Zunächst mal ist zum Glück niemand zu Schaden gekommen.

Ich hatte mich ja hier schon mal zum Verhalten vieler nordeuropäischer Segler in Griechenland geäussert. Es gibt natürlich auch dort freundliche und rücksichtsvolle Segler, die möchte hier ausdrücklich ausnehmen.
Aber leider sind die eine Ausnahme. Während ich dort war gab es auch Stürme, bei denen immer wieder Yachten gesunken sind. Gestern sind alle (!) Yachten in einem Hafen von Kefalonia gesunken, dazu eine vor Ithaca und eine deutsche Yacht in einer offenen Bucht in Meganisi. Wenn man Meganisi kennt, fragt man sich, wie man dort bei einer derartigen Vorhersage in einer Bucht bleiben kann, die nach Norden offen ist. Der Hafen in Kefalonia ist hingegen nach Süden offen, die Vorhersage war für die Region Süd-Ost 10 bft und mehr in Böen, drehend auf Nordt-Ost. Wenn man sich jetzt so die Berichte durchliest fällt sofort auf: Kein Wort über die Küsten und Häfen, die jetzt noch mehr verschmutzt und blockiert sind. Kein Gefühl der Scham, dort nicht nur ein Disneyland für schwimmende Appartements errichtet zu haben, sondern sich auch nicht um die Yachten zu kümmern.

Man muss wissen, dass in Griechenland Yachten i.d.R. vor Anker im Hafen liegen. Dazu wird der Anker fallengelassen und sobald man mit dem Heck die Mole erreicht hat mit der Winsch "stramm gezogen", nicht eingefahren. Das führt schon bei leichten Winden oft zu Problemen. Wenn alle Yachten in Kefalonia so befestigt waren, kann man nur hoffen, dass die Eigner für die Sauerei die sie angerichtet haben zahlen müssen.
Ein anderes Problem ist, dass beim Ankergeschirr oft gespart wird. Tausende Euros für Elektronik, Radar, Ankeralarm, Kühlschränke, aber der Anker hängt an einem Billig-Schäkel ohne garantierte Bruchlast, ausserdem sind die Anker oft zu klein angesichts der Masthöhe und sonstiger Windangriffsfläche.

Dazu kommt die widerliche Arroganz insbesondere der Eigner großer Yachten. Nachdem Katamarane so populär geworden sind, spottet die Atmosphäre in den Häfen jeder Beschreibung. Wohlhabende Kleinfamilien im schwimmenden Penthouse: Im Plastikcockpit eine Atmosphäre wie im Kühlschrank, in den Gesichtern am abend der Widerschein der kleinen Bildschirme, die früh verbitterten Kinder unfähig mit der Umwelt oder gar "den Fremden" an Land in Kontakt zu treten. Schön ist es jedenfalls kaum noch dort, dazu die wüste und rücksichtslose Charterindustrie.

Vermutlich wird schon wieder fröhlich gesegelt zwischen den ionischen Inseln, einige Segler werden sich vielleicht darüber aufregen, dass "die Griechen" ihre Häfen so verwahlosen lassen und überall abgesoffene Yachten herumliegen lassen.

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27

Samstag, 19. September 2020, 16:04

Man muss wissen, dass in Griechenland Yachten i.d.R. vor Anker im Hafen liegen. Dazu wird der Anker fallengelassen und sobald man mit dem Heck die Mole erreicht hat mit der Winsch "stramm gezogen", nicht eingefahren. Das führt schon bei leichten Winden oft zu Problemen

Vom Gefühl her gebe ich dir Recht, dass Einfahren besser ist. Da ich diese Diskussion aber schon einmal hatte, habe ich das mal nachgerechnet und kam zu dem überraschenden Ergebnis. dass es gleich ist, wie man es macht:

Lofrans Tigres ist mit einer Zugkraft von 1100 kg angegeben. Ja, ich weiß dass kg keine Kraft sind, aber so ist es verständlicher als wenn ich daN schreiben würde.

Der Pfahlzug einer Segelyacht wird mit ca. 20kg / kW angegeben, das wären bei mir 800 kg. Das hängt natürlich stark vom Propeller ab. Ein Faltpropeller ist rückwärts weit weniger effektiv als mein Dreiflügler.

Liegt also durchaus in der gleichen Größenordnung. Erst bei einer Maschinenleistung deutlich jenseits von 50 kW ist die Maschine überlegen. Das wird aber nicht für hochmotorisierte Motoryachten gelten. Deren Propeller sind ja eher auf Geschwindigkeit statt Schub ausgelegt.

Ich muss zugeben, das Ergebnis hat mich überrascht. Freilich hat das "eingraben" mit der Winsch andere Nachteile. Man merkt erst, dass er nicht hält, wenn achtern schon alles fest ist und der Anker am Bug baumelt.

kutt

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28

Samstag, 19. September 2020, 16:45

So .. nun sind schon die Namen für die "Named Storms" ausgegangen.
Willfried war der letzte, nun geht kreativ mit Alpha, Beta, ... weiter.
https://www.nhc.noaa.gov/aboutnames.shtml

Ist selten, daß mitte September schon die Namen alle sind, aber alle 3 Jahre kommt nun mal (statistisch gesehen) eine etwas stärkere Hurricansaison.

PS: Genau vor 3 Jahren hat Maria (Kat 5, 280km/h Windgeschwindigkeit) Dominica völlig verwüstet

Laithy

Salzbuckel

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29

Samstag, 19. September 2020, 17:42

@bernd2020 , da gebe ich dir in großen Teilen Recht. Allerdings sollte man das dann auf die kleinen Häfen begrenzen. Ich bin noch nie so teuer und mit solcher Arroganz behandelt worden wie vorgestern in der Marina Lefkas, wo wir während des Sturms an der Aussenmole grade noch so unter gekommen sind.
Maximal eine Nacht bis spätestens 10:00 Uhr am nächsten Morgen würde uns gewährt, und das nur mit Bitten. Sie wären völlig ausgebucht durfte ich mir bestimmt 10 Mal anhören. Klar, bei 30kn aus Nordost kommen bestimmt Dutzende Yachten aus Richtung Süden angeschossen...
Dagegen sind wir in Poros so nett behandelt worden, wie man es sich nur wünschen kann.
Mein Fazit: Geld versaut den Charakter - jeden.

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zooom

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30

Samstag, 19. September 2020, 18:41

Ich kann dem Sprichwort nicht zustimmen, Geld versaut den Charakter nicht, Geld offenbart ihn.
Gruß Thomas

Ich bleib mit ABSTAND der Gesündeste.


now in the Roaring Seventies

jsem

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31

Samstag, 19. September 2020, 19:26

Offensichtlich hat es nicht nur Sachschaden gegeben.

https://www.vol.at/eine-tote-und-schwere…henland/6745443

Winterfalke

Kap Hornier

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Heimathafen: Adria

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32

Sonntag, 20. September 2020, 14:26

Klar, bei 30kn aus Nordost kommen bestimmt Dutzende Yachten aus Richtung Süden angeschossen...

Da ist aber dann schon der untere Relingdraht bb im Wasser.
:windig:
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

sea114

Bootsmann

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Heimathafen: Limnos/GR Moudros

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33

Sonntag, 20. September 2020, 20:50

dann sollten auch die Seitenfenster zu sein :verstecken:

Gruß Bernd

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