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1

Samstag, 13. Februar 2021, 20:13

Beginnen in Kroatien

Hi zusammen,

eure Tipps waren in der Vergangenheit immer super hilfreich und daher wende ich mich an euch für das nächste Segelrevier...

Wir haben vor 2 Jahren in Friesland begonnen, waren in Zeeland und auch am Bodensee. Segelschein binnen und see sowie die Funkzeugnisse haben wir auch.

Nun würden wir gerne unseren ersten Tripp ans Mittelmeer machen. Hier vermutlich Kroatien / Mitteldalmatien da das Revier lt. Internet recht anfängertauglich wirkt.

Soll ein entspannter Trip werden mit kurzen Touren, Buchten und Häfen. Bei schlechten Wetter würden wir aufgrund wenig Mittelmeer Erfahrung auch ohne schlechtes Gewissen im Hafen bleiben.

Würdet ihr davon abraten oder ist Kroatien wie überall geschrieben wirklich ok? Kann man das gut als Päärchen mit mehreren Wochen Binnenerfahrung machen, oder sollte man ggf. mit einer Flottille als support starten, oder gar nicht?

Danke schonmal für eure Antworten

Winterfalke

Kap Hornier

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Bootstyp: gecharterte 30 - 40ft.

Heimathafen: Adria

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2

Sonntag, 14. Februar 2021, 09:01

Kroatien / Mitteldalmatien

Soll ein entspannter Trip werden mit kurzen Touren, Buchten und Häfen.

Dann habt ihr Euch dafür schon einmal das perfekte Revier herausgesucht. ;) Und ihr werdet von den glasklaren Küstengewässern begeistert sein.

Kann man das gut als Päärchen mit mehreren Wochen Binnenerfahrung machen

Das kann man sogar ohne jegliche Erfahrung machen. So wie meine Frau und ich 2015. Bis dahin konnte ich nur etwas Jolle segeln und Tretboot fahren. Meine Frau gar nichts. In Biograd n. M. habe ich mit sehr dürftiger Theorieerfahrung das allererste Mal eine SY betreten.
Das Revier ist sehr abwechslungsreich und seemännisch nicht besonders anspruchsvoll, wenn man ein paar einfache Dinge im Blick behält.

1. Die Wetterwarnungen
Eine Bora, die aus NO über das Dinar-Gebirge kommt, ist sehr böig und deswegen unangenehm beim Segeln. Ein Jugo kommt aus S-SO und macht hohe Wellen. Bei angesagten Stürmen gehen wir an langer Kette in einer geschützten Bucht vor Anker und nicht an eine Boje, weil die Ankerkette die Böen dämpft und die Bojen-Murings manchmal schlecht instandgehalten werden. Wetterinfos auf deutsch gibt es hier: https://meteo.hr/prognoze.php?section=pr…ran&el=jadran_n und über die WindyTV-App.

2. Die Gefahrenstellen
Nicht alle sind markiert oder die Gefahrenzeichen haben sich bei einem Sturm mal verabschiedet. Seekarten und Plotter sind sehr hilfreich bei der Navigation in der Inselwelt. Ich tüdel mir mein Eipätt an die Steuersäule. Darauf läuft die Navi-App iSailor.

3. Die Promillegrenze
Es gibt nicht viele Kontrollen und die meisten Törns haben wir noch nicht einmal eine Küstenwache zu Gesicht bekommen. Aber wenn man irgendwo unangenehm auffällt und sie längsseits kommen, sollten die Papiere greifbar sein und der Skipper nicht mehr als 0,5 Promille haben.

4. Niemals unmittelbar neben einem Bojenfeld ankern, um die Gebühren zu sparen. Die Betreiber der Bojenfelder können da - mit Recht - ziemlich unwirsch werden. Das gepachtete Gebiet ist meist weit größer als das Bojenfeld selber.

5. Den Revierführer immer bei der Hand haben. Der beste ist der vom K.-H. Beständig und heißt 888 Häfen & Buchten.

Aktuelle Reiseinformationen bekommt man bei:
https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt…/land/kroatien/
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

3

Sonntag, 14. Februar 2021, 09:13

Wir haben vor 2 Jahren in Friesland begonnen, waren in Zeeland und auch am Bodensee. Segelschein binnen und see sowie die Funkzeugnisse haben wir auch.

Nun würden wir gerne unseren ersten Tripp ans Mittelmeer machen. Hier vermutlich Kroatien / Mitteldalmatien da das Revier lt. Internet recht anfängertauglich wirkt.

Soll ein entspannter Trip werden mit kurzen Touren, Buchten und Häfen. Bei schlechten Wetter würden wir aufgrund wenig Mittelmeer Erfahrung auch ohne schlechtes Gewissen im Hafen bleiben.

Würdet ihr davon abraten oder ist Kroatien wie überall geschrieben wirklich ok? Kann man das gut als Päärchen mit mehreren Wochen Binnenerfahrung machen, oder sollte man ggf. mit einer Flottille als support starten, oder gar nicht?

Das könnt Ihr machen, immerhin ist Kroatien der Verkehrsübungsplatz für eine ganze Nation. Mitteldalamatien ist ein schönes Revier mit den Inseln Hvar, Brac, Solta, Vis und Korcula. Da findet Ihr viele Buchten und schöne Häfen, die Strecken können kurz gehalten werden und wo es darauf ankommt, gibt es eine Betonnung.
Das Wetter solltet Ihr im Blick halten, auch im Sommer seid Ihr vor der Bora nicht sicher. Die ist allerdings bei weitem nicht so häufig und wird zuverlässig über die Wetterberichte vorhergesagt, z.B. Split Radio - Ch 07, Ch 21, Ch 23, Ch 28, Ch 81, Ch 84 - 05:45 / 12:45 / 19:45 / 00:45 UTC (gut verständlich englisch + kroatisch) oder Internet. Bekannte Bora-Düsen in der Ecke sind die Vrulje-Bucht und Sibenik bis Kap Ploca. Verhaltensregeln für eine bevorstehende Bora, sind in allen Revierführern mehr als ausreichend enthalten.

Ansonsten gilt, wie in jedem Revier und für jede Erfahrungsstufe: gute Vorbereitung ist das A und O, vorm Leinen lösen Wetterbericht einholen, in den Hafenführer schauen, die möglichen Routen in der Seekarte nachgehen und auch mögliche Ausweichhäfen oder Buchten im Blick haben, falls Ihr dann doch nicht bis zum geplanten Ziel fahren könnt oder wollt. Das kennt Ihr sicher von euren bisherigen Törns.


Ob es dazu eine Flottille mit Unterstützung braucht? Meiner Meinung nach nicht. Aber klar, manche fühlen sich mit den üblicherweise täglichen Vorbesprechungen und in einer Gruppe wohler.

Gruß und viel Spaß
Ralf

Beiträge: 4

Wohnort: Nürnberg

Bootstyp: Faltboot

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4

Dienstag, 16. Februar 2021, 10:53

Hallo,
Kroatien kann ich nur empfehlen, war auch mein erstes Revier wo ich Erfahrungen gesammelt habe. ich war vor allem in Istrien unterwegs. Hier gibt es an jeder Ecke eine Marina oder einen Hafen. Buchten zum Ankern natürlich auch. Die Städte sind traumhaft schön und einige gehören zum Weltkulturerbe. Das Revier hat ein paar Gefahrenstellen, sind aber alle hervorragend gekennzeichnet. Die Navigation ist keine Herausforderung. Billig ist es hier nicht gerade, vor allem die Preise in den Marinas sind zum Teil recht gesalzen. Auch zum empfehlen für einen Anfänger ist der Golf von Triest. In Slowenien kann man gut chartern, hat die Möglichkeit nach Italien zu fahren ohne Grenzformalitäten, z.B. nach Grado, Triest oder auch Venedig.

jugocaptan

Gott der Flaute und Quoten-Ösi

Beiträge: 10 739

Wohnort: Wien

Schiffsname: Gipsy, alle, I - III

Bootstyp: O-Jolle, Motorzille, Mobo Fiberline

Heimathafen: Wipfinger Lucke, Donau

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5

Dienstag, 16. Februar 2021, 11:42

........... Auch zum empfehlen für einen Anfänger ist der Golf von Triest. In Slowenien kann man gut chartern, hat die Möglichkeit nach Italien zu fahren ohne Grenzformalitäten, z.B. nach Grado, Triest oder auch Venedig.


Ein ganz gefährlicher Ratschlag. Gerade bei Aus- und Einreisen aus und nach Kroatien ist penibel auf die Bestimmungen zu achten!!!!
Herzlichen Gruß - Peter Jc. :jugo:

6

Dienstag, 16. Februar 2021, 11:53

eure Tipps waren in der Vergangenheit immer super hilfreich und daher wende ich mich an euch für das nächste Segelrevier...
Immer Kroatien :-) Wie wäre es mit Südfrankreich? Unser erster Familien-Törn ohne grosse Vorkenntnisse ging von Bandol über Porquerolles nach St. Tropez und zurück. Kann ich nur empfehlen. Die Preise waren deutlich geringer (sowohl die Charter als auch Hafengebühren), schöne Inseln hat man da auch, die Leute sind alle entspannt und freundlich und wenn man Glück hat, darf man Zielscheibe für die Marineübungen spielen :-) Ende September / Anfang Oktober sind die meisten Buchten abends auch nicht so überfüllt und auch in den Marinas gibt es überall genug Platz, so dass auch Anfänger ohne ins Schwitzen zu kommen, wieder an Land kommen. Die Wassertemperatur war im Herbst immer noch sehr angenehm. Wir haben nachts zumeist vor Anker gelegen, kennen aber auch einige Marinas. Die Unterstützung damals für uns als Anfänger war überall sehr gut.
Ich bin ja kein wirklicher Weintrinker (geschweige denn Weinkenner), aber die Einheimischen schwören, dass der Wein aus der Region um Klassen besser ist, als in Kroatien :-)
Soll ein entspannter Trip werden mit kurzen Touren, Buchten und Häfen. Bei schlechten Wetter würden wir aufgrund wenig Mittelmeer Erfahrung auch ohne schlechtes Gewissen im Hafen bleiben.
Anfängertauglich wäre die Côte d’Azur auf jeden Fall. Wind gibts da auch und wenn er mal zu viel wird, gibt es genug Buchten und Marinas. Wir mussten mal 3 Tage einen Mistral in Cavalaire-sur-Mer aussitzen und haben diese Zeit für Ausflüge mit dem Bus in die Umgebung genutzt. War auch die preiswerteste Marina dort.
Würdet ihr davon abraten oder ist Kroatien wie überall geschrieben wirklich ok? Kann man das gut als Päärchen mit mehreren Wochen Binnenerfahrung machen, oder sollte man ggf. mit einer Flottille als support starten, oder gar nicht?
Egal ob Kroatien oder Südfrankreich: Gar nicht segeln ist keine Option. Flottille muss meiner Erfahrung nach nicht unbedingt sein, hilft aber evtl. ein Revier besser kennenzulernen. Vercharterer-Empfehlungen kann ich Dir gern zukommen lassen, falls Du Interesse hast.

Viel Spass beim Törn.
  • ... Familiensegler ... Mittelmeer, Ostsee und Karibik ... Chartersegler ... Schönwettersegler

7

Samstag, 20. Februar 2021, 19:02

Danke für eure Antworten.

Damit habt ihr uns bestärkt das Mittelmeer zu erkunden und wir machen das jetzt erstmal ohne Flottille.

Ich denke wir starten mit Kroatien weil wir eh dahin dieses Jahr im Sommer wollen und da auch noch ein oder zwei Wochen Urlaub machen. Dann ist es mit der Anreise nicht so wild und Kroatien ist ja auch gut geschützt durch die ganzen Inseln was uns auch sehr gefällt für den ersten Trip auf der See.


Mein Interesse hast du mit Südfrankreich auf jeden Fall geweckt. Das wird dann vielleicht die zweite Reise :) Hast du einen guten Vercharterer da? Dann kann ich schon mal schauen.

8

Dienstag, 23. Februar 2021, 15:02

Mein Interesse hast du mit Südfrankreich auf jeden Fall geweckt. Das wird dann vielleicht die zweite Reise Hast du einen guten Vercharterer da? Dann kann ich schon mal schauen.
LocaSail in Bandol war unser erster Vercharterer. Sehr unkompliziert bei Übernahme und Rückgabe. Haben eigene Stege, so dass man in deren Basis so lange liegen kann, wie man möchte. Gerade für Anfänger wie uns, war das beim ersten Törn gar nicht so schlecht, da wir tagsüber in der Bucht von Bandol Manöver geübt haben und die ersten tage abends immer wieder in Bandol festgemacht haben. Ist übrigens ein sehr nettes beschauliches Städtchen. Marilyn von Locasail spricht Englisch, einige der Jungs am Steg auch. Locasail ist ein Vertriebspartner für Jeanneau. Dementsprechend haben sie die gesamte Palette der Boote im Angebot. Die Boote waren sehr gut ausgestattet und relativ neu.
Desweiteren kennen wir noch Kiriacoulis in Bormes Les Mimosas. Von der Buchung (und leider coronabedingten Verschiebung) kann ich sagen, dass sei freundlich und hilfsbereit sind. Der Törn steht uns allerdings noch bevor.
  • ... Familiensegler ... Mittelmeer, Ostsee und Karibik ... Chartersegler ... Schönwettersegler

Mr. Green

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9

Mittwoch, 24. Februar 2021, 09:06

........... Auch zum empfehlen für einen Anfänger ist der Golf von Triest. In Slowenien kann man gut chartern, hat die Möglichkeit nach Italien zu fahren ohne Grenzformalitäten, z.B. nach Grado, Triest oder auch Venedig.


Ein ganz gefährlicher Ratschlag. Gerade bei Aus- und Einreisen aus und nach Kroatien ist penibel auf die Bestimmungen zu achten!!!!



Dem kann ich nur zustimmen!!!
Selbst auf Italienischer Seite, wo es keinen Port of Entry gibt, drängte mich der Hafenmeister, zu den Carabinieri zu fahren und einzuklarieren.
Er gab mir die Adresse und sein Fahrrad, kein Witz!

Außerdem hatten wir bei der Querung eine widererwarten starke Bora mit Spitzen von 47 kn.

Das war allerdings 2019. Ist Kroatien inzwischen nicht im Schengenraum angekommen?
Gruß Jörg :winken:

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10

Mittwoch, 24. Februar 2021, 09:45

Hallo!
Ein bisschen muss man da unterscheiden.

"Faltbootsegler" hat vorgeschlagen in Slowenien zu chartern und nach Italien zu fahren. Das ist kein Problem und bedarf auch keiner Formalitäten (derzeit halt abgesehen von irgendwelchen Covid Verordnungen).

Für die Einreise von bzw. Ausreise nach Kroatien wäre eine Alternative die Klarierungsformalitäten in Piran (Slo) direkt im Hafen am Zollpier zu erledigen um lange Wege in Italien zu vermeiden.

Ansonsten war es bei uns noch nie ein Problem für einen Kroatien Törn wenn wir auf der Anreise zum Boot schon ein, zwei Tage vorher am Flughafen Monfalcone ausklariert und bei der Abreise nach Hause wieder einklariert haben.

Lg
Ulrich

Winterfalke

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11

Mittwoch, 3. März 2021, 07:17

. Ist Kroatien inzwischen nicht im Schengenraum angekommen?

Leider immer noch nicht. Wäre toll, aber es gibt noch politische Uneinigkeiten zu klären. Nicht zuletzt wegen der Grenzverläufe in der Bucht von Piran.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

12

Mittwoch, 3. März 2021, 08:23

Noch ein kleiner Nachtrag zu Kroatien. Das ist ein wundervolles Revier für Anfänger, gerade weil es zwischen den Inseln viel Binnencharakter hat.
Aber zwei Dinge gibt es zu beachten: Zum einen ist im Hochsommer gerne mal lange echt wenig Wind. Gerade das klassische Charterboot goutiert das mit Verlangen nach Maschinenantrieb. Zweitens ist es (zumindest in normalen Jahren) in der Saison SEEEEEHHHHHRRRRRR voll. Das bedeutet, dass man entweder recht früh am Tag an seiner jeweiligen Destination ankommen muss (etwa dann, wenn man im Urlaub normalerweise mit dem Frühstück fertig ist und bevor der nachmittägliche Seewind einsetzt) oder man muss sich die Liegeplätze im Vorab reservieren - das geht allerdings mittlerweile besser als noch vor ein paar Jahren, nimmt einem aber eine gewisse Spontanität in der Planung.

Ansonsten: Beständig kaufen, jeden Tag den Wetterbericht studieren und die Sonnencreme einpacken.

Winterfalke

Kap Hornier

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13

Mittwoch, 3. März 2021, 11:32

Wir waren letztes Jahr Anfang Juli und noch einmal Mitte September. Also (gerade noch) Vor- und Nachsaison. Kann ich nur empfehlen. Alle und alles ziemlich übersichtlich und entspannt. Fast oder ganz leere Ankerbuchten und überall bekommst Du einen Bojen- oder Liegeplatz. Die Hauptsaison meiden wir auch aus den von steehl genannten Gründen. Oder wir gehen erst sehr spät irgendwo vor Anker, wo es nicht so voll ist. Bleibt abzuwarten, wie es in diesem Jahr sein wird. Ich vermute, dass die Charterer mit dem Buchen noch sehr zurückhaltend sein werden.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

14

Donnerstag, 4. März 2021, 09:40

Letztes Jahr war sicher nicht typisch in Bezug auf die Buchungslage. Und dieses Jahr ist es auch völlig offen. Normalerweise ist in Bezug auf Segeln die zweite Septemberhälfte nochmal HighSeason - da gehen all die, die der Hauptsaison ausweichen können und wollen. Das führt dann manchmal zu merkwürdigen Situationen. Man liegt im Stadthafen auf einer Insel und hat den Eindruck, es sei Hauptsaison in Kroatien. Läuft man dann nur 50m von den Liegeplätzen weg, ist alles zu und tot.

Indianer

Offizier

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Bootstyp: Segelboot

Heimathafen: Kroatien

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15

Donnerstag, 4. März 2021, 11:27

Wir chartern seit 2008 in Kroatien und gehen dieses Jahr das erste Mal Fremd. Wir haben als Anfänger von Biograd aus angefangen und im großen und ganzen möchte ich meinen Vorrednern zustimmen.
Ich war 2019 Mitte August ebenso ab Biograd unterwegs und man hat eigentlich an vielen Stellen freie Bojen und Marinaplätze bekommen. Es ist da voller - das stimmt. Und gerade um Zirje waren die Buchten tatsächlich Abends voll. Aber quasi um die Ecke waren schon wieder Plätze frei.
2020 war es coronabedingt so und so anders.

gdb

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16

Donnerstag, 4. März 2021, 12:51

Zitat

Ich war 2019 Mitte August ebenso ab Biograd unterwegs und man hat eigentlich an vielen Stellen freie Bojen und Marinaplätze bekommen.


Es gibt da einen Stichtag, den 15.Aug, Ferragosto
Da sind in Italien die Sommerferien zuende, sprich viele (nicht alle) Betriebe sperren am 16. wieder auf.

14. - 15. ist in Kroatien "Völkerwanderung" "Italienerwanderung".
Danach ist es schlagartig ruhiger.

Also nach "Mitte August" ist wörtlich zu nehmen :)

lg
Gerhard

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