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gelan

Seebär

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41

Donnerstag, 29. September 2016, 09:20

Da ich Beruflich und Privat viel Beschäftig war im ersten 1/2 Jahr, hatte ich auch nicht Mitbekommen von Euren Vorhaben. Top, freut mich das Ihr Euren Traum verwiklicht.
Ich wünsche Euch alles Gute für die Reise und wie heist es doch so schön hier im Forum. BILDER!!!

Gute Reise :ok:
Über den Wind können wir nicht bestimmen,
aber wir können die Segel richten.
(Weisheit der Wikinger)

Handbreit Georg

txg

Salzbuckel

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42

Samstag, 29. Oktober 2016, 01:27

Mittlerweile sind wir in Portugal und bald geht es weiter Richtung Marokko. Genaueres im Blog, siehe Signatur. Das Gefühl,mit dieser Reise die richtige Entscheidung getroffen zu haben ist auch nach 3 Monaten noch da.

Toll ist dass wir unterwegs einen Haufen anderer junger Segler treffen, das hat mir auf der Ostsee immer gefehlt. In a coruna haben wir am Ende mit 16 Seglern aus Deutschland, Schweden, Norwegen, Belgien und England die Stadt unsicher gemacht und wir waren mit unseren 29 Jahren wohl sogar knapp über dem Durchschnittsalter.

Interessant ist (völlig wertungsfrei) wie weit die Praxis in technischer Hinsicht hier unten von dem abweicht was im Forum und entsprechend auf der Ostsee und Nordsee üblich ist. Ich war in den letzten Wochen auf ziemlich vielen Booten, und einen kartenplotter habe ich bisher nirgendwo gesehen. Alle navigieren mit tablets oder einem raspberry. Abgesehen von den vier jungen Franzosen die einfach garkeine Karten an Bord haben und mit einem einfachen gps nach wegpunkten navigieren und trotzdem in Portugal angekommen sind.

Ansonsten gilt generell less is more,bis auf die epirb und die Windsteueranlage,die haben alle.

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43

Samstag, 29. Oktober 2016, 01:35

Gratulation und gute Reise! Ich beneide Euch und hoffe wir schaffen auch noch den Absprung!
Werde ab und an auf Eurer Seite vorbeischauen!

fellow

Admiral

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44

Samstag, 29. Oktober 2016, 01:41

Interessant ist (völlig wertungsfrei) wie weit die Praxis in technischer Hinsicht hier unten von dem abweicht was im Forum und entsprechend auf der Ostsee und Nordsee üblich ist. Ich war in den letzten Wochen auf ziemlich vielen Booten, und einen kartenplotter habe ich bisher nirgendwo gesehen. Alle navigieren mit tablets oder einem raspberry.

Ernüchternd, wo ich mich doch diese Jahr dazu durchgerungen habe, mir einen Plotter zuzulegen – bin aber auch ein alter Sack ;)

Wünsche euch alles Gute, viel Freude, gutes Gelingen und die Handbreit :good2:
Peter

45

Samstag, 29. Oktober 2016, 04:42

Alle navigieren mit tablets oder einem raspberry. Abgesehen von den vier jungen Franzosen die einfach garkeine Karten an Bord haben und mit einem einfachen gps nach wegpunkten navigieren und trotzdem in Portugal angekommen sind

... wie machen die Tabletnavigierer es mit dem Kursablesen bei Sonnenschein ... soganz ohne Plotterqualitätsdisplay..geht es doch nicht. :D :verstecken:
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

Tamako

Leuchtturmwärter

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46

Samstag, 29. Oktober 2016, 08:55

@txg: weiterhin gute Fahrt und spannend Eure Reise zu verfolgen


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Mens sana in Campari Soda

47

Samstag, 29. Oktober 2016, 09:59

Alle navigieren mit tablets oder einem raspberry. Abgesehen von den vier jungen Franzosen die einfach garkeine Karten an Bord haben und mit einem einfachen gps nach wegpunkten navigieren und trotzdem in Portugal angekommen sind

... wie machen die Tabletnavigierer es mit dem Kursablesen bei Sonnenschein ... soganz ohne Plotterqualitätsdisplay..geht es doch nicht. :D :verstecken:
Beim Blauwassersegeln stelle ich mir die Navigation doch anders vor als in den engen Gewässern der dänischen Südsee, des Smålandfarvand oder der schwedischen Schären.
Bei mehreren hundert NM bis zum nächsten Landkontakt sagt einem ein Plotter nicht allzu viel. Ein guter alter GPS mit Wegpunktnavigation wird ausreichend sein.
Entlang der portugiesischen Küste kann ich mir Plotter / Tablett schon als hilfreich vorstellen, aber auch dort ist es wahrscheinlich möglich (und sinnvoll (?)) deutlich vor der Küste zum nächsten Hafen zu segeln.
Jan

txg

Salzbuckel

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48

Montag, 29. Mai 2017, 03:21

Ups, schon länger nichts neues mehr hier...bisschen weitergekommen sind wir schon seit letzem Oktober. Zwar sind wir momentan nicht wie geplant im Pazifik (vielleicht nächstes Jahr...) aber von Portugal ging es über Marokko zu den Kanaren und dann zu den Kapverden. Dann im Januar in 17 Tagen bei Leichtwind über den Teich gehüpft und seitdem machen wir die Karibik unsicher. Gerade sind wir zwei Monate auf St. Martin hängengeblieben und in ein paar tagen geht es wegen der Hurrikansaison wieder in den Süden. Auf Grenada stehen ein paar Reparaturen am Boot eines Freundes an und dann geht es weiter nach Curaçao.

49

Montag, 29. Mai 2017, 07:39

Schön von dir zu lesen...

Wenn ich mir zum Müggelsee paar Palmen male, habe ich auch Karibik...das Wetter hier passt schon dazu...


Grüsse und weiterhin viel Spass!
(Nick)namen werden überbewertet. :nono:

50

Donnerstag, 29. Juni 2017, 21:27

Ich hoffe es geht Euch gut! Meldet Euch mal wieder, sind hier neugierig. Gruß aus der Heimat :Laie_22:

txg

Salzbuckel

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51

Donnerstag, 29. Juni 2017, 22:05

Ich hoffe es geht Euch gut!


@Lümmel:

Tut es! Auch wenn sich in den letzten Tagen eine weitere Planänderung ergeben hat, wir haben einen hurricanesicheren Stellplatz gemietet und werden Anfang August rauskranen und dann erstmal nach Hause fliegen. Nicht weil es hier keinen Spaß mehr macht, sondern weil das Geld langsam etwas knapp wird und es zuhause doch einfacher ist wieder ein bisschen was auf die hohe Kante legen zu können als hier...Weiter geht es nach momentaner Planung dann gegen Jahresende.

txg

Salzbuckel

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52

Donnerstag, 29. Juni 2017, 22:26

Aktuelle Erfahrungen zu ein paar von mir hier im Thread getroffenen Aussagen:

Wir haben dann für uns gesagt dass wir mit 1000€/Monat planen um ein bisschen Puffer zu haben


In der Karibik wirklich schwierig. Wenn man nie essen geht, nie ausgeht, selten Fleisch kauft und generell extrem knausert wo es nur geht könnte das hinkommen. Wenn man normal lebt landet man zu zweit mit einem 35 Fuß-Boot eher bei dem doppelten. Und normal heisst keineswegs das Geld aus dem Fenster zu werfen, sondern eben auch mal ab und an auswärts essen oder was trinken zu gehen. Und das Schiff auf einem vernünftigen Wartungszustand zu halten. Marinakosten sind hier immer noch außen vor, wir waren 2017 bisher keine 10 Nächte in Marinas und wenn dann eher in den günstigeren.


So, Schiffchen ist poliert und drei Schichten AF sind drauf, das soll laut International für 24 Monate Bewuchsschutz reichen. Wir werden sehen...


Konkret: auf dem U-Schiff waren 3 Schichten International Micron WA, auf dem Ruder vier. Aufgetragen im Juni 2016, und seit Ende Januar 2017 lässt die Wirkung schwer zu wünschen übrig. Mittlerweile müssen wir das U-Schiff vor jedem Schlag freikratzen wenn wir länger als 2-3 Tage vor Anker gelegen haben. 8 Monate statt 24 finde ich dann doch etwas sehr enttäuschend, vermutlich hätte es das billigste AF von Seatec genauso getan...für das Micron WA haben wir mal eben knapp 500€ bezahlt.

53

Freitag, 30. Juni 2017, 07:18

Aus welchen Beweggründen geht Ihr nicht weiter durch den Panama Kanal in Richtung Westen?
Sind die Kosten auf dem weiteren Törn eher noch höher?

Jan

Winterfalke

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54

Freitag, 30. Juni 2017, 07:55

@txg: Schön, von Euch zu hören!
Ja, das leidige Lebenshaltungs-Kostenproblem habe ich aus jedem Blauwasser-Segler-Buch herauslesen können. In den üblichen Hotspots weiß man schließlich Bescheid über die Abhängigkeiten. Ich finde die Entscheidung sehr vernünftig, das $-Polster erstmal wieder aufzufrischen.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

55

Freitag, 30. Juni 2017, 10:17

Hi, habe auch Eure letzten Blogeinträge kürzlich mal gelesen. Seinerzeit war der Stand noch, dass ihr überlegt habt, wie es weiter geht.
Ich finde die Entscheidung, die Du nun mitgeteilt hast, nachvollziehbar und wünsche Euch, dass es nach dem Kasse auffüllen weiter gehen kann!

Wenn ich das richtig verstanden habe, kommt ihr im August zurück und wollt Ende des Jahres wieder los. Das lässt ca. 3-4 Monate für das Auffüllen der Reisekasse. Wie macht ihr das? Habt ihr schon Jobs für die überschaubare Zeit in Aussicht. Ich stelle mir das gar nicht so einfach vor ?(

56

Freitag, 30. Juni 2017, 11:37

@txg:

Schön von Euch wieder was zu lesen ! Ja, das will ich glauben das es dort schwierig ist mit dem Geld auszukommen. Aber Ihr habt eine großen Vorteil: Ihr kennt die Lage dort jetzt aus eigenem erleben. Und Ihr habt schon die Passage in die Karabik geschafft. Wenn das nichts ist was dann ? :Laie_47:

txg

Salzbuckel

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57

Samstag, 14. April 2018, 09:16

Kurzes Update:
Mila ist immer noch in Grenada, aber immerhin sind wir mittlerweile auch wieder dort, und zwar seit knapp einem Monat. Die 7 Monate zuhause in Berlin haben uns gut getan, nicht nur (aber auch) in finanzieller Hinsicht.
Schön ist dass wir beide uns ein bisschen Arbeit ins Warme mitnehmen konnten. Das heisst auf der einen Seite dass wir mit den Bootsprojekten (u.a. neuer großer Kühlschrank mit Tiefkühler) nicht so schnell voran kommen wie wir es gerne hätten, auf der anderen Seite aber auch dass die Bordkasse zulegt während wir im warmen am Boot basteln, und darüber kann man sich in keinem Fall beschweren.

Fürs erste haben wir uns von einem festen Zeitplan verabschiedet (es kommt eh anders...), in den nächsten Wochen wollen wir erstmal alle Projekte hier an Bord beenden, dann geht es nach Martinique um Käse und Wein zu kaufen und dann über Curacao und Cartagena (endlich mal wieder eine Großstadt!) nach Panama.

Und noch ein kurzes PS falls hier jemand mitliest der darüber nachdenkt sein Boot ein halbes Jahr in der Karibik zu lagern: Es geht alles kaputt. Wir haben uns in der Vorbereitung einen Haufen Zeit genommen und hatten jemanden der 1x im Monat vorbeigeschaut hat, aber Sonne, Temperaturen und salzhaltige Luft sind auch so ausgesprochen böse. Wir haben nach 7 Monaten (mit guter Belüftung!) alles Bettzeug und unsere Ankerwinsch (Welle komplett festgefressen) entsorgen müssen. Außerdem sind so gut wie alle (>90%) Reißverschlüsse an Bord einfach festgegammelt. Alle Taschen kaputt. Da sag nochmal jemand dass der kalte deutsche Winter doof sei :)

dolphin24

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Heimathafen: zuhause und Flensburger Förde

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58

Samstag, 14. April 2018, 09:50


Und noch ein kurzes PS falls hier jemand mitliest der darüber nachdenkt sein Boot ein halbes Jahr in der Karibik zu lagern: Es geht alles kaputt. Wir haben uns in der Vorbereitung einen Haufen Zeit genommen und hatten jemanden der 1x im Monat vorbeigeschaut hat, aber Sonne, Temperaturen und salzhaltige Luft sind auch so ausgesprochen böse. Wir haben nach 7 Monaten (mit guter Belüftung!) alles Bettzeug und unsere Ankerwinsch (Welle komplett festgefressen) entsorgen müssen. Außerdem sind so gut wie alle (>90%) Reißverschlüsse an Bord einfach festgegammelt. Alle Taschen kaputt. Da sag nochmal jemand dass der kalte deutsche Winter doof sei :)
Ein guter Bekannter bringt genau aus diesem Grund, wenn er für einige Monate hier im Lande ist, seinen Katamaran auf Tobago an Land. 2 km im Landesinneren und unter Bäumen.
Das Boot wird dann noch locker mit einer Plane abgedeckt; UV-Strahlen und Dreck. Er hat diese Probleme nicht (mehr)

Spi40

Salzbuckel

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59

Samstag, 14. April 2018, 15:52

Interessant Lukas.....Danke fürs teilen :thumb:
Gruß Torsten

kis
keep it simple

Wilhelm2

Offizier

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Bootstyp: Oyster 485

Heimathafen: Hamburg

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60

Dienstag, 17. April 2018, 15:53

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass die Kosten für Marinas ein Posten sind, der das Budget mal locker verdoppeln kann. Dabei kann man zu 95% Ankern.
Und was ist schöner als z.B. zwischen Liberty Island und Ellis Island im Hudson River vor der Kulisse von Manhatten zu ankern? Das ganze Free of Charge.
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