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Klaus Helfrich

Salzbuckel

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41

Dienstag, 13. März 2018, 07:52

Da haben sie gesagt, dass in den letzten 2 Jahrzehnten über 200 Containerschiffe und Supertanker spurlos verschwunden wären.
Das Zitat ist wohl etwas arg reißerisch. Es würde bedeuten, dass im Durchschnitt alle 3 Tage ein Containerschiff / Tanker sinkt, und das spurlos, mit Mann und Maus.
Höhere Mathematik?
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

norbaer

Salzbuckel

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42

Dienstag, 13. März 2018, 07:56

Reißerisch klinkt das auf jeden Fall.

Allerdings ist die Rechnung falsch! ;-)

20 Jahre = 7300 Tage / 200 Schiffe ergibt alle 36,5 Tage eine spurlos verschwundenes Schiff. Aber selbst das klingt sehr unglaubwürdig in der heutigen Zeit.

es sei denn die nehmen jede Dhau oder Dschunke die Öl und eine Plastikdose an Bord hat mit in die Statistik.

43

Dienstag, 13. März 2018, 08:42

Bei rund derzeit rund 40000 Handelsschiffen weltweit klingen 200 Verluste in 20 Jahren gar nicht so abwegig.

Klick

Squirrel

nuts about boats

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44

Dienstag, 13. März 2018, 08:47

200 Verluste sind aber etwas anderes als 200 spurlos verschwundene Schiffe... :O
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

45

Dienstag, 13. März 2018, 09:10

Die KN schreiben, Brand im Motorraum,

.... das Feuer sei im "Laderaum" ausgebrochen und "das Vorschiff [...] ist durch Explosionen und den Brand verwüstet". Vom "dem Motorraum" (?) ist im verlinkten Beitrag nicht die Rede. Wie die anderen schon festgestellt haben, ist der Maschinenraum da nicht. Trotzdem könnte da ein Motorraum sein, z.B. von einem Hilfsdiesel mindestens aber einem Feuerlöschdiesel, weil der an dem Ende ist, das am weitesten vom Maschinenraum entfernt ist.

was das alles jetzt im Anschluss kosten wird...
... offenbar immer noch weniger als eine Umstellung auf kleinere Schiffe ...


Das wird es. Die Tripler-E-Klasse macht Werbung damit, dass der Verbrauch pro 14-Tonnen-Container bis auf 1,1 Liter pro 100 km gedrückt werden kann. Das wird man sonst nur mit einem Frachtsegler erreichen, wenn wir mal unterstellen, dass der Bordstrom mit einem Verbrennungsmotor erzeugt wird. Stellt euch mal das Desaster vor, wenn man auf die Idee käme, das in kleinen sparsamen Motor-Schiffen zu transportieren. Bei einem 40-Tonner mit 25 Tonnen Nutzlast freut man sich, wenn man die 25 Liter unterschreitet. Nachdem es ein unterbelichteter Späthippie geschafft hat, den Marktanteil von Einwegflaschen zu vervielfachen, rüsten sich seine Gesinnungsgenossen jetzt, das Tempo der Klimaerwärmung auf gleiche Weise zu gestalten. Man könnte ebenso Lastwagen verbieten und alles in kleinen "sparsamen" Smarts herumfahren.
Wir sollten uns nicht zu sehr von einer Lifestyle-Gedankenwelt vereinnahmen lassen, die uns vermuten lässt, etwas kleiner sei bescheidener (?), handiger (?), ästhetischer (?) aber auf jeden Fall besser. Es geht um Fueloil – nicht um die Oberweite von Lollo Ferrari und nicht um Balkonpflanzen.

Chris

46

Dienstag, 13. März 2018, 09:13

200 Verluste sind aber etwas anderes als 200 spurlos verschwundene Schiffe... :O


Naja, ein wenig journalistische Freiheit muss ja nun auch sein. :D

tritonator

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47

Dienstag, 13. März 2018, 09:22

Die spurlos verschwundenen Schiffe hatten bestimmt alle eine Route durch das Bermuda-Dreieck! (|
Das mit den segelunterstützenden Frachtern sollten Sie mal langsam in die Tat umsetzen, diverse ausgereifte
Entwürfe liegen ja schon seit einiger Zeit in der Schublade! Die Talerchen, die das beim Neubau mehr kostet,
hat man dann beim Einsparen des Schweröls bald wieder raus. Eine kleine Umlage auf die Transportkosten als Ausgleich
wäre ja auch noch verkraftbar. Mutter Natur würde sich bedanken.

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48

Dienstag, 13. März 2018, 09:24

Hier ein Auszug aus der letzten Aktualisierung in dem von @norbaer angegebenen Link.
( http://maritimebulletin.net/2018/03/07/u…ated-4-missing/ )

Macht schon nachdenklich. Zitat:

"Maersk container ships seem to be running into trouble at an increasing speed, here’s the list covering period from Aug last year until present day:

2018:
Container ship SOFIE MAERSK disabled since Mar 4 in North Pacific, Update Mar 12 – still drifting;
Major fire erupted on board of ULCS MAERSK HONAM on Mar 6 in Arabian sea;
Container ship MAERSK SHANGHAI lost containers in rough seas Mar 6;
Container ship EUGEN MAERSK troubled while leaving Hamburg Mar 4;
Container ship MAERSK ARAS limping back to Manzanillo Mar 2;
10000-TEU container ship MAERSK SUZHOU reportedly lost containers stack in North Atlantic Jan 6;
Container ship MAERSK NORFOLK ran aground at Alexandria Jan 2;

2017:
Container ship MAERSK BOGOR allided with Berth, Novorossiysk Port, Nov 30;
Ultra large container ship MAERSK ENSHI collided with fishing vessel, 6 missing October 13;
Container ship MAERSK PEMBROKE fire, Celtic sea August 22."
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

49

Dienstag, 13. März 2018, 09:42

Was heißt nachdenklich? Normalerweise würde man sagen, denen will einer an die Wäsche. Bei den gängigen Reizworten wie Putin, Flüchtling, Erdogan, Diesel (?) ... ist man mit den sogenannten Verschwörungstheorien erheblich schneller bei der Hand.

columbus488

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50

Dienstag, 13. März 2018, 10:10

Zitat

von »columbus488« Die KN schreiben, Brand im Motorraum,



.... das Feuer sei im "Laderaum" ausgebrochen und "das Vorschiff [...] ist durch Explosionen und den Brand verwüstet". Vom "dem Motorraum" (?) ist im verlinkten Beitrag nicht die Rede



Aber ich muss mich auch berichtigen, sie haben geschrieben "Laderaum" ... sorry, mein Fehler


;)
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Gary Lineker

51

Dienstag, 13. März 2018, 10:25

Hier ein Auszug aus der letzten Aktualisierung in dem von @norbaer angegebenen Link.
( http://maritimebulletin.net/2018/03/07/u…ated-4-missing/ )

Macht schon nachdenklich. Zitat:

"Maersk container ships seem to be running into trouble at an increasing speed, here’s the list covering period from Aug last year until present day:

2018:
Container ship SOFIE MAERSK disabled since Mar 4 in North Pacific, Update Mar 12 – still drifting;
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Haben die da bei Maersk einen neuen Sparfuchs im Management?

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52

Dienstag, 13. März 2018, 10:32

Hier ein Auszug aus der letzten Aktualisierung in dem von @norbaer angegebenen Link.
( http://maritimebulletin.net/2018/03/07/u…ated-4-missing/ )

Macht schon nachdenklich. Zitat:

"Maersk container ships seem to be running into trouble at an increasing speed, here’s the list covering period from Aug last year until present day:

2018:
Container ship SOFIE MAERSK disabled since Mar 4 in North Pacific, Update Mar 12 – still drifting;
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Haben die da bei Maersk einen neuen Sparfuchs im Management?



Gibt es eigentlich auch Auswertungen zu anderen Reedereien?
Liegt Maersk mit der Anzahl soweit über dem Schnitt ??
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Antwort: An Scheidung nicht, aber öfter an Mord !

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53

Dienstag, 13. März 2018, 10:41

...Macht schon nachdenklich. Zitat:
"Maersk container ships seem to be running into trouble at an increasing speed, here’s the list covering period from Aug last year until present day:...

Meldungen denen technische Ursachen zugrunden liegen, sollte man dabei m.E. ausblenden. Und auch sollte man mal dagegenhalten, das Maersk fast 800 Schiffe auf seiner Liste führt, also eine gewisse Ausfall- oder Unfallwahrscheinlichkeit schon statistisch nicht auszuschließen ist.
Was aber unbedingt mehr in den Fokus der (aller) Reedereien rücken sollte, ist die Ladungssicherung. Die Gründe warum immer noch soviele Container jährlich über Bord fallen sind garnicht mal besonders vielfältig und praktisch relativ leicht zu vermeiden. Man müsste es nur wollen, wenn Abfahrzeiten der Schiffe nicht bereits 15 Minuten nach Umschlag des letzten Containers terminiert werden.

Das ein Feuer an Bord von Containerschiffen nur durch leicht- bzw selbstentzündliche Ladung entsteht ist garnicht mal gesagt. Es werden auch immer mehr Reefer-Container transportiert, deren Kühl-Aggregate in vielen Stau-Positionen von der Bord-Crew nicht erreicht werden können. Auch hier führen technische Fehler mal zum Brand.

Gruss
excos48

Klaus Helfrich

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54

Dienstag, 13. März 2018, 10:51

Im Internet recherchiert, fand ich heraus, dass weltweit durchschnittlich vier Container täglich über Bord gehen. Im reinen Preis/Leistungsvergleich wird es den Reedern günstiger scheinen eine etwas höhere Versicherungsprämie für die Verluste zu zahlen, als alle Container auf allen eingesetzten Schiffen optimal aber zeitaufwändig zu laschen.

https://www.zukunft-mobilitaet.net/69538…allen-ins-meer/
Zitat aus dem Artikel:

Zitat

In den Jahren 2014, 2015 und 2016 gingen schätzungsweise 612 Container / Jahr verloren (ohne Katastrophen). Werden katastrophale Ereignisse mit in die Betrachtung einbezogen, steigt die Zahl der verlorenen Container auf 1.390 Container / Jahr.
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Kassebat

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55

Dienstag, 13. März 2018, 11:03

Im Internet recherchiert, fand ich heraus, dass weltweit durchschnittlich vier Container täglich über Bord gehen. Im reinen Preis/Leistungsvergleich wird es den Reedern günstiger scheinen eine etwas höhere Versicherungsprämie für die Verluste zu zahlen, als alle Container auf allen eingesetzten Schiffen optimal aber zeitaufwändig zu laschen.

https://www.zukunft-mobilitaet.net/69538…allen-ins-meer/
Zitat aus dem Artikel:

Zitat

In den Jahren 2014, 2015 und 2016 gingen schätzungsweise 612 Container / Jahr verloren (ohne Katastrophen). Werden katastrophale Ereignisse mit in die Betrachtung einbezogen, steigt die Zahl der verlorenen Container auf 1.390 Container / Jahr.


Ich glaube das nicht der Aufwand beim laschen das Problem ist, sondern die mangelnde Möglichkeit bei derart vielen Laagen an Deck.
Um das alles vernünftig mit dem Schiff zu verbinden muss man wohl die Kapazität der Carrier kürzen und das will keener.
Handbreit
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56

Dienstag, 13. März 2018, 11:08

Ich bezog mich auf diese Aussage eines Berufsseemannes:
Die Gründe warum immer noch soviele Container jährlich über Bord fallen sind garnicht mal besonders vielfältig und praktisch relativ leicht zu vermeiden. Man müsste es nur wollen, wenn Abfahrzeiten der Schiffe nicht bereits 15 Minuten nach Umschlag des letzten Containers terminiert werden.

@Kassebat:

Weniger Container zu laden ist sicher die teuerste Möglichkeit....
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57

Dienstag, 13. März 2018, 11:27

Ich bezog mich auf diese Aussage eines Berufsseemannes:
Die Gründe warum immer noch soviele Container jährlich über Bord fallen sind garnicht mal besonders vielfältig und praktisch relativ leicht zu vermeiden. Man müsste es nur wollen, wenn Abfahrzeiten der Schiffe nicht bereits 15 Minuten nach Umschlag des letzten Containers terminiert werden.

@Kassebat:

Weniger Container zu laden ist sicher die teuerste Möglichkeit....


@Klaus Helfrich:

Ist mir schon klar.
Soweit mir bekannt, sind derzeit nur die ersten drei Laagen mit dem Deck verzurrt.
Ab dann wird der obere Container nur noch mit 'nem Twistlock an dem unteren Container festgemacht.

Wenn der Carrier nun rollt, wirken schon lustige Kräfte auf diese Containerstapel ein und ab und an mach so ein Stapel mal plumps.

ICh bin der festen Meinung, das sich da auch in Zukunft nichts ändern wird.

Derzeit fahren die Reedereien mit extreme niedrigen Raten und alles was Geld kostet wird vermieden.
Liegezeit und Arbeitsaufwand kosten halt Geld, da verliert man halt lieber 'nen Container und zahlt die Versicherungsprämie dafür.
Ist halt billiger
Handbreit
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Dienstag, 13. März 2018, 12:34

...Soweit mir bekannt, sind derzeit nur die ersten drei Laagen mit dem Deck verzurrt.
Ab dann wird der obere Container nur noch mit 'nem Twistlock an dem unteren Container festgemacht....


Leider stimmt alles an deinem Beitrag.
Aber nur diesen Auszug zitiert... Praktisch gibt es sog. Bridge-Fittings (Bilder kann man googlen) womit man nebeneinander stehende Container oben verbinden kann und womit die gesamte (Kipp-) Stabilität der Stapel immens erhöht wird. Das Setzen der Fittings ist aber aus Gründen der Arbeitssicherheit idR schwer durchzuführen und eben zeitaufwändig.

Witzig ist, ich habe schon gehört (aber unbestätigt), dass Versender einfach Kleinstmengen Gefahrgut in die Container laden und entsprechend deklarieren, um bestimmte exponierte Staupositionen zu vermeiden :rolleyes:

Gruss
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59

Dienstag, 13. März 2018, 12:40

Witzig ist, ich habe schon gehört (aber unbestätigt), dass Versender einfach Kleinstmengen Gefahrgut in die Container laden und entsprechend deklarieren, um bestimmte exponierte Staupositionen zu vermeiden


Das kann ich mir gut vorstellen, wobei ich bisher immer der Annahme war, das Gefahrgut generell an Deck gestaut wird.
Handbreit
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Dienstag, 13. März 2018, 13:06

Praktisch gibt es sog. Bridge-Fittings (Bilder kann man googlen) womit man nebeneinander stehende Container oben verbinden kann und womit die gesamte (Kipp-) Stabilität der Stapel immens erhöht wird. Das Setzen der Fittings ist aber aus Gründen der Arbeitssicherheit idR schwer durchzuführen und eben zeitaufwändig.

richtig, die hießen, glaube ich Twinlocks, aber schau dir mal die unterschiedlichen Containermaße an. Von wegen alles ein Standart :D



Von der Uni Duisburg gibt es da interessante Auführungen,


;)
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