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SINE CURA

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81

Freitag, 16. Oktober 2020, 11:15

Hier gibt es die deutschsprachige Version der BSU.

Gruß, christian
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JuBeste

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82

Freitag, 16. Oktober 2020, 11:37

Hier gibt es die deutschsprachige Version der BSU.

Gruß, christian



danke, sehr interessanter Bericht. Da kann man Lehren draus ziehen
Gruß

Jürgen

83

Freitag, 16. Oktober 2020, 12:25

danke, sehr interessanter Bericht. Da kann man Lehren draus ziehen
Ich habe nur noch nicht ganz verstanden, warum der Karabiner abgerissen ist. Es steht dort, daß am am Gurt der Weste eingehakt war, oder? Wieso ist dann die Lastrichtung anders als am Ring?

SINE CURA

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84

Freitag, 16. Oktober 2020, 13:25

@Stups: Am Ende des Berichts sind ein paar Fotos zu diesen Gurten. Die scheinen an der zentralen Stelle eine Schlaufe zu haben und eben nicht einen Karabiner.

Darum ist es wohl zu einer Querbelastung gekommen, die bei Verwendung eines Karabiners nicht entstehen kann, weil sich erst der Karabiner in die Kraftrichtung dreht. Das scheint mit der Schlaufe nicht wie gewünscht zu funktionieren.

Gruß, christian
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SaskiaK

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85

Freitag, 16. Oktober 2020, 13:54

Der überbordgegangene Retter hatte nicht wie vorgesehen den Gurt nicht mit der Schlaufe an seiner Schwimmweste befestigt, sondern einen Karabiner an der Weste und den anderen an der Lifeline. Als dann die Belastung auf den Gurt kam, ist die Naht an der Schlaufe in die Breite gezogen/auseinander gezogen worden. Dafür war sie aber nicht ausgelegt und deshalb ist der Gurt gerissen.

Damit diese Anwendungsfehler nicht mehr passieren, wurde auf Gurte mit 3 Karabinern umgerüstet.
Robulla - die schönste 34 Fuß Yacht unter deren Sprayhood man Tomaten züchten kann deren Sprayhood Leben rettet!

JØNAS

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86

Freitag, 16. Oktober 2020, 15:16

Vielen Dank für die Übersetzung. Zwar bin ich nicht in der Biscaya unterwegs, habe mir aber die drei Lehren aus dem Bericht zu Herzen genommen. Werde mich nochmal eingehend mit dem Funkverkehr befassen und zu Beginn der Saison die Standardphrasen wiederholen.
Wilfried



..............:segeln:

88markus88

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87

Freitag, 16. Oktober 2020, 16:07

Die entscheidende Lehre scheint mir, dass man sich in an der Atlantikküste generell vorher sehr sorgfältig über die möglichen Bedingungen beim Einlaufen in einen Hafen informieren muss. Es gibt immer wieder Unfälle die auf Grundseen oder Brecher im flacheren Wasser zurückzuführen sind.
-----------------------------------------------------
Autokorrektur ist grässlich!
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Mussi1975

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89

Freitag, 16. Oktober 2020, 18:16

Das Schiessgebiet ist natürlich auch sehr unglücklich gelegen... man hätte nur ein paar Meilen nach Westen segeln müssen.

Das eine Hubschrauberbesatzung, die das Seegebiet extra überwacht, dass nicht per Seefunk auf Englisch vermitteln kann, ist einfach desaströs. Sehr wahrscheinlich war der Skipper so verunsichert bzw. hat Ihm die Zentrale mit ein paar wenigen Brocken Englisch komplett falsche Information vermittelt um schnell das Schiessgebiet freizubekommen, dass er lieber umgekehrt ist anstatt ein paar Meilen nach Westen zu laufen. Bitter
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

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90

Freitag, 16. Oktober 2020, 23:28

Ich denke, der Totalverlust des Schiffes war nicht mehr aufzuhalten, aber der Skipper hätte mit Lifeline vielleicht überlebt. Schwer nachvollziehbar, nachts bei mehr als widrigen Verhältnissen, nicht eingepickt zu sein.
Gruß Thomas

Ich bleib mit ABSTAND der Gesündeste.


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91

Samstag, 17. Oktober 2020, 02:45

Ja schon, bei allem Demut vor dem Geschehenen - aber das fragliche Schiessgebiet ist ziemlich weit S- lich und wäre wohl erst bei Tageslicht erreicht worden. Die Warnung war zudem missverständlich (keine Standard terms). Eine SY ist ja nicht gerade ein Schnellboot. Jedenfalls Zurücklaufen bei der Wetterlage in das recht tw. 3,5m- flache Nebenfahrwasser zur Gironde bei sich aufdrängender Gefahr von achterlichen Grundseen war fatal. Die Hunter 32 mit dem offenen Heck wäre weiter W- oder NW- lich im ja nahen und viel tieferen freien Seeraum bis zur Klärung und gerade bei Dunkelheit und Regen viel sicherer aufgehoben, vergl. Piu- Havarie vor Rimini und frühere wie die X vor Fozza in Portugal...Selbst Grundseen von vorne bei ruhigerer Wetterlage haben es in sich, s. die kürzlich zerschellte Hanseat vor Ostia N- lich Rom...
Handbreit....! F.

kutt

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92

Samstag, 17. Oktober 2020, 07:29

Vielen Dank für die Links zu den Berichten.

93

Gestern, 09:45

Grundsee hin oder her, man braucht dort keine Grundsee um in übelste Bredouille zu kommen. Steht auch in den Navigationshinweisen: www.port-royan.com/infos-nautiques.html - wörtlich, in einfacher Sprache!

Wer das Rettungsboot dort mal gesehen hat (habe in meinen Urlaubsfotos leider nichts gefunden) und dann liest, in welche Schwierigkeiten es kam, dass bei achterlich auflaufender See die Rückschlagklappen des Auspuffs geschlossen haben, kann sich in etwa ausmalen, was dort los war und welche Chancen eine Segeyacht dort hatte. Die Bedingungen hat man im Frühjahr und Herbst, exakt dort wo es beschrieben wurde, allerdings alle paar Tage. Die Wellenvorhänge sind senkrecht und meterhoch. Ja, schon wieder ein Schnacker. Wenn man nun alles, jede gutgemeinte Warnung, jeden Revierhinweis, jeden Wetterbericht, einfach restlos alles in den Wind schlägt und es "passiert", dann ist logischerweise der Karabiner schuld und der Funker nicht zu vergessen, weil der seltsamerweise wohl französisch sprach. Das wundert uns jetzt natürlich. Es ist überhaupt nichts passiert, sondern alles verursacht worden: Schritt für Schritt unaufhaltsam in die sichere Havarie, wie es in den 70ern zahllose Bergtouristen in den Alpen gemacht haben, bis sie sich darauf besonnen haben, dass es ohne die heute stets ausgebuchten Führer* leichtsinnig ist. Sicherlich war es weniger aus Ignoranz, sondern mehr aus Unwissenheit, was mir für die beiden Ostseekapitäne durchaus leid tut, aber die Tücken dort hätte jeder Segler in Marenne oder nördlich davon gerne preis gegeben. Sicherlich etwas wortreicher, als "Moin, nö, späder is besser, lassma", aber er und seine Frau hätten wissen können, was sie erwartet. Wäre er vor Arcachon liegen geblieben und hätte gehofft, dass der Anker weiter hält, wäre wahrscheinlich nichts passiert. Wäre er von Marenne aus, nötigenfalls von Royan aus direkt nach Bilbao aufgebrochen, auch nicht.

Um die seitenlangen Mitleids- und Beileidsbekundungen nicht zu stören, und auch nicht zu widersprechen, dass man ja überhaupt ganz und garnichts wisse, habe ich bisher nichts gesagt, aber es wird noch erheblich mehr Havarien geben, wenn man dort fährt wie in der Wattensee, wo ein kleines Fahrwasser meistens sicherer als ein großes ist. Wenn es unangenehm ist, bleibt man genau da wo man ist. Draußen ODER drinnen, aber man wechselt nicht. Das gilt im Grunde auch für viele Mittelmeerhäfen. Mir als Dreijährigem hat das ein Fischer mit dem ich manchmal unterwegs war eingeschärft. Man würrde ihn bei uns für leichtsinnig halten, weil er weder schwimmen konnte, noch so eine Weste brauchte, aber er war es nicht. Vielleicht macht die Geschichte meinen Standpunkkt deutlicher, dass bei einem Abtingeln der Biskaya-Küste südlich von Marenne (bei La Rochelle) das ausgelassene Vergnügen erstmal Pause hat. Auch, dass man mit "Moin, nö, tumanich machn" selten etwas Nachvollziehbares erklärt.

Ich habe nur noch nicht ganz verstanden, warum der Karabiner abgerissen ist

Dann kann man es auch nicht erklären. Es ist in etwa der gleiche Grund, warum ein Airbag bei 200 am Brückenpfeiler nicht hilft. Es gibt auch Karabiner, mit denen man Nilpferde transportieren kann, aber die lösen nicht das zugrunde liegende Problem sondern allenfalls das zu Grunde liegende.




* in Anbetracht meiner gelben Karte ist der Ortskundige, Vorangehende gemeint.

zooom

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94

Gestern, 10:43

Der abgerissene Karabiner befand sich, wenn ich es recht verstanden habe, am Rettungsboot, der verunglückte Skipper war wohl nicht eingepickt.
Gruß Thomas

Ich bleib mit ABSTAND der Gesündeste.


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95

Gestern, 11:07

Aber des Lesens seid ihr schon mächtig?!
Der überbordgegangene Retter hatte nicht wie vorgesehen den Gurt mit der Schlaufe an seiner Schwimmweste befestigt, sondern einen Karabiner an der Weste und den anderen an der Lifeline. Als dann die Belastung auf den Gurt kam, ist die Naht an der Schlaufe in die Breite gezogen/auseinander gezogen worden. Dafür war sie aber nicht ausgelegt und deshalb ist der Gurt gerissen.

Damit diese Anwendungsfehler nicht mehr passieren, wurde auf Gurte mit 3 Karabinern umgerüstet.


Bevor ihr so unfassbar viel Stuss verbreitet (looking at you, Moderboot), lest euch doch einfach mal den offiziellen Bericht durch (wurde auch auf Deutsch vrelinkt, am Ende des Französischen Berichts ist auch eine Version auf Englisch) und insbesondere die darin als Grundursachen identifizierten Umstände.
Robulla - die schönste 34 Fuß Yacht unter deren Sprayhood man Tomaten züchten kann deren Sprayhood Leben rettet!

96

Gestern, 14:02

Das Kompliment gebe ich gerne zurück, aber das Pingpongspiel nicht. Den ganzen Text gelesen und verstanden und mich darauf bezogen usw. Anstatt uns in einem Meinungsforum mit Komplimenten zu unserem Geisteszustand zu überziehen, gerade so als wären wir seit Jahren verheiratet, erzeugt vielleicht angenehme Gedanken, aber ich halte es für überflüssig. Du kannst ja auch lesen, sonst hättest Du Dich nicht anmelden können, aber offenbar hast Du den Bericht unter anderen Gesichtspunten und ohne Revierkenntnisse gelesen.

Im übrigen finde ich die Thread-Überschrift etwas irreführend. Wenn man schriebe, "Guter Schwimmer im Rein ertrunken" würde man nicht erwarten, dass er im Wildwasserkajak die Rheinfälle runter ist und dabei was schief gegangen ist.

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