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41

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 17:39

Rudere mal 3000sm, dann kannst Du sicher sagen und Dir ein Urteil erlauben, was Mumpitz ist und was nicht. Ist es nur dann eine Herausforderung, wenn man dabei draufgehen kann? Ich weiß schon, früher begann der Tag mit einer Schußwunde!
Gruß Thomas


z. Zt. bootloser Künstler

Wer nackt badet, braucht keine Badehosenfigur!

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42

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 17:41

Hauptsache, sie haben die richtigen Socken an....

Du meinst farblich passend zum Boot . :verstecken:



Nööö...siehe anderer trööt.... welche Socken gibt es für...auf dem Wasser ;(

dass einem Ruderkameradinnen beim Sch...... zugucken, das dürfte wohl ihr geringstes Problem sein.

vonwegen Ruderinnen und Hochleistungssport....wer lesen kann, ist eindeutig im Vorteil :
"Mit Wassersport aber haben sie bis dahin nichts am Hut…." also sind nur 2 von denen Ruderinnen !

Zitat : Es ist eine Ruder-Regatta, da muss keiner 100 mal von Lübeck nach Marstal gesegelt sein um genug Erfahrung zu haben.

Du kennst schon den Unterschied zwischen Ruderregatta auf dem Wannsee etc. und Hochsee-Rudern ? :kotz:

Egal, wie man es beurteilen möchte - mutig oder leichsinnig, unbedarft oder mediengeil....
alleine die marginale Vorbereitung und das kaum vorhandene Seetraining machen die Tour zu einem Würfelspiel.

Wenn ich dies bedenke und an die Doku (Seawatch3) gestern abend denke, wird mir übel.
Zu welchen Freizeitspielchen und Adrenalinjokes die urbanen Lemmikaken (da ist es wieder 8o ) bereit sind.....
als ob man seine Aktivitäten und Gelder nicht für bessere Dinge verwenden könnte ?

Und da regen sich doch wirklich manche über die sinnbasierte Segeltour (mit erfahrenen Weltumsegler) von Greta auf ?
Aber solche Vorhaben werden goutiert und als mutig plakatiert.

Äußerst merkwürdig :rolleyes:

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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43

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 19:00



Hochleistungssport sicherlich, aber wenn Du nicht mehr kannst, steigst Du um ins Begleitboot.


Hahaaa, das ist bei jeder Opti-regatta so, oder auch bei den "großen" Helden. :P
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

Cocomax

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44

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 19:29

Ach du meine Güte.

Jetzt wird die Anwesenheit eines Begleitbootes als abwertend betrachtet. Bei jedem Sportevent stehen
Sanitäter bereit. Wird dadurch die erzielte Leistung lächerlich ?

Mit wehender Flagge untergehen, der Kapitän geht im gestärkten Hemd und voller Montur mit dem Boot unter, wäre natürlich eleganter , aber das ist doch soooo 19. Jahrhundert.

Im 21. Jahrhundert ruft man per Handy die Bergwacht wenn die Schnürsenkel lose sind, oder schmeisst das EPIRB an wenn der Kühlschrank keine Eiswürfel mehr liefert.
Ulrich


Disclaimer : mein Boot hat mehr Tiefgang als meine Beiträge !
(und ich würde es eigentlich jetzt ganz gerne verkaufen - siehe Markt !!)

JürgenG

Salzbuckel

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45

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 19:59

:gooost:

Grüße Jürgen

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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46

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 20:31

Losing Sight of Shore. Auf Netflix. Danke für den Tipp! WAHNSINN.
4 Engländerinnen von Frisco über Samoa nach Australien.
Toll gemacht, der Film, alles von den Mädels selbst gedreht......
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

47

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 21:22

Ich frage mich, welchen Sinn diese lebensgefährliche Kajakfahrt über den Atlantik für diese unerfahrene Frauen haben sollte. Es ist weder gesund, erholsam, sicher, erstrebenswert usw.. Soll das vielleicht ihren Bekanntheitsgrad steigern, die Partnerwahl erweitern.. oder geht es um Werbeeinnahmen, dh. Geld? Ich kann keine Begeisterung für Menschen aufbringen, welche sinnlos ihr Leben gefährden. Dabei sollte eigentlich das weibliche Geschlecht, das klügere sein.
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

kielius

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48

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 21:32

Jaja, Sport ist Mord...
Segelyacht Colin Archer Ketsch "Smilla" zu verkaufen: Marktplatz

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49

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 23:02

Ich frage mich, welchen Sinn diese lebensgefährliche Kajakfahrt über den Atlantik für diese unerfahrene Frauen haben sollte. Es ist weder gesund, erholsam, sicher, erstrebenswert usw.. Soll das vielleicht ihren Bekanntheitsgrad steigern, die Partnerwahl erweitern.. oder geht es um Werbeeinnahmen, dh. Geld? Ich kann keine Begeisterung für Menschen aufbringen, welche sinnlos ihr Leben gefährden. Dabei sollte eigentlich das weibliche Geschlecht, das klügere sein.


Ja, auch die Männerteams machen das nur für die erweiterte Partnerwahl...

Bei der Talisker Atlantic Challenge sind ALLE, egal welchen Geschlechts, unerfahren! Und es spielt auch gar keine Rolle denn alle Erfahrung die wir auf dem Wasser gesammelt haben bringen eben nichts an zusätzlicher Sicherheit. Es gibt wenige die daran schonmal teilgenommen haben. Ein Team hat das 2015 komplett ohne Beine bestritten. Warum habe ich das dumme Gefühl dass hier eine gewisse Verachtung für dieses Vorhaben nur besteht weil ein Frauenteam mitfährt? Diese ganzen Scheinargumente bezüglich Sicherheit, Unverständnis dass sich andere Menschen herausfordern und messen wollen, ganz einfach "etwas Leisten" wollen.... das ist doch Unfug. Was neues zu machen, an die Grenzen zu gehen, das liegt einfach in der Natur vieler Menschen. Das kann man aber auch einfach mal so stehen lassen ohne sich davon in seiner Männlichkeit angegriffen zu fühlen.

Liegt es daran dass ihr nicht versteht wie das ganze abläuft? Hier gibts was zu lernen: https://www.youtube.com/watch?v=EzfQ7UrOTz8

Nochmals, allein dass zwei Ruderinnen dabei sind macht das Team technisch schon zur Speerspitze.

Quizfrage: Messner, Amelia Earhart, Michael Schumacher, Insa Thiele-Eich. Wer von denen machts oder machte es nur für die Partnerwahl oder Fame? Und welche davon sind euch Anerkennung wert? Alle? Keine? Oder doch ein Bias?

50

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 23:52

Weiss jemand wie lange dieser Rudertour über den Atlantik dauert? Was machen diese Damen bei Sturm, Gegenwind, hohem Wellengang, Haiangriff, Überfall, Havarie... usw.? Was soll das für eine Herausforderung sein bei zB. Windstärke 10 und einem flachen offenen Kajak?Das wäre kein Sport mehr, eher Überlebenskampf.
Jetzt würde noch fehlen, wenn jemand solo den Atlantik schwimmend überquert. Für mich sind es Negativbeispiele.
Ein Leben ist zu wertvoll, um es für solch ein Blödsinn zu riskieren... da muss man nicht noch ermunternd klatschen.
Es hat hier nichts mit Männerdomene oder Frauenverachtung zu tun.
Wir haben hier im Forum auch Mitglieder, welche ihre Atlantiküberquerungen mit Segelboot gefilmt haben. Auch diese erfahrene Segler mit gut ausgerüsteten Segelbooten hatten ihre Schwierigkeiten.
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Osttief

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51

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 00:11

Mal davon abgesehen das ich auch kein Fan von solchen Aktionen bin fällt mir zu der aktuellen Diskussion nur ein: Mein Gott, nun lasst die doch mal machen! Wenn die der Meinung sind sich da in 50? Tagen (geplant laut dem verlinkten NDR-Beitrag) rüber zu quälen, bitte schön. Solange ich da nicht mit muss haben die meinen Segen. Gegenwind ist auf der Passatroute wohl nicht zu erwarten, und der Atlantik ist schon mit kleineren Booten überquert worden. Wenns denen Spass macht, warum nicht? Die einen laufen quer durch die Antarktis, die anderen durch die Wüste, wieder andere foilen in den brüllenden 40ern über alle Breitengrade. Das ist mindestens genauso bekloppt und bringt die Menschheit auch keinen Meter weiter. Regt sich da irgendwer drüber auf? Nö. Also bitte...
Osttief

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Das schönste am Segeln sind die Abende im Hafen...

52

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 00:36

Regt sich da irgendwer drüber auf? Nö.

Die Gesellschaft sollte sich eigentlich seit den Gladiatorenkämpfen im Koloseum fortentwickelt haben... . Manche erfreut der moderen Überlebenskampf weiterhin... die Spiele mögen beginnen,.. als Zuschauer ist man immer auf der sicheren Seite. Diese Einstellung kann man beliebig auf andere Bereiche übertragen.
Ich wünsche allen, welche diese Atlantiküberquerung befürworten, dass sie Recht behalten... anderenfalls zerstört eure Spiegel im Haus, da ihr dort einen Zuschauer im Koloseum erblickt.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SDAV« (10. Oktober 2019, 00:57)


Osttief

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53

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 00:56

Die Sache mit den Gladiatoren ging mir in einem ähnlichen Zusammenhang auch schon durch den Kopf. Die Parallele drängt sich wirklich auf. Da das aber erst ca. 2000 Jahre hinter uns liegt ist eine messbare Weiterentwicklung des menschlichen Intellekts wohl eher unwahrscheinlich :D
Osttief

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Das schönste am Segeln sind die Abende im Hafen...

54

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 01:21

Es ist komisch, das man die guten Ratschläge nur den Damen gibt. Die Mehrzahl der Teilnehmer sind Männer. Aber so ist eben unsere Gesellschaft immer noch. Männer dürfen verrückte Sachen machen und sind der Held, Frauen brigen sich und die Gesellschaft in Gefahr.
Und Gladiatorenkämpfe kann man jeden Samstag im Fußballstadium sehen. Zuschauer 95% Männer und die Zusachauer vor 2000 Jahren werden sich nicht anders verhalten haben. Fußball ist ja eigentlich ein Kampfsport, deshalb gab ja bis in den 1970er beim DFB ein Frauenfußballverbot.

55

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 01:23

Da das aber erst ca. 2000 Jahre hinter uns liegt ist eine messbare Weiterentwicklung des menschlichen Intellekts wohl eher unwahrscheinlich

Dem muss ich leider zustimmen.
In einigen Jahren verhilft uns unser Intellekt zu riesigen Algenteppichen und schwimmenden Müllbergen im Atlantik, gesegelt oder gerudert wird dann nur noch in der Komputersimulation möglich sein... Hessen wird zur Küstenregion .
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56

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 06:30

Weiss jemand wie lange dieser Rudertour über den Atlantik dauert? Was machen diese Damen bei Sturm, Gegenwind, hohem Wellengang, Haiangriff, Überfall, Havarie... usw.? Was soll das für eine Herausforderung sein bei zB. Windstärke 10 und einem flachen offenen Kajak?Das wäre kein Sport mehr, eher Überlebenskampf.
Jetzt würde noch fehlen, wenn jemand solo den Atlantik schwimmend überquert. Für mich sind es Negativbeispiele.
Wir haben hier im Forum auch Mitglieder, welche ihre Atlantiküberquerungen mit Segelboot gefilmt haben. Auch diese erfahrene Segler mit gut ausgerüsteten Segelbooten hatten ihre Schwierigkeiten.


Ich denke man sollte sich einfach mal informieren bevor man andere so verurteilt. Du hast ganz offensichtlich keinerlei Idee wie die TAC abläuft. Daher der Link von mir.
Aber ich helfe gerne.

1. Bei Sturm, welcher auf der Passatroute im Dezember/Januar sehr selten vor kommt, wird der Treibanker gesetzt. Wetterinformationen bekommen die Teilnehmer von den Begleitbooten über Funk.
2. Gegenwind ist auf der Passatroute nicht zu erwarten, und wenn dann nur kurzfristig.
3. Hoher Wellengang kann ebenso wie Sturm in der geschlossenen und Wasserdicht versiegelten Kabine abgewettert werden. Ansonsten weiterrudern.
4. Haiangriff? Jetzt wirds albern... aber 2013 wurde ein Bootsrumpf mal von einem blauen Marlin penetriert. Sind aber ins Ziel gekommen
5. Überfall? Häh? Zwischen La Gomera und Antigua wurde sicherlich noch niemals eine Regatta von Piraten überfallen.
6. Havarie, Seekrankheit, Brüche etc, Begleitboot anfunken und abbergen lassen.

Und ein erfahrener Segler zu sein hilft nicht. Thomas Hermann, Erdmann, Dwersteg oder Alex Thompson hätten nicht einen einzigen Vorteil durch ihre Erfahrung im Hochseesegeln.

Das ist hier nicht euer und unser Spielfeld! Die Teilnehmer sind keine Neulinge die sich hier im Forum anmelden und von ihrem Traum die Welt zu umsegeln schreiben und die ihr schön kaputtreden könnt mit eurer jahrelangen Segelerfahrung.

Also bitte bitte, schaut euch die Doku an, auch wenn man es hier, wenn man seine körperlichen Grenzen austesten möchte und ein Ziel hat, wohl niemandem recht machen kann. Das ist eine essentielle Frage nach dem Sinn des Lebens. Warum wollen Menschen Astronauten werden wenn die Chance nicht zurück zu kehren 5 zu 100 ist? Warum wollen Menschen das Gefühl von Euphorie haben, das Gefühl etwas geschafft zu haben, sich in irgendeiner Form von der Masse abheben zu wollen? Das muss jeder für sich selbst beantworten. Manche brauchen so einen Erfolg im Leben einfach. Andere sind vielleicht glücklich mit ihrem Häuschen und Garten und der kleinen Yacht aufm Ijsselmeer. Auch gut. Dann mag die Familie das Glück zu vollenden. Ja, schön für euch! Aber glaubt nicht dass das der Traum aller ist.

pingu536

Offizier

Beiträge: 212

Wohnort: Magdeburg

Schiffsname: Siebenschläfer

Bootstyp: Kimmkiel

Heimathafen: Magdeburg

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57

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 07:13

Bobby Schenck

schrieb einmal sinngemäß ; er habe es satt über Jene zu schreiben : Ich habe vor.. was meinen Sie wenn ich demnächst, .. bald fahre ich ....

Vielleicht wäre es einmal interessant, all jene maritimen und großangekündigten Vorhaben aufzulisten, die abgebrochen wurden.

Gruß vom Arbeitsplatz hartmut
...und nicht vergessen, die Zirbeldrüse zu aktivieren ! 10 sec. lang in die glutrote untergehende Sonne schauen, danach die Augen verdecken.

58

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 08:00

Also wenn ich hier schon das Wort "Kajak" lese...
Sachkenntnis hemmt den Fluß der freien Rede, erleben wir ja täglich.
Gruß Thomas


z. Zt. bootloser Künstler

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fellow

Seebär

Beiträge: 1 079

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Bootstyp: Dehler 32

Heimathafen: Monnickendam

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59

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 09:03

Skurrile Ansichten im Zusammenhang mit einem Wassersportereignis, das schon mehrfach ausgetragen wurde – und das in einem Seglerforum. Kann mich nicht entsinnen, dass hier mit gleicher Vehemenz z.B. gegen die Mini-Transat oder Vendee Globe mit ihren relativ hohen Ausfallraten und Rettungsaktionen polemisiert wurde.

Erinnert mich ein wenig an die Diskussionen um Laura Dekker.

Ansonsten ist es eine dämliche Idee, passt aber in unsere Zeit mit der Klimadiskussion und CO2 Vermeidung.

Viel Spaß bei der Menstruation oder Notdurft zu viert auf einem Kajak mitten im Atlantik.

Für mich ist das Mumpitz.

Zu welchen Freizeitspielchen und Adrenalinjokes die urbanen Lemmikaken (da ist es wieder 8o ) bereit sind.....
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Ich wünsche allen, welche diese Atlantiküberquerung befürworten, dass sie Recht behalten... anderenfalls zerstört eure Spiegel im Haus, da ihr dort einen Zuschauer im Koloseum erblickt.
Peter

Lars M

Salzbuckel

Beiträge: 2 511

Wohnort: Hamburg

Bootstyp: Orion - Sommerfeldschale

Heimathafen: Lübeck

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60

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 09:11

Sollen sie doch... Frauen oder Männer, über den Atlantik rudern, ihn mit dem kleinstmöglichen Segelboot überqueren und so weiter. Mich interessiert das einfach nicht. Vor allem interessiert es mich nicht mehr, wenn sich heraus stellt, welcher Aufwand dazu notwendig ist, welche Kosten für Material, Flüge usw... dafür anfallen.

Wenn etwas eigentlich Einfaches - eine große Strecke segeln oder rudern - so kompliziert und teuer wird - letztlich eine Materialschlacht ist - und einen entsprechenden ökologischen Fußabdruck produziert - wirds für mich widersinnig.

Genial fand ich dagegen den Typen mit dem Kajakmaran, der mit zwei zusammengebastelten Kajaks einmal um Europa gesegelt ist, ohne Geld. Das ist für mich eine Leistung, die mich inspiriert und beeindruckt. Anderes Beispiel, die Frau, die zu Fuß und mit Kamelen die australische Wüste durchquert hat...

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