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NoStress

Proviantmeister

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21

Montag, 14. September 2020, 19:59

Der menschgemachte Lärm ist mit Sicherheit auch ein großer Stressfaktor. Leider nur werden solche Kollateraleffekte erst dann ernsthaft beachtet, wenn sie den Menschen spürbare, insbesonders wirtschaftliche Nachteile bereiten.
Michael

Grisu100

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22

Montag, 14. September 2020, 20:36

Der menschgemachte Lärm ist mit Sicherheit auch ein großer Stressfaktor. Leider nur werden solche Kollateraleffekte erst dann ernsthaft beachtet, wenn sie den Menschen spürbare, insbesonders wirtschaftliche Nachteile bereiten.
Michael

Es ist doch nicht nur der Lärm. Wir verengen den Lebenraum diese Tiere immer mehr (Netze) oder an Land Ansiedlungen. Jagen oder vergrämen sie als Fressfeinde des Menschen, und nehmen Ihnen die Nahrung. Und wenn dann die Tiere agressiv reagieren wundern wir uns noch. In Europa gibt es dazu nur seit langem kein direktes Feedback mehr. Die großen Fressfeinde haben wir ja alle ausgerottet bis vielleicht auf den Wolf. Also Bruno der Bär über die Alpen kam war es sofort ein Problembär und wurde erschossen.
Wenn Menschen in die Gebiete von Wildtieren vordringen, regieren die Tiere. Ob nun der Tiger sich die Leute aus dem Dorf am Dschungelrand holt, oder die Elefanten in Osafrika ein Dorf kaputtmachen. Es interessiert uns aber in der westlichen Welt nicht, im Gegentieil, wir spielen schön den Oberlehrer. Nun passiert sowas in Europa und sofort gibt es Schlagzeilen in den großen Medien.

IMHO wird dann als nächsten die Hatz auf die Tiere eröffnet. Die Fischer in Spanien werden schon die Harpunen wetzen ,ist ja genau den Anlass den man braucht, bitte schön aufbauschen und Panikmache betreiben, es sind Problem-Orcas. Unser Verhalten als Menschen ist immer gleich....Fressfeinde werden ausgerottet. Die Orcaspopulation um Gibraltar wird also bald Geschichte sein.

23

Dienstag, 15. September 2020, 09:19

Vielleicht ist eben bei den Viechern inzwischen die Sicherung durchgebrannt und sie wollen nur noch Ihre Ruhe haben.

Mich würde mal interessieren, ob alle attackierten Schiffe unter Motor fuhren, oder auch einer unter Segel?

Das wäre der praktische Aspekt an der Sache. Als echter Segler lässt man ihn ja auch mal aus. ein Echolot braucht man dort auch nicht wirklich. Damit wäre man in Schleichfahrt
Alles was aus dem Mittelmeer, teils durch den Suezkanal kommt und nach Mitteleuropa will, fährt dort relativ dicht unter Land an der Küste entlang. Jeder Meter mehr vergrößert den Umweg. Ergänzt wird das von der Schiffahrt an der westafrikanischen Küste entlang und von allen die in Las Palmasnochmal bunkern waren. Eine 10spurige Autobahn als Vergleich passt schon.

Fressfeinde werden ausgerottet.

Das wäre die Konsequenz. Wenn die Wale nichts mehr machen, hat keiner was gesehen. Die Weltbevölkerung steigt exponentiell und die Europas soll davon profitieren. Diesen früher oft beklagten Überschuss an Nahrung gibt es bald nicht mehr.

Was würdest du mit Gästen machen, die deine Nahrung wegfuttern, dir ins Haus scheißen, im Garten Ihren Sondermüll ablagern und den ganzen Tag ordentlich Lärm vor dem Haus machen.

Die Frage ist mir eigentlich zu politisch. Sie sind selbstverständlich traumatisiert und ich sollte sowohl netter zu ihnen als auch nachsichtiger mit ihnen sein. Als Wal sollte ich sie einladen, eine Runde auf meinem Rücken zu schwimmen - weiß ich von Flipper. Allerdings weiß ich auch, dass den Flippern die Sache schlecht bekommen ist und sie, so wie Lassie, mehrfach ersetzt werden mussten. Ähnlich dem Hamster eines Nachbarskinds, das ihn geschenkt bekam und ihn eher als Antistressball als als Tier mit eigenen Bedürfnissen betrachtet. Da ging es Pipis kleinem Onkelbesser. Sie hatte schließlich viel von ihrem Vater, der ja König war.

Als Affenforscher in den 1970er Jahre beobachten, das Affenstämme regelrecht Krieg gegeneinander führen, obwohl keine Ressourcheknappheit herrschte, wollte man das auch nicht wahrhaben und hat es als ungewöhnlich abgtan. Erst in den 2000er hat man das dann als normales Verhalten akzeptiert.

Auch solche Fragen sind immer sehr politisch. In den 1970er Jahren trugen die Forscher bunte Sonnenbrillen, in den 2000ern schwarze. Die naive Naturbetrachtung hat sich bei der breiten Bevölkrung trotzdem nicht geändert und der andere teil macht nicht viel von sich reden.

zooom

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24

Dienstag, 15. September 2020, 10:02

Da ich ja den Plan immer noch nicht ganz aufgegeben habe, mich genau in dieses Revier zu begeben, hat mich der Bericht schon etwas beunruhigt. Mit einem kleinen Schiff könnte man da schon in die Bredouille geraten.
Gruß Thomas

Ich bleib mit ABSTAND der Gesündeste.


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Winterfalke

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25

Dienstag, 15. September 2020, 11:13

als mein Boot zwei Delfine mit ihrer Schwanzflosse verhauen haben

Zwei Delfine haben was? :Mauridia_44:

Die Fischer in Spanien werden schon die Harpunen wetzen ,ist ja genau den Anlass den man braucht, bitte schön aufbauschen und Panikmache betreiben, es sind Problem-Orcas.

Ja, so funktionieren die Anthropozentriker unter den Menschen leider. Und sie sind ganz sicher in der Überzahl. Ich sehe schon die Schlagzeilen, dass sogar Mütter ihre Kinder nicht mehr am Strand spielen lassen. Aus Furcht vor dem bösen Killerwal, der es dann auffrisst... :kez_08: Mit dem Argument blasen sie in Niederösterreich auch jedes Mal zum großen Totschießen, wenn irgendjemand wo einen Wolf gesehen haben will. Das ist echt zum :kotz:
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

26

Dienstag, 15. September 2020, 11:59

Da ich ja den Plan immer noch nicht ganz aufgegeben habe, mich genau in dieses Revier zu begeben, hat mich der Bericht schon etwas beunruhigt. Mit einem kleinen Schiff könnte man da schon in die Bredouille geraten.

In diese zu allem Überfluss auch noch. Dazu der Schiffsverkehr unmittelbar vor der Küste ...

Das hat schon seinen Grund, warum sich früher dort nur Piraten und Leute, die nichts zu verlieren hatten, verschanzt haben. Lissabon, Porto und Vigo hatten die Lage, um einen guten Hafen zu bieten und haben sich entsprechend entwickelt. Da wo Fischer um ihr Leben fürchteten und nur Wahnsinnige Unterschlupf fanden, wenn sie nicht zerschellt sind, würde es mich nicht hinziehen.

27

Dienstag, 15. September 2020, 13:54

Mit einem kleinen Schiff könnte man da schon in die Bredouille geraten.
Wenn man schon einer kleinen Schule von Schweinswalen begegnet, die ein Schiff so spielerisch und freundlich begleiten, ist das ein tolles Erlebnis. Aber ich finde das wegen der Größe der Tiere auch durchaus beeindruckend. Wenn aber ein Schwertwal - gut 7 m lang und 5 to schwer - mein Boot attackierte ... ich glaube, dass meine ausgeprägte Segelleidenschaft einen ordentlichen Dämpfer bekäme.

Grisu100

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28

Dienstag, 15. September 2020, 18:40

Wenn man schon einer kleinen Schule von Schweinswalen begegnet, die ein Schiff so spielerisch und freundlich begleiten, ist das ein tolles Erlebnis. Aber ich finde das wegen der Größe der Tiere auch durchaus beeindruckend. Wenn aber ein Schwertwal - gut 7 m lang und 5 to schwer - mein Boot attackierte ... ich glaube, dass meine ausgeprägte Segelleidenschaft einen ordentlichen Dämpfer bekäme.

Ich habe eher Respekt vor Walen. Moby Dick hat ja eine wahren Kern. Und es gab schon Begegnungen mit Seglern mit Totalschaden für das Boot, wobei es meist Rennyachten waren.

Auch hier, als es noch klassichen Walfang gab haben Wale scheinbar bewußt Walfänger angegriffen. siehe

schothorner

Offizier

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29

Mittwoch, 16. September 2020, 12:18

als mein Boot zwei Delfine mit ihrer Schwanzflosse verhauen haben

Zwei Delfine haben was? :Mauridia_44:

Die Fischer in Spanien werden schon die Harpunen wetzen ,ist ja genau den Anlass den man braucht, bitte schön aufbauschen und Panikmache betreiben, es sind Problem-Orcas.

Ja, so funktionieren die Anthropozentriker unter den Menschen leider. Und sie sind ganz sicher in der Überzahl. Ich sehe schon die Schlagzeilen, dass sogar Mütter ihre Kinder nicht mehr am Strand spielen lassen. Aus Furcht vor dem bösen Killerwal, der es dann auffrisst... :kez_08: Mit dem Argument blasen sie in Niederösterreich auch jedes Mal zum großen Totschießen, wenn irgendjemand wo einen Wolf gesehen haben will. Das ist echt zum :kotz:

naja, können können sie es jedenfalls... also Beute machen am Strand :D :D :D
https://youtu.be/bk1VdQxeTn4

30

Mittwoch, 16. September 2020, 20:58

Hier ist ein sehr informativer Text zum Thema zu lesen.
So Long, and Thanks for All the Fish.

Osttief

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31

Mittwoch, 16. September 2020, 21:21

Hier ist ein sehr informativer Text zum Thema zu lesen.


Danke für den Link!
Osttief



Wer an der See keinen Anteil hat, der ist ausgeschlossen von den guten Dingen der Welt und unseres Herrgotts Stiefkind. Friedrich List

32

Mittwoch, 16. September 2020, 22:13

Und noch einen ergänzenden Artikel zum Thema.
Neben dem vielem Unrat finden sich einige populärwissenschaftliche Perlen im Netz. Verständlich, nicht reißerisch und manchmal
mit Humor Und wie man “Pissed of” wissenschaftlich umschreibt.
So Long, and Thanks for All the Fish.

33

Sonntag, 20. September 2020, 21:00

Hier ein Video, wie die Jungs und das Mädel von "Blue Horizon" auf ihrer Stahlyacht von Orca belästigt werden.
https://www.youtube.com/watch?v=KUOUHfw3C9M
Vielleicht ein bisschen reißerisch geschnitten für meinen Geschmack, aber die Aufnahmen sind doch recht eindrucksvoll...
Schöne Grüße,

Roman
A ship in a harbour is safe, but that is not what ships are built for !

34

Sonntag, 20. September 2020, 21:14

So ganz neu ist das übrigens nicht,
in den 70er Jahren wurde das Schiff der Familie Robertson in der Nähe der Galapagos von Orcas versenkt. Der Fall wurde ver allem deswegen bekannt, weil die Familie 38 Tage in Dinghi und Rettungsinsel (die nach zwei Wochen unbrauchbar wurde) ausharren musste.
http://www.survivethesavagesea.com/SSS.html

Wenn ich mich richtig erinnere wurde das seitdem immer wieder diskutiert, dass das extrem ungewöhnlich sei, dass Orcas ein Boot angreifen. Der eine oder andere mag sogar an der Geschichte der robertsons gezweifelt haben.
A ship in a harbour is safe, but that is not what ships are built for !

kutt

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35

Sonntag, 20. September 2020, 23:17

Vielleicht ein bisschen reißerisch geschnitten für meinen Geschmack


heh .. jup .. "Von einem Plasteboot hätten die den Kiel abgerissen" .. Trommelwirbel!

36

Montag, 21. September 2020, 09:58

Hier ein Video, wie die Jungs und das Mädel von "Blue Horizon" auf ihrer Stahlyacht von Orca belästigt werden.
https://www.youtube.com/watch?v=KUOUHfw3C9M
Vielleicht ein bisschen reißerisch geschnitten für meinen Geschmack, aber die Aufnahmen sind doch recht eindrucksvoll...
Schöne Grüße,

Roman


Reißerisch? Ich schlaf bei deren Rhetorik immer ein .....
++++++
Wer Kreuzfahrten bucht schützt die Umwelt!

Winterfalke

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37

Montag, 21. September 2020, 11:39

Vielleicht ein bisschen reißerisch geschnitten

Nun ja... :ueberlegen: ...dem kann ich nur beipflichten. Ich kann in dem Video auch nichts von "angegriffen" erkennen. Und bei einer Besatzung, die Thunfische nicht von Delfinen unterscheiden kann, denen unterstelle ich auch, dass sie keine Ahnung haben, das Verhalten von Orcas richtig zu deuten.

Von einem Plasteboot hätten die den Kiel abgerissen"

Zum Beispiel mit einem Laser. Da bist Du voll am Arxxx, wenn der Kiel ab ist. :verstecken:
Mario Falko

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:segeln:

38

Montag, 21. September 2020, 12:42

@PePeSail: Darum schrieb ich ja "reißerisch geschnitten" und nicht "reßerisch getextet" ;)

@Winterfalke: Man kann schon erkennen, dass die Tiere das Ruder bearbeiten und das Schiff wohl auch rammen. Da kann man schon von "Angriff" reden, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Berichterstattung. Hat ja kiener gesagt, dass sie dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen sind. Mir wäre in der Situation jedenfalls auch mulmig geworden. Und ich bin gelernter Zoologe, maße mir also (in Grenzen, bin kein Walexperte) schon ein Urteil über Aggressivität eines tierischen Verhaltens an.
Und trotz meines Biostudiums musste ich mit Standbild nachsehen, ob das nun Delphine oder Tunfische waren, an der waagerechten Schwanzflosse ist das im Prinzip einfach zu erkennen, wenn man die denn sieht. Die "Figur" der Delphine und das Bewegungsmuster haben mich jedenfalls auch spontan an Tunfische erinnert. OK, in natura kann man das natürlich besser sehen...

Auch den Hinweis, dass das Stahlboot da wohl einen Vorteil bot, will ich nicht so leicht abtun: Wenn man mal statt dem vielleicht unüberlegt dahingesagten "Plastikboot" eine "moderne GfK-Yacht" nimmt, die vermutlich gemeint war, dann erscheint die Aussage, da sei der Kiel deutlich gefährdeter, doch schon viel vernünftiger. Bei GFK-Yachten fallen die Kiele ja zum Teil schon ohne Wale ab :D

Also ich kann mir schon vorstellen, dass da der extrem tiefe Flossenkiel einer Bente 39 oder einer Pogo, die hier ja gerne als optimale Blauwasseryachten hingestellt werden, diese Belastung nicht so gut weggesteckt hätten.
Ob mit einem dieser Boote der "Angriff" vielleicht unterblieben wäre, weil die bei den Windverhältnissen nicht unter Maschine laufen, sondern segeln, sei dahingestellt; das ist Spekulation.
Aber entscheidender dürfte da statt des Baumaterials eher der Umstand des Langkiels sein, der eben die Kräfte, die auf den Kiel wirken ganz anders einleitet und auch das ruder besser schützt. Wir erinnern uns, bei einer modernen GFK-Yacht, die vor kurzem von Orcas attackiert wurde, wurden beide Ruder beschädigt; das Schiff musste eingeschleppt werden.
Schöne Grüße,
Roman
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39

Montag, 21. September 2020, 13:04

Vorweg: ich bin kein Zoologe... :S

Aber:
Soweit erkennbar, kommen mir die Orca-Attacken so vor, wie sie im Rudel auch jagen.
Wenn keine andere, "griffigere" Nahrung verfügbar ist, jagen sie auch größere Tiere wie z. B. andere Wale, dokumentiert sind wohl Blauwale, aber auch große Rochen.
Diese Tiere werden in der Gruppe angegriffen, gehetzt, durch Rammstöße und Bisse verletzt, bis sie so geschwächt sind, dass sie zur leichten Beute werden.

Das Unterwasserschiff einer Yacht passt da zumindest optisch schon mal irgendwie rein.
Sie zu rammen, zu "hetzen" entspricht dem Jagdverhalten. Bisse in die "Flossen" auch, wobei der Kiel wohl eher zu Zahnschmerzen führt. Ein ausgeschäumtes GfK-Ruder lässt sich aber durchaus anknabbern.
Die (alleinige?) Bevorzugung motorender Yachten könnte sich dadurch erklären, dass man deren Schraubengeräusch unter Wasser über Meilen ausmachen kann.

Ob die Viecher nun aggressiv werden und Fressfeinde bekämpfen, dabei intelligent regelrecht wunde Punkte zu treffen versuchen (Boot manövrierunfähig machen), die Jagd auf "echte Beute" anhand passiver Yachten (quasi als Demo-Objekte) trainieren oder nur aus Hunger und Verzweiflung Yachten angreifen und deren GfK-Ruder zu fressen beginnen, mag vorerst dahingestellt bleiben.

Gruß
Andreas

40

Montag, 21. September 2020, 14:22

Jep, da bin ich bei Dir. Mir scheint das auch an Jagdverhalten zu erinnern.
Man sollte die Viecher auch nicht überhöhen: Zwar sind sie wohl tatsächlich nicht nur zu koordinierten Aktionen im Rudel fähig (das sind z.B. Wölfe oder Löwen auch) sondern tradieren wohl auch bevorzugte Nahrungsquellen und die Jagdmethoden. Das wird von einigen Verhaltensforschern durchaus als primitive Kulturleistung betrachtet.
Aber den Plan " Da fischt uns ein Boot den Ozean leer, lasst uns Boote angreifen und die aus dem Meer vertreiben" möchte ich ihnen doch nicht zugestehen. Eher denke ich, dass wir es da mit einem entweder extrem doofen und aggressiven Führungstier zu tun haben (soll es auch anderswo geben), oder dass bisher noch nicht bekannte (Stress-?) Faktoren dieses ungewöhnliche Verhalten auslösen.
Bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt. Hoffentlich versenken die nicht mal einen "aus Versehen"

Schöne Grüße,

Roman
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