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space*cadet

Salzbuckel

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Montag, 12. Juli 2021, 18:59

Motordiagnose

Nachdem es hier so einige Threads zum Thema "Soll ich den alten Motor nochmal reparieren oder gleich einen neuen kaufen?" gab möchte ich hier meine Dienstleistung der Motordiagnose anbieten. Da ich selbst keine Motoren verkaufe sehe ich dann auch keinen Interessenkonflikt. Der Auftraggeber erhält von mir hinterher meine Beobachtungen und Messergebnisse und natürlich auch eine Entscheidungshilfe, so er oder sie das möchte.
Je nach den Randbedingungen sind folgende Stufen möglich:

1. Aus der Ferne
Nachdem wir uns nun alle an Zoom & Co gewöhnt haben wäre dies der Weg des geringsten Aufwandes. Neben dem ersten Eindruck kann man auch Dinge wie das Anspringverhalten prüfen.

2. Vor Ort, aber ohne Werkzeugeinsatz
Hier mache ich das, was man bei einer Bootsbesichtigung im Beisein des Verkäufers tun kann. Man sieht natürlich mehr als über eine Videoverbindung und hat auch einen besseren Eindruck vom gesamten "Setting" (z.B. der vorbildlichen Dokumentation der Motorwartung - oder der stattlichen Sammlung leerer Startpilot-Dosen...).

3. "Minimalinvasive" Messungen
Jetzt wird das Werkzeug ausgepackt, und es werden Kompression und Druckverlust gemessen. Das geht bei einer Bootsbesichtigung natürlich nur mit Einverständnis des Verkäufers, liefert aber schon viele Hinweise, wenn es um die Frage des Austauschs beim eigenen Boot geht.

4. Teildemontage vor Ort
Mitunter ist es sinnvoll, vor Ort den Wärmeübertrager oder die Seewassereinspritzung zu demontieren, oder ggf. den Zylinderkopf abzuschrauben. Damit hat man schon die meisten "Problemstellen" am Motor in der Hand, und die Teile lassen sich unproblematisch von Bord beförden und in einer Werkstatt aufarbeiten.

5. Komplette Zerlegung
Im manchen Fällen mag es auch sinnvoll sein, den Motor vollständig zu zerlegen. Diese Arbeit biete ich auch gerne an; sie wird aber in den meisten Fällen nicht erforderlich sein.

Bleibt die Frage nach den Kosten. Neben den Fahrtkosten fallen ja noch Kosten für meine Arbeitszeit und ggf. den Werkzeugeinsatz an. Der zeitlich Aufwand hängt natürlich sehr von der Situation ab; die Kompressionsmessung am Einzylinder mit korrekt sitzenden Schrauben geht schneller als beim unzugänglichen Vierzylinder usw. Trotzdem möchte man natürlich vorher wissen, was es hinterher kostet, und daher schlage ich vor, dass wir eine Pauschale vereinbaren, nachdem ich telefonisch oder per E-Mail einen Eindruck von der Situation habe. Das heißt: wir vereinbaren vorher einen Festpreis.
Jetzt der "Disclaimer": Es geht hier um Bootsmotoren fortgeschrittenen Alters. Ist ein Bolzen so weit weggerostet, das er beim Lösen abreißt, oder wenn die Sechskantköpfe der Schrauben schon rund sind, so kann ich da nichts dafür - aber das sollte eigentlich klar sein.

Ich lebe im Hamburger Raum und komme gerne an alle Plätze, wo es Boote gibt und die mit der Werkzeugausstattung erreichbar sind.

Schönen Gruß
Robert
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