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pf

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1

Mittwoch, 27. Mai 2020, 07:01

Kosten Überführung Südengland ins Ijsselmeer

Ich sondiere gerade meine Bedürfnisse und Wünsche für mein neues Boot. Aktuell liegen Kimmkieler vorne, dabei die Moody 35. Die gibt es schon selten genug und dann in praktisch nur in England. Da ich noch nicht wirklich die Zeit habe, so eine Überführung als wochenlange Urlaubsüberführung zu machen, frage ich mich, was eine gewerbliche Überführung kosten würde, nehmen wir als Beispiel Plymoth.

Hinweise/Angebote gerne hier, oder als PN oder per Mail über meine adventure ähddd sy-boundless punkt net (nicht de!!!).
Sailing is Boundless freedom.

Peter


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zooom

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2

Mittwoch, 27. Mai 2020, 09:00

Plymoth - Isselmeer?
Wo siehst Du da einen wochenlangen Überführungstörn, wenn Du nicht an jeder Fish and Chips Bude anlegst?
Ich bin sicher, ein kurzer Eintrag im Marktplatz und Du kannst Dich vor Mitsegelangeboten nicht retten.
Wenn ich es richtig überschlagen habe, sind das etwa 450sm?
Gruß Thomas

Ich bleib mit ABSTAND der Gesündeste.


now in the Roaring Seventies

SINE CURA

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3

Mittwoch, 27. Mai 2020, 09:30

Moin,

aus Plymouth bis ins Ijsselmeer ist nicht so schlimm sein. Mit Anreise, Einkaufen, Bunkern und kleinen Vorbereitungen und anschließender Rückreise nach D sollte man mit sieben Tagen gut zurecht kommen. Also eher kleiner Urlaubstörn.

Ja, es geht einmal quer über den Ärmelkanal, vorbei an Calais und dann nochmal Hafeneinfahrt Maasvlakte, aber mit einen Funkgerät klappt das ganz gut. Außerdem sind da immer mehrere Segler, auch die warten.

Ansonsten kannst Du mit €80-120,-/Tag für einen Profi rechnen, bei max. 11Std./Tag. Dann dürften vier bis fünf Tage berechnet werden, plus Spesen.

Gruß, christian
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acer99

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4

Mittwoch, 27. Mai 2020, 09:45

Für so einen Törn bezahlen manche viel Geld.

Ist schon fraglich, ob man für so eine kurze Strecke überhaupt einen echten Profiskipper bekommt, jedenfalls wird der auch Spesen berechnen für An/Abreise. Und für dieses Gebiet sind die Moodys ja gerade gebaut. Ich hatte 2013 mein Böötchen auch aus La Rochelle nach NL geholt , es war DER Törn überhaupt.

Die Strecke ist, zumindest beim ersten Mal, durchaus nicht trivial, aber bei gutem Wetter ein Filetstück. Wie schon beschrieben, die Küste lang bis Dover oder Ramsgate, dann rüber nach Calais, Dünkirchen oder Blankenberge. Sollte das Wetter schlechter werden, kann man ab Vlissingen/Westerschelde zur Not binnen bis ins IM shippern.

pf

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5

Mittwoch, 27. Mai 2020, 10:50

@SINE CURA:

Danke, das ist schon mal eine Hilfe. Obwohl das schon extrem günstig klingt. Aber selbst wenn man noch was obendrauf legt, hilft das als Grobeinschätzung schon.

Zur Zeit ist ja wegen Corona sowieso weder besichtigen, noch überführen, aber ich hoffe, dass das ab August/September wieder möglich sein wird.
Sailing is Boundless freedom.

Peter


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6

Mittwoch, 17. Juni 2020, 10:38

Das Problem ist aktuell mehr Corona als einen Profiskipper zu bekommen.
Hast Du mal nach gebrauchten Sirius geschaut. Die wurden auch als Kimmkieler angeboten, sind extrem wertig gebaut und sind oft als Decksalon-Yacht geräumig.
Liebe Grüße
Stefan

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7

Mittwoch, 17. Juni 2020, 10:57

Genau die Verschärfung der letzten Tage sind mein Problem. Die einzige Yacht, die aktuell in Betracht kommt, liegt in Plymoth :( Da kann ich nur ungeduldig abwarten, ob das Schicksal mir die Yacht zuspielen will, die also noch da ist, wenn man wieder zur Besichtigung einreisen kann, oder nicht. Keine Ahnung. Et kütt wie et kütt.

Ich habe mein Suchprofil über die letzte Zeit extrem sorgfältig überdacht. Deckssalonyachten will ich keinesfalls, weil für mich die vielen Stufen nicht seegerecht sind (für mich!). Hier ist das Unfallrisiko nicht nur bei Seegang sehr hoch und ich suche jetzt das Boot, das mich möglichst bis zum Ende meines Segeln begleiten könnte. Aus dem Grunde will ich auch keine Southerly mehr wirklich, jedenfalls nicht die älteren bezahlbaren Typen im Bereich 50-80 t€. Zudem gefällt mir dort das Innenlayout nicht. Mittlerweile entferne ich mich auch deutlich von den eigentlich bisher immer präferierten Ovnis, selbst wenn ich den Preisrahmen deutlich anheben würde. Im Vergleich zu einer Moody 35 sind die Kompromisse für mein Fahrtgebiet einfach zu groß. Da ich auch kurzfristig auch längere Wohnphasen realisieren möchte, ist ein Layout wie der Moody 35 mit getrennter Dusche im Bad schon deutlich komfortabler, als der Standard über und vor dem WC zu duschen. Das war so noch bei dem Vorgänger, der 346, der Fall. Aber die 35er mit von beiden Seiten (Achterkabine und Salon) begehbarem Bad, viel Platz in der Achterkabine für zusätzliche Schränke und weitere kluge Details heben die 35er aktuell ganz oben auf die Wunschliste. Da kommt auch keine Westerly Oceanranger mit und keine HR 352, selbst wenn ich normalen Kiel akzeptieren würde (was ich aktuell noch nicht bereit bin, wer weiß, ob sich das noch ändert, denn 35er Moodys sind mit normalem Kiel auch problemlos in Holland gebraucht zu haben).

Sirius-Yachten sind aber nichtsdestotrotz wirklich toll. Das hatte ich schon auf der Rümhart sehen können, qualitativ extrem hochwertig. Wirklich tolle Detaillösungen.
Sailing is Boundless freedom.

Peter


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8

Mittwoch, 17. Juni 2020, 12:55

Vielleicht ein blöde Idee, aber du könntest ein günstigeres Schiff nehmen und dann den Innenraum verbessern lassen. Um 10-15 000€ kann man schon einiges umbauen (lassen). Auch eine separate Dusche müsste sich realisieren lassen.

Suboptimal ist es halt wenn man dann beim Demontieren Dinge sieht, die man besser nicht sehen wollte.

SINE CURA

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Mittwoch, 17. Juni 2020, 13:46

@pf: Mich würde schlußendlich interessieren, wenn Du Dich für die Moody aus GB entscheidest, was eine professionelle Überführung gekostet hat und wie lange der Skipper unterwegs war (inkl. Vorbereitungen etc.).

Evtl. kannst Du ja mal bei Robert Eichler nachfragen Er würde zwar sicherlich nicht selber fahren, aber einer seiner Segellehrer hat ja vllt. Interesse. Allen dort tätigen Skippern ist das Seegebiet gut bekannt.

Viele Grüße, christian
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10

Mittwoch, 17. Juni 2020, 14:08

@Olsalt:
Glaub mir, Umbau in größerem Stil muss ich sowieso machen. Das Problem ist, dass das Grundkonzept das erlauben muss. Ich strebe grundsätzlich immer autarkes Leben auf dem Boot an. Dazu gehört nicht nur die Energie, sondern auch eine Kleinkläranlage, jedenfalls für dann, wenn ich mich außerhalb Fäkalabsauganlagen bewege. Dazu gehört deutlich mehr Kleiderschrank, als typischerweise vorhanden. Waschmaschine. Dazu ein geeigneter PC-Arbeitsplatz mit Druck- und Scanmöglichkeit. All das (neben sinnvoller Technik) und natürlich gute Segel, die auf Gebrauchtbooten in den Angeboten, die ich gesehen habe, selten da sind. Da sind 20 t€ schnell weg, ohne dass man es wirklich groß sieht.
Und das Ganze gekoppelt mit meinem Versuch, bei 10-11 m zu bleiben. Je größer, desto einfacher, aber eben auch aufwändiger. Ich gehe immer davon aus, das Boot alleine segeln können zu müssen und auch in kleinere Umgebungen fahrenzu können (Küste mit Flüssen etc.).
Ist halt immer eine schwierige Prioritätenfrage.
Ein stabiler Kimmkieler erlaubt mir jetzt schon Freiheiten in Friesland und im Watt, bis das Boot und meine Zeit für größere Touren vorbereitet sind. Und auch anderswo ist weniger Tiefgang vorteilhaft, siehe Klaus13 thread zu seiner RoundBritain Planung. Da fallen Ruhemöglichkeiten weg, wo es tidenbedingt bei Trockenfallen möglich wäre. Und maximales Höhelaufen dürfte auf der Nordsee nicht höchste Maxim sein.

Das aber nur nebenbeil. Ich weiß ja auch gar nicht, wie gut die 35er in Plymouth ist, aber da muss man eben hin zum gucken und das geht leider jetzt nicht. Alle anderen machen Grenzen auf, nur die Insulaner zu ;(
Letzens war eine 35er Kimmkieler auf Fehmarn inseriert, aber als ich anrief schon verkauft. Das wäre natürlich super gewesen.
Sailing is Boundless freedom.

Peter


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11

Mittwoch, 17. Juni 2020, 14:21


Ansonsten kannst Du mit €80-120,-/Tag für einen Profi rechnen, bei max. 11Std./Tag. Dann dürften vier bis fünf Tage berechnet werden, plus Spesen.

Wie findet man eigentlich am besten einen geeigneten Überführungsskipper? Und wie ist das bei evtl. auftretenden Schäden? Schließt man dafür eine Extra-Versicherung ab?

acer99

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Mittwoch, 17. Juni 2020, 15:01

Nochmals: Bei passender Wetterlage shippert ein geübter Skipper sowas zu Zweit in ca 3 Tagen runter, alleine ggf 5 Tage.

Kleinkläranlage? Auf ner 35iger? Nunja, muss jeder selber wissen, ob man so was bei 1-2 Häufchen am Tag wirklich braucht.

Waschmaschine? Wo kommen Energie und Wasser dafür her? Für das Volumen einer Waschmaschine bekommt man schon ne Menge Unterhosen gestaut.

SINE CURA

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Mittwoch, 17. Juni 2020, 15:06

@Robert_H: Schau mal hier, oder auch hier.

Die jeweiligen Konditionen muß man dann natürlich gründlich studieren.

Gruß, christian
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