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Paul b

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181

Montag, 17. Juni 2019, 10:13

Wir hatten die pfundigen Exemplare mit 100 und 200 kg :D
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:fb: Mitsegeln?
:fb: Mitfahren?

beautje

Lotse

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182

Montag, 17. Juni 2019, 10:28

Gibt es eine Chance an die Fotos vom Zieleinlauf zu kommen? Wäre schön mal ein Bild vom eigenen Kudder unter Segeln zu haben...

Paul b

Salzbuckel

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183

Montag, 17. Juni 2019, 10:40

Gibt es sicherlich, ich denke, der ein oder andere braucht noch ein wenig Zeit. Holger war z.B. gegen 1700 noch in Stavoren und hatten seinen Schaden am Schwert glücklicherweise behoben.
:fb: Mitsegeln?
:fb: Mitfahren?

smaugi

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184

Montag, 17. Juni 2019, 10:47

Wir waren auch mal wieder begeistert von dem Wochenende.
Für die nicht dabeigewesenen ein kurzer Bericht:

Es hat (bis auf die Startphase mit 5-7 - einige sagen auch mal 8 BfT) alles gepasst. Einigen war das verständlicherweise zu viel und sie sind deswegen gar nicht oder etwas verspätet gestartet.
Kurz nach dem Start zog die Böen- und Schauerwand ab und der Himmel wurde heller. Der Wind beruhigte sich und ging schnell auf meist mitte 4 Bft zurück.
Wir sind mit 2 Reffs im Groß gestartet, haben aber dann in den ersten 10 Minuten komplett ausgerefft, um überhaupt durch die kräftigen Wellen zu kommen, die sich bei dem Usselwetter vor Enkhuizen aufgebaut hatten.
Nach 4 Stunden konzentrierter Segelei kamen wir bei Sonnenschein und leicht geröteter Birne ins Ziel - wer denkt schon an Sonnencreme bei dem Startwetter.
Es gab sogar einen Teilnehmer, der sich durch aerodynamische Tricks Vorteile verschaffen wollte. Ich glaube aber, dass das nur wirkt, wenn die Kuchenbude nicht seitwärts geöffnet ist (zu viele Wirbel). Also Uwe, beim nächsten mal am besten ganz geschlossen fahren :D
Das abendliche traditionelle Grillen war natürlich gesellig wie gewohnt.
Danke auch an Jens und sein Orgateam, die alles wie gewohnt gut im Griff hatten.
Wir freuen uns schon auf den LatteCup2020.
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Tschüss
Christian

Escape

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185

Montag, 17. Juni 2019, 11:32

Moin zusammen,
Ich möchte mich auch ganz herzlich bedanken. Speziell bei der OrgaCrew Jens und Saskia, last not least Holger aka "das Zielschiff". Gut, dass er sein Boot wieder reparieren konnte. Orga ist ja bekannterweise ein undankbarer Job; Geld gibts keines, wenn es gut läuft ein knappes Danke, wenn es schlecht läuft Mecker von allen Seiten. Aber lief ja klasse. (apropos Geld: Es gab diese Jahr keine Unkosten-Umlage? Sollte ich die verpasst haben bitte ungeniert Nachricht, dann überweise ich online ad hoc).

Ebenfalls Dank an die Crew der Canata, Rainer und Annette. Die beiden waren quasi meine "Gasteltern". Jetzt nicht vom Alter her, eher von der Versorgungslage. Sie waren so freundlich mich komplett vom abendlichen Grillen bis zum Kater-Cafe am Sonntag morgen zu verköstigen. Ebenfalls haben sie freundlicherweise über meine kindischen Albernheiten gelacht, was nur wenigen Menschen gelingt. Als ich dann am Sonntag morgen mit Uli an Bord ablegte, waren die beiden auch am Steg und haben mit den Leinen geholfen. Aber der tatsächliche Grund war wohl auf "Nummer Sicher" zu gehen dass ich den Hafen auch endlich verlasse, damit sie den Rest ihrer Vorräte & Zeit auch wirklich mal allein geniessen konnten. Ich kann das gut verstehen.
Weiterhin bin ich recht froh darüber, dass die Ergebnisliste etwas schwer zu finden ist, vesteckt in einer Cloud. Gut so, denn der Tag war wenig ruhmreich für mich, Start 5 Minuten zu spät durchfahren weil zu lange am Plotter rumgespielt im Hafen, und dann auch noch ne Boje vergessen einzuprogrammieren und ab nördlich der Vogelinsel die anderen suchend rumgeeiert. Doof bleibt doof. Ich muss für diese Missgeschicke noch einen finden, dem ich die Schuld geben kann. Ich suche aber noch. Eventuell schiebe ich es Dirk/Calypso irgendwie in die Schuhe, gegen den ich mir am Ende ein spannendes "line-finish-match" geliefert habe, welches er leider für sich entscheiden konnte.
Die Rückfahrt mit Uli an Bord lief flott; wir konnten bei 4Bft vom Schleusenvorhafen aus bis Enk quasi direkt anlegen und hart am Wind durchjagen. So schnell war ich noch nie in Enk, Uli war die ganze am Zeit am Ruder. Er hat eine Art Pinnenpiloten im linken Arm eingebaut. Dieser ermöglicht es ihm das Boot präzise an der Windkante zu halten und dabei eine coole story nach der anderen zu erzählen. War echt kurzweilig. Auch nett zu erleben wie die SprintaSport abgeht mit 2 Leuten auf der Kante.

Im Ernst:
Es war mein erster Latte-Cup. Und ich war vorher sehr skeptisch. Ich kannte keinen von Euch persönlich, kannte aber Regatten von früher und die damit einhergehende "Verbissenheit" und das von mir verhasste "RAUMMM" Geschreie. Ich kann abends nicht entspannt mit Leuten Bierchen trinken, mit denen man sich 2 Stunden vorher angebrüllt hat. Dieser Cup ist eine Ausnahme: Es gibt sportlichen kribbelnden Ehrgeiz, man spürt das Wettkampfgefühl deutlich, das Adrenalin. Aber niemand schreit, es herrscht große Kameradschaft. Das ist für mich Segelsport, "elitär/distinguished" im Geiste, dass man sich gut benimmt und freundlich miteinander ist, während man zeitgleich miteinander konkurriert und kämpft.

Der Grillabend war magisch, ich fühlte mich wie mit 17 auf einem Ostseejugendtörn im kleinen Belt, Sommernacht, Grillfeuer, Vollmond, warm, nette offene Leute, keiner will jemanden beeindrucken, alle entspannt und glücklich. Selten sowas heutzutage. 2020 sehen wir uns wieder.LG Jörn
"Den Tipperary-Song, wenn ich bitten darf !"

beautje

Lotse

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186

Montag, 17. Juni 2019, 12:38

It´s a long way to Stavoren...

passend zu Jörns Signatur.

Ich schreib mal kurz aus unserer Perspektive:
Freitag Anreise - wie immer ging es in den Abend, aber um diese Jahreszeit kann man ja nicht von Dunkelheit sprechen. Nur eins fehlte eindeutig: Wilhelm aka @Schreinerlein: und Eddy, die uns bei unseren beiden letzten LC-Auftritten zuverlässig nach der Anreise mit Gnocchi und Knoblauch versorgten. Ich setze darauf, dass ihr beim nächsten Mal wieder startet.
Meine Crew bestand diesmal aus Rouwen (einem alten Surf-Kumpel) und meinem Lütten Hanno. Nachdem wir auf Höhe Stavoren unser Abendbrot beendet hatten (ich wusste ja, das Wilhelm diesmal fehlt) hat sich der Lütte in die Koje verholt (freiwillig) und wir haben den Gennaker gelüftet. So konnte der (Kite)surfer an Bord noch ein wenig üben, wie sich so ein Genni fährt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=232671
In Enkhuizen war der Großteil der Combo schon im Hafen als wir so gegen 23:30 fest lagen. An der Tanke gab es Rudelbildung und ne Kiste Bier in der Mitte. Nett war´s...
index.php?page=Attachment&attachmentID=232672
Der nächste Morgen weckte uns grau und nass - nicht schön. Das Palaver fand unterm schützenden Vordach des Klohauses statt. Dann alle in die Boote. Doch eine riesige X kam rein und blockierte ein komplettes Päckchen. Ein bewohner des dänischen Träumchens hat sich wohl den Arm durch die Winsch gewinscht und bedurfte eines zügigen Weitertransports Richtung Klinik. Also Startverschiebung um eine halbe Stunde. Und das war auch gut so. Als wir aus dem Hafen fuhren pfiff es derbe, auf meiner Anzeige standen dauerhaft 27-30 knots tws und wir motorten richtung KG wo wir erstmal das Groß im 2.Reff setzten. Das war ungefähr zu der Zeit, zu der wir ursprünglich hätten starten sollen - das wäre wirklich nicht schön gewesen. Auf Kanal 72 kamen einige Absagen für den Start. Doch zu unserem Start (12:45) beruhigte sich das Ganze. Kurz vorm Start ging ich aufs erste Reff und bis wir alles wieder einigermaßen schier hatten kamen wir mit Ach und Krach noch einigermaßen pünktlich zur Linie. Rainer fuhr mit seiner Canata eindeutig den besseren Start, weiter oben, pünktlich und er zog mehr Höhe. Dafür lagen wir im Speed etwas besser. Kurz nach der ersten Wende refften wir komplett aus, da der Wind deutlich zurückgegangen war, die Welle aber noch eine Weile treu blieb. Einigermaßen stolz bin ich auf meinen Kurzen, der das Ganze mit viel Humor nahm und nur selten Anflüge von Unwohlsein hatte.
index.php?page=Attachment&attachmentID=232675
Dann kam mein dicker Bock.
Der zweite Schlag von der KG5 zur KR-A war fast ein Anlieger, aber eben nur fast. Ein Holeschlag war nötig. Rainer klebte uns weiterhin am Heck und machte weiterhin deutlich mehr Höhe. Dafür konnten wir ihm im Speed Meter um Meter abknöpfen. Nützt aber nix, wenn man beim Holeschlag volle 4 Minuten über die Layline brettert und nach der Wende gefühlt auf Halbwind abfallen kann. Gott, hab ich geflucht!! Und keiner da, dem ich die Schuld geben konnte. Als nächstes ging es zur VF-A. Zunächst ein Voll-und-bei der nach meinem Gefühl nach und nach etwas raumer kam. Das ist eigentlich erstmal angenehm. Doch anschließend kam der letzte Schlag von VF-A zur ST15, unserem Ziel. Und der wurde dadurch spitzer so dass ich mich fragte, ob die Höhe mit Genni noch zu machen sein wird. Ich blickte über meine Schulter und da fuhr immer noch Rainer, dem ich an dieser Stelle per WhatsApp vorschlug, er möge bitte eine Kaffeepause einlegen. Tat er aber nicht...
index.php?page=Attachment&attachmentID=232673 Fortsetzung folgt...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »beautje« (17. Juni 2019, 13:29)


beautje

Lotse

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187

Montag, 17. Juni 2019, 13:10

Wir mussten uns also entscheiden: Genni setzen und riskieren, die Höhe nicht zu packen, zwei zusätzliche Manöver fressen Zeit und u.U. Strecke und das könnte Rainer ranbringen.
Oder lieber auf Nummer sicher - mit Am-Wind-Besegelung ins Ziel. Zudem die Frage: Was macht Rainer - Spi oder nicht (immerhin kostet der auch einen Yardstick-Punkt).
Wie auch immer: Wir setzten den Genni. Wind 11-12 Knoten mit abnehmender Tendenz. Ich fuhr den Genni, Rouwen steuerte, Hanno behielt die Oberaufsicht.
An dieser Stelle ein Kompliment an meinen Steuersklaven: Wenn ihr jemanden braucht, der vernünftig und intuitiv nach dem Wind steuern kann - holt Euch einen (Kite-)Surfer an Bord. Ich habe ihm wenig erklärt, den Genni einfach nur dicht gehalten (zu ziehen war da eh nix mehr) und nach 1-2 beinahe-Sonnenschüssen, die wir aber gut eingefangen haben, hatten wir den Bogen raus. Rouwen steuerte wunderbar, das Vorliek stand immer kurz vorm kippen, genau so wünscht man sich das. Und das Beste: "Rouwen, woher kannst Du das?" "Keine Ahnung, ich steuer einfach so, wie das vom Druck her passt - aber erklären kann ich´s Dir nicht." "Egal, fahr einfach genau so weiter". Nach einer Weile konnten wir immer mehr Höhe ziehen, das Zielschiff war längst in Sicht (nicht zu übersehen, dieses Rigg!) und Rainer ein gutes Stück achteraus - ohne Spi.
Zieldurchgang um 16:21:35. Immerhin schon mal Line-honours. Aber da wir den niedrigsten Yardstick hatten (ein Punkt weniger als Rainer wegen des Spis) wussten wir auch, dass das sein muss. Die Frage bleibt: Reicht der Abstand?
Fest im Hafen, Anlegerbierchen, Klönschnack - jetzt kommt der gemütliche und schönste Teil.
Die Stimmung ist gut, das Wetter vom Feinsten und die Grills laufen an.
index.php?page=Attachment&attachmentID=232674
Die Siegerehrung kam und tatsächlich, es hat gereicht. Christian hat sich nach Yardstick noch zwischen Rainer und uns geschoben. Für mich schon wieder ein Zeichen, dass Yardstick funktioniert, denn die ersten sieben Boote der Wertung lagen tatsächlich fast eine Stunde auseinander, nach berechneter Zeit aber gerade mal 17 Minuten, bei ca 4 Stunden sind das 7 Prozent.
Und über den Rest des Abends hängen wir den sanften Mantel des Schweigens.
Lang war er, schön und irgendwie kam ich gestern schlecht aus der Koje...

Girelle

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188

Montag, 17. Juni 2019, 13:53

Zielfotos

Hallo zusammen,

die Zielfotos stelle ich heute Abend ein, leider ist das ja nicht mehr so einfach Fortos zu veröffentlichen, daher die Bitte, sendet mir eine PN und ich antworte mit einem Link, sobald die Daten oben sind.
Es steht dann natürlcih jedem frei die Fotos von seinem Boot hier zu posten.

Alles andere ... später... ;-)

Grüße
Holger

MIRIBO

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189

Montag, 17. Juni 2019, 14:06

Hallo zusammen,
Erst einmal vielen Dank an das ORGA-Team und vor allem an die Rettungscrew von der Generation X, die uns in den Zielhafen geschleppt hat. Nachdem wir rasch das Päckchen aufgelöst und der X mit dem Unfallopfer Platz gemacht haben, sind wir schnell zur KG-Tonne aufgebrochen und haben nicht mitbekommen, dass der Start auch für unsere Gruppe verschoben worden ist. Als wir bei Spitzen bis 7/8 Bft auf den Wellen draußen hüpften, haben wir von der Start Verschiebung erfahren und noch ein paar Runden gedreht. Es war so ungemütlich, dass wir zurückfahren wollten, aber der Motor sprang nicht mehr an. In dieser Situation konnte ich den Fehler nicht weiter untersuchen. Also Augen zu und durch und die Regatta gesegelt(!). Als der Wind nachmittags nachliess und wir den Punkt der größten Annäherung zum Zielboot hatten, haben wir nach einigen erfolglosen Motorstartversuchen doch den Ruf nach Schlepphilfe abgesetzt. Dankenswerter Weise kam dann auch die Generation X uns zu Hilfe und hat uns mit einem vorbildlichen Manöver sicher an den Meldesteiger gezogen. Helfende Hände auf dem Steiger haben das sanfte Anlegen unserer 4 Tonnen Gewicht sicher gestellt. Unser Dank gilt auch Ihnen. Wir haben uns auf dem Meldesteiger gemütlich gemacht und warten noch auf den Mechaniker, der sich unseren Anlasser anschauen soll. Wir hoffen, dass der Schaden sich in Grenzen hält Fortsetzung folgt...
Viele Grüße aus dem sonnigen Stavoren
Siggi und Michael

Girelle

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190

Montag, 17. Juni 2019, 21:04

Hallo zusammen:

Bemerkenswertes aus ‚meiner Sicht‘:

Am Samstag bei ersten Morgenspaziergang durch den Hafen, hat mir wirklich jeder einen Kaffee angeboten!

Briefing: Jens mit toller Erklärung und Saskia mit viel Ruhe beim Aufnehmen der letzten Daten!

Mein Windmesser zeigte 28 kn in Spitzen (im Hafen) und dann kam auch die Verschiebung der Regatta um eine halbe Stunde: Gute Entscheidung!
Während ich auf dem Startschiff wartete sah ich ein blaues Boot unermüdlich, Wenden und Halsen, mal um die auslaufenden Schiffe in der Hafeneinfahrt, mal die Nase Richtung Ijsselmeer steckend.
Und ich dachte, vielleicht ist das die Kür und man sollte einen Preis für die gelungenen Pirouetten am Start ausloben oder einen Slalomkurs in die Regatta einfügen. Dirk auf der Calypso hätte ihn vermutlich gewonnen.

Start: .. erst einmal hinkommen unter Motor waren nicht mehr als 3.5 kn drin, da sonst die Schraube bei der kurzen Ijsselmeerwelle Luft zog.. (Damit hatte ich nicht gerechnet)
Und schon wieder „Respekt“ ich hatte zwar ehrlich gesagt den Überblick verloren, insbesondere wann jedes Boot gestartet ist, aber es waren gefühlt zumindest fast alle gestartet und auch die Kleineren.
Sorry, für die kleine Pause in der Zeitansage, hier war mein Anker unterwegs.
Am Start kein Gedrängel, kein „RAUM“ Gebrülle und vielleicht auch durch die Entscheidung für zwei Gruppen?

Dann schnell zum Ziel, ich wollte ja als Zielschiff pünktlich sein, auch wenn meine Strecke deutlich kürzer war, wäre eine elektrische Ankerwinsch wohl eine feine Sache. (Wieso greift der Anker eigentlich immer erst wenn man ihn wieder raus haben will?)
Während der Schaukelei am Start hat es das Großfall zum ersten Mal in 17 Jahren geschafft sich so um den Mast zu wickeln, das es von unten nicht mehr zu lösen war. Mit zweitem Reff ging es Richtung Stavoren.
Auf dem Weg noch den Tiefgang unterschätzt, so dass es zwischen LC8 und SB8 ein unangenehmes Geräusch gab…

Zielschiff: Für mich auch das erste Mal, wie auch Startschiff, die Welle war hier schon deutlich angenehmer als am Startplatz, warten… und dann der Weckruf der Livv, die mit einem wunderschönen blauen Spi oder Gennaker zu sehen war.
Um die Boje ging (als Erste), fast zeitgleich den Spi runter nahm, kurz halste und mit dem perfekten Manöver Richtung Hafen entschwand.
Immer mal ein paar Minuten Pause und dann das spannende Finish der Letzten, die mit schlechterem Yardstick aber umso mehr kämpften.

Im Hafen startete ein Fest mit Allem was dazu gehört, perfekt ausgerüstet sammelten sich alle am Grillplatz… Offensichtlich war ich der Einzige, der damit nicht gerechnet hatte! Und auch hier netter Klönschnack! (Auch ich werde die Details nicht erzählen)

Am nächsten Morgen ging es erst einmal ruhig zu.
Und auch hier wurde ich kurzdrauf wieder mehr als positiv überrascht: Als ich eine leichte Person sucht, die mal in den Mast geht oder jemanden der mich hochwinscht, bekam ich gleich Beides: Klaus ging hoch und Norbert winschte! Wow, Danke!
Viele Grüße an Siggi und Michael, ich hoffe mal euer Problem hat sich auch elegant lösen lassen?

Ob ich nächstes Jahr wieder dabei sein will: Auf jeden Fall, auch wenn ich hoffe den Tri bis dahin verkauft zu haben.

Viele Grüße
Holger

Brynja

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191

Montag, 17. Juni 2019, 22:36

Auch wir möchten uns herzlich bei der Orga bedanken!
Ist dieses Jahr kein Obulus erforderlich?

Für uns war es so
https://sybrynja.wordpress.com/2019/06/16/latte-cup/

Ich habe mich im Nachhinein erstmals mit Yardstick beschäftigt und kann den Eindruck, dass es funktioniert, nur bestätigen. Für Boote mit niedriger YS-Zahl ganz schön grausam!
Gruß, Frank


BLogbuch: https://sybrynja.wordpress.com/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Brynja« (18. Juni 2019, 06:54)


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192

Montag, 17. Juni 2019, 22:39

Latte Cup 2019 aus meiner Sicht

Hallo zusammen,
dann man der Bericht aus meiner Sicht.
Ich wollte unbedingt beim Latte Cup mitsegeln, konnte aber aus urlaubsterminlichen Gründen nicht mit meiner eigenen kleinen „Mythos“ anreisen. So habe ich vor ein paar Wochen die Anfrage ins Forum gestellt, ob mich denn wohl jemand mitnehmen würde. Eigentlich hatte ich nicht ernsthaft damit gerechnet, dass sich jemand meldet, schliesslich kannte mich hier niemand persönlich.
Aber… Pustekuchen… schon nach kurzer Zeit meldete sich Rainer und bot mir einen Platz auf seiner tollen Dehler 35 CR an. Für mich als eingefleischten Fan der Dehler-Boote aus der „Meschedezeit“ waren das „6 richtige mit Zusatzzahl“.
Also, Freitagabend angereist, lecker mit Rainer, Annette und Dirk in der „Mastenbar“ in Enkhuizen gespeist, anschliessend dann Treffen am Vorplatz des Hafens, wo sich quasi alle Regattateilnehmer zusammenfanden, Klönschnack bei Wein und Bier und gutem Wetter.
Nachts dann die Wetterwende, der Wind nahm zu, der Regen kam hinzu, morgens im Hafen war ich dann froh auf Annette und Rainers „Canata“ eingecheckt zu haben. Der Wind wäre für meine kleine „Mythos“ doch etwas heftig gewesen. Nach dem Regattabriefing dann raus und sofort das zweite Reff eingesteckt, was sich als dringend nötig erwies. Start war eine halbe Stunde später und dann ging es mit einem fast “Nullstart“ los. Rainer hat den Start perfekt hingelegt. Dann wurde es spannend, es wurde getrimmt, gezuppelt, hier noch ein Zentimeter, da noch eine Zentimeter und die „Canata“ fing an zu rennen. Sofort war mir wieder klar, warum ich die Dehler-Boote mag.
Aber irgendetwas störte……
war da doch kein gallisches Dorf, das sich gegen römische Eindringlinge wehrte, aber eine Winner, die sich immer weiter von uns absetzte. Zwar lief sie weniger Höhe, aber sie war deutlich schneller. Verflixt, das wollten wir uns nicht bieten lassen. Unser Ehrgeiz wurde geweckt, wollte wir Klaas doch unbedingt einholen. Annette, die Skipperin, beobachtete uns dabei amüsiert wie eine wohlwohlende Krankenschwester nach dem Motto „lass dem Kind sein Räppelchen“ und es ist glücklich.

weiter wegen der Textlänge im nächsten Beitrag.
Segeln ist die schönste Art und Weise, 100 Euro Scheine in der Luft zu zerreissen

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193

Montag, 17. Juni 2019, 22:43

zweiter Teil.....

An der Wendetonne hinterm „Kreupel“ witterten wir dann Morgenluft. Klaas segelte aus uns unerklärlichen Gründen 4-500 Meter über die Wendemarke hinaus und wir haben gerätselt, ob wir uns irrtümlich vielleicht die falsche Tonne als Wendemarke notiert hatten. Aber Pustekuchen, wir waren wieder im Rennen, bis auf 100 Meter an Klaas dran. Geht da vielleicht doch noch was ?
Leider nein, Klaas war denn doch zu routiniert (an seinem Boot konnte es ja nicht liegen ;) )
Er zog wieder auf und davon. An der letzten Wendemarke gab er uns dann den finalen Hieb in Form seines riesigen Gennackers. Herbert Knebel hätte gesagt: „bah is dat fies“.
Klaas siegte verdient, uns blieb der Titel „Second ship home“, nach berechneter Zeit wurden wir dritter. Abends dann beim Grillen wurde alles mit leckerem Grillgut und diversen Alkoholika analysiert und viel gelacht.
Eine wirklich gelungene Veranstaltung, so soll es sein.
Am anderen Morgen dann für mich das Kontrastprogramm. Von 35 Fuss auf 23 Fuss. Jöern war so nett und hat mich wieder mit nach Enkhuizen genommen, wo mein Auto auf mich wartete.
Sprinta Sport, ein tolles Boot, als Jugendlicher habe ich immer neidisch auf diesen damals brandneuen Racer geschaut wenn dieser auf dem Halterner See an meinem halb verfaulten Holzpiraten vorbeizog. Ruck zuck flogen wir bei eine kurzweiligen Unterhaltung hoch am Wind nach Enkhuizen. Es war klasse, Danke an Jöern.
Nächstes Jahr, dass habe ich mir schon jetzt vorgenommen, will ich wieder mit dabei sein.

Viele Grüsse
Uli
Segeln ist die schönste Art und Weise, 100 Euro Scheine in der Luft zu zerreissen

Paul b

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194

Dienstag, 18. Juni 2019, 08:06

Obulus??!!

Wirklich, ........ wir wollen euer Geld (diesmal) nicht :D

Uns sind in diesem Jahr kaum Kosten (20 Euro) entstanden und da wir auch gut wirtschaften können habe ich aus der Vergangenheit noch ein wenig im Kästchen liege (90 Euro) ;)

Aber mir kommt da gerade beim Schreiben eine Idee. Beim nächsten Mal könnten wir Geld nehmen und den nicht benötigten Teil an die KNRM spenden.


Wenn noch jemand alte Segellatten zu Hause hat, darum bin ich für die Zukunft verlegen :)
:fb: Mitsegeln?
:fb: Mitfahren?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Paul b« (18. Juni 2019, 09:22)


beautje

Lotse

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195

Dienstag, 18. Juni 2019, 09:19

Beim nächsten Mal könnten wir Geld nehmen und den nicht benötigten Teil an die KNRM spenden.

:ok: :good2: :klatschen: - volle Zustimmung!

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196

Dienstag, 18. Juni 2019, 11:58

Auch wenn wir eine "alternative" Route segeln mussten :paddeln: hat uns unser erster Latte-Cup sehr viel Spaß gemacht! Toll, mit so vielen netten und entspannten Leuten am Steg oder abends beim Grillen Klönschnack zu halten und wir sind beim nächsten Mal sicher mit dabei! "Erster Samstag nach Pfingsten" --> das müsste dann ja der 6.6.20 sein :Kaleun_Binocular:
Vielen Dank an alle, die die Organisation übernommen haben, insb. an Jens und Saskia bzw. Holger der die dreirümpfige Start- & Zielflagge bereitgestellt hat und an Dirk, dank dem ich nun einen SF-Stander spazieren fahre.

Wir haben leider nicht so viele Bilder gemacht aber anbei noch eins vom morgigen Palaver.

Liebe Grüße an alle!
Lars

EDIT: leider klappt das mit dem jpg anhängen nicht obwohl nur 2MB

beautje

Lotse

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197

Mittwoch, 19. Juni 2019, 12:35

Na im Vergleich zu denen hier lief es bei uns ja ganz gemütlich an...
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MIRIBO

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198

Freitag, 21. Juni 2019, 11:04

Neuer Anlasser

Schöne Grüße an alle aus Lelystad (insbesondere auch an Holger vom Start-/Zielboot),

Wir sind wieder heil im Heimathafen, nachdem wir nun einen neuen Anlasser eingebaut bekommen und noch ein paar Ründchen auf dem Ijsselmeer gemacht haben. Nautisch Kwartier hat uns schnell und unkompliziert geholfen und über Nacht ein neues Ersatzteil besorgt und eingesetzt! Nun ist alles wieder gut und wir bereit für weitere Segel Runden.
Vielen Dank noch einmal an alle (insbesondere Generation X)
Trotz der Havarie hat es doch irgendwie Spaß gemacht
Also auf ein neues... :P
Handbreit und alles Gute
Siggi und Michael

smaugi

Salzbuckel

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199

Freitag, 21. Juni 2019, 11:35

Schön, dass nun alles repariert ist. Weiterhin schöne Tage noch...
Tschüss
Christian

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200

Sonntag, 18. August 2019, 11:45

Hallo zusammen,

auch wenn ich es ja wissen müsste, wann ist noch mal der Termin 2020?

Danke & viele Grüße
Klaus


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