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woelfchen

Leichtmatrose

  • »woelfchen« ist der Autor dieses Themas

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21

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 08:53

Danke schon mal für die Tipps. Ich denke auch das da ein Profi ran muss. Ich hoffe ich finde eine in meiner Gegend.

22

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 09:57

Erst den Motor testen und dann die Laminierarbeiten ausführen, um den Bootskörper wieder herzustellen.
Dann kann man innen die Holzarbeiten anfangen.
Gutes Gelingen!

Gruß Andreas

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23

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 10:19

Um den Motor würde ich mir erstmal wenig Sorgen machen, Technik und Holz können die Sachsen. Da ist immer einer in der Nähe, der sich mit so etwas auskennt, falls das eigene Know-how nicht ausreicht. Ich find die Innenbilder jetzt auch nicht so schlimm, das GFK wird aber die Herausforderung. Ich würd mal bei Sirius anfragen, obs für dieses Boot noch Formen gibt und ob es ev. möglich wäre das Cockpit neu zu erwerben. Dann am Boot im Stück austauschen. Falls das nicht geht, solltest Du Dich intensiv mit Laminierarbeiten beschäftigen.
Bei so einem Projekt ist es sehr wichtig, daß das Boot in unmittelbarer Wohnortnähe steht, so kann man nach Feierabend immer mal schnell ein Stündchen was am Boot machen. Das summiert sich und spart wahnsinnig viel Zeit, Wege und damit auch Kosten.
Bei mir wars ja "nur" ein Wasserschaden....aber mit dem Boot neben dem Haus hab ich das Projekt in 7 Monaten aufs Wasser gebracht.
Ich würd gern mal Bilder des GFK Schadens sehen. In Horsts Blog ist die Reparatur eines Rumpfschadens sehr anschaulich beschrieben. Ich würde keine Form dieses Rumpfbereichs abnehmen, sondern von innen eine dünne Kunststoff/MDF/Sperrholzplatte anspaxen, das defekte GFK großzügig entfernen, schäften und anschließend neu aufbauen. danach kann die Platte innen wieder weg. Um eine Lackierung/Folierung des Rumpfes wirst Du nicht herumkommen.

Da es intakte Sirius26 um die 6K€ gibt muß Dir auch klar sein, daß Du kaum Geld sparst und wenn Du Deine eigene Arbeit mit einrechnest wird das ein teueres (aber innig geliebtes) Boot.
Hier mal noch meine Lieblingsbezugsquelle für Glas, Harze und Farben. Was der https://www.bootsservice-behnke.de/ verkauft funktioniert.

Hau rein!
Gruß, Jörg!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kartoffelbrei« (2. Oktober 2019, 10:32)


Schoner

Crazy-Ijsselmeer-Skipper

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24

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 10:20

das sind alles Baustellen, die es in sich haben. Ich würde von außen nach innen vorgehen und zwar wirklich Schritt für Schritt. Ich habe selbst vor vielen Jahren zwei Boote von Grund auf restauriert (kein Brandschaden). Mach so, wie du Geld hast. Aber verzettel dich nicht. Es macht keinen Sinn, überall gleichzeitig anzufangen und hebt auch nicht die Motivation ;)
Gruß



Volker

schoner-crazy.de

25

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 10:28

Was das GFK angeht, so ist dem die Hitze nicht gut bekommen. Im Bereich der Plicht muss hier ein gutes Stück neu geformt und laminiert werden. Ebenso ein Stück vom Rumpf. Ca 0.5 qm. Das GFK hat dort Blasen geschlagen und lässt sich bewegen wie Papier und kling auch nicht stabil wie der Rest. An der Kabinendeck ist auch ein Stück GFK im Eimer. Dort löst sich das Glasfasergewebe beim drüberfahren. Da es aber hier um eine Sandwitchbauweise geht, ist die Kabinendecke nicht ganz so schlimm. Wie ich den Rumpf hinbekomme weiß ich noch nicht. Da muss ich nich erst mal schlau machen welche Optionen da sinnvoll sind.
Moin,

vermutlich die größten Baustellen von allen.
Reinigen, Kabel/Schläuche ersetzten, Holzpanele demontieren und aufarbeiten oder nachbauen sind zwar zeitaufwendige, aber übersichtliche Arbeiten.

Die GfK-Arbeiten erfordern professionelles Geschick und wenn sie einer Werft übertragen werden müssten, wären die Kosten bei einem solchen Boot wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen.

Ein besonderes Problem bei Brandschäden im GfK ist die temperaturbedingte Delamination, die weiter reichen kann (und vermutlich wird) als der sichtbare Schadensbereich.
Ein Segelboot wird in einer gewachsten Form laminiert. Das was außen als glatte Gelcoatoberfläche erkennbar ist, wird zuerst eingebracht.
Zerstörte Segmente in einem fertigen Boot zu ersetzen, erfordert den ungünstigen umgekehrten Weg und erfordert zunächst Anschäftungen im intakten Bereich, die etwa eine 10-12-fache Breite der Laminatstärke erreichen. bei 20mm werden also mindestens 20 cm drumherum noch in Mitleidenschaft gezogen - innen oder außen. Sodann ist es enorm schwierig, die alte Optik wiederherzustellen. Dabei geht es nicht um das Treffen des richtigen Farbtons, das ist noch der geringere Problem (evtl. eh den ganzen Rumpf lackieren), sondern das Wiederherstellen der Form und strakender Linien. Versuche soweit es geht, zu ersetzende Segmente als Vorlagen für Negative zu erhalten.

Also ein ambitioniertes Projekt!
Respekt - viel Erfolg - und Hilfestellung findest Du u. a. hier, auch im Downloadbereich: KLICK

Andreas

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26

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 10:35

Nochwas, gegen den Rauchmief im Boot hilft auch eine Ozonbehandlung. Aber ich denke, das ist der letzte Punkt auf der Arbeitsliste. ;)
Gruß, Jörg!

pf

SF-Schiffsbarde

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27

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 10:39

Tatsächlich dürften die Laminierarbeiten die ambitioniertesten Stücke sein.

Ich würde überlegen, den schadhaften Teil großzügig auszutrennen, anschäften, dünne Holzplatte (so dass sie sich gerade noch in Form biegen lässt) einpassen, wobei von innen mit Leisten die Form halten geholfen werden kann, und die dann mit mehreren Lagen überlaminieren. Je nach Bootsteilform dürfte das der einfachste Weg sein. Innen lässt es sich durch die Inneneinrichtung ausreichend verdecken (nach natürlich ausreichendem Feuchteschutz der Holzplatte). Das sollte weitgehend alleine machbar sein, außen dann ggfls von einem Bekannten die letzte Schicht spachteln lassen, wenn man selbst nicht hierin hervorragend begabt ist (ist ja bei großen Flächen eher sehr schwer).

Das wird schon, aber dauert halt alles auch Zeit...
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


www.sy-boundless.net

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28

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 10:45

Die Außenform wieder strakend hinzubekommen, ist gar nicht so schwer. Dafür gibts lange Schleiflatten mit denen solche Radien gut hinzubekommen sind.
Ist auch ein hervorragendes Training für den gesammten Torso und Schulterbereich. :D Die Ecken und Kanten im Cockpit werden da wesentlich mehr Aufwand erfordern.
Gruß, Jörg!

29

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 11:53

Ich möchte mich dem "Motor zuerst" anschliessen.
Wenn der kaputt ist und Du merkst es zuletzt....
Na, ich möchte dann nicht DU sein.
:S
Hingegen halten sich die Kosten im Rahmen, wenn der Motor - er kann ja auch einfach so kaputt sein! - es nicht tut und man das Ganze entsorgt, bevor das Herz dran klebt.....
Der Weg ist das Ziel.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Jeder Alkoholismus mit einem ersten Glas.
Jede Sucht mit einem ersten Mal.

Jeden Abend ´nen Bier - Ganze Leben Alkoholiker

Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewußt...

30

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 12:37

Danke schon mal für die Tipps. Ich denke auch das da ein Profi ran muss. Ich hoffe ich finde eine in meiner Gegend.

Das sehe ich jetzt erst ich dachte du wärst mindestens so Halbprofi und hast eine Ahnung was du tun musst?

Ein altes Boot aufarbeiten ist schon aufwändig, du hast eines mit einem strukturellen Schaden! Hier sind auch Fachkenntnisse gefragt!

Gruß Andreas

woelfchen

Leichtmatrose

  • »woelfchen« ist der Autor dieses Themas

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31

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 13:34

Danke. Also ich habe nicht gesagt das ich keine Ahnung habe.

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32

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 14:22

Ich möchte mich dem "Motor zuerst" anschliessen.
Wenn der kaputt ist und Du merkst es zuletzt.........


Bei dem Gesamtumfang dieser Baustelle ist der Motor nun wirklich nicht entscheidend. Sollte er hinüber sein, kommt ein AB ran oder ein anderer gebrauchter rein. Da vermutlich die gesamte Pheripherie des Motors in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist ein Probelauf auch nicht so schnell möglich. Zum Test mit der Hand durchdrehen, dreht er noch? Baut er Kompression auf? Dann sind schon mal 50% i.O., den Rest bekommt der Landmaschinenschlosser wieder hin.
Je nach Revier (wo willst Du segeln?) wäre auch der Umbau auf E-Antrieb möglich.
Gruß, Jörg!

Henning

Salzbuckel

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33

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 15:53

Naja, ohne Besichtigung würde ich mir nicht anmaßen, von einem strukturellen Schaden zu sprechen. Mit Glasfaser und Epoxidharz ist die Reparatur mit etwas Fachwissen, was man sich in der kalten Jahreszeit anlesen kann, machbar. Rumpfschäden ausbessern, segelklar machen und ab ins Wasser, dann hast du Gewissheit. Wenn der Eimer dann das macht, was er soll, restaurieren. Sollten sich Strukturschäden zeigen, kannst du das Teil dann immer noch ausschlachten. Allein der Trailer ist im guten Zustand schon was wert.
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

woelfchen

Leichtmatrose

  • »woelfchen« ist der Autor dieses Themas

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34

Sonntag, 6. Oktober 2019, 12:34

Moin Freunde der leichten Biese, nun probiere ich mal über das Tablett zu schreiben. Mit dem Handy gab es Probleme. Habe viel geschrieben und nach dem posten war nur der erste Satz da, der rest vom Text war weg.

woelfchen

Leichtmatrose

  • »woelfchen« ist der Autor dieses Themas

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35

Sonntag, 6. Oktober 2019, 17:50

Ok jetzt scheint die Lösung des Problems gefunden. Also zurück zum Thema. Einen Strukturellen Schaden kann ich ausschließen. Es natürlich das GFK in dem Bereich im Eimer und die Form der Bootes weg. Das lässt sich aber wieder herstellen. Grundsätzlich sind alle Arbeiten die Anfallen zwar t.w. herausfordernd aber ich hab da richtig Bock drauf. Jedes mal wenn ich an Bord gehe freuen ich mich auf die Gemeinsame Zeit. Egal wie die Ausseiht. Derzeit wird gereinigt. Mit Chemie das Grobe und mit natürlichen das ganze noch mal. Der Geruch wird schon angenehmer. In Heimarbeit baue ich derzeit parallel die neue Elektroverteilung und plane die weiteren Um und Ausbauten um das Boot entsprechen zu modernisieren. Also neue Wasserhähne mit elektopumpe im Tank. Natürlich Bilgenpumpe, das Boot hatte bisher keine, und dann die Technik die Zerstört wurde. Ladegeräte, Landanschluss, Navigation usw. Und ganz wichtig ein neues Grosssegel. Das Orginal ist angekokelt und nicht mehr zu retten. Ebenso die Sprayhood. Also wenn da jemand ne Info hat wo man gute Gebrauchte her bekommt, immer her mit den Infos. Es muss nicht immer neu sein.

36

Sonntag, 13. Oktober 2019, 11:52

Ja... Gesamt-ZUG-gewicht...
Aber die erlaubte Anhängelast richtet sich nach dem KN Wert der Hängerkupplung und muss, sofern nicht eingetragen als "Anhängelast" mittels extra Gutachten bewiesen werden....



Bitte keine Gerüchte streuen. Die zulässige Anhängelast steht so wie das zulässige Gesamtzuggewicht in den Fahrzeugpapieren. Bei meinem T5 sind das 2,5t und 5,2t. Die für das Fahrzeug typgeprüften Hängerkupplungen überschreiten die zulässigen Zug- und K- Werte immer, was aber nichts an den genannten Grenzen ändert. Zur zulässigen Anhängelast darf noch die zulässige Stützlast addiert werden, (hier 100kg), weil die dem Fahrzeug zugerechnet wird. Toleriert werden Überladungen von 5 %. Also selbst mit einem Realgewicht von 2,7t steht man noch auf der sicheren Seite.
Also Alles im grünen Bereich! Die Anhängelast steht seit Jahrzehnten in den Fahrzeugpapieren, begutachten muß man da gar nix, es sei denn, man strebt eine höhere Anhängelast an, als in den Papieren vorgegeben, dafür gibt es Firmen, wie SK-Handelsgesellschaft, die haben Gutachten bis 3,2t an 8% bei Gesamtzuggewicht bis 6,3t im Angebot, vorausgesetzt, die verbaute AHK hat einen D-Wert >15,7kN, was bei der ab Werk verbauten, abnehmbaren Oris nicht der Fall ist.
Der T5 als Zugfahrzeug mag es, wenn die Stützlast voll ausgeschöpft wird, dann läuft er stabil, einzig die Traktion beim Anfahren läßt etwas zu wünschen übrig. Aber nur dafür einen 4Motion kaufen? Nee!
Viel Glück beim Projekt!
Zu den GFK Arbeiten ein kurzer Kommentar von mir: So was macht man (zumindest am Rumpf) in Epoxi (Schutzbekleidung und ggf. Atemschutz, manche Menschen reagieren allergisch auf Epoxidharze). Wie schon beschrieben mit einer dünnen Holzplatte (viel Trennmittel) den Rumpfstraak von innen bestmöglich nachziehen, und dann von außen mit zunächst dünner Matte und Epoxidharz aufbauen. Epoxi klebt 10 mal stärker als Polyester. Den äußeren Straak kriegste mit Epoxispachtel hin, ist halt Arbeit, Arbeit, Arbeit
Gruß Thomas


z. Zt. bootloser Künstler

Wer nackt badet, braucht keine Badehosenfigur!

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »zooom« (13. Oktober 2019, 22:28)


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