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günters

Smutje

  • »günters« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 18. November 2019, 21:07

Meine Lupus 24

[font='&quot']Hallo,

ich bin seit Kurzem alleiniger Eigner einer Lupus 24. Das Boot gehörte
meinem Freund und wir sind zusammen gesegelt, immer nur auf unserem
"Ententeich". Die laufenden Kosten haben wir uns geteilt.[/font]

[font='&quot']Unser "Ententeich" ist eine Ausbuchtung des
Rheins, südlich von Straßburg und nennt sich "Plan d'Eau de Plobsheim"
auf deutsch Plobsheimer Becken und ist bis auf eine kurze Zufahrt durch
einen Deich vom Rhein getrennt. Da die Straßburger wohl auch ihr
Trinkwasser von hier beziehen, ist jegliche Benutzung von
Verbrennermotoren, außer in Notfällen, verboten. Das Clubgelände gehört
der Stadt Straßburg. Die "UNION NAUTIQUE DE PLOBSHEIM - Base Nautique"
dient den Schulen der Stadt Straßburg als Basis für den Segelunterricht
ihrer Schüler. Ja, sowas gibt's in Frankreich! Außerdem ist die Base
Nautique noch Heimat einiger Segel- und Angelvereine, darunter dem
Yacht-Club de Strasbourg, meinem Verein. Hier noch der Link zur Base
Nautique: https://unap-plobsheim.clubeo.com/

Leider ist mein Freund im August mit nur 61 Jahren verstorben. Ich habe
das Boot aus dem Nachlass erworben. Das Boot stand über 1 Jahr
ungeschützt unter einem Baum im Freien. Da ich mich wegen eines
Schlaganfalls auch nicht um das Boot kümmern konnte, sieht es etwas
"verwarlost" aus. Aber jetzt bin ich wieder fit, soweit man bei einem
73-jährigen davon sprechen kann. Ich möchte das Boot wieder in Schuss
bringen und einige Änderungen vornehmen.[/font]
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Gruß
Günter

günters

Smutje

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2

Montag, 18. November 2019, 21:15

[font='&quot']Nun möchte ich aber erstmal das Boot
vorstellen. Die Lupus 24 ist 7,50m lang und 2,50m breit. Sie wurde 1993
in wohl nur wenigen Stückzahlen von der polnischen Werft Stocznia
Yachtowa gebaut.[/font]
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Gruß
Günter

günters

Smutje

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3

Montag, 18. November 2019, 21:21

Und hier noch von innen
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Gruß
Günter

günters

Smutje

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4

Montag, 18. November 2019, 21:28

Als erstes möchte ich den Mast legen und das Boot mit einer Plane
abdecken. Der Mast liegt vorne auf dem Bugkorb und hinten auf einer
hohen Maststütze. In der Mitte befindet sich noch eine kurze extra
Stütze. Die Plane bleibt vorne und hinten offen, so dass Luft
zirkulieren kann.

Da das PV Modul dann aber kein Licht bekommt, werde ich wohl die beiden
Batterien ausbauen müssen und zu hause gelegentlich aufladen.


Als nächstes möchte ich die Öffnung zwischen Deck und Hubdach
schließen, damit ich im Boot einen Heizlüfter aufstellen kann bei
voller Stehhöhe im Boot arbeiten kann. Im Hubdach befinden sich mehrere
Löcher. Ich vermute, dass dort Leisten für den Stoff angebracht waren.
Im Deck befinden sich die Gegenstücke von irgendwelchen Druckknöpfen,
aber welche? Als Stoff wollte ich die wetterfesten Seitenteile von
Gartenpavillions nehmen, die ich mal günstig erworben habe.
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Gruß
Günter

Osttief

Kapitän

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5

Montag, 18. November 2019, 23:48

Hallo Günter, viel Erfolg bei Deinem Vorhaben! Die Substanz scheint ja in Ordnung zu sein, den Rest macht der Kärcher und der eini oder andeŕe Pott Farbe :D
Osttief

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Das schönste am Segeln sind die Abende im Hafen...

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Bootstyp: Jantar 24 (Lupus ohne Heckverlängerung)

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6

Dienstag, 19. November 2019, 02:59

Hallo Günther, schönes Boot - ich segele seit 2 Jahren auch eine Lupus 24 bzw Jantar 24 und freue mich schon auf die nächste Saison.
Handbreit, Achim (MitmBus)

günters

Smutje

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7

Dienstag, 19. November 2019, 09:53

Hallo Achim,
Freut mich, dass es noch einen Lupus/Jantar 24 eigner gibt. Ich hätte gleich noch eine Frage: Wie ist bei dir der Stoff zwischen Hubdach und Deck befestigt?
------------------------------------------------

Gruß
Günter

Beiträge: 1 580

Schiffsname: Seewievke

Bootstyp: LM27

Heimathafen: 24376 Grödersby Friedenshöher Str. 21

Rufzeichen: DB8319

MMSI: 211654090

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8

Dienstag, 19. November 2019, 10:12

Viel Erfolg bei der Restaurierung!
Jedes Boot das schwimmt ist ein Gewinn :)
LM27 - nicht schnell aber komfortabel

Beiträge: 78

Wohnort: im mittleren Norden

Bootstyp: CONYPLEX CONTEST 25

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9

Dienstag, 19. November 2019, 14:39

Moin, ich wünsch Dir viel erfolg.
Grüße von Walter. :contest:

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Wohnort: Lüneburger Heide

Schiffsname: SARDA

Bootstyp: Jantar 24 (Lupus ohne Heckverlängerung)

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10

Mittwoch, 20. November 2019, 08:04

Hallo Günter, bei meinem Boot war ein Stoffgewebe (ähnlich Dacron-Stoff) mit Klettband eingesetzt...
Das werde ich aber ändern. Hast du in deinen beiden Bodenhälften neben dem Schwertkasten Wartungsöffnungen?
Ein anderer Lupus-Besitzer hat auf seiner Homepage Hinweise auf Feuchtigkeit (google mal Saalestromer).
Zur Zeit bin ich am Decksaufbau: andere Winschen, andere Belegklampen (auch an anderer Stelle), größere Fenster.... und auf Deck neue Farbe (das Gelcoat wurde vom Vorbesitzer "aufpoliert")
Schönen Tag noch, Achim

günters

Smutje

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Heimathafen: Plobsheim

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11

Dienstag, 26. November 2019, 22:58

Hallo,
erstmal Danke für eure lieben Wünsche!
Ich habe beschlossen, den Stoff mit Klettband zu befestigen. Am Boot mit Klebeband und am Stoff zum Annähen. Nach genauem Hinsehen habe ich festgestellt, dass es sich auf dem Deck wirklich um Druckknopfunterteile handelt. Diese waren total verrostet, nur die Popnieten aus Alu waren noch blank. Die werde ich wohl ausbohren müssen.
@Achim: Willst du den Stoff ändern oder die Befestigung mit Klettband? Was meinst du mit "Bodenhälften"? Bei mir ist nur der Schwertkasten der in ein Rohr mündet.
Stell doch mal Fotos rein!
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Gruß
Günter

Beiträge: 9

Wohnort: Effeltrich

Bootstyp: Neptun22

Heimathafen: Forchheim

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12

Mittwoch, 27. November 2019, 00:40

Hallo Günters,

bin momentan am Reiften meiner Neptun 22 mit Hubdach. Der Stoff war vorher mittels Aluschiene in einer Lasche angeschraubt. Habe mir neue Stoffverkleidung genäht und ebenfalls Klettband zur Befestigung verwendet. Bei Lindemann KG in Hamburg gibt es sogenanntes " Pilzband". Es wird statt dem Hakenband ( Gegenstück zu Flauschband ) eingesetzt und hält bombastisch! Man kann es nicht einfach trennen, wie das normale Klett, geht nur cm weise mit zB. Holzspatel oder dickem zB: Schraubenzieher.
beste Grüße und gutes Gelingen!

Manni

pitt

Offizier

Beiträge: 172

Schiffsname: Snoopy

Bootstyp: Maxi 77

Heimathafen: Lippe / Hohwacht

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13

Mittwoch, 27. November 2019, 07:43

Moin Günter,
……..für ein Refit ist man nie zu alt. ;)
Respekt und viel Erfolg bei Deinem Projekt. Bei einem ähnlichen Projekt versuche ich seit diesem Frühjahr, bei meiner Maxi 77, das Beste draus zu machen. Bei der Lupus finde ich die Aufteilung im Salon, mit der Dinette und der Pantry gut.
Ich bin gespannt wie es weitergeht….

Peter
Ein Schiff sollte man nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden.

günters

Smutje

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14

Montag, 2. Dezember 2019, 23:37

Hallo,
am Samstag habe ich den Mast gelegt! Vor lauter Konzentration habe vergessen Bilder zu machen :-(. Damit ihr eine Vorstellung habt, wie das ganze aussieht, habe ich heute noch einige Bilder von der Mastlegevorrichtung gemacht.

Also, es geht los! Zuerst zwei Spibäume vorne mit einem speziellen Teil verbinden. Das Teil wird am Vorstag befestigt. Dazu ist in einiger Entfernung vom Ende des Vorstags ein Zylinder eingepresst. Das Verbindungsteil wird mittels einer Talje mit dem Bugbeschlag verbunden. Die Leine der talje wird über eine Umlenkrolle zur Winsch mitschiffs geführt. Jetzt werden die anderen Enden der Spibäume am Deck an den Püttings der vorderen Unterwanten eingehakt. Nun kann mit der Winsch das Vorstag ein wenig Richtung Bug gezogen werden und das nun lose Vorstag am Bugbeschlag gelöst werden. Außerdem werden die beiden Vorderwanten abgeschlagen. Der Rest ist ein Kinderspiel. Mit der Winsch und der Talje kann der Mast langsam nach achtern gelegt werden, bis er auf der Maststütze am Heck aufliegt. Die beiden Spibäume dienen als Jüttgabel. Die seitlichen Oberwanten verhindern, dass der Mast seitlich aussschlägt.

Weitere Infos hier: https://www.haase-edelstahl.de/blog/mast…egelbooten.html .
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Gruß
Günter

15

Dienstag, 3. Dezember 2019, 07:57

Es gibt Klebedruckknöpfe von YKK mit 3M Pads, die kleben wie Bärenscheiße. Kann man sich das Bohren sparen und so oft macht man den Zeltbalg ja auch nicht ab.
Gruß Thomas
Der Mensch lebt nicht vom Boot allein.


now in the Roaring Seventies

günters

Smutje

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16

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 23:30

Hallo,
inzwischen habe ich das Boot abgedeckt. Dank einer Rolle in der Maststütze war es möglich den Mast vom Mastfuß zu lösen und mit einer Person bis zum Bugkorb zu ziehen. Wenn die Folie richtig zusammengelegt wurde, kan man auch so eine große Folie alleine ausbringen. Die zuerst längs und dann quer gefaltete Folie auf das Deck neben den gelegten Mast entfaltet. Dann wird die obere Hälfte über den Mast gelegt und von der anderen Seite herübergezogen. Hilfreich ist dabei natürlich, wenn Windstille herrscht. Vorne und hinten bleibt eine Öffnung, so, dass der Wind durch kann. Der Mast liegt übrigens so hoch, dass man im Kockpit stehen kann und auch das Hubdach kann unter der Folie geöffnet werden. Die Folie lässt übrigens noch genug Licht zum Laden der Batterien durch, jedenfalls hat der Regler dies angezeigt. Zum Schutz habe ich noch kleine Teppichstücke zwischen Relingstützen und Folie eingeklemmt.
Dann noch eine Schrecksekunde bzw. -minuten: Unter dem Niedergang blitzte aus einer Ritze neben dem Bodenbrett der Kajüte Wasser!! Also sofort Teppich hoch und Bodenbrett ebenfalls herausgenommen. Zum Glück gabs nur eine kleine Wasserpfütze, die wohl noch von der letzten "Übeflutung" herrührte, als nach mehrwöchiger Abwesenheit durch ein Leck im Hubdach Wasser eingedrungen war. Hier zeigte sich dann auch, wie gut das Holz lackiert war. Jedenfalls keinerlei Schäden ausgemacht werden. Mittels Schwamm konnte das Wasser schnell entfernt werden.
Inzwischen ist auch das bestellte Klettband eingetroffen. Das selbstklebende Hakenband habe ich schon mal rundherum an das Hubdach geklebt. Der Stoff ist schon in Streifen geschnitten und die Nähmaschine kann ihr Werk verrichten und Flauschband mit Stoff verbinden. Wenn die Kajüte dann dicht ist, kann der Heizlüfter in Betrieb genommen und auch bei Kälte gewerkelt werden.
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Gruß
Günter

Beiträge: 1 025

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Schiffsname: Celia

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17

Donnerstag, 5. Dezember 2019, 08:02

Deine Plane braucht noch ein paar Spreizer, sonst bilden sich Wassersäcke. Ich nehm dazu einfach GFK-Zeltstangen deren Enden mit etwas Gaffa-Tape und einem Stück Schlauch entschärft wurden. Einfach quer über den Mast unter die Plane schieben.
Gruß, Jörg!

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