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1

Mittwoch, 13. Januar 2021, 11:43

Als Spätberufener auf der Suche nach Erfahrung

Moin,

es soll ja schon Segelkurse für Rentner geben. So weit bin ich noch nicht ganz mit meinen 61 Jahren (m), aber ich beschäftige mich konkret mit diesem Lebenseinschnitt. Habe vorsorglich den SBF See/Binnen mit Antriebsmaschine gemacht, SRC und FKN folgen hoffentlich kurzfristig nach dem Lockdown. Inzwischen finde ich aber segeln spannender als nur zu motoren. Deshalb nächstes Ziel: SKS. Einen Segelkurs habe ich noch nicht besucht. Reichen die Erfahrungen, die ich beim Mitsegeln mache? Ich probiere es mal. Theoretisch habe ich mich ausgiebig mit dem Segeln auseinandergesetzt, praktisch bislang eher passiv als Gast. Für das nahende Frühjahr suche ich nach Erfahrungstörns oder nach Gelegenheiten zum Mitsegeln. Was meint Ihr zu meinem Vorhaben?

Sunshine Moody

Proviantmeister

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2

Mittwoch, 13. Januar 2021, 11:55

eine gute Frage ...

ich bin 52 und mitten in der Kriese ...

lesend lernen tue ich jeden Tag ... Scheine und Funk (kein SKS) habe ich ... manchmal fehlt mir der Mut ...

ich glaube alles ist ein Kopfsache und ein " jetzt mache ich" ... vende globe ist ein gutes Beispiel für Disziplin

((bei den Scheinen werde ich glaube ich noch etwas weiter machen ... nette Beschäftigung und man bleibt beweglich... ))

das Praktische Lernen geht gut mit abschauen; aber leider muss man auch alles einmal erlebt haben ...

Tipps zu Fehlern ; die man gemacht hat ... nach dem Motto geht das nicht besser kann man bei youtube oder durch nachfragen hier herausbekommen

(oft ist es so das es viele Wege nach Rom gibt und man wieder ... selbst entscheiden muss was für einen das BESTE ist ... ))

aufgrund meiner fehlenden Erfahrung ein Tipp: Wenn man ruhig mit mehreren Personen vielen Fender alle Hafenmanöver 24 h lang geübt hat ; wird es sehr schnell einfacher auch mit der Gattin.

(mit einem Profi der einem alles Zeigt geht es noch besser ; aber ich bleibe dabei DU musst dein Boot kennen und wissen was es tut .. und das geht in allen Bereichen nur durch üben ... )

Beiträge: 83

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3

Mittwoch, 13. Januar 2021, 11:57

Moin,
hört sich gut an.
Erfahrung sammelst Du durch Mitsegeln einschließlich Schiffsführung (aber aktiv Mitsegeln nicht nur rumsitzen) und/oder ein "Einstiegsschiff" um die ersten Erfahrungen mit eigener Verantwortung zu machen.
Hilfreich ist auch ein erfahrener Segler auf den ersten Törns mit deim eigenen Schiff.
Für Näheres müsstest du mehr über deine Segelpläne berichten: welches Revier? eigenes Boot? Allein oder mit Partner/in Crew? Zeit und Geld?
Tiekay

Marinero

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4

Mittwoch, 13. Januar 2021, 12:06

nächstes Ziel: SKS. Einen Segelkurs habe ich noch nicht besucht. Reichen die Erfahrungen, die ich beim Mitsegeln mache?

Wenn es dir nur um den Schein geht, mach einen SKS Törn (300 sm) mit anschließender Prüfung. Wenn in der Woche anständig geübt wird, kommt man da durch.

Du solltest aber wenigstens ein bisschen segeln können, also Segel setzen / reffen / bergen, geradeaus fahren, abfallen, anluven, Wende, Halse.

5

Mittwoch, 13. Januar 2021, 12:14

Jeder sollte seinen eigenen Weg finden. Ich bin auch erst mit 54 mit dem Segeln angefangen, hatte allerdings Erfahrungen mit Motorbooten. Um die Grundfertigkeiten des Segelns zu lernen, habe ich damals 1 Woche Skippertraining auf Malle gemacht. Danach das Schiff gekauft und losgesegelt. Das ist jetzt 10 Jahre her und ich habe es nicht bereut.

Ich bin kein Freund von Scheine sammeln, deshalb habe ich auch keinen SKS. Ich habe nur den SBF (seit 1974) und den SRC. Segeln lernt man durch Segeln und nicht durch Scheine sammeln.
Schöne Grüße
Bodo

Spi40

Salzbuckel

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6

Mittwoch, 13. Januar 2021, 12:19

Ja, mit dem Mitsegeln kommt man gut vorran. Ich habe auch so angefangen und das ohne jegliche Scheinehascherei.(Die notwendigsten Scheine kamen erst nach 6 Jahren). Fast immer zu zweit mit meinem Schwager auf Yachten und seiner Jolle im Revier Boddengewässer Ost, südl. und westl. Ostsee und auch mal am Islemeer.
Schaue Dich nach Mitsegelgelegenheiten um und nutze diese so oft wie möglich, egal wo!
Gruß Torsten

kis
keep it simple

Dieselgenua

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7

Mittwoch, 13. Januar 2021, 12:20

Segeln lernt man durch Segeln und nicht durch Scheine sammeln.

:gooost:

Aber Du hast das Nachsehen am Stammtisch: Mein Haus, mein Boot, meine Scheine....... :calle:
Das Leben ist schön, ein Segelboot macht es schöner :segeln:

suseLippesee

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8

Mittwoch, 13. Januar 2021, 12:54

es ist nie zu spät. Toll wenn man einen Partner hat, der mitzieht. Dann im möglichst leeren Hafen die ersten Versuche - Anlegen/ Ablegen - auch bei wechselnden Bedingungen. Meinen ersten Törn als Skipper habe ich in einer Flottille gemacht. Für mich sehr hilfreich, um Sicherheit zu erlangen. Bisher segele ich seit 15 Jahren auf der Ostsee. In den letzten Jahren als Rentner über 3 Monate jährlich. Selbst heute würde ich bei einem Wechsel in ein Gezeitenrevier mir wieder einen Segelkollegen suchen als Hintergrundsicherung. Rechnen kann ich selbst, aber noch mal absichern. Keine Angst vor der See, aber Respekt!
Handbreit Werner

sdw

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9

Mittwoch, 13. Januar 2021, 13:01

Sehe ich genauso. Scheine machen ohne Ende. Hauptsache man hat sie. Wer es braucht ist OK aber ich habe segeln in der Praxis erlernt.
sdw :Laie_22:




Auf`m Boot :segeln: ist wie zu Hause auf`m Sofa (Entspannung) :segeln:

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10

Mittwoch, 13. Januar 2021, 13:12

Wenn man ruhig mit mehreren Personen vielen Fender alle Hafenmanöver 24 h lang geübt hat



jo und genau diese 8 fenderhaltenden Personen sind nicht an Bord, wenn du mit deiner Gattin allein schöne Segeltage erleben möchtest . Ich persönlich halte deine Idee, Erfahrungen beim mitsegeln zu sammeln , sehr gut und unerlässlich .

Der wichtigste Antrieb ist die Sehnsucht nach dem Meer und dann ergibt sich alles weitere .

Barawitzka hat in seinen tollen Taschenbüchern mal geschrieben : eine Charteryacht erkennt man daran, das 7 Personen an Bord stehen und einen Fender in der Hand halten und Einer, der einen Bootshaken hält, den er in Alles stößt, was sich Ihm entgegenstellt . oder zumindest so ähnlich .

Fazit : als Mitsegler gibt es wichtige Erkenntnisse über den Segelsport und ihr werdet dann süchtig oder nicht .

Sorry an alle Charterer - das Zitat war natürlich mit einem Augenzwinkern .

handbreit

Frank

Sunshine Moody

Proviantmeister

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11

Mittwoch, 13. Januar 2021, 13:15

Wenn man ruhig mit mehreren Personen vielen Fender alle Hafenmanöver 24 h lang geübt hat



jo und genau diese 8 fenderhaltenden Personen sind nicht an Bord, wenn du mit deiner Gattin allein schöne Segeltage erleben möchtest . Ich persönlich halte deine Idee, Erfahrungen beim mitsegeln zu sammeln , sehr gut und unerlässlich .

Der wichtigste Antrieb ist die Sehnsucht nach dem Meer und dann ergibt sich alles weitere .

Barawitzka hat in seinen tollen Taschenbüchern mal geschrieben : eine Charteryacht erkennt man daran, das 7 Personen an Bord stehen und einen Fender in der Hand halten und Einer, der einen Bootshaken hält, den er in Alles stößt, was sich Ihm entgegenstellt . oder zumindest so ähnlich .

Fazit : als Mitsegler gibt es wichtige Erkenntnisse über den Segelsport und ihr werdet dann süchtig oder nicht .

Sorry an alle Charterer - das Zitat war natürlich mit einem Augenzwinkern .

handbreit

Frank



du hast natürlich recht - ich meinte das mit den Fendern nur für die ersten Manöver um ein Gefühl fürs Boot zu bekommen... den dann läuft es meistens auch besser mit dem Partner ...

grummel

Leuchtturmwärter

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12

Mittwoch, 13. Januar 2021, 13:25

Hallo und herzlich Willkommen. :welcome:

Einfach machen.
von nix Ahnung, aber glücklich.
Mein Marktplatzeintrag

13

Mittwoch, 13. Januar 2021, 13:28

Das klappt hier ja super, so viele Antworten habe ich nicht erwartet, danke schön!!! Segeln lernt man durch segeln, dem stimme ich zu. Aber die für eine Prüfung nötige ernsthafte Beschäftigung mit Theorie und Praxis möchte ich trotzdem nicht missen. Ein eigenes Boot habe ich noch nicht, das ist mir jetzt nicht so wichtig. Erstmal fleißig mitsegeln unter wechselnden Bedingungen. Ich bin in der Nähe von Hamburg aufgewachsen, habe also eine gewisse Affinität zum Wasser, Respekt vor der See sowieso. Bin als Kind schon mal mit dem Schlauchboot ins Fahrwasser geraten, das prägt :paddeln: . Mittlerweile bin ich fast ausschließlich an der Ostsse unterwegs (Boddengewässer, Hiddensee, Rügen ...). Für die Nordsee ist meine Frau nur schwer zu begeistern, ist ihr manchmal zu ungemütlich; an der nord-holländischen Küste hat sich sich bei Sonnenschein aber sehr wohl gefühlt. Dann ist da noch mein Enkel, der sich mit seinen 11 Jahren als Nachwuchs-Leistungs-Ruderer (Sportschule usw.) für das Segeln begeistern lässt. Wenn er mit mir alleine segeln soll, möchte er allerdings immer das Ufer sehen, damit er notfalls schwimmend wieder an Land kommt :) ! Soweit zu meiner Ausgangssituation.

reinglas

Kapitän

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Heimathafen: noch ohne Hafen aber mit Boot

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14

Mittwoch, 13. Januar 2021, 14:05

. . . Wenn er mit mir alleine segeln soll, möchte er allerdings immer das Ufer sehen, damit er notfalls schwimmend wieder an Land kommt :) ! Soweit zu meiner Ausgangssituation.

Einen Tipp möchte ich loswerden, bevor ich ein Angebot mache:
Auf der Müritz kam es schon mehrmals zu tödlich verlaufende Kenterungen. Man sah das Ufer und glaubte, dieses schwimmend erreichen zu können. Es war dann doch zu weit. Auch hier binnen gilt: Immer am Boot bleiben.
Nun zum Angebot:
Magdeburg - Müritz - 270 km
Ich segelte bis letztem Sommer auf den Berliner Gewässern. Seit dem lebe ich Einhand an der Müritz. Mein nächster Stegliegeplatz ist noch nicht festgelegt. Entweder Müritz oder Kummerower See. Du könntest wahlweise auf dem Boot oder hinterm Haus (knapp 100m) auf der grünen Wiese im Zelt oder hier in meiner Wohnung übernachten. Mein Böötche ist für Anfänger gut geeignet (Hai590, 5,90 m lang, 15 qm Segelfläche, unsink- und unkenterbar). Ich möchte auch nicht ausschließen, dass du nach einem erstem gemeinsamen Törn, das Boot auch allein segeln kannst. Kosten würden dir nicht entstehen. Natürlich musst du aber deine Unterhaltungskosten (Verpflegung, Fahrt) selbst tragen.
Bei Interesse kann ja per PN Näheres geklärt werden.

Reinhard
Keiner und Nichts kann mich enttäuschen.
Nur meine Erwartungen vermögen das.

zooom

Salzbuckel

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Heimathafen: Merching

Rufzeichen: DD3254

MMSI: 211324450

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15

Mittwoch, 13. Januar 2021, 14:19

Auch wenn ich mich wiederhole: Man ist nie zu alt für eine glückliche Kindheit.
Gruß Thomas


Die besten Kapitäne sterben an Land

Beiträge: 83

Bootstyp: Beneteau First 31.7

Heimathafen: Hamburger Yachthafen (in Wedel)

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16

Mittwoch, 13. Januar 2021, 14:45

Das klappt hier ja super, so viele Antworten habe ich nicht erwartet, danke schön!!! Segeln lernt man durch segeln, dem stimme ich zu. Aber die für eine Prüfung nötige ernsthafte Beschäftigung mit Theorie und Praxis möchte ich trotzdem nicht missen. Ein eigenes Boot habe ich noch nicht, das ist mir jetzt nicht so wichtig. Erstmal fleißig mitsegeln unter wechselnden Bedingungen. Ich bin in der Nähe von Hamburg aufgewachsen, habe also eine gewisse Affinität zum Wasser, Respekt vor der See sowieso. Bin als Kind schon mal mit dem Schlauchboot ins Fahrwasser geraten, das prägt :paddeln: . Mittlerweile bin ich fast ausschließlich an der Ostsse unterwegs (Boddengewässer, Hiddensee, Rügen ...). Für die Nordsee ist meine Frau nur schwer zu begeistern, ist ihr manchmal zu ungemütlich; an der nord-holländischen Küste hat sich sich bei Sonnenschein aber sehr wohl gefühlt. Dann ist da noch mein Enkel, der sich mit seinen 11 Jahren als Nachwuchs-Leistungs-Ruderer (Sportschule usw.) für das Segeln begeistern lässt. Wenn er mit mir alleine segeln soll, möchte er allerdings immer das Ufer sehen, damit er notfalls schwimmend wieder an Land kommt :) ! Soweit zu meiner Ausgangssituation.

Dann ist da noch mein Enkel, der sich mit seinen 11 Jahren als Nachwuchs-Leistungs-Ruderer (Sportschule usw.) für das Segeln begeistern lässt. Wenn er mit mir alleine segeln soll, möchte er allerdings immer das Ufer sehen, damit er notfalls schwimmend wieder an Land kommt

Das wirst Du ihm noch erklären und beibringen. Meist lauert die Gefahr in Küstennähe und nicht auf freiem Wasser. Häufig glauben Einsteiger, es wäre irgendwie sicherer in Küstennähe (Sichtweite). Das ist aber im Regelfall falsch. Die Gefahr von Havarien, brechenden Wellen und Hindernissen (z.B. Fischernetze) ist in Küstennähe viel höher. Die Entfernung werden bezüglich des Schwimmens meist massiv unterschätzt, ebenso die Wassertemeperatur und der Seegang. Wer schon mal bei 1,5 Meter Welle, 15 Grad Wasser (das ist Hochsoimmer in der Ostsee) und 5 bft. versucht hat dagegen an zu schwimmen weiß das. Das geht nämlich nicht. Ob du bei 40 meter oder 4 Meter Wassertiefe unterwegs bist, hat keinen Vorteil zugunsten des flachen Wassers.

Also wie schon gesagt immer beim Schiff bleiben solange es schwimmt und nicht brennt, freies Wasser suchen, Küstennähe nur zum Aus- oder Einlaufen oder bei ruhigem Wetter zum Badestop oder Angeln.
Das ist sicherer.
Tiekay

holztoeter

Proviantmeister

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Schiffsname: Diva

Bootstyp: First 25.7

Heimathafen: Berlin

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17

Mittwoch, 13. Januar 2021, 15:05

Dieses Phänomen kenne ich. Meine Herzerwählte glaubt auch in Ufernähe ist es sicherer und Tiefen von 100m und mehr sind ihr unheimlich. Dabei würden 1,7m bei ihr zum ertrinken dicke genügen.
Also Fazit: segeln, segeln und segeln, am besten mit jemanden der was davon versteht und auf dem Meer das freie Wasser suchen und genießen. Ich habe des Öfteren erlebt das "Scheininhaber" aber so gar kein Ahnung hatten, ich habe nur das amtliche aber einige tausend Meilen auf dem Buckel.
Man kann über alles mit mir reden nur Kritik vertrage ich nicht.

18

Mittwoch, 13. Januar 2021, 15:15

Deshalb nächstes Ziel: SKS. Einen Segelkurs habe ich noch nicht besucht. Reichen die Erfahrungen, die ich beim Mitsegeln mache? Ich probiere es mal. Theoretisch habe ich mich ausgiebig mit dem Segeln auseinandergesetzt, praktisch bislang eher passiv als Gast. Für das nahende Frühjahr suche ich nach Erfahrungstörns oder nach Gelegenheiten zum Mitsegeln. Was meint Ihr zu meinem Vorhaben?

Moin, herzlich willkommen und alles Gute - das vorweg!
Ich schließe mich den meisten Vorpostern an.
Der SKS lehrt nicht das Segeln- verlangt jedoch umgekehrt entsprechende Kentnisse und auch ein Mindestmaß an Erfahrung im Handling einer Yacht.
Er ist bereits ein weiterführender Befähigkeitsnachweis und die Prüfer haben häufig nur eine niedrige Toleranz gegenüber Probanden, denen es ganz offensichtlich an der notwendigen Praxis zur Bootsbeherrschung fehlt - sie ist jedenfalls deutlich geringer, als zuvor beim SBF.
Also: erst segeln, dann den nächsten Schein.
Verbringe 2021 soweit als möglich auf dem Wasser, und zwar nicht mehr als Gast, sondern als aktiver Segler.

Den SKS dann 2021/2022.
Das wird dann sicher passen.
Wenn Du in Magdeburg keinen Zugang zu Segelvereinen hast: Yachtschule Eichler in HH ist für gute Ausbildung und sinnige Törns bekannt. Es gibt natürlich viele weitere empfehlenswerte Einrichtungen.

Gruß
Andreas

19

Mittwoch, 13. Januar 2021, 15:19

Frage doch mal einem der örtlichen Segelvereine. Es gibt ein Menge älterer (Einhand)Segler die sich über eine Deckshand, einen Rudergänger etc freuen würden. Sie biegen Dir das Segeln bei und Du hast einen erfahrene Skipper immer auf Armlänge. :D
Übrigens "Scheine" ein beliebtes Thema hier. Ich habe mich dabei aufs Notwendige beschränkt und werde es auch so lassen.
Aber wer meint, dass er mit den weiteführenden Scheine gut oder besser bedient ist soll sich keinen Zwang anlegen.

20

Mittwoch, 13. Januar 2021, 15:33

Frage doch mal einem der örtlichen Segelvereine. Es gibt ein Menge älterer (Einhand)Segler die sich über eine Deckshand, einen Rudergänger etc freuen würden.
Danke, das ist ein guter Hinweis! Werde ich auf jeden Fall versuchen. Angesichts der demographischen Entwicklung sollten meine Chancen gut stehen.

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