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21

Mittwoch, 13. Januar 2021, 15:47

Verbringe 2021 soweit als möglich auf dem Wasser, und zwar nicht mehr als Gast, sondern als aktiver Segler.

Den SKS dann 2021/2022.
Ich werde mir Deinen Rat zu Herzen nehmen; auch, um erstmal Selbstsicherheit zu gewinnen. Zum Glück habe ich eine Menge Gewässer in der Nähe (Brandenburger Havelseen, Berlin, Müritz und eben die Ostsee).
Scheint die Sonne auf das Schwert, macht der Segler was verkehrt

Prof.Knox

Seebär

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Bootstyp: Compromis 777

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22

Mittwoch, 13. Januar 2021, 16:07

Also hier an der Ostsee sind Mittewochs für die Mittwochsregatten immer Mitsegler gesucht. Die Aussagen von Vereinsmitgliedern klingen etwa so: "Also ich hab mal eine Saison kein eigenes Boot gehabt, soviel wie in der Saison bin ich nie gesegelt, es brauchte immer jemand eine Hand".

Ein Tipp den ich als Jugendlicher in der retrospektive toll fand:
Jollensegelkurs auf den Binnenmeeren der Niederlande. Die bilden etwas seemännischer aus, als das in deutschen Segelschulen oft gemacht wird. Die dort in den CWO-Patenten erworbenen Fertigkeiten helfen mir gerade in schwierigeren Situationen bis heute mehr, als das Regattaregelwerk aus den deutschen Scheinen (wobei das bei mir solange her ist, dass sie noch R, BR und C hießen).

Und eine Anekdote dazu:
Es gab dort (Grou, Friesland, NL) in der Segelschule die Möglichkeit den SBF-Binnen zu erwerben. Der deutsche Ausbilder und Prüfer kam auf einem heillos verbastelten Stahlboot dorthingefahren und hat von den dort üblichen Segelmanövern kein einziges selbst sauber fahren können. Ich selbst bin seit meinem 4. Lebensjahr an Elbmündung, Nord- und Ostsee in das Segeln hineingewachsen und habe die meisten Manöver, selbst wenn ich den Ablauf noch nicht vorher kannte, weitestgehend fehlerfrei gefahren, das nötige Gefühl für Boote fahren war halt schon besser entwickelt.
Ich habe anders als manche SSS/SHS Scheininhaber auch nicht panisch auf schwierige Bedingungen (eigentlich nur Wind gegen Tide und halt etwas mehr Wind) reagiert, weil ich das zur Genüge kannte.
Deshalb macht Scheine sammeln nur bedingt Sinn. Sicherlich macht es aber Schein hin oder her Sinn, einen gewissen Grundstock von Profis zu erlernen.

Winterfalke

Kap Hornier

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23

Mittwoch, 13. Januar 2021, 16:31

Was meint Ihr zu meinem Vorhaben?

Find ich cool Walter. :good2: Erst einmal :willkommen:
Als ich (ebenfalls im fortgeschrittenen Alter) das erste Mal auf's Meer hinausgesegelt bin, hatte ich einen Jollen-Segelschein und die allernotwendigsten theoretischen Kenntnisse. Es schadet normalerweise nicht, ein paar Mal bei einem erfahrenen Skipper mitzufahren. Wenn das allerdings ein Profilneurotiker ist, birgt das die Gefahr von ehrfürchtigem Staunen und der Erkenntnis, dass man zum "richtigen" Skipper vllt. selber noch gar nicht taugt.
Wenn Du alle Scheine hast und einigermaßen besonnen und umsichtig bist - wovon ich ausgehe - dann kannst Du auch eine Segelyacht führen. :thumb:
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

24

Mittwoch, 13. Januar 2021, 16:42

Hi Walter,

ich werde erst am 1. April 61 und bin daher nicht so ein alter Knacker wie Du ;) , aber das ist ein gutes Alter zum Starten.
Ist noch genug Zeit, um bis zur Pension zu lernen, zu überlegen, wie man die Zeit nach der Pension nutzt, und dann gaaaaanz viel zu segeln oder auf Langfahrt zu gehen.

Gutes Gelingen
Norbert
"To infinity and beyond" (Buzz Lightyear)

25

Mittwoch, 13. Januar 2021, 16:53

Hi Walter,

ich werde erst am 1. April 61 und bin daher nicht so ein alter Knacker wie Du ;) , aber das ist ein gutes Alter zum Starten.
Ist noch genug Zeit, um bis zur Pension zu lernen, zu überlegen, wie man die Zeit nach der Pension nutzt, und dann gaaaaanz viel zu segeln oder auf Langfahrt zu gehen.

Gutes Gelingen
Norbert
Hallo Norbert,

danke, Du machst mir Mut. Offenbar hegst Du die gleichen Gedanken wie ich ....

Schöne Grüße
Scheint die Sonne auf das Schwert, macht der Segler was verkehrt

Indianer

Offizier

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26

Mittwoch, 13. Januar 2021, 16:55

würde zusätzlich zum Mitsegeln auf einem Dickschiff dazu raten auf einer Jolle zu üben. Das Feedback vom Boot ist einfach besser.

Bavaria 56 V

Labsklaus

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Im Marktplatz: 1

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27

Mittwoch, 13. Januar 2021, 17:19

Segeln lernt man durch Segeln und nicht durch Scheine sammeln.


Aber geschadet haben die Scheine niemanden beim Segeln lernen.

Gruß Klaus
Ab Windstärke zwölf gibt es keinen Atheisten mehr.( Helmut Gollwitzer)

Bruk

Lotse

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28

Mittwoch, 13. Januar 2021, 17:27

Also hier an der Ostsee sind Mittewochs für die Mittwochsregatten immer Mitsegler gesucht. Die Aussagen von Vereinsmitgliedern klingen etwa so: "Also ich hab mal eine Saison kein eigenes Boot gehabt, soviel wie in der Saison bin ich nie gesegelt, es brauchte immer jemand eine Hand".

Ein Tipp den ich als Jugendlicher in der retrospektive toll fand:
Jollensegelkurs auf den Binnenmeeren der Niederlande. Die bilden etwas seemännischer aus, als das in deutschen Segelschulen oft gemacht wird. Die dort in den CWO-Patenten erworbenen Fertigkeiten helfen mir gerade in schwierigeren Situationen bis heute mehr, als das Regattaregelwerk aus den deutschen Scheinen (wobei das bei mir solange her ist, dass sie noch R, BR und C hießen).

Und eine Anekdote dazu:
Es gab dort (Grou, Friesland, NL) in der Segelschule die Möglichkeit den SBF-Binnen zu erwerben. Der deutsche Ausbilder und Prüfer kam auf einem heillos verbastelten Stahlboot dorthingefahren und hat von den dort üblichen Segelmanövern kein einziges selbst sauber fahren können. Ich selbst bin seit meinem 4. Lebensjahr an Elbmündung, Nord- und Ostsee in das Segeln hineingewachsen und habe die meisten Manöver, selbst wenn ich den Ablauf noch nicht vorher kannte, weitestgehend fehlerfrei gefahren, das nötige Gefühl für Boote fahren war halt schon besser entwickelt.
Ich habe anders als manche SSS/SHS Scheininhaber auch nicht panisch auf schwierige Bedingungen (eigentlich nur Wind gegen Tide und halt etwas mehr Wind) reagiert, weil ich das zur Genüge kannte.
Deshalb macht Scheine sammeln nur bedingt Sinn. Sicherlich macht es aber Schein hin oder her Sinn, einen gewissen Grundstock von Profis zu erlernen.


Sehr schöne Zusammenfassung!

Vielleicht noch ein Tipp für @walters1959:
Diverse Segelvereine bieten im Winter Theoriekurse an. Das sind meistens sehr nette Veranstaltungen, da man auch mit den anderen Teilnehmern gut ins Gespräch kommt. Ich selbst hatte meine Kurse immer auf das gesamte Winterhalbjahr gestreckt. Jede Woche 90 Minuten, oft saßen wir allerdings bis Mitternacht bei Bier und Köm zusammen. Es gab immer eine Hausaufgabe zu erledigen, der durchgenommene Stoff hatte in der Woche Zeit, sich ins Gedächtnis einzuprägen.
Ob sich jemand danach der Prüfung stellte oder nicht, war drittrangig. Oft waren Leute dabei, die einfach mal nach längerer Pause ihre Kenntnisse auffrischen wollten. Der von mir damals geschriebene Reader liegt noch im Keller. Wenn Du interessiert bist, kann ich Dir ein Exemplar (ca. 130 Seiten) zuschicken.

Grüße

Klaus

Paulest

Kapitän

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Heimathafen: Kiel

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29

Mittwoch, 13. Januar 2021, 17:42

würde zusätzlich zum Mitsegeln auf einem Dickschiff dazu raten auf einer Jolle zu üben. Das Feedback vom Boot ist einfach besser.


Das ist für das Ziel ein Dickschiff zu segeln definitiv NICHT notwendig.

Bavaria 56 V

Labsklaus

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30

Mittwoch, 13. Januar 2021, 17:51

würde zusätzlich zum Mitsegeln auf einem Dickschiff dazu raten auf einer Jolle zu üben. Das Feedback vom Boot ist einfach besser.


Das ist für das Ziel ein Dickschiff zu segeln definitiv NICHT notwendig.

:thumb: :thumb: :thumb:

Gruß Klaus
Ab Windstärke zwölf gibt es keinen Atheisten mehr.( Helmut Gollwitzer)

sdw

Salzbuckel

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31

Mittwoch, 13. Januar 2021, 17:53

Wir haben hier schon viele Beiträge von Aussteigern gehabt, die in "Jungen Jahren" auf Langfahrt gegangen sind. Die meisten von uns nutzen Ihr Boot am Wochenende und im Urlaub und werden wohl erst nach dem Eintritt in das Rentnerleben das Boot richtig nutzen. 2022 gehe ich in den Vorruhestand und fange jetzt schon langsam an, mir Gedanken über die ersten Langfahrten zu machen.
Jedes Jahr in den Wintermonaten, wird am Boot etwas verändert oder erneuert, um dann 2022 das Boot so zu haben, wie man es sich vorgestellt hat.
sdw :Laie_22:




Auf`m Boot :segeln: ist wie zu Hause auf`m Sofa (Entspannung) :segeln:

Bruk

Lotse

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32

Mittwoch, 13. Januar 2021, 19:35

würde zusätzlich zum Mitsegeln auf einem Dickschiff dazu raten auf einer Jolle zu üben. Das Feedback vom Boot ist einfach besser.


Das ist für das Ziel ein Dickschiff zu segeln definitiv NICHT notwendig.


Das ist definitiv RICHTIG! Man macht Fahrt voraus. Wird aber niemals das aus dem Boot rausholen können, was möglich ist. Das Feeling für Wind und Strömung kann in der Gesamtheit nur durch eine intensive Jollenphase erworben werden. Außerdem verzeihen Jollen, wie OK und 505 (meine ehemaligen Turngeräte), keine Fehler. Fehler, die jedes Dickschiff locker wegsteckt.

Nur ein typischer Fehler, den ich jedes Jahr dutzendfach beobachte: Die Dickschiffer können ihr Schiff nicht maximal schnell bekommen, weil die Segel auf allen Kursen fast immer zu dicht gefahren werden. Für solche Fehler bekommt man auf OK oder 505 unmittelbar und spürbar eine Rückmeldung.

33

Mittwoch, 13. Januar 2021, 19:50

Schön!

Dass Du sowas machen willst finde ich toll. Ich bin 76 und bin mit meinem Segelboot, 6 m, 20 qm Segelfläche immer noch auf Berliner Binnen unterwegs. Was ich nicht verstehe bei Dir: Du hast Scheine für Segel/Motor binnen und See: Warum noch andere Scheine? Auf See brauchst Du eigentlich gar keinen Schein. Für eine evtl. Funke vielleicht. Also: wie mein Schwager immer sacht: Nicht denke, mache. Neudeutsch: Learning by doing.

reinglas

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Heimathafen: noch ohne Hafen aber mit Boot

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34

Mittwoch, 13. Januar 2021, 20:58

würde zusätzlich zum Mitsegeln auf einem Dickschiff dazu raten auf einer Jolle zu üben. Das Feedback vom Boot ist einfach besser.

Das ist für das Ziel ein Dickschiff zu segeln definitiv NICHT notwendig.

Das ist definitiv RICHTIG! Man macht Fahrt voraus. Wird aber niemals das aus dem Boot rausholen können, was möglich ist. Das Feeling für Wind und Strömung kann in der Gesamtheit nur durch eine intensive Jollenphase erworben werden. Außerdem verzeihen Jollen, wie OK und 505 (meine ehemaligen Turngeräte), keine Fehler. Fehler, die jedes Dickschiff locker wegsteckt.
Nur ein typischer Fehler, den ich jedes Jahr dutzendfach beobachte: Die Dickschiffer können ihr Schiff nicht maximal schnell bekommen, weil die Segel auf allen Kursen fast immer zu dicht gefahren werden. Für solche Fehler bekommt man auf OK oder 505 unmittelbar und spürbar eine Rückmeldung.

Hallo @Bruk:,
du zitierst eine Meinung und deren Negation und meinst "Das ist definitiv RICHTIG!" Was ist richtig ?
Im weiterem Text erkennt man, dass du das Jollensegeln sehr hilfreich für einen zukünftigen Dickschichiff-Kapitän ansiehst, weil doch so mancher Dickschiff-Kapitän mit falscher bzw. nicht optimierter Segelstellung anzutreffen ist. Das waren früher villeicht Jollensegler. Die wollen nur so vor sich hin segeln. Oftmals kennen solche Kapitäne ihr Boot so gut, dass sie auch wissen, was die richtige Segelstellung wäre.
Ein LKW-Fahrer muss nicht erst auf dem Motorrad üben. Beide, der LKW-Fahrer und der Motorradfahrer müssen aber die StVo kennen. Deshalb die Scheine als Nachweis. Jollensegeln ist nicht schädlich aber auch nicht notwendig.

Reinhard
Keiner und Nichts kann mich enttäuschen.
Nur meine Erwartungen vermögen das.

Paulest

Kapitän

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35

Mittwoch, 13. Januar 2021, 22:36

@Bruk: Ja ich kann verstehen, bei deinem Boot ja auch kein Wunder, aber wenn Leute mal auf einer X79 oder einer Albin Express gesegelt sind, braucht man keine Jolle um das zu verstehen. Zumal Jollensegeln bei vielen Dingen anders funktioniert als segeln mit dem Dickschiff. Ich sehe kein Vorteil bei einer Jolle anzufangen. Ausserdem, warum fängt man dann nicht gleich mit surfen an? Ist doch so viel direkter als Jollensegeln, oder nicht?

Katty262

Kapitän

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Heimathafen: Düsseldorf

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36

Mittwoch, 13. Januar 2021, 22:52

Handwerk erlernt man nicht mit Elektrowerkzeugen. Will sagen; man merkt bei den „dickschiffskippern“ (weiß bis heute nicht so genau was das ist) leider Oft häufig an das die Elemente Wasser und Wind nicht so ganz im Unterbewusstsein angekommen ist.

Auch diese Scheine Diskussion verstehe ich nicht. Es schadet nicht sich praktisch und theoretisch weiter zu entwickeln. Wer ein Hobby Intensiv betreiben möchte muss nicht nur Geld sondern auch Zeit investiren.

Man muss nicht, aber man kann.
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

Bruk

Lotse

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37

Mittwoch, 13. Januar 2021, 23:21

@Bruk: Zumal Jollensegeln bei vielen Dingen anders funktioniert als segeln mit dem Dickschiff.

[q

Ich danke Dir für die Aufklärung! Bei intensivem Nachdenken fällt mir einiges ein: z.B. Patenthalse. Besonders mit der OK landet man dabei ab und zu im Bach. Beim Dickschiff bricht bei entsprechendem Winddruck vielleicht der Mast oder der Baum fegt den Profi von Deck. Das ist in der Tat anders! Was noch? Gern höre ich weisen Menschen zu!

@reinglas:

Du hast geschrieben, dass Jollensegeln nicht schädlich sei. Da bin ich mir mittlerweile nicht mehr sicher. Zumindest weiß ich durch Dich und Paulest nun, dass ich viele Jahre lang einem Irrtum aufgesessen bin und mir wegen ihm durch häufige Änderung der Segelstellung den lurigen Tag versaut habe. Es wird mir schwer fallen, mit dicht gebrassten Schoten bei halbem Wind zu segeln. Aber Ich will endlich auch einmal tiefenentspannt nur so vor mich hinsegeln. Neid! :traurig1:

reinglas

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Heimathafen: noch ohne Hafen aber mit Boot

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38

Donnerstag, 14. Januar 2021, 00:30

Hallo @Bruk:
meine flapsige Bemerkung, "Jollensegeln ist nicht schädlich" kann man falsch interpretieren. Es ist immer gut, wenn ein Segler wirklich verschiedene Segelboote gesegelt hat.
Es gibt kein zuviel an Erfahrung. Auch ich segelte lange Zeit Jolle. Einmal segelte ich auf der Müritz damit in's Wasser. Das lag nicht am Wind. Das lag am Segler. Jeder Segler sollte sein Boot beherrschen. Das kann man nur durch Üben schaffen. Unter ermäßigten Bedingungen kann man dann auch mal eine Patenthalse durchstehen. Meine Erfahrungen bezüglich Segeln hätte ich mir auch auf einen Großpott holen können oder auf einem Surfbrett.
Ich würde nicht ableiten wollen, dass Segler auf einem Großpott mit permanenter Standart-Segelstellung nicht wissen, wie man Geschwindigkeit erreicht.

Reinhard
Keiner und Nichts kann mich enttäuschen.
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39

Donnerstag, 14. Januar 2021, 00:46

Inzwischen finde ich aber segeln spannender als nur zu motoren. Deshalb nächstes Ziel: SKS.

Nein als nächstes Segeln lernen. Der Schein ist schön für die Wand sagt aber wenig aus, zudem ist er keine Pflicht.. Geh in einen Verein und finde jemanden der dich beim Segeln mitnimmt und ausbildet oder mach einen Grundkurs an einer Segelschule. Willst du Scheine sammeln mach den Kurs auf dem Bodensee. Dann kannst du das Bodenseepatent D erwerben. Den kannst du in den SBF Binnen Segeln prüfungsfrei umschreieben. Damit hast du auch genüber Vercharteren einen Nachweis, das du Grundregeln des Segeln kennst.

Natürlich kannst du Später den SKS machen. Dei Theorie ist schon hilfreich manches zu verstehen. z.B Lichterführung bei Nacht. Aber brauchen tust du Ihne nicht.

Winterfalke

Kap Hornier

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Heimathafen: Adria

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40

Donnerstag, 14. Januar 2021, 08:43

als nächstes Segeln lernen

...würde zumindest hilfreich sein, die Segel stellen zu können.
Die Feinheiten lernt man an Deck und nicht in der Bootsschule. Und auch nicht - ja das ist blasphemisch - hier im SF. :D
Mario Falko

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:segeln:

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