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Paulest

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81

Dienstag, 19. Januar 2021, 10:39

Naja das ist aber klar. Wer einmal im Jahr für 3 Wochen mit einem gecharterten Boot unterwegs ist kann nicht die Erfahrung haben mit jemandem der die ganze Saison über und im Urlaub mehrfach in der Woche segeln ist. Die Scheine sind nur ein Nachweis, mehr nicht.

Katty262

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82

Dienstag, 19. Januar 2021, 11:01

Das Stimmt Paulest: so ein SKS ist ein Nachweis, das man schon mal mindestens 300sm auf einer Segelyacht unter professioneller Anleitung gesegelt ist und unter stressigen Bedingungen eine praktische und theoretische Prüfung bestanden hat. Ein SBF See weist in Bezug auf Erfahrungen mit Segelbooten gar nichts nach. Ein Vercharter ist also auf das Seemansgarn angewiesen welches ein Neukunde präsentiert.

Man kann sich das wissen natürlich auch über 10 Jahre Urlaubspraxis (2 Wochen im Jahr wovon nicht selten 9 Tage Motorbootfahren angesagt ist) aneignen oder aber halt intensiv mit einer SFB See und SKS Ausbildung.

Beim Themensteller ist ja der Faktor Zeit das Hauptelement. Da macht der weg der regulären Ausbildung meiner Meinung nach Sinn.
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

Paulest

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83

Dienstag, 19. Januar 2021, 11:12

Ich denke, meine Meinung ich weiss es aber nicht, ist, das wenn ich bei einem Vercharterer an der Ostsee ein Boot chartern würde, mein eigener Meilennachweis und mein eigenes Boot zusätzlich zum SBF See und SPOSS ausreichen würden. Aber wie gesagt, ich weiss es nicht.

Katty262

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84

Dienstag, 19. Januar 2021, 11:33

Bis zu einer Bestimmten Größe bekommst Du natürlich das Boot (Tourismusbranche ist da schmerzfrei). Natürlich mit entsprechendem Versicherungspaket. Geht auch weniger darum ob Du das bekommst oder nicht, sondern um die eigene Sicherheit und der Sicherheit der anderen. Das Risiko musst jeder mit sich selber ausmachen und seiner Verantwortung gerecht werden.
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

unregistriert

85

Dienstag, 19. Januar 2021, 12:44

Ganz ehrlich: Nach 300sm hat man keine "Erfahrung", da hat man ein- oder zweimal einen Urlaub mit Fokus auf Segeln gemacht. Also wahnsinnig kompetent macht das nicht, zumal auch diese Meilen oft unter sehr sicheren Urlaubsrevierbedingungen erworben werden. Und dann bescheinigt sich der Prüfling diese Meilen ja auch noch selbst. Wer soll das kontrollieren?

Katty262

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86

Dienstag, 19. Januar 2021, 13:08

Da hast Du natürlich Recht Prof.knox, aber man war schon mal auf einem Segelboot (sbf see = Motorboot). Ich kenne auch “Segler” die haben seit 10 Jahren ein eigenes Boot und kommen nicht auf 300 Meilen. Ist ja auch nicht schlimm.

Der SBF See ist für mich mehr ein Touristenschein (vom Ausbildungsinhalt). Gerade die Praxis. Bei uns in Düsseldorf z.B. macht man 2-4 Praxisstunden (für Prüfung relevante Manöver) mit einem 7 meter Motorboot mit Außenbordmotor im Hafenbecken des Rhein und fertig ist die Laube.

Beim SKS ist man eine Woche 24/7 mit anderen Seglern und Profi auf einer Segelyacht. Hier wird auch eine Menge Theoretisches Wissen praktisch durchgeführt und geprobt. Für den Einsteiger der mit einer Yacht Segeln möchte eigentlich unverzichtbar.

Ob jemand der seit Jahrzehnten segelt nun so einen Schein braucht ist ein ganz anderes Thema. Ich bin die ersten 15 Jahre komplett ohne irgendeinen Schein Boot gefahren. Ist alles gut gegangen, aber empfehlen würde ich das deshalb natürlich nicht. Im Nachhinein (hab alle SBF durch) kann ich sagen, ich hätte schneller gelernt wenn ich das von Anfang an gemacht hätte). War aber Jung und hatte dafür kein Geld.
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

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