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  • »Segelnooby« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 4. Juni 2020, 13:50

Suche Segelverein in Rostock

Moin Moin,
ich bin es mal wieder mit ein paar Fragen, in Bezug auf die Mitgliedschaft in einem Segelverein.
Eins vorweg, ich hoffe ich bin im richtigem Unterforum, ansonsten gerne verschieben oder auch löschen.
So da ich mich ja tagtäglich mit der Suche nach einem geeignetem Boot beschäftige, habe ich mir auch mal gedacht das es gar nicht so verkehrt sein kann, mal etwas vorausschaudender zu planen bzw zu denken.
Denn wenn das Boot erstmal da ist, muß es ja auch einen geeigneten Liegplatz haben. Und als ich hier in Rostock und Umgebung mal nach den Preisen geschaut habe, ist mir aufgefallen, das die Liegeplätze in einem Verein ja doch schon deutlich günstiger sind. Und da ich das gesparte Geld, gegenüber einem normalen Liegeplatz, dann doch lieber in mein Hobby oder auch Projekt inverstiere, habe ich mir mal so Gedanken gemacht, wie ich den für mich besten Verein finden kann.

Natürlich hätte ich die Vereine alle schon selbst anschreiben können, aber irgendwie ist mir dabei nicht ganz geheuer. Denn wenn ich bedenke die Vereinen anzuschreiben, das ich gerne bei Ihnen Mitglied werden möchte, weil ich bald ein Boot besitze und auf der Suche nach einem günstigem Liegplatz bin, dann hat das irgendwas falsches an sich :O Ich hoffe Ihr könnt mir folgen?

Und wenn ich mir die preisliche Differenz der normalen Liegplätze und der der Verinene anschaue, dann kann ich mir nicht vorstellen, das ich diese Differenz als Mitglied, weder durch meine Anwesenheit noch durch Arbeitsleitung hereinwirtschafte?! Vieleicht kann mich diesbezüglich ja mal jemand aufklären, wie dieses ganze "Vereinsleben" so funktioniert?
Und um nicht ganz als Schmarotzer bzw Schnorrer :schuettel: dazustehen, gebe ich auch gerne zu, das ich auch ohne Liegeplatz, Mitglied in einem Verein werden würde, da ich ja auf Grund meiner noch nicht vorhanden Segelerfahrung, mich gerne mit Gleichgesinnten bzw schon etwas erfahreneren Segeln austauschen möchte. Nur woher weiß ich jetzt in welchem Verein ich jetzt, ich genau dieses Leute finde? Da es ja momentan schwierig ist sich persönlich ein Bild zu machen bzw sich mal vorzustellen, habe ich gehofft das ich ggf. hier schon mal jemaden finden würde, der mir evtl. schon mal Auskunft geben könnte.
Ich danke euch schon mal im vorraus, für eglich Hilfestellung und Tipps :baden:
Ständiges versagen, ist auch ein Art von Zuverlässgkeit!

SINE CURA

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2

Donnerstag, 4. Juni 2020, 13:56

Bei Deiner Rechnung kommt es auf den zugrunde gelegten Stundenlohn an.Wir haben uns für einen kommerziellen Liegeplatz entschieden, weil uns die Freizeit mehr Wert war/ist, als daß wir diese für Vereinsarbeiten hingeben wollten.

Gruß, christian
Wir dürfen jetzt auch Funken:
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3

Donnerstag, 4. Juni 2020, 14:15

Also ich hatte vor Tagen mal etwas auf der Seite eines Vereins gestöbert und da wurden irgendwie 15h im Jahr gefordert, die dann zu 20,-€/h abgerechnet wurden.

Und wie gesagt da ich noch keinen Plan von der ganzen Materie habe, habe ich gedacht ich mach mich erstmal im Vorfeld hier ein wenig schlau.
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Kokopelli

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4

Donnerstag, 4. Juni 2020, 16:44

Die Vereine sind in aller Regel gemeinnützige Organisationen. Daher fällt schon mal die MwSt. weg, die kommerzielle Häfen berechnen müssen. Und weiterhin dürfen Vereine auch keine Gewinne machen, was bei gewerblichen Anbietern aber der eigentliche Geschäftszweck ist. Vereine können unter bestimmten Voraussetzungen auch öffentliche Zuschüsse für Sportvereine bekommen. Häufig werden Anlagen in den Vereinen durch die Mitglieder erstellt und instandgehalten und nicht durch externe Dienstleister. All das schlägt sich im Preis für den Liegeplatz nieder.
Gruß, Klaus

5

Donnerstag, 4. Juni 2020, 16:52

Vereine haben ja heute meist eine Internetpräsens. Ich würde einfach mal hinfahren zu so einem Verein und mit den Leuten dort zwanglos reden, den Verein also einfach besuchen.
Du bekommst dann sicherlich wohl auch die Möglichkeit dich dort unzuschauen und Antworten von Mitgliedern aus erster Hand zu erhalten. Dann bist Du um einiges schlauer. Am Ende must Du dann selbst entscheiden welcher Verein Dir am besten gefällt.
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carrel

6

Donnerstag, 4. Juni 2020, 18:22

Je nach Verein ist es auch “nicht gerne gesehen”, Arbeitsleistungen in Geld zu leisten. Irgendwie muß die (geplante) Arbeit ja weggearbeitet werden...
Bei Eintritt von Neumitgliedern ist möglicherweise auch eine “Abstandszahlung” für in den Vorjahren erbrachte Leistungen der “Altmitglieder” cash zu leisten...
In einigen Vereinen gibt es eine “Probezeit” von einem Jahr o.ä....
Liegeplätze erst nach einer gewissen Zeit...
Hallen-Liegeplätze im Winterlager auf Warteliste- oder...oder...oder

Einige andere Spielregeln gibt es auch noch (Teilnahme an Vereinsevents,... Anwesenheit “erwünscht”). Ein komplexeres Feld.

  • »Segelnooby« ist der Autor dieses Themas

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7

Donnerstag, 4. Juni 2020, 18:47

na ich danke euch schon mal für eure ganzen Antworten :)

und so wie es aussieht werde ich dann wohl, um einen persönlichen Besuch wohl nicht drum herum kommen. Aber wie hat Oma schon damals gesagt, "wer das Eine wiill, muß das Andere mögen", ne :O
Aber das gute daran ist ja, iwie schon erwähnt wurde, das man schon mal mit den Leuten ins Gespräch kommt und dadurch ja auch sieht, ob mir dann der Verein liegt oder nicht. Und wenn ich schon mal bei den Vereinen bin, kann ich ja auch gleich noch ein wenig Schiffe gucken :D
Ständiges versagen, ist auch ein Art von Zuverlässgkeit!

8

Freitag, 5. Juni 2020, 08:26

Natürlich hätte ich die Vereine alle schon selbst anschreiben können, aber irgendwie ist mir dabei nicht ganz geheuer. Denn wenn ich bedenke die Vereinen anzuschreiben, das ich gerne bei Ihnen Mitglied werden möchte, weil ich bald ein Boot besitze und auf der Suche nach einem günstigem Liegplatz bin, dann hat das irgendwas falsches an sich Ich hoffe Ihr könnt mir folgen?
Ja. Ein Verein ist eine Community auf Gegenseitigkeit, kann aber sehr unterschiedlich ausgestaltet sein. Einige sind ein Fast-closed-shop sehr Gleichgesinnter, andere eine reine Zweckgemeinschaft ohne jedes Gedöns. Einige werden gut vertreten, andere minder. An der Küste sind die allermeisten Segler in Vereinen organisiert, das spiegelt sich in der Parallelwelt dieses Forums nicht unbedingt wider. Hier sind eher Privatiers und viele davon wären in einem Verein sicher auch nicht gut aufgehoben. Wenn auf Deine Anfrage keine Reaktionen von in Rostock/Warnemünde organisierten Usern kommen (möglicherweise per PN), ist das auch eine Information. Letzten Endes wirst Du Dir selbst ein Bild machen müssen. Ein Preis-/Kostenvergleich ist bei der Auswahl des richtigen Vereins nur bedingt hilfreich. Die einen halten den Fix niedrig und geben Kosten nach Nutzung weiter (Liegeplätze, Trainings, Bootsbenutzungsgebühren), andere sind günstig, vernachlässigen jedoch Rückstellungen und bitten ihre Mitglieder bei der Hafenerneuerung mit vierstelligen Umlagen zur Kasse. Andere unterhalten keine eigenen Anlagen, sondern sind als Verein Mitglied in einer Betreibergemeinschaft. Undundund.
Wenn Dir persönliche Empfehlungen fehlen, picke Dir 2-3 Favoriten heraus und schaue Dich auf deren Online-Auftritten im Vereinsleben um. Da solltest Du recht gut einen Eindruck bekommen, ob der Verein zu Dir passt. Viele Menschen begreifen einfach nicht, dass ein Verein kein Dienstleister ist. Jedes Mitglied zahlt auch etwas ein - das kann, muss aber nicht (nur) pekuniär sein. Damit trägt man zur Gemeinschaft bei, erwirbt jedoch (außer natürlich mit einem Liegeplatzvertrag) keinen Leistungsanspruch.

Gruß
Andreas

9

Freitag, 5. Juni 2020, 08:56

Nur wegen eines günstigen Liegeplatzes in einen Verein einzutreten sehe ich als ungünstige Voraussetzung.
Ein Verein lebt von seinen Mitgliedern, nur wenn sich diese auch über den normalen Pflichtarbeitsdienst hinaus einbringen kann ein Verein eine schöne Anlage aufbauen und unterhalten, und die Kosten niedrig halten.
Ein Mitglied (insbesondere Neumitglied) das sich wenig bis garnicht einbringt ist in den meisten Vereinen nicht gerne gesehen und wahrscheinlich in einer kommerziellen Marina besser aufgehoben.
Die Mitgliedschaft mit Liegeplatz in einem Verein kosten zwar nicht viel Geld, aber dafür mehr Zeit. 20-50 Pflichtstunden im Jahr sind keine Seltenheit. Diese fallen meist auch in die Saison, weil die Arbeiten nicht im Winter gemacht werden können.
Das heißt diese Zeit geht für dich als "Bordzeit" verloren.
Einige Vereine bieten allerdings auch Gastliegern die Möglichkeit, Saisonplätze (ggf sogar Winterlager) zu buchen, diese sind dann natürlich entsprechend hochpreisiger.

Osttief

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10

Freitag, 5. Juni 2020, 08:58

Viele Menschen begreifen einfach nicht, dass ein Verein kein Dienstleister ist.


So ist das wohl. Und dann schauen sie ganz erschrocken wenn der Hafenmeister die Frage nach Rabatt auf den ohnehin schon günstigen Liegeplatz für Mitglieder barschen Tones abschlägig beantwortet.
Osttief



Wer an der See keinen Anteil hat, der ist ausgeschlossen von den guten Dingen der Welt und unseres Herrgotts Stiefkind. Friedrich List

11

Dienstag, 11. August 2020, 20:44

Schreibe doch erst einmal in welchem Stadtteil du liegen möchtest und was dir für ein Boot vorschwebt? Die meisten Vereine haben - wenn überhaupt - nur wenige freie Plätze und dann auch nicht für jede Grösse bzw Tiefgang.

Wenn du durchblicken lässt, das du primär Geld sparen willst, dann könnte es schwierig werden. Jeder bringt sich in einem Verein ein, wie er kann ... die die immer nur nehmen fallen sehr schnell auf.
Eine Aufnahmegebühr gibt es in allen Vereinen, wie hoch die ist müsstest erfragen. Dadurch sind aber die ersten Jahre im Verein vermutlich nicht günstiger ...

nixxe

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12

Donnerstag, 13. August 2020, 13:45

Aufnahmegebühren sind bei sehr vielen Vereinen bereits abgeschafft, ebenso Bürgschaften und Bürgen.
Selbst Arbeitsdienste sind nicht überall vorgeschrieben. Es gab Zeiten, als Vereine dringend Mitglieder suchten, da mussten Anreize geschaffen werden. Mittlerweile haben aber viele Clubs wieder Wartelisten. Und: was ist so schlimm am gelegentlichen Arbeitsdienst? Es schweißt zusammen, es sind nur einige Stunden im Jahr, vieles auch im Winter (Hafenanlagen reparieren, Vereinshäuser streichen, Trailerpflege....). Dafür bekommt man tatsächlich günstigere Liegeplätze, oft kostenlose Fortbildungen in Sachen Seemannschaft, Navigation, Bootsreparaturen, usw. Man muss sich umschauen. Wohnortnah ist ja immer gut, denn manchmal hat man eine Art Bereitschaftsnotdienst. Oder spielt den Hafenmeister.
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13

Donnerstag, 13. August 2020, 19:54

Aufnahmegebühren sind bei sehr vielen Vereinen bereits abgeschafft, ebenso Bürgschaften und Bürgen.



Das mit den Bürgen erlebe ich gerade beim ASC und im letzten Jahr beim EYC, da hat man als Ortsfremder ganz schlechte Karten.


Krusefix
das Buch zum Törn (von NL zur Ostsee)

14

Donnerstag, 13. August 2020, 21:42

Da man als Vereinsmitglied Teilhaber einer ziemlich wertvollen Infrastruktur wird (Hallen, Steganlagen, Krananlagen, Gelände, Werkstatt..., ) sind Dinge wie Aufnahmegebühr oder Fürsprecher vielleicht nicht ganz sinnfrei. Viele wollen da ernten, wo sie nicht gesät haben.

15

Sonntag, 23. August 2020, 15:49

Aufnahmegebühren sind bei sehr vielen Vereinen bereits abgeschafft, ebenso Bürgschaften und Bürgen.
Selbst Arbeitsdienste sind nicht überall vorgeschrieben.
Auf welchen Rostocker Verein bezog sich das? Ich kenne nur Vereine mit Aufnahmegebühren und Arbeitsstunden ... ist meiner Meinung nach auch wichtig, da man ja als Neuer von der vorhandenen Infrastruktur profitiert.

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