Jan Hamester startet zum Einhand - Nonstoptörn um die Welt

  • So viel ich weiß, berät ihn Menno Schrader. Was hat er aber auch Pech der Jung. Muss das Tief aber auch so weit südlich durchziehen.
    Gegenan zu gehen bringt aber auch kaum Süd und er würde Bruch riskieren.

  • Da wo er jetzt ist ist er ziemlich in der Mausefalle..........
    ...........hat er eigentl. eine professionelle Wetterberatung?


    Stand nicht irgendwo etwas von 'ohne Hilfe vom Land'? Meinte, das irgendwo gesehen you haben...


    Gruss, Michael

    Bekennende flaue Flunder :smiling_face:

  • Naja, ob Ankern als "Hilfe von Land" definiert wird, glaub ich nicht.
    Hatte nicht Erdmann seinerzeit nicht sogar Lebensmittel vom Hubschrauber abgeworfen bekommen?


    Er muß ja auch nicht ankern, sondern kann irgenwo in geschützter Lage rumtreiben, die geschützte Lage findet er aber westlich Gibraltar wohl aber nicht.
    Bin gespannt wie er sich da rauswindet.


    Aber alles egal, ich jedenfalls möchte da draußen jetzt nicht allein rumsegeln.,,,mit Wellen von gegenan mit zunehmend 4-5m und 25 kn Wind und mehr, ohne richtigen Schlaf und nur Fertig-Nahrung aus der Tüte.
    Man mag zu Jan Hamester und seinem Vorhaben stehen wie wann will, er hat jetzt wirklich Pech, dies gönn ich niemanden........optimaler Anfang sieht anders aus.


    Eigentlich hat sich um diese Jahreszeit der Passat bereits großflächig durchgesetzt und entlang der Küste Portugals hätte er nördliche Winde...hätte, eigentlich !?!
    Jetzt ist es genau umgedreht und bedauerlicher Weise rollt das nächste Tief schon an.
    Sein Zeitfenster zu den Kapverdischen Inseln zu kommen ist klein und wenn er Pech hat segelt er danach in eine Flaute.

    Gruß


    Martin


    Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :smiling_face:

  • Sein Zeitfenster zu den Kapverdischen Inseln zu kommen ist klein u


    Kap Verden? Die kommenden 2 Tage erstmal gegenan zu den Kanaren.... kein Spass!!


    Dann westl der Kanaren Flaute. Östl der Kanaren sieht es windtechnisch dann besser aus ( 3 bft aus N),
    da könnte dann mit Glück den NO Passat erwischen.
    Viel Glück!!

  • Naja, ob Ankern als "Hilfe von Land" definiert wird, glaub ich nicht


    Nicht dass ich wüsste, nein...


    Aber meine Frage bezog sich auch auf der professionellen Wetterberatung. Und die wird ja sehr wohl vom Land kommen, oder?


    Gruss, Michael

    Bekennende flaue Flunder :smiling_face:

  • Hatte nicht Erdmann seinerzeit nicht sogar Lebensmittel vom Hubschrauber abgeworfen bekommen?


    Der hatte keinerlei Rekordabsichten und von daher auch keinerlei Auflagen. Die Nonstoptour war ganz allein sein Wunsch.

    Gruß, Klaus

  • Der hatte keinerlei Rekordabsichten und von daher auch keinerlei Auflagen. Die Nonstoptour war ganz allein sein Wunsch.


    Der Jan Hamester hat auch keine Rekordabsichten :


    Dieses - meiner Meinung nach - höchst zweifelhafte Ziel besteht nicht mehr:


    Eins, zwei, drei! Im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit ...

  • ...mit Wellen von gegenan mit zunehmend 4-5m und 25 kn Wind und mehr, ohne richtigen Schlaf und nur Fertig-Nahrung aus der Tüte.


    Ob man ihn dafuer bedauern muss? ich denke nicht, wenn dies eine...

    Quote

    ...Hommage an Wilfried Erdmann, seiner Magischen Route und seinen seglerischen Leistungen.


    ...sein soll. Herr Erdmann ist dazu noch "falschrum" gefahren. Tatsaechlich habe bis vor kurzem gedacht, dies waere auch Hamesters Ziel.


    Gruss
    excos48

  • Bei dem Track viel mir gerade ein Trailer ein :grinning_squinting_face:


    Abenteuer gesucht?


    Daumen drücken dass er da wieder weg kommt!


    Also Casablanca wird es wohl nicht werden, er hat jetzt einen 90° Haken nach SW geschlagen. Ich verstehe seine Taktik, diesen ständigen Kurswechsel nicht.
    Bis morgen mittag bekommt er den SW-Wind sowieso auf die Nase, da hätte er doch gleich auf dem SW- Kurs von gestern nachmittag bleiben können; abwettern mit kleinster Besegelung.
    .
    Seine Beweggründe und die seiner Wetterberatung würden mich mal interessieren, für mich irgendwie konfus das Ganze.
    Kein gutes Omen um unter 130 Tage zu bleiben

  • So wie ich es einschätze will er dicht an der afrik. Küste bleiben, da hat er bessere Aussichten auf den besseren Wind in den nächsten Tagen.
    Westl. der Kanaren hat er ein "Risiko" von Schwachwind.
    Die dicken Wellen drücken z.Zt. verstärkt Richtung Gibraltar und da ist er mitten drin im Zentrum und da muß er raus.
    (Die 130 Tage sind ja wohl eh vom Tisch, wie zuvor von "Klaus Helfrich" bereits erläutert).


    Ist immer schwer anhand von Tracks und Windvorhersagen zu verstehen, was da einer macht, wenn man selbst nicht auf dem Schiff ist.
    Ist mir auch mal so ergangen:
    Biscaya von Süd nach Nord bei starkem NE……die Welle kam deutlicher aus Nord.
    Windmäßig hätte ich viiieeel höher gehen können, aber 36h die hohe Welle fast von vorn war ein No-go.
    Also Crew- und Boots-schonender NW-Kurs (Canada wir kommen!) und später mit dem drehenden Windfeld weiter im Norden direkt in den Kanal gesaust.
    Ein befreundeter Kapitän meinte damals mit Blick auf den Track auch nur: „Verstehe den Kurs nicht“.

    Gruß


    Martin


    Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :smiling_face:

  • Wenn die Grafik der Realität entspricht dürfte SW nahezu unmöglich sein. Zumal wenn man die getroffenen Aussagen bezgl. der möglichen Höhe zum Wind betrachtet.

  • Damit betrachtet könnte er ab Mo Mittag auf Amwind da rauskommen. Bis dahin wird es wohl hart.

  • Stammen eigentlich die Angaben 230 Grad @ 4,3 knots direkt von seinen Instrumenten, direkt von dem Tracker oder wird das manuell eingegeben? Wie funktioniert so ein Trackingsystem? So gesehen würde er ja gut gegenan kommen im Moment.

  • Danach kann er Kanaren und Kapverden mit gutem raumen Wind angehen. Alles wird gut :winking_face:

  • Stammen eigentlich die Angaben 230 Grad @ 4,3 knots direkt von seinen Instrumenten, direkt von dem Tracker oder wird das manuell eingegeben? Wie funktioniert so ein Trackingsystem? So gesehen würde er ja gut gegenan kommen im Moment.


    Die angezeigte Geschwindigkeit ist zwischen den Wegpunkten gemittelt. Er hat ein Satellitentelefon, möglicherweise werden die Trackerdaten über dieses versendet

  • Er hat einen yellow-brick tracker mit internem GPS, welches in bestimmten Abständen per Satellit die Position überträgt.


    Zu seinem momentanen Kurs - sicher kein Zuckerschlecken und ich wünsche ihm, dass er da gut durch kommt. Der Vorteil der Schiffe (Class40) ist ja, dass die konsequent für einhand gebaut sind und wenn man sie konservativ besegelt ( seine Geschwindigkeiten sind eher langsam), die auch sicher per Autopilot ihren Weg finden. Spass macht das nicht aber ... es ist auch nicht so schlimm, als wenn er da oben am Ruder stehen müsste.