Optimist als Beiboot?

  • Hi,


    würde dieses Jahr gerne unseren Opti als Beiboot mitnehmen.
    Zum Segeln packe ich ihn an Deck.
    Das klappt ganz gut.
    Hat jemand Erfahrung mit einem AB am Opti?


    Halterung für den Motor zu bauen sollte kein Problem sein. Schwertkasten würde ich auch dichtmachen, damit kein Wasser durchspritzt.
    Aber wie fährt sich ein Opti mit AB? :confused_face: :confused_face:
    Wir haben einen 2,5 PS AB.




    Danke
    Hendrik

  • Schwertkasten würde ich auch dichtmachen, damit kein Wasser durchspritzt.


    Hatte mal nen Opti dabei, knapp 3 Wo von Augustenborg rund Rügen und zurück, geschleppt, würde ich nie mehr machen


    ja der Schwertkasten, bei der Abfahrt hat der Opti Wal gespielt :grinning_squinting_face: Schwert halb rein hat gereicht


    kein AB, dafür Riemen und Dollen
    lohnt sich m.E. nur wenn Kiddies dabei sind die das Teil auch richtig nutzen


    hab mal ne Gruppe Jugendlicher beobachtet die den Opti als Krebsstation benutzt haben, waren gerade dabei die Viecher wieder in die Freiheit zu entlassen: 153, 152, 151 :grinning_squinting_face:


    Nachtrag: als Beiboot halte ich den Opti nur sehr bedingt geeignet, war jahrelang im MM unterwegs mit einem Bombard AX3

    Peter

  • Zum Segeln packe ich ihn an Deck.


    Na, da wirst Du beim Segeln auch nicht nass. :grinning_squinting_face:


    Es kommt doch wohl auf das Lebendgewicht an, was der Opti aufnehmen muss. Und als halbwegs Erwachsener sollte man sich zum Entern oder Ausentern wohl eher an der breitesten Stelle des Opti aufhalten, also eher mittig bis achtern. :smiling_face:


    Daher könnte eine Variante sein, zur besseren Gewichtsverteilung, den Motor mit Tank vorne anzubauen, vorausgesetzt, man kann den Gasgriff nach hinten schwenken. Nur so ein Gedanke.
    Dabei dürfte auch die Verstärkung weniger aufwändig ausfallen und könnte eher mobil bis reversibel ausgeführt werden.
    Und beim Landgang am Ufer kann man mit dem breiten Heck voran anlegen, das Optiruder wird man ja wohl nicht benutzen, wenn man vorne einen pod hat.

  • Auch nach sechs Jahren scheint das Thema nicht veraltet zu sein (Siehe dazu ggf. den aktuellen Beitrag hier).

    Ich finde die Idee noch immer charmant, aus drei Gründen: Optis gibt es jede Menge, ein festes Boot ist robuster als ein Schlauchi und man hätte (günstig!) ein segelbares Dinghi. Dazu kommt noch meine verklärt-romantische Erinnerung an "Der keltische Ring", wo der Protagonist ein Opti als Beiboot verwendet (ja, mir ist bewusst, dass das Fiktion ist :winking_face: )

    Also: Gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse bzgl. Opti als Beiboot?

  • Keine neuen, aber alte, die nicht genannt wurden. Ein Feststoffdinghy ist zwar widerstandsfähiger gegen Kratzer, aber nicht gegen Schläge. Gehst Du bei starkem Schwell längsseits oder willst es achtern über die Badeleiter besteigen, kriegt sogar der Rumpf vom "Mutterschiff" noch gut was ab. Natürlich gibt es Fender, aber die können sich hochschieben. Es kann von unten an die Badeleiter hauen und ebenso unter ein sog. Yachtheck, obwohl die heute selten geworden sind.


    Heißt: zum Segeln wäre zwar der Opti besser, um bei Sturm, der in Deine Ankerbucht reinsteht, nachts, bei Regen einen 2ten Anker auszubringen, ist das Schlauchboot besser.

  • Auch nach sechs Jahren scheint das Thema nicht veraltet zu sein (Siehe dazu ggf. den aktuellen Beitrag hier).

    Ich finde die Idee noch immer charmant, aus drei Gründen: Optis gibt es jede Menge, ein festes Boot ist robuster als ein Schlauchi und man hätte (günstig!) ein segelbares Dinghi. Dazu kommt noch meine verklärt-romantische Erinnerung an "Der keltische Ring", wo der Protagonist ein Opti als Beiboot verwendet (ja, mir ist bewusst, dass das Fiktion ist :winking_face: )

    Also: Gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse bzgl. Opti als Beiboot?


    Kein Opti, aber ähnliche Idee:


    Ein Spindrift Dinghy als Beiboot. Es gibt eine Variante, die aus 2 je schwimmfähigen Teilen besteht, die ineinandergestaut werden können, und je ca. 20 kg wiegen.


    Ein Segelpaar (Sailing Florence) ist damit 7 Jahre um die Welt. Sie hatten die teilbare Version mit Segel. Videobericht ist in dem Link.


    Spindrift Dinghy – Fyne Boat Kits

  • Ich denke, dass ein Opti wohl zu wenig Ziladung verträgt,um als vollwertiges Beiboot dienen zu können. Bekannte hatten nen ganz kleinen AB an ihrem Optiund deren Teenager fuhren damit. Das hat gut geklappt.

    Ein segelbares und gut ruderbares Dinghy, dass auch einen AB verträgt, wollen auch wir nicht mehr missen, seit wir unser Walker Bay haben. Das lässt sich super schleppen.....kaum Widerstand......und passt auf unseren 30 Fuss auch noch aufs Vordeck.

  • Als Beiboot würde ich ihn nur verwenden, wenn er sowieso schon da ist. Eventuell mit Persenning gegen Spritzwasser und mit der Höhe der Schleppöse wirst du auch experimentieren müssen. Auf den Schwertkasten muss noch eine Abdeckung, die würde ich gleich als Ruderducht ausführen.

    Falls du Bock auf Selbstbau hast, könnte ich dir diverse Boote empfehlen, die deutlich besser zu rudern und zu segeln sind. Zeitinvest: 50-100 Stunden.