Segelverbot zwischen Kap Trafalgar und Barbate

  • Na gut, jetzt mal abwarten, wie sich das weiter entwickelt und sich daran halten.
    Vielleicht sind in dieser Distanz zum Land die meisten Begnungen, weil sich ide Orcas da aufhalten, vielleicht auch, weil die meisten Segelschiffe sich etwa in diesem Bereich bewegen. -> könnte ja auch sein.

  • Was unterscheidet Tümmler und Schweinswal?


    Wikipedia :smiling_face:


    große Tümmler sind Delfine die aussehen wie Flipper
    Schweinswale sind Zahnwale die mit Delfinen verwandt sind, aber aussehen wie Fett-Torpedos
    der gemeine Delfin, die häufigste Art an der europäischen Atlantikküste, sind Delfine die Oben Dunkelgrau und am Bauch Beige bis Braun sind.

    /Marco


    Blog, Live-Track, Fotos und Bootsinfos: sailing-serenity.eu
    "There is no place, I can be, since i've found Serenity"

  • Mit der Errichtung der Zone ist keinem geholfen.. Wie zu sehen ist, ist das gesperrte Seegebiet nur ein kleiner Teil des Gebietes , wo die Tiere aktiv sind. Die Aktivität geht weit weit über das Sperrgebiet hinaus , von Tarifa bis Galizien hoch. Und nicht alle Vorfälle werden gemeldet. Ich bin dort Mitte Juli entlang. Ich bin so nah an der Küste entlang wie nur möglich. Das ist aber risikoreich. Da gibt es küstennah, so bis 300 m zum Wasser rein viele Steine, die wenn überhaupt nur 0,5 m aus dem Wasser ragen und auf keiner Karte verzeichnet sind . Ich habe insgesamt 4 Segelyachten in meiner Nähe gesehen, mehr war nicht auszumachen bis Roche hoch. Ab da bin ich quer rüber nach Portomae . Ich hatte auf der Fahrt ein komisches Gefühl im Bauch , aber ich musste ja irgendwie weiter. Und genau so ist das : man hat eigentlich keine Ausweichmöglichkeit und muss es hinnehmen. Treffen kann es dich im gesamten Küstengebiet hoch bis Galizien. Angeblich gibt es zeitgleich zum Golf v.Cadiz auch Vorfälle bis in die Biskaya.
    Und nun zu der tollen Idee bzw. Empfehlung , den Motor auszumachen und Segel runternehmen: starken auflandigen Wind und viel Welle gibt es dort unten fast immer . Frachtverkehr auch. d.h. in Küstennähe ist das über längere Zeit meist nicht möglich.
    Auf die weitere Entwicklung bin ich gespannt. Sollte das so bleiben oder gar schlimmer werden, wird die Durchfahrt Atlantik / Mittelmeer für kleine und mittlere Yachten kritisch. Leider gibt es keine Zahlen, die aussagen,wie hoch der Anteil der Vorfälle zum gesamten Yachtverkehr ist.


    Wolfgang

  • Hier gibt es einen Artikel zu dem Thema. Es wird offensichtlich schlimmer.


    Gruß, christian

    "Nach vorn geht mein Blick, zurück darf kein Seemann schau'n!" (La Paloma, Hans Albers)

  • m Übrigen finde ich es bemerkenswert, dass überhaupt erst ein Befahrensverbot ergehen muss. Angesichts der Vielzahl dokumentierter Vorfälle in diesem Gebiet sollten vernünftige SkipperInnen es doch schon im eigenen Interesse meiden, auch ohne Verbot.


    Du lieferst die Erklärung selbst: "Vernünftige SkipperInnen". Die Erfahrung hat gezeigt, dass beileibe nicht alle Skipper vernünftig sind (jetzt mal unabhängig von dem aktuellen Orca-Problem).
    Es ist nur leider nicht immer klar zu definieren, wo "vernünftig" aufhört und "Leichtsinn" anfängt. Der eine findet, dass man ohne Plotter und Funkgerät nur als LEbensmüder auf die Ostsee geht, der andere, dass eine Rettungsweste auf dem Atlantik völlig über ist, da reicht auch ein Life-Belt. Wer ist hier vernünftig, wer weniger?
    Das Verbot stellt jedenfalls (im Rahmen seiner Möglichkeiten) sicher, dass nur diejenigen davon eingeschränkt werden, die nach Ansicht der zuständigen Behörde "unvernünftig" sind.


    Schöne Grüße,
    Roman

    A ship in a harbour is safe, but that is not what ships are built for !