und es grüßt das Murmeltier

  • . . .hatten wir hier kürzlich - den Unterschied zwischen Scheitern und Versagen.
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    ich las: "...beschlossen, den bisher sehr erfolgreich verlaufenen Rekordversuch abzubrechen."
    War also doch ein bißchen erfolgreich. Außerdem segelt er für den Umweltschutz.
    Früher wurde für den Frieden gebum. . .


    Reinhard

    Keiner und Nichts kann mich enttäuschen.
    Nur meine Erwartungen vermögen das.

  • Ich nehme mir auch immer vor, nach Marstal zu segeln und schaff bestenfalls Bagenkop, meist leider nur Fehmarn, wegen unüberwindbaren Heimweh, Durst, Erschöpfung. Ist so, mein Sponsor ist auch schon abgesprungen .

  • Ich kann mich noch gut an den Spruch erinnnern: Der wichtigste Mann auf nem Segelschiff ist der Maschinist.
    Heutzutage ist das scheinbar der Elektriker.

  • Super Reputation auch für die unterstützenden Firmen aus der Elektro- u Elektronikbranche. Man fragt sich ja was da genau schon nach 11 Tagen ausgefallen ist … für eine Reise um die Welt werden ja Systeme wie Autopilot, Solar, Hydrogenerator etc. redundant vorhanden gewesen sein.

  • Ich habe den Eindruck unsere mehr oder weniger laienhaften Basteleien an Elektrik, Elektronik etc. sind zuverlässiger als die der Profis. Oder die Ansprüche sind geringer


    Gruß Odysseus

  • Ich hab mich gestern Abend, als ich das gelesen habe, ernsthaft gefragt wie ich diesen Sommer 3 Wochen, und davor 4 Wochen im Bootoffice, überhaupt auf meinem alten Kahn überlebt habe.

  • Na ja, vielleicht waren da ja auch irgendwelche Prototypen verbaut die noch nicht den Serienstandard hatten. Wer weiß das schon so genau. Und heutzutage lassen sich auch ganz andere Systeme mit nem Schnapsglas voll Seewasser abschalten, Hauptsache man trifft die richtige Stelle. Und dann such mal den Fehler.

  • Na ja, vielleicht waren da ja auch irgendwelche Prototypen verbaut die noch nicht den Serienstandard hatten. Wer weiß das schon so genau. Und heutzutage lassen sich auch ganz andere Systeme mit nem Schnapsglas voll Seewasser abschalten, Hauptsache man trifft die richtige Stelle. Und dann such mal den Fehler.


    Ach, das sind doch alles Profis, die wissen (sollten) worauf es ankommt und wie man etwas vor einen Schnapsglas Wasser schützen kann. Und so ein Projekt mit unsicheren Prototypen? Gute Werbung.


    Gruß Odysseus

  • Wenn es kein Wasser sondern Dihydrogenmonoxid war, ok, dann sieht das natürlich anders aus. Und wenn das dann auch noch auf den mit Lüsterklemmen verdrahteten shipmodul Multiplexer gelaufen ist. Alles tot.

  • Die Vendée Teilnehmer (bei allen Katastrophen die die unterwegs ereilen und mit Bordmitteln repariert werden müssen) beweisen doch, dass so eine Strecke absolvierbar ist.


    Haben die nur mehr Geld* für besseres Equipment?




    * bzw. die Rennställe mit dem höheren Etat? Siehe z.B. Sébastien Destremau, der mit weniger Geld und altem Boot permanent technische Probleme hatte, die bis zur Aufgabe führten.

  • Vorschlag: lasst jede Häme stecken, bis wir wirklich wissen, was genau dieses Mal los war bzw. wo der Defekt lag. Wir wissen doch alle, spätestens seit der letzten Vendée Globe, dass diese High-Tec-Einzelbauten ein riesiges Defekt-Potenzial mit sich herumschleppen, und dass es oft nur Glück ist, wenn die Kiste trotzdem einsatzbereit bleibt bzw. durch Bordmittel gehalten werden kann. Mir tut der Mann jedenfalls leid.


    Wenn es einen Unterschied zwischen Scheitern und Versagen gibt - und den gibt es -, dann sollte man auch unterschiedlich darauf reagieren.


    Gruß, Manfred

  • Das KISS-Prinzip


    Keep it simple and straightforward
    Keep it simple, stupid
    Keep it short and simple
    Keep it simple and smart