Yacht 19/2021: Ungemach mit Boots-Kaufberatern

  • Zum Thema, warum die Geschichte in die 'Yacht' gekommen ist:
    Das Boot lag offenbar in Strande, dort hat das Boot des Autors seinen Heimathafen.


    Ist das eine Vermutung oder ist das Fakt? Falls das eine Tatsache ist, hätte dieser Punkt unbedingt in den Artikel gehört und es könnte die Frage nach eventueller Befangenheit aufkommen und ob die Chefreaktion davon wusste?


  • Ist das eine Vermutung oder ist das Fakt? Falls das eine Tatsache ist, hätte dieser Punkt unbedingt in den Artikel gehört und es könnte die Frage nach eventueller Befangenheit aufkommen und ob die Chefreaktion davon wusste?

    Alter. Geht's noch?


    Wenn wir so weit sind, hätte Alex dann den Test meines Bootes machen dürfen? (Anm. d. Red.: Wir sind nämlich beide Contest-Eigner!)


    Was glaubst denn du, wie Journalisten an ihre Artikel kommen? Sie hören zu und machen was draus.

  • Weil sich zwei Leute zufällig im Hafen über den Weg laufen und sich über Erlebnisse austauschen ist einer befangen...
    Ja klar... :face_with_rolling_eyes:


    Holger

  • Es ist ein großer Unterschied, ob man einen Beitrag über ein buntes Thema macht oder ob es um etwas geht, bei dem es zwei sich gegenüberstehende Seiten gibt und es um schwere Vorwürfe geht. In letzterem Fall ist die Neutralität des Journalisten ein wichtiger Punkt. Sicherlich ist die Neutralität zum Beispiel nicht gegeben, wenn es der Stegnachbar ist, über den man schreibt. In solchen Fällen von Nähe ist es in vielen großen Redaktionen selbstredend Standard ein solches Thema an einen Kollegen abzugeben. Ist ein völlig übliches Vorgehen. Oder man legt in dem Beitrag die Karten offen, wie man zu dem Protagonisten steht. Aber das ist sehr schwer gut zu schreiben.

  • -- super endlich kommt wieder Schwung in das Thema:


    ((sein eigenes Boot getestet - und wahrscheinlich war es auch noch gut ... ))


    ALTER geht ja gar nicht ...

  • Hier hat der YACHT Redakteur gleich sein eigenes Schiff getestet. :face_with_rolling_eyes: Also wenn das nicht befangen ist. Alles Schmu!



    Keine Angst, ich war ja dabei und habe für Objektivität gesorgt. :winking_face:

    Der Weg ist der Weg. Das Ziel ist das Ziel.

  • Die Neutralität ist ebenso nicht gegeben, sofern der "Test" später zur Verkaufsstrategie umdeklariert wird.


    Doch ist die Weitergabe von Informationen immer abhängig von persönlicher Perspektive.
    Nur wissen sollten das die Kommunikationsempfänger.
    Also Art und Umfang der Subjektivität.


    Hilft der Glaubwürdigkeit.

    Der Weg ist das Ziel.
    Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
    Jeder Alkoholismus mit einem ersten Glas.
    Jede Sucht mit einem ersten Mal.


    Jeden Abend ´nen Bier - Ganze Leben Alkoholiker


    Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewußt...

  • Tja Robert, da darf man halt nicht immer von sich auf andere schließen.
    Es soll durchaus Menschen geben, die eine gewisse Nähe zu etwas haben und dennoch reflektiert genug sind, um neutral darüber berichten zu können.


    Zudem, wie Alex oben schon erwähnte, herrscht bei der Yacht ein 6-Augen-Prinzip UND der Kollege, der den Artikel geschrieben hat, hat wohl vorher auch Kontakt zu gegenseite gehabt.


    Vielleicht packst du deine Heugabel und Fackel wieder einfach wieder ein.

  • An dem Artikel gibt es nichts schlecht zu reden, der ist sachlich geschrieben. Egal welche Profis den Betroffenen über den Tisch gezogen haben es ist eine Frechheit und ich finde sehr gut das die Yacht mit diesem Artikel sensibilisiert für dieses Thema. Wenn ich an meine eigenen Bootsbesichtigungen denke weiß ich wieviel Schrott man angeboten bekommt, dass Markler hier die Seite des Verkäufers einnehmen ist völlig in Ordnung nur Berater für 8k vom Käufer engagiert sollten zu einem anderen Ergebnis kommen wenn sie seriös arbeiten. Ich kann nicht verstehen das einige hier das probieren zu relativieren. Die Yacht hat übrigens nicht Ross und Reiter genannt was ich auch richtig finde. Nur ich kann jedem empfehlen vor der Beauftragung solcher Berater zu klären was die können und auch an Leistung Schulden.

  • e Neutralität ist ebenso nicht gegeben, sofern der "Test" später zur Verkaufsstrategie umdeklariert wird.


    Grundsätzlich haben wir in DEU Meinungs- und Pressefreiheit. Irgenwelche Dinge wie Neutralität sind Qualitätsmerkmal einer guten Presse aber keine gesetzliche Voraussetzung um etwas veröffentlcihen zu dürfen, das gilt auch für Schleichwerbung. Wenn die neu HR getestet wird und auf dem Nebenbaltt ein Anzeige von HR ist, ist das eben so. Jeder mit Medinekompetenz kann sich da seine Meinung bilden. Wer sich Objektiv informieren will muss schlicht mehrere Artilkel über den gleichen Sachverhalt bei verschiedenen unabhänigen Zeitungen oder Zeitschriften lesen. Das war schon immer so und wird immer so bleiben. Die Idee eine einzelne Redaktion wäre neutral, unparteiisch oder Objektiv ist eine Fiktion. Erst Recht bei Fachzeitschriften, die Anzeigekunden des Fachgebietes haben.

    Nur ich kann jedem empfehlen vor der Beauftragung solcher Berater zu klären was die können und auch an Leistung Schulden.


    Es gibt in DEU nun mal Vertragsfreiheit. In 20min Internetsuche wird man relativ schnell herausfinden was gewisse Dienstleistungen kosten. Es ist ja so, dass Bootsgutachter und -makler Ihre Preislisten durchaus veröffentichen . Wer dann einen teuren Vertrag abschließt anschließend nicht die Dienstleistungen wie erwaret bekommt sucht doch ermal das Gespräch mit der anderen Partei. Notfalls muss man dann zum Anwalt.


    Warum der Auftraggeber als Naiv bezeichnet wird, verstehe ich nicht. Er wollte das "Rundum Sorglos Paket" und war bereit dafür zu zahlen. Das mag eben für den "normalen" Bootsbesitzer ungewöhnlich sein. Aber es bleibt doch jeden überlassen wie er sein Leben organsiert.
    Als Beispiel:
    Ich kann eine Stunde am Boot basteln, um Geld zu sparen. Oder ich geh in der gleichen Zeit Arbeiten verdiene in einer Stunde das Geld um drei Handwerker am Boot basteln zu lassen, Bauftrage ich nur zwei Handwerker (was immer noch die doppelte Arbeitskraft wie ich ist) hab ich noch Geld verdient. Oder anders, es gibt durchaus Lebenssituationen da macht ein Rundum Sorglos Paket Sinn.

  • Ich kann nicht verstehen das einige hier das probieren zu relativieren


    Nicht relativieren.
    Doch auch nicht vorab urteilen oder vorverurteilen.


    Der Sachverhalt wird sicherlich entweder noch detailliert geklärt oder ins "Egal"-Regal verschoben.
    Denke, wir werden es erfahren.


    Dann ist die Zeit für Urteile.


    Im Augenblick ist mir das alles noch zu undurchsichtig....


    Manchmal wird dem Beauftragten das Leben auch besonders schwer gemacht.


    Macht man beim Zahnarzt den Mund nicht auf, sagt dem Doktor nicht, wo es weh tut, ignoriert die Ratschläge des Bankangestellten o. ä.
    Irgendwer hat hier den Spruch, dass Halbwissen mehr Selbstbewußtsein erzeugt als Wissen, welches in meinen Augen beinahe immer demütig macht.
    In dem Sinne könnte auch ein Zusammentreffen gelaufen sein zwischen jemandem, der vielleicht geglaubt hat, durch das Schauen von Videos mehr zu wissen als diejeniegen, die diese produziert haben selbst.
    Soll vorkommen...
    Wäre nicht das erste Mal.
    :winking_face:

    Der Weg ist das Ziel.
    Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
    Jeder Alkoholismus mit einem ersten Glas.
    Jede Sucht mit einem ersten Mal.


    Jeden Abend ´nen Bier - Ganze Leben Alkoholiker


    Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewußt...

  • Das ist eine traurige Geschichte für den Neueigner.


    Ich kenne das Schiff selbst vom Sehen und kann nur sagen, dass es bereits von außen desolat aussieht.
    Die Geschichte dahinter kannte ich bereits vorher, interessant daher, dass diese Katastrophe nun in der Yacht zu lesen ist.


    Die Liste der Reparaturen ist noch lange nicht abschließend, da ist noch mehr im Argen als im Artikel zu lesen ist.


    Grundsätzlich finde ich manche Aussagen der Mitforisten ein wenig beschämend. Da sucht jemand ein Boot, weiß selbst, dass er keine Ahnung und auch wenig Zeit hat und kauft sich daher für viel Geld den nötigen Sachverstand im Form von "Experten" ein. Natürlich darf der Interessent im guten Glauben davon ausgegangen sein, dass er mit dieser Hilfe zumindest keinen völligen Fehlkauf machen wird.
    Leider ist genau das Gegenteil passiert.
    Warum und wieso wird aber mit Sicherheit die Gerichtsbarkeit zu klären haben.


    Der Käufer kann eigentlich nur froh sein, dass das Schiff eine Baltic ist und die Grundsubstanz zumindest noch gut ist.

  • Robert, ich vermute, du hast wohl auch den Artikel nicht gelesen.


    Sonst würdest du folgendes wissen:
    Der Käufer hat das Boot mal auf der Überführung in Strande liegen gehabt, der Heimathafen ist aber woanders.
    Das mit dem Stegnachbarn ist also Unsinn.
    Hamwersjetzt? :face_with_rolling_eyes:


    Holger

  • Wir halten fest: Der Yacht-Artikel wirft mehr Fragen auf, denn er beantwortet. Er provoziert Mutmaßungen, schildert nur eine Seite und blendet die andere Seite trotz Befragen - wie es erst hier(!!!) auf Druck und Nachfrage eingeräumt wurde - komplett aus. Mein persönliches Fazit: Schlimmstes BILD-Niveau!

  • Sach ma, schothorner, du sollst das Antifouling aufs Boot streichen, nicht saufen.


    Du bist bereits von anderen zu Beginn des threads darauf aufmerksam gemacht worden, dass dein persönlicher Kreuzzug gegen Alex/die Yacht unangebracht ist. Vielleicht magst du dir dieses Feedback mal zu Herzen nehmen.