Kurze Umfrage zur Segelausbildung!

  • Ich habe das ganz schnell ausgefüllt, ca. 2 min., helfe immer gern wenn es unimäßig ums Segeln geht. Verstehe die Diskussion drumherum nicht so ganz...der "Konstrukteur" des Fragebogens wird schon wissen, was er macht...


  • einer von mir erstellten These die da lautet:
    [/list]Beim ersten Mal Skippern kommt man drauf, wie wenig man eigentlich kann und weiß und wie gerne (ich zumindest) man sich auch vor/nach den Törns fortbilden möchte.



    n


    Das hat unser Professor schon im Nautik Studium gesagt.
    "Das lernen fängt erst richtig nach dem Studium und Patent als Wachoffizier an Bord an."

  • Es ging dabei um eine Einschätzung einer von mir erstellten These die da lautet:


    Beim ersten Mal Skippern kommt man drauf, wie wenig man eigentlich kann und weiß und wie gerne (ich zumindest) man sich auch vor/nach den Törns Fortbildung möchte.


    Jetzt bin ich doch ein wenig verwirrt. Deine Umfrage diente also einzig dem Zweck, Deine "These" für Dich selbst zu bestätigen? Mit Verlaub, Deine These ist eine recht schlichte Binsenweisheit, die man analog fast überall dort antrifft und beherzigen sollte, wo es um Prüfungen für irgendwelche Berechtigungen geht - sei es der Autoführerschein, der Luftfahrerschein, der Jagdschein, der Bootsführerschein, sei es die Gesellenprüfung oder ein Staatsexamen. Regelmäßig werden solche Prüfungen als Beginn des praktischen Lernens und als Berechtigung betrachtet, nun Erfahrung und Routine sammeln zu dürfen, und ebenso regelmäßig sind damit Pflicht und Motivation zur Fort- und Weiterbildung verbunden. Um das herauszufinden ist keine Umfrage nötig, das könntest Du im Falle des Bootsführerscheins ganz leicht an den Auflagen und Verkaufszahlen diverser Fachliteratur und -zeitschriften abschätzen, denn die sind für viele mit bestandener Führerscheinprüfung nun der theoretische Teil ihrer Weiterbildung, der Antworten gibt auf all' die vielen Fragen, die den Rahmen ihres Führerscheinlehrgangs gesprengt hätten. Und auch dass man in der Praxis beim Sportbootführerschein nicht gelernt hat, wie man einen 32-Fuß-Langkieler rückwärts wieder aus einer Boxengasse manövriert ist eine Binse, wie jene, dass man als Eigner eines solchen Bootes einiges dazu lernen muss, damit man im Hafen zurechtkommt. Sebastian, um solche "Thesen" zu verifizieren braucht es keine Umfrage. Da reichen logisches Denken und offene Augen völlig aus.

    Grüße, Peter

    Edited 2 times, last by Pütting ().

  • Es ging dabei um eine Einschätzung einer von mir erstellten These die da lautet:
    [/list]Beim ersten Mal Skippern kommt man drauf, wie wenig man eigentlich kann und weiß und wie gerne (ich zumindest) man sich auch vor/nach den Törns fortbilden möchte.
    Da diese These aber rein auf meiner persönlichen Erfahrung beruht, wollte ich „erforschen“ ob andere Skipper hier ähnlich denken
    Zweifelsohne hätte ich auch einfach eine kleine „Umfrage im Forum“ starten können, das wäre vermutlich besser gewesen <...>

    Ja, geschlossene Fragen zur Thesenbildung sind eher suboptimal (Strauss' "Grounded Theory" kennst du, oder?) Sicher ist die Gruppe der Forenuser hier selbst schon etwas ver-bias-send, aber vermutlich würde man mit einer solchen Diskussion bessere Ergebnisse hinbekommen.

    Ich werde mir die ganzen Rückmeldungen ansehen und evtl. eine neue verbesserte Umfrage durchführen.

    Gerne, freue mich drauf,. Thema ist durchaus spannend.

  • Moin,
    ich habe den Spaß heute Mittag auch mal ausgefüllt.
    Aber im Nachhinein muss ich sagen, dass meine Antworten wohl nicht viel Wert sind.
    Bei den beiden Scheinen SBF-Binnen & See habe ich eigentlich nicht viel Neues vermittelt bekommen, weil ich die mit gut 30 Jahren Segelerfahrung gemacht habe.
    Ich wollte "versicherungstechnisch" mal auf der sicheren Seite sein.
    Zumal ich mir zu der Zeit gerade von der Jolle zum Kajütboot gewechselt bin.
    Rein rechtlich bräuchte ich ja bis heute keinen Schein, aber wenn mal was passiert ist das sicher nicht verkehrt einen Befähigungsnachweis zu haben :)


    Viele Grüße
    Kai