Aktuelle Erfahrungen mit dem Yachthafen Friese Hoek, Lemmer?

  • Wir waren am 20.07.2021 für eine Nacht in Friese Hoek.
    Lagen ungefähr am mittleren Steg im letzten Viertel.
    Sind vorwärts in die Box. Amüsierten uns dann über ein Vogelnest im Fahrwasser.
    Als wir am nächsten Tag rückwärts aus der Box sind haben wir uns im Fahrwasser durch den starken Pflanzenbewuchs festgefahren.
    Kamen nur mit Vollgas raus. Also würde ich den Boxenplatz vor Anmietung genau in Augenschein nehmen.

  • pf: Moin Peter,


    Ich habe nur deine Eingangsfragecgelesen, daher könnte die Antwort schon vorher dagewesene sein …….


    Ich liege seit einigen Jahren im Winter dort. Sanitär ist immer Dusche und Toilette geöffnet. Männlein und Weiblein nutzen gemeinsam. Strom ist im Winter additiv. Das heißt, du musst den bestellen, bekommst einen Zähler und es wird nach Verbrauch scharf abgerechnet. Der Zähler kostet etwas um € 80.


    Gruß


    Jens

    Edited once, last by Paul b ().

  • Wo liegt man im Friese Hoek bei starkem Westwind eigentlich ruhiger? Eher in der Nähe der Kopfstege, also im östlichen Bereich, weil einem dort dann noch zahlreiche Boote Windschatten bieten, oder eher am Damm, weil der den Wind in Bodennähe einigermaßen gut abschirmt?

  • Ist das bei diesem Hafen oder auch bei den direkt in der Nähe nicht ziemlich laut?


    Wenn wir da waren, zu Fuss hin und wieder mal durchgelaufen, fiel uns immer das Betonwerk (ö.ä.) gegenüber mit Geräuschentwicklung auf.


    Zum arbeiten mit Infrastruktur etc. natürlich sehr gut.

  • Hallo, das Betonwerk stört unserer Ansicht nach überhaupt nicht. Eine störende Geräuschentwicklung haben wir nicht feststellen können.


    Liebe Grüße
    Bernd

  • Danke, vor einer Stunde wurde mir ein Liegeplatz dort angeboten. Den schaue ich mal am Wochenende an und entscheide dann, was ich mache. Scheint also auch im Winter zu gehen, keine Ahnung, was bei Robullas Anfrage schief gegangen ist.

  • pf: wir liegen auch in der Friese! Sind sehr zufrieden mit der Infrastruktur und dem Personal. Gerade das Krisenmanagement bei Corona war top und man hat uns in vielen Dingen unterstützt.


    Wir bleiben im Winter auch im Wasser liegen, ist überhaupt kein Problem. Sanitär ist auf, wie schon erwähnt!


    Wenn noch Fragen sind einfach melden.


    Vielleicht können wir drei uns ja abwechseln und im Winter mal nach dem rechten sehen?


    Wir haben Box 96!


    Gruß,
    David

  • Ich liege seit 2008 im Friese Hoek und kann auch einen guten Service von den Hafenmeistern und von der Werkstatt bestätigen.
    Heute Nachmittag war ich noch beim Hafenmeister und habe mit ihm abgesprochen, dass ich das Boot diesen Winter im Wasser lassen will. Das war bei mir kein Problem, es wird ein gesonderter Zähler angebracht und gut ist.
    Mir wurden keine Einschränkungen mitgeteilt. Meine Box liegt allerdings ganz am Ende des Steges, da wird vermutlich nicht gebaggert.
    Die Boxengänge sind tatsächlich recht eng, aber auch ohne Bugstrahlruder geht das. Die Tricks hat man schnell raus wie der Wind einem helfen kann.
    Grüße
    Eckart

  • So, ich war heute mittag los und rin in den Hafen. Hatte gute 4 Bft aus SW -also starke Normallage.


    Die Zufahrt ist am ersten Steigerkopf sehr eng, aber unproblematisch, solange keiner entgegen kommt, wie auf der Rückfahrt. Zweite Gasse rein und ab ans Ende. Die vorletzte Box dort ist schon sehr ungünstig, weil hinter der letzten Box ein Seil quer gespannt ist, so dass man bei Wind dorthin nicht drehen kann, um aus der Box herauszufahren oder rückwärts in die Box hinein zu fahren. Die Boxengasse ist sehr eng, aber das ist halt so, wenn alle anderen damit zurecht kommen, muss das bei mir auch gehen. Ein Forumskollege sah mich am Anfang, hat mich irgendwie erkannt und fuhr schnell mit seinem Fahrrad als Begrüßungskomitee zur Box. Super Service, können wir so beibehalten :grinning_squinting_face: Im Gegensatz zu sonst, wenn jemand zuschaut, klappte das Vorwärtsfahren in die Box perfekt -da hab ich mich nicht gleich völlig blamiert. Das Einhandhandling in der Box ist für Solosegler erwartungsgemäß miserabel, weil kein durchgehender Seitensteiger, sondern nur ein Viertelsteiger. Aktuell fahre ich langsam hinein, lege den am hinteren Dalben übergehngten Festmacher an meine Steuerbordklampe, steige schnell durch meine Seitensteigeröffnung aus und halte das Boot. Dann gehe ich das Boot haltend nach vorne und hänge die Bugfestmacher ein. Der Rest hat dann Zeit. Das geht hier also nicht. Hier geht nur hinten fest und dann schnell nach vorne und über den Bugspriet auf den Steg. Aber watt mut dat mutt.
    Wenn vorwärts rein dann rückwärts raus und rückwärts die gesamte Boxengasse durchfahren. Das ist für mich extrem ungewohnt und schwer, weil mein Doppelruder extrem feinfühlig auch auf kleinste Bewegungen reagiert, sobald etwas Fahrt im Schiff ist. Aber auch das ging.


    Ich werde morgen fragen, ob noch ein anderer Liegeplatz frei ist, bei dem ich zu beiden Seiten heraus fahren kann, und dann werde ich, egal wie die Antwort ist, den Platz für ab 01.04.2022 fest machen. Den Winter bleibe ich noch in de Brekken.


    Danke an alle Beteiligten, auch die, die ich nicht kurz besuchen kommen konnte. Mit dem Boot war keine Zeit und nachmittas, als ich zu spät am Hafenmeisterbüro war, niesete es schon. Aber die Kennenlernung hole ich nach.

  • Kleiner Tipp, so von Einhand zu Einhand:
    Bei Boxen hinten fest machen, einkuppeln, Ruder Ruder sein lassen und das Boot ganz geschmeidig durch fieren der Festmacher nach Vorne rutschen lassen. Dann hinten belegen, weiter Gang drin, Boot steht immer noch. Möglichst lässig nach Vorne gehen, da deine Leinen festmachen.

  • So, alles unterschrieben unter Dach und Fach. Und auf Nachfrage wurde mir sogar der Nachbarplatz = dritter von der Seite aus, angeboten. Damit sollte auch rückwärts gegen die Boxengassenfahrtrichtung ausparken möglich sein um vorwärts die Boxengasse wieder raus zu fahren. Jedenfalls bei wenig Wind.


    Damit beginnt dann nächstes Jahr nach 12 Jahren ein neues Segelkapitel für mich.

  • der Hafen gehört ja auch zu Skip maritim ...


    ((ich liebe den gut sortierten Laden in Leylistadt und die 10 kostenlosen Übernachtungen in den anderen Häfen ( Stavoren mit Schwimmbad)

  • Hallo zusammen,


    ich bin neu im Forum und daher erst einmal ein Hallo an Alle.


    Auslöser meiner Anmeldung war ein negatives Erlebnis im Winterlager an Land hier in dieser Marina.


    Meine Ärgernise:

    Die Boote werden nach dem Auskranen aufgebockt und verzurrt. Anschließen auf dem Platz verfahren. Da der Platz uneben ist verändern sich die Druck- und Zugbelastungen auf Stützen und Zugbändern. Bei mir führte dies dazu, dass die Gurtbänder auf der einen Seite lose waren und auf der anderen Seite so stark unter Spannung, dass das Gelcoat eingedrückt wurde. Hier habe ich jetzt gut sichtbare 1-2 mm tiefe Gurtabdrücke.

    Im Vertrag für den Stromanschluss waren 100 kWh enthalten. Ich habe über die Lagerzeit lediglich den Lade- und Erhaltestrom der Batterien in Betrieb gehabt. Ich war zu faul die Batterien auszubauen und möchte dies nicht zum Thema machen. In Rechnung gestellt bekam ich einen Stromverbrauch von 206 kWh! Ich bin vom Fach und mir sicher, dass dies nicht stimmen kann.


    Meine Empfehlung daher an Alle, passt auf.


    Die Boote sollten während des Absetzens lose aufliegen, weil der Rahmen sich den Begebenheiten des Untergrunds anpasst und durch die hohe Last verzieht. Dies ist normal und die Last liegt auf dem Kiel. Danach die Stützen kontrollieren und ggf. neu ausrichten. Aus meiner Sicht sind die Stützen nicht gedacht um Last aufzunehmen und es kann Schäden ander Konstruktion. Ich spreche nicht von etwas abgebrochenem Gelcoat. Erst hiernach verzurren und sichern. Die Gurtbänder im Rumpfbereich sturmfest unterfüttern. Einfach und schützt den Rumpf vor optischen und strukturellen Schäden.

    Den Stromzähler werde ich beim nächsten mal zu Beginn und Ende fotografieren.


    NB: Die Marinaleitung wünscht mir für die Zukunft alles Gute.


    Allem zum Trotz ist das Leben schön und es ist nicht selbstverständlich Wassersport treiben zu können. Viel Spaß in der kommenden Saison und handbreit ...


    Michael

  • Warum werden denn die Boote auf den Böcken verzurrt? Unser Spediteur der die Boote vom Hafen ins nicht weit entfernte Winterlager fährt verzurrt die Boote nichtmal für die Fahrt.

  • Hallo Michael,


    willkommen im Forum.


    Schön, dass Du trotz des Ärgernisses im Winterlager unser Hobby als Bereicherung und nicht als Belastung siehst.


    Eine Anmerkung zum Stromverbrauch: Je nachdem, wie lange Du im Winterlager warst, sind das ca. 4000 Stunden.


    Bei 200kWh sind das durchschnittlich 50 Watt.


    Je nachdem, wie hoch der (Ruhe-)Verbrauch Deines Ladegeräts ist und ob weitere Verbraucher mit Leerlauf-Energieaufnahme angeschlossen sind, kann sich das schnell auf 50 Watt summieren.

    Ich kenne die Situation bei Dir nicht, aber Kleinvieh macht auch Mist und man wundert sich, wie schnell da einige Watt zusammenkommen.


    Viele Grüße


    Jens

  • Warum werden denn die Boote auf den Böcken verzurrt? Unser Spediteur der die Boote vom Hafen ins nicht weit entfernte Winterlager fährt verzurrt die Boote nichtmal für die Fahrt.

    Sowas macht bei viel Wind/Sturm ggf. Sinn. Bei uns in Hafen in Warns wird das nicht gemacht. Und das hat es ein Boot beim letzten Sturm erwischt. Durch die sturmbedingten Bootsbewegungen hat sich ein Holzkeil losgerüttelt. Dann hat sich die Auflage der Keile (U-förmiges Eisen) ins GFK gebohrt. Sollte dann natürlich ordentlich gemacht werden und nicht so wie beim Hundesegler :winking_face:

  • Moin,

    Je nachdem, wie hoch der (Ruhe-)Verbrauch Deines Ladegeräts ist und ob weitere Verbraucher mit Leerlauf-Energieaufnahme angeschlossen sind, kann sich das schnell auf 50 Watt summieren.

    wenn ein Ladegerät 50 W im Leerlauf zieht und sonst nichts verbraucht wird, ist etwas nicht in Ordnung.

    Wenn der Leerlauf allerdings wirklich bei 50 W liegen sollte, würde ich das Gerät tauschen.

    Ich denke eher, das Gerät könnte defekt sein.

    Alternativ hat der Akkus einen weg und fordern ständig Energie (Zellenschluss). Wenn dann mehrere parallel geschaltet sind, werden alle hinüber sein.

    Man sollte dann noch ausschließen, dass andere Verbraucher Strom ziehen.


    Bei den beschriebenen Zahlen hätte ich als erstes geprüft, welcher Strom Landanschlussseitig wirklich fließt.

    Dann würde ich den Akku messen.

    Wenn irgend etwas nicht passt, habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, als erstes auszuschließen, dass der Fehler bei mir liegt.

    Ist immer doof, sich erst zu beschweren und im Nachhinein sagen zu müssen "Sorry, war mein Fehler".


    Schönen Gruß

    Markus

    Ich kann gar nicht segeln. Mein karges Wissen habe ich aus dem Internet. Ich schreibe hier nur mit, um Frauen kennenzulernen.