Ratschläge zum Erwerb von "Fahrpraxis"

  • Hallo zusammen,
    ich bin Bendix und frischer Besitzer eine SBF See (Der Theorieteil für Binnen steht unmittelbar bevor :D)
    Nun wissen wir ja alle, dass der Besitz des SBF zwar zum Führen eines Fahrzeuges berechtigt, aber die (Fahr)praxis insbesondere für den "See" Teil erlangt man nicht durch den Erwerb des Führerscheins. Und genau darauf zielen nun meine Fragen ab. Ich bin schon ein paar wenige Male gesegelt, hatte viel Spaß und Freude daran, aber richtig Praxiserfahrung habe ich dadurch nicht gesammelt.
    Genau das möchte ich nun allerdings nachholen. Ziel ist es in ein paar Jahren ggfs. selbst eine Yacht mit Familie (und Freunden) zu chartern. Noch sind die Kinder zu klein, als das es "passen" würde (4 und 1 Jahr alt). Aber die Zeit bis es soweit ist, möchte ich nutzen, um Erfahrung und Wissen aufzubauen, um dann ggfs. mal selbständig mit Familie loszusegeln zu können. Die Frage die sich mir nun stellt, ist "Wie gehe ich das am Besten an?"


    Meine Idee wäre im nächsten Jahr zunächst einen 7-tägigen Yachtgrundkur zu absolvieren, um die Grundlagen zu erlernen und einfach Praxiserfahrung zu sammeln. Vielleicht auch noch ein zweites, langes WE im Spätsommer, wenn es passt. Ich wohne im Rheinland, also nicht direkt am Meer, aber damit auch nicht zu weit von der Küste (Nordsee/Holland bzw. Ostsee) entfernt. Wenn mir das gut gefällt, dann wäre mein Plan pro Jahr 1-2 Fahrten zu machen.Aufgrund des oben genannten Ziels läuft das dann mittelfristig auf den SKS hinaus. Mit steigender Erfahrung könnte ich mir aber auch vorstellen vorher schon mal auf der Mosel oder Rhein "alleine" unterwegs zu sein. Vielleicht schon nächstes Jahr.d


    Nun meine eigentlichen Fragen:
    - Kann jemand eine Empfehlung für Yachtgrundkurse abgeben? Wie gesagt, ich wohne im Rheinland, da bietet sich die Ost- bzw. Nordsee an. Viele Toruen starten ja ab Flensburg/Kiel. Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit dem ein oder anderen Anbieter gesammelt und kann eine Empfehlung (oder Warnung) abgeben? Worauf muss man achten? Ich bin für jeden Tipp dankbar.
    - Kann jemand eine Empfehlung für eine Bootsvermietung auf der Mosel und Rhein (Köln/Bonner-Raum) abgeben?
    - Sind meine oben skizzierten Ideen logisch oder gibt es andere Empfehlungen wie ich das Thema angehen sollte? Was wäre der nächste Schritt nach dem Yachtgrundkurs?
    Ich danke euch jetzt schon herzlich für Eure Empfehlungen, Meinungen, Ratschläge, Warnungen, etc.


    Besten Grüße
    Bendix

  • Moin Bendix,
    meine ersten Gedanken zu Deinem (in meinen Augen gut nachvollziehbaren) Anliegen:
    - diverse Angebote des DHH
    - Yachtschule Eichler
    Beide haben m.W. einen sehr guten Ruf, und ich habe selbst bei beiden schon Kurse mitgemacht. Gerade bei Eichler gibt es auch Angebote, die nix für "Warmduscher" sind.
    Gruß
    Robert

  • Mal so ein Beziehungstipp:
    Wenn du später mit deiner Familie segeln gehen möchtest, bezieh sie so früh wie möglich mit ein. Sonst ist es am Ende nur dein Hobby.


    Segeln auf dem Rhein: wohl eher nicht. Kann man theoretisch, praktisch: nö. Ich vermute, dass ähnliches für die Mosel gilt.


    Nu ist das Rheinlad ja nicht ganz klein. Du schreibst Köln/Bonner Raum, dann guck mal an den Unterbacher See in Düsseldorf (mit Segelschule, s. u.), nach irgendwas in Roermond, an den Rursee, an den Biggesee oder an den Nievenheimer See (da ist der YCBL zuhause)


    Persönlich verbürgen kann ich mich für 45 Grad Nord in Lemmer, die Segelschule vom Unterbacher See (U-See und IJsselmeer) und Ocean's Eleven (Ostsee und evtl Mal Mallorca).

  • läuft das dann mittelfristig auf den SKS hinaus. Mit steigender Erfahrung könnte ich mir aber auch vorstellen vorher schon mal auf der Mosel oder Rhein "alleine" unterwegs zu sein. Vielleicht schon nächstes Jahr.d


    Wenn du später Skippern willst würde ich mich mittelfristig auf die Pflichtscheine konzentrieren. Das wären neben den SBF See die Funkscheine SRC, ggf. Binnen UBI, und die Fachkunde Seenotsignalmittel. Das ist alles ein schönes Winterprojekt. Und viel viel Segeln. Und ja, wie der vorposter, ich würde da die Ehepartnerin von vornherein mit einbeziehen und sie macht im Idealfall die Ausbildung mit.


    Anstatt SKS würde ich eher noch den SBF Binnen Segeln machen, da er auf manchen Gewässern Binnen ein Pflichtschein ist, im Gegensatz zum SKS, den man streng genommen nur gewerblich braucht.

  • Vor dem SKS mach den Binnen. Den dürftest Du eher „brauchen“, wenn denn schon Scheine.


    Scheine sind nur Papier. Gehe Mit(Familie)segeln. Wo auch immer möglich.


    Viel Spaß :good2:

    Nix wie weg.
    Dank Corona wohl erst Ende 22 🙁



    : :baden:

  • Robulla: dDa muss ich Dir widersprechen - für den Kauf qualifizierter Seenotmuni ist der FKN erforderlich. Es gibt einige Bundesländer, (ich weiß es von S-H), die per Landesverordnung Charterbetrieben ermöglichen, nach einer definierten Einweisung vor Ort Charterern ohne FKN Seenotmuni auf dem Charterboot mitzugeben. Das mag für das Charten erstmal ausreichen, ist aber auf Dauer ein schmales Brett.
    Der FKN-Stoff wird idR an einem Kursabend vermittelt; die 20-minütige Prüfung an die des SBFSee angehängt. Das kann auf einer Arxxxbacke miterledigt werden.
    Grisu hat schon recht, SBFSee, FKN und SRC sind quasi die Grundausstattung zum Führen einer Yacht auf Küstenrevieren.
    Zur Frage: Törns bei DHH und Eichler wurden schon genannt. Regionale Binnenreviere mit Segelvereinen, die nach Feierabend und am Wochenende unkompliziertes Segel(training) ermöglichen, sind dazu immer eine gute Alternative. Am besten noch solche, die an der Küste für ihre Mitglieder die eine oder andere vereinseigene Yacht stationiert haben. Sobald der erste Stöpsel 6-7 Jahre alt geworden ist, kommt ferner Optisegeln in Betracht.
    Ich kann, da nicht vor Ort, keine lokalen Vereine empfehlen. Recherche lohnt in jedem Fall.


    Gruß
    Andreas

  • Da muss ich Dir widersprechen - für den Kauf qualifizierter Seenotmuni ist er erforderlich. Es gibt einige Bundesländer, die per Landesverordnung Charterbetrieben ermöglichen, nach einer definierten Einweisung vor Ort Charterern ohne FKN Seenotmuni mitzugeben.

    Du brauchst den FKN nur für den Kauf von Fallschirmraketen, nicht für den Rest.
    Ich habe noch auf keinem gecharterten Boot einen FKN vorweisen müssen und habe auch niemanden in meinem näheren Bekanntenkreis, der das hätte tun müssen. Das ist wie die Urban Legend, dass Vercharterer einen SKS verlangen. SVB hat das sehr gut aufbereitet .
    Fun Fact: Ein Bekannter hat noch nicht mal einen Funkschein und bekommt dennoch jedes Jahr eine Charterbratze ausgehändigt.
    Und als Eigner mit Boot in den Niederlanden ist es erst 3x egal.


    Also. Lasst die Leute doch erstmal Segeln lernen. Dazu meine Empfehlungen oben.
    Gerne auch mit Kids.

  • - diverse Angebote des DHH
    - Yachtschule Eichler
    Beide haben m.W. einen sehr guten Ruf, und ich habe selbst bei beiden schon Kurse mitgemacht. Gerade bei Eichler gibt es auch Angebote, die nix für "Warmduscher" sind.


    Danke, das sieht sehr gut aus! Wobei ich nicht sicher bin, ob die Eilcher Kurse was für mich als Neuling sind :P

  • Naja, die Fallschirmraketen sind ja gerade der Kern der Notmunition. Der Rest (Handfackeln, Rauchtöpfe) ist Beiwerk oder für die Talsperre oder zum Einweisen der Retter, wenn sie bereits in der Nähe sind (Nicco-Stift).
    Dass Vercharterer den SKS verlangen ist nicht die Regel, kommt aber vor und hängt auch von den Umständen und dem beabsichtigten Fahrtgebiet ab. Aber das nur nebenbei.
    Der Punkt ist: den FKN kann man mit dem SBFSee standardmäßig miterledigen und es kostet buchstäblich fast nichts. Warum also sollte man das nicht tun? Auf einem anderen Boot als einem gewerblichen Charterboot aus S-H kann der irgendwann wichtig werden.
    Das Funkzeugnis sowieso. Dass ein paar Vercharterer nicht genau hinsehen, spielt keine Geige - sie sind ja auch nicht dran, wenn das auffliegt, sondern der Skipper! So gesehen also sogar ein unfreundlicher Akt des Vercharterers, der seine Kunden reinreitet! Üblicherweise wird die Funke abgeklemmt, wenn das Boot an einen Charterer ohne Funkzeugnis vergeben wird - kein SRC ist also nicht prohibitiv, aber ein wichtiges Sicherheitsfeature weniger ist verfügbar.



    Dass erstmal reichlich segeln gehen angeraten ist, darüber sind wir uns allerdings einig - Segeln ist ein Erf ahrungssport - aber das ist dem TO klar, glaube ich ;)



    EDIT: doch, bei Eichler ist man auch als Newbie gut aufgehoben.



    Gruß
    Andreas


  • Danke für die Tipps... Solange die Kleine noch gestillt wird, werde ich wohl ohne die Mama los müssen. Danach müssen wir mal schauen, wie das mit bzw. vielleicht auch ein WE ohne Kinder klappt. Aber ich hab das auf dem Schirm...
    Klar, Segeln ist auf Rhein und Mosel nicht drin :) Ich meinte auch eher Motorboote... Merke aber, dass das vielleicht die falsche Frage in einem SEGEL-Forum ist :D
    Ich wohne in Königswinter. Der Unterbacher See ist (bei freier Bahn) 60 min entfernt... in der Praxis wohl eher 90-120.Also nichts für "gerade mal hin". Leider gibt es hier direkt in der Nähe keine Seen. Deswegen ja auch das Motorboot auf Rhein und Mosel *duckundweg*
    Danke nochmal insbesondere für die Tipps zu den Kursen. Insbesondere die 45 Grad Kurse auf dem Ijsselmeer sind vielleicht ein guter Einstieg.

  • Ich bin sicher er beißt nicht wenn man einfach mal freundlich nachfragen tut.

    Das werde ich auf jeden Fall mal machen. Hab auch ein bisschen Bammel vor direkt so einer anspruchsvollen Route... Anderseits... Nur so lernt man es!



    Wenn du später Skippern willst würde ich mich mittelfristig auf die Pflichtscheine konzentrieren. Das wären neben den SBF See die Funkscheine SRC, ggf. Binnen UBI, und die Fachkunde Seenotsignalmittel. Das ist alles ein schönes Winterprojekt. Und viel viel Segeln. Und ja, wie der vorposter, ich würde da die Ehepartnerin von vornherein mit einbeziehen und sie macht im Idealfall die Ausbildung mit.


    Anstatt SKS würde ich eher noch den SBF Binnen Segeln machen, da er auf manchen Gewässern Binnen ein Pflichtschein ist, im Gegensatz zum SKS, den man streng genommen nur gewerblich braucht.


    Danke für den Hinweis. In Richtung SKS wollte ich gehen, da ich dachte, dass er von Charteren verlangt wird. Aber da informiere ich mich mal.
    Die Funkscheine habe ich auch schon "auf dem Zettel" ;-) Und SBG Binnen Segeln werde ich mir nach dem Praxistörn mal ansehen.


  • Danke auch für Dein Statement. Das ordnet vieles noch mal ein. Und ja, dass die Erfahrung wichtig ist, ist mir bewusst. Deswegen möchte ich ja "früh" anfangen, solange die Kinder noch klein sind. (Auch wenn ich schon fast 40 bin). :D

  • Ich danke euch allen ganz herzlichen für das unterschieliche Feedback. Es ist toll so ein aktives Forum erleben zu erleben.
    Bewusst habe ich viel geanwortet und Feedback gegeben. Ich hoffe, das ist okay, und wird nicht als SPAM gewertet.


    VG
    Bendix

  • MoBo auf'm Rhein. Ja. Kann man machen. Fährt man in die eine Richtung, fährt man in die andere Richtung, weicht dabei den großen aus und legt irgendwann wieder an.
    Ich hab meinen SBF See im Rheinauhafen in Köln gemacht. Ungefähr gleich spannend stelle ich mir die MoBo Fahrt auf dem Rhein vor :D


    Besonderes Schmankerl bei Kai/45 Grad Nord: Die letzten SKS Teilnehmer sind in eine Übung der KNRM mit eingebunden worden und durften die KNRM Rettungsstation in Lemmer besichtigen, da Kai dort seit ewiger Zeit selber als ehrenamtlicher Retter aktiv ist.

  • Moin Bendix!


    Ich finde Deinen Ansatz sehr gut. Zu Ausbildungstörns kann ich nicht viel sagen, habe das ganze relativ klassisch im Segelverein durchgezogen. Ich kenne aber einige, die mit dem DHH unterwegs waren und die waren meist recht zufrieden.
    Ich bin aber relativ viel mit kleinen Kindern unterwegs gewesen und hätte da vielleicht ein paar Denkanstöße für Dich:


    Es geht wunderbar auch mit recht kleinen Kindern unterwegs zu sein, unter der Voraussetzung, dass man den Fokus keinesfalls auf lange Etmale oder besonders sportliches Segeln legt. Meine Kinder (9, 6 und 3 Jahre alt, sind aber seit sie 6-8 Monate alt waren beim Segeln mit dabei gewesen) sind recht uninteressiert am Segeln, aber total begeistert vom Bord- und Hafenleben. Also, mit den neuen Freunden vom Nachbarboot Krabbenfischen, mit dem Schlauchboot durch den Hafen paddeln, eine neue Insel erkunden, das ist Ihr Ding. Mein Vorschlag wäre also, dass Du (sofern es die Zeit erlaubt) zweigleisig fährst: Ausbildungstörns für die Eltern und entspanntes Segeln mit der Familie. Damit würde ich auch gar nicht lange warten, aber ich gebe Dir Recht, in der Stillzeit sollte man nicht gerade mit dem Familiensegeln anfangen.


    Ein entspannter erster Familientörn auf der Flensburger Förde könnte dann zum Beispiel so aussehen:
    Samstag: Übername des in Sonwik, die Kinder erkunden jeden Winkel, abends dann Essen beim Italiener an der Mole.
    Sonntag: Enspanntes Segeln auf der Förde um sich mit dem Boot vertraut zu machen, dann nachmittags ab in den Flensburger Stadthafen
    Montag: Hafentag in Flensburg: Flanieren auf der Grossen Straße, Phänomenta, Schiffartsmuseum.
    Dienstag: Ab nach Glücksburg
    Mittwoch: Strandtag in Glücksburg, bei schlechtem Wetter Besuch der Therme, Angebote checken beim DHH für den nächsten Erwachsenentörn.
    Donnerstag: Nun wird es Zeit für Dänemark, deswegen auf nach Marina Minde
    Freitag: Die Kinder spielen so schön mit den Kindern von Nachbarboot, der Urlaubskrimi ist noch nicht durchgelesen, also ein letzter entspannter Hafentag in Minde
    Samstag: Entspanntes Zurückgleiten in die Sonwik.
    Ist jetzt nur ein Beispiel und sicher so ähnlich in vielen Revieren möglich. Ich kenne die Förde halt recht gut.
    Das Ziel des ganzen ist es, dass die Augen Deiner Kinder leuchten, wenn Du ihnen erzählst, dass es im Sommer wieder segeln geht.



    Dann sollte Deine Partnerin unbedingt auch segeln lernen, wie Robulla so richtig schreibt. (Vorausgesetzt natürlich, dass sie es nicht sowieso schon kann) Ansonsten ist das plötzlich Dein Hobby und die Familie kommt mit, um Dir einen Gefallen zu tun. Außerdem ist Segeln mit Kindern auch oft quasi abwechselndes Einhandsegeln. Je mehr man sich da abwechseln kann, desto besser. Das Ideal wäre hier: Du liest den Kindern in Vorkoje entspannt vor, währen Deine Partnerin das Boot nach Anholt segelt (oder Helgoland, Antigua, Gran Canaria, Horta, Ushuaia, je nachdem).


    Das ganze klingt vielleicht etwas banal, aber mir ist es am Anfang mit Kindern nicht so leicht gefallen, in einen entspannten Törnmodus zu wechseln. Ich hoffe, Du findest das vielleicht hilfreich.


    Viele Grüße!
    Jonas

  • Mal so ein Beziehungstipp:
    Wenn du später mit deiner Familie segeln gehen möchtest, bezieh sie so früh wie möglich mit ein. Sonst ist es am Ende nur dein Hobby.


    .............


    (!!!) und 2.


    wenn es Dir um handfeste Praxis geht, ist ein Überführungstörn deutlich lehrreicher als jede Scheinausbildung, allerdings nicht so kuschelig. Mach Dich mal bei Hand gegen Koje schlau, die Überführer brauchen zuweilen Hände und nehmen auch Novizen.


    Gruß Franz

    halber Wind reicht völlig

  • ich segele noch nicht so lange - mache auch noch viele Fehler und würde immer sagen ich bin unerfahren .


    Was mir sehr geholfen hat .. mit meiner jüngsten Tochter 13 ... war alle Manöver ganz am Anfang des Tages im Hafen einmal durchzufahren ... von rechts von links von unten von oben ((der Basis Fehler besteht meiner achtens darin das die Person an Ruder nicht exakt genau weiß was sie tut ... ob jemand mit der Leine trifft oder nicht ; wird unerheblich wenn die Person an der Pinne jede Situation (80% ohne Wind) im Griff hat ...


    sein Boot im Hafen in alle Ecken einmal reinzufahren zumindest gedanklich .. hilft enorm .. (Wind , Radefekt, Drehpunkt) - ich finde immer noch interessant das ein Boot anders dreht wie ein Auto ... (an der Wand liegend ist mit Lenkung (und vorwärtsfahrt) nicht zu korrigieren.. ))


  • Danke Jonas für die wirklich hilfreichen Tipps. Genau das ist der Plan - zweigleisig fahren. Da ich segelmäßig doch sehr unerfahren bin, möchte ich zunächst mal intensiv reinschnuppern. Ich habe das Gefühl, dass die Eichler-Touren da genau das richtige sind. Das scheint mir kein rumschippern in der Badewanne zu sein :D Nur so lernt man was. Wenn das gut läuft, werde ich meine Frau mal die Ausbildung nahe legen :D


    Sobald ich der Meinung bin, dass meine Kinder alt genug sind, um sich sicher auf dem Boot zu bewegen (ich denke so 2-3 Jahre sollte die jüngste schon sein, werden wir sicher mit der Familie auf Tour gehen. Wir sind nächstes Jahr eh zwei Wochen in Kiel, vielleicht kann man da mal ne Schnuppertagetour machen.


    Kurze Frage zur Beispieltour. Meinst Du man soll/kann die dann alleine angehen oder mit nem Skipper? Weil bis alleine unterwegs bin brauche ich ja noch einiges an Übung! Bis nach Ushuaia wird es wohl dann noch was länger dauern :O
    Um das noch mal klar machen: Mir geht es wirklich nicht um eine Scheinausbildung. Ich möchte es lernen. Der SChein wäre wenn dann nur, um den Charterer zu überzeugen, das Boot auch zu verleihen :D


    VG
    Bendix