Vorsicht bei Adressänderung im Online Shop SVB - da geht leicht was schief und man wird verklagt!

  • - nein du hast vollkommen recht ... von einem Händler mit Schufa drohen .. ist glaube ich recht unwirksam und geht auch eher nach hinten los ..


    und klar .. so ein Thema muss man wenn begonnen zu Ende bringen .. und ja manchmal können wir uns auch etwas Unvernunft und Starrheit finanziell leisten ...


    (( bei mir ist das so .. schlechtem Geld aus Prinzip noch was hinterher ))

  • Man sollte die Kirche schon im Dorf lassen. So einfach ist es nun auch wieder nicht, jemanden bei der Schufa einen schlechten Eintrag zu verschaffen.

    Nicht gezahlte Beiträge und ein Mahnverfahren reicht.

  • Nicht gezahlte Beiträge und ein Mahnverfahren reicht.

    Habe eben mal etwas gegoogled, und das ist eindeutig falsch!


    Wenn ich der Forderung widerspreche, darf kein Schufa Eintrag gemacht werden. Das ist gerichtlich bestätigt worden. Erst wenn ich das Verfahren verloren haben sollte, und mir die Gegenseite mitteilt, dass sie so einen Eintrag machen wollen, wird es zu so einem Eintrag kommen.

  • So kenne ich das auch. Schufa wird gerne zu Drohgebärden genutzt - oft ohne dass dort etwas dahinter steckt.


    Mein Punkt wäre eher, dass mir so etwas die vergällte Lebenszeit und den ganzen Ärger nicht wert wäre.

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    Autokorrektur ist grässlich!
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  • So kenne ich das auch. Schufa wird gerne zu Drohgebärden genutzt - oft ohne dass dort etwas dahinter steckt.


    Mein Punkt wäre eher, dass mir so etwas die vergällte Lebenszeit und den ganzen Ärger nicht wert wäre.

    Das stimmt natürlich, wenn es einem die Stimmung vermiest. Das ist aber bei mir nicht der Fall. Ich nehme solche Herausforderungen gerne an... :)

  • So kenne ich das auch. Schufa wird gerne zu Drohgebärden genutzt - oft ohne dass dort etwas dahinter steckt.


    Mein Punkt wäre eher, dass mir so etwas die vergällte Lebenszeit und den ganzen Ärger nicht wert wäre.

    Moin,


    exakt so ist es!


    Solange eine Forderung nicht gerichtlich festgestellt oder unbestritten ist, passiert da nix. Im übrigen hat jeder das Recht, jederzeit (einmal jährlich kostenlos) eine Selbstauskunft von der Schufa zu bekommen. Steht da was falsches 'drin, hat man das Recht, daß dies berichtigt wird. Und die Schufa ist gut beraten hier vorsichtig zu sein, sonst macht sie sich im Zweifelsfall Schadenersatzpflichtig.


    Thema Mietvertrag: der Vermieter wird keine Schufaauskunft eines Mietinteressenten einholen, der läßt sich vor Abschluß des Mietvertrages eine qualifizierte Selbstauskunft vorzeigen. So kostet ihn das gar nix und er hat auch keine Arbeit damit.


    "Name and shame": ok, kann man machen. Ob's hilft, die betroffene Firma grundsätzlich zu einem Umdenken in der Geschäftspolitik zu bewegen? In jedem Fall muß man dann sein Worte mit äußerstem Bedacht wählen, um keine unwahren Tatsachenbehauptungen aufzustellen.

    Mast- und Schotbruch,


    Jürgen

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  • Da wird von einem Produkt im System die ID geändert, aber es wird vergessen dies mit anderen Systemen zu synchroniseren oder die automatische Synchroniserung zu prüfen.

    Um Himmels Willen... Das Problem ist nicht dadurch gelöst. Die junge Generation hat nicht mehr Ahnung von IT oder den Zusammenhängen zwischen verschiedenen IT-Systemen in einem Unternehmen (deren automatisierte Synchronisation eher ein Problem des Anwendungsdesigns als der Benutzer ist). Medien zu konsumieren und teils auch zu produzieren generiert nicht automatisch IT-Kompetenz. Die Generation, die ihren Alltag ganz ohne überlebte, ist schon überwiegend im Ruhestand.

    Schnittstellen zu bedienen ist nicht die Sache der Endanwender; sowas ist die Aufgabe von Software. Und ohne vernünftige Schulung wird auch ein jüngerer Arbeitnehmer weder intuitiv Zusammenhänge begreifen noch richtig handeln können.

    Aber zum Thema: Ein anderer großer Versender aus dem Bereich hatte mal einen Datenverlust... Seitdem nimmt man dort keine Lastschriften mehr als Zahlungsart, hielt es aber nicht für nötig, zu informieren.

  • "Name and shame": ok, kann man machen. Ob's hilft, die betroffene Firma grundsätzlich zu einem Umdenken in der Geschäftspolitik zu bewegen? In jedem Fall muß man dann sein Worte mit äußerstem Bedacht wählen, um keine unwahren Tatsachenbehauptungen aufzustellen.


    Das stimmt, und ich denke, ich kann alles auch sehr gut mit diversen Dokumenten belegen... :)


    Auf jeden Fall ist es ratsam, alle Dokumente aufzubewahren... Sonst hätte ich z.B. nicht beweisen können, dass die Auftragsbestätigung, welche die Klägerin dem Gericht vorgelegt hat, und in welcher die alte Lieferadresse steht, nicht mit der Auftragsbestätigung übereinstimmt, die ich seinerzeit elektronisch erhalten hatte... ohne einen Eintrag der Lieferadresse, weder falsch noch richtig...


    Meine Kenntnisse der Warenwirtschaftssysteme reichen einfach nicht aus, um beurteilen zu können, in wieweit man dort bei der Generierung von Auftragsbestätigungen "Häkchen" setzen kann, ob eine Information mit in das pdf übernommen wird oder nicht. Wenn dem so ist, dann könnte man in der Tat verschiedene Versionen der Auftragsbestätigung generieren, was schon merkwürdig wäre und der Klägerin in der Beweisführung nicht gerade hilft. Aber ein Geschmäckle hat es auf jeden Fall.

  • So, ich habe gewonnen! Das Amtsgericht ist meiner Argumentation gefolgt und hat festgestellt, dass SVB ihre Version der Ereignisse nicht hat belegen können... 👍

  • Glückwunsch!

    Hoffe, dass das so für dich kostenmäßig auf Null rausgegangen ist.

    Volker

  • Glückwunsch!

    Hoffe, dass das so für dich kostenmäßig auf Null rausgegangen ist.

    Volker

    Danke! Ich hatte ja keine Kosten, die wollten Geld von mir. Nun soll ich auch noch meinen Kredit bei denen zurückbekommen, den ich eigentlich schon aufgegeben hatte. Von daher ist alles nur positiv!


    Cheers, Mathias