Ankern. Ein Thema, das keinen Grund findet.

  • Ausgangssituation, die ich auf meinem Boot (Holzboot, ca 900Kg Verdrängung) vorfand:


    Ankergeschirr bestand aus einem 6 Kg Plattenanker mit 3 Meter Kette (!!!!) zu 6mm Durchmesser und einer Trosse von 10 Metern.
    Keiner der 3 Ankerversuche (Tiefe ca 7Meter) bei 3-4 bft war erfolgreich, bin abgedriftet wie mit einem Treibanker.
    (Wir haben hier überall Sand, also eigentlich prima....) ,es sei denn, man erwischt ne fette Seegraswiese.)
    Ich hatte mich schon bei der Inspektion des Ankergeschirres gewundert: "What? Nur 3 Meter Kette?".
    Nun habe ich 10 Meter Kette (8mm Durchmesser statt 6mm) zugekauft und auf insg. 13 Meter Kette erweitert, ohne gleich einen
    besseren Anker kaufen zu müssen. Bislang hält das Ankergeschirr sofort, aber habe erst 5 Versuche hinter mir.
    Aber immerhin gibt es einen deutlichen Unterschied zum vorigen Zustand. Aber bei starkem Wind hätte ich Schiss.
    Erstmal sehe ich das als Schönwetteranker.
    Und ja, ich habe wirklich alles versucht aufzusaugen, was es zu dem Thema im Internet gibt.
    Und ich war erstaunt, wie unterschiedlich die Leute in meinem Verein zu dem Thema stehen....
    Für mich steht das Thema "Sicherheit" an aller-aller erster Stelle. Ich habe schon mehr als eine Situation
    erlebt, dass der Anker wegen einer Notsituation geworfen wurde. Nicht auf meinem Boot, aber das ist egal.
    Das prägt meinen Anspruch an einen Anker.
    Auch "das Monetäre"... Sicherheit ist da günstig zu kriegen.... Die Relation zu den Kosten des Bootes oder gar
    zu meiner Gesundheit ist so lächerlich... Ich investiere gerne 300€ in einen Zweitanker, den ich vielleicht nie
    brauchen werde.
    Denn ich habe bei "bad Shit" keine Alternative. Mein lächerlicher E-Aussenborder verlässt mich ab 5 Windstärken.
    Da bleiben mir nur Segel oder Anker. Aber selbst wenn ich einen kräftigen Motor hätte.... sowas kann nicht kaputt
    gehen, sondern wird es. Nur weiss man nicht, wann das sein wird!


    Ich fand es in den Gesprächen mit anderen Seglern einfach erstaunlich, wie unterschiedlich nicht nur die nötige
    Ausstattung (Gewicht, Form des Ankers, Kettenlänge, Trossenlänge) bewertet wird, sondern auch die Dringlichkeit
    im Falle einer
    Manövrierunfähigkeit. Aber vielleicht haben die Leute es einfach noch nie erlebt, von einem Anker abhängig zu
    sein. Ich habe das erlebt. Nicht auf meinem Boot, sondern auf anderen....
    Und ich bin froh, schon einige Ankerungen einfach so probiert zu haben.... Einmal holte ich den Anker hoch und sah
    nur ein Knäuel von Anker und Kette... Da hatte ich die Kette einfach auf den Anker rauschen lassen, sodass die Kette
    mehrfach um den Anker gewickelt war. Da ich das von Hand mache, spüre ich (jetzt!), wann der Anker Grund bekommt und fiere
    gaaaaaanz langsam die Kette/Trosse, damit alles schön in Linie und nicht übereinander liegt.


    Einige Segler sagten auch "Ich anker nie, Anker ist mir egal". Finde ich gruselig. Da hoffe ich nur, dass die betreffenden
    nie ankern müssen! Mal abgesehen, dass ich eine einsame Ankernacht einfach schrecklich romantisch finde ;-).


    Im Nachhinein bin ich Daddy und Bruder froh, dass damals so viel schief gelaufen ist.... Ich habe eine Ahnung davon
    bekommen, was alles passieren kann. So kann ich aus dem Lehrgeld, was Vater damals gezahlt hat, heute noch profitieren ;-).


    Just my 2 cents von einem Newby.

  • Hallo,


    insgesamt 13m ist auch bei 7m Tiefe einfach zu kurz (egal ob Kette, Kette mit Trosse oder sonstwas).
    Deshalb sagt man auch: Ca. 5 bis 6-fache Wassertiefe an Kette/Leine/*Whatever* stecken. Achtung: Faustformel.
    Der Anker wird sonst immer wieder nach oben herausgezogen bzw. gehebelt. Die Kette ist im Wesentlichen dazu da, den Anker durch ihr Gewicht auf dem Grund zu halten so daß er nicht rausbricht wenn er eingegraben ist.
    Für das Gewicht bzw. die Größe des Ankers gibt es Tabellen, die sich nach der Verdrängung richten. Die Empfehlungen sind je nach Hersteller/Ankerart oder auch Händler unterschiedlich.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, daß das Augenmaß hier ganz gute Dienste leistet. Wenn der Anker "richtig proportioniert" an der Schiffsgrösse aussieht, dann passt er einigermaßen.
    Den Heck- bzw. Zweitanker nehmen viele (wir auch) eine Numemr kleiner. Vorn Pflugschar und hinten Bruce- bzw. M-Anker ist eine gängige Kombination.


    Dann klappts auch mit dem Ankern...


    Gruss

  • Hoi, Honeydew,
    woll woll, ich werde auch noch mehr Kette kaufen. Nochmal 20 Meter dazu. Und wenn ich die Kette erstmal einfach nur an Bord lege, ohne sie anzuschließen. Erstmal will ich sehen, wie weit ich mit dem vorhandenen Geschirr komme indem ich einfach bei starkem Wind den Anker werfe. Die zusätzlichen 20 Meter kann ich in wenigen Sekunden mit einem beliebigen Schäkel anbringen, Form egal, da die Kette ja per Hand hochgeholt wird und keine Ankerwinde durchlaufen muss. Doch gerade *weil* es mit Muskelkraft geht, will ich nicht jedesmal 40 Kilo in lächerlichen Winden hochpullen müssen.

  • Moin, 6kg sind für einen Plattenanker zu leicht. Der wird sich nicht vernünftig einbuddeln, gerade wenn Vorläufer und Trosse zu kurz sind. Ich fahre auf meinem Kleinkreuzer einen doppelt so schweren Plattenanker, der hält hier im Watt bei Windstärke 5 + Strömung sogar nur mit Leine.

    Verwahrlostes Mirror Dinghy als Restaurationsobjekt gesucht, gerne auch einen vermeintlich hoffnungslosen Fall. Suchanzeige bei Kleinanzeigen.


    Falls jemand noch einen Holzopti im erbärmlichen Zustand im Bereich nördliches Schleswig Holstein rumfliegen hat, ich brauche demnächst Nachschub... :erschrocken:

  • Hola.
    bevor Du mehr Kette kaufst: es gibt jetzt Bleileine, sieht aus wie ne normale Trosse und hat im Kern Blei. Sehr handhabbar, das kann man im Vorlauf anstatt Kette bringen.
    Cooles Zeugs. Klappert nicht, geht ggf. gut über die Rolle.


    Bei den größeren Ankern kann ich auf erfolgreichen Jambo - Einsatz zurückblicken. (Kanaren)


    Das Sportboot-Anker-exemplar kann ich gerade nicht nennen, war ausm Frisch-Katalog. Hat gut eingesetzt und sich dem Aufholen gut widersetzt.
    spliss

    Holt groß das Dicht ! dillen statt chillen !

  • Moin,


    dein ursprüngliches Problem war die viiiieeeel zu kurze Kette/Leine. Mit Faktor 5-6 (und dann nicht nur Wassertiefe, sondern WT plus Freibord) hätte das wahrscheinlich auch mit 3m Kette und genug Leine gut gehalten. Dass du nun mehr Kette kaufst, finde ich aber ganz richtig und gibt einfach noch deutlich mehr Sicherheit.


    Zum Gewicht des Ankers: Wie lang ist dein Boot und wie hoch sind der Rumpf und die Aufbauten? Neben der reinen Masse spielt ja auch der Luftwiderstand eine Rolle. Etwas größer als unbedingt erforderlich ist für den Hauptanker aber sicherlich immer der richtige Ansatz.


    Ich wünsche dir viel Spaß beim Ankern - das ist viel schöner als im Hafen zu übernachten. Dazu kommt der Sicherheitsaspekt, ein Anker ist eben auch eine Sicherheitseinrichtung an Bord. Da teile ich deine Einstellung in jeder Beziehung.


    Viele Grüße - Martin

    "Die See, dachte er, glich der Mathematik in der Hinsicht, dass sie ebenso rein und unbestechlich war. Sie wurde von eigenen Gesetzen regiert, welche die Menschen vielleicht begreifen, aber nie beherrschen würden." (Aus: Die lange Heimkehr von Philip Caputo)

  • Moin,


    Ich geb auch mal meinen Senf dazu. Von einer Bleileine als Vorlauf würde ich die Finger lassen. Egal wie der Boden beschaffen ist, irgendwo schamfilt da immer was. Da würde ich definitiv eine richtige Kette vorschalten.


    Deine Einstellungen zum Thema Ankergeschirrdimensionierung finde ich sehr löblich, nicht jeder denkt da so vorausschauend. Meiner Beobachtung zufolge fahren doch sehr viele nur Schönwetteranker herum. Ich selbst fahre bei gut 750-800kg Verdrängung einen 9kg Pflugschar, 8 Meter Kette (glaube 6mm) und nochmal bummelig 30 Meter 12mm Leine. Man erntet bei der Klarierung zwar ein paar seltsame Blicke da das ganze Gedöns durchaus sehr überdimensioniert wirkt, aber das ist mir ein äußerst ruhiger Schlaf, egal bei welcher Wetterlage, wert. Ich persönlich würde bei der 570 ein ähnliches Geschirr verwenden, vielleicht mit ein bisschen mehr Kette.


    LG Spindex

    Und trotzdem!

  • Bleileine ist gut, und 6 kg Platte sollte reichen bei ner 570er Ws. Ich habe knapp 2 t Gewicht, 7,5 kg Platte und Bleileine und keine Probleme.
    Bleileine hat den Vorteil, dass man sie sehr gut stauen kann. Ist auf nem kleinen Boot vorteilhaft.

    Ich brauche keine Therapie. Ich muss nur segeln.

  • Bei uns in Eckernförde ist es schon reichlich tief - nicht ohne Grund liegen die U-Boote hier im Marinehafen und können gleich vor dem Hafen abtauchen.
    Selbst vor dem Südstrand sind es noch meist 7 - 10m Wassertiefe und für 3 - 4m Wassertiefe muss man schon fast auf den Strand segeln.
    Ich würde auf einen Anker mit hoher Haltekraft bei 6kG gehen - Cobra oder Delta. Dann 6m Kette 8mm und noch 30m Ankerleine.
    Das Geschirr soll ja auch mal wieder an Bord gezerrt werden, das auf dem kleinen Waarship und einhand. Bei 6Bft. kann das schon grenzwertig werden; wenn der Anker sich gut eingegraben hat.


    Die Kette sorgt auch für Gewicht am Bug - nicht gerade optimal beim Waarship - oder soll das Ankergeschirr im Cockpit gestaut werden?
    Jan

  • Wir haben 5m Kette (8mm) für etwa 2t Bootsgewicht.
    Dazu 30m Ankerleine.


    Wir hatten selbst beim Notankern bei Starkwind und Welle (Mast war umgefallen) keine Probleme.
    Wenn das nicht reicht, ist das Wasser zu tief, der Grund schlecht zum Ankern oder der Anker taugt nix.


    Ein Boot wie eine Waarship 570 sollte man nur einigermaßen leicht beladen.


    Holger

  • Boot wiegt um 3,5 t. Anker ist ein Fortress Alu 2,8 kg mit Bleileine von Liros. Das geht zum Baden sehr gut, ansonsten ankern wir nicht. Der Fortress Anker hält auf Sand suuuper, er buddelt sich richtig ein. Aber er muss kurz eingedampft werden mit Rückwärts.

  • Bei der Schiffsgröße würde ich bei 10m Kettenvorlauf bleiben, aber wenigstens noch 30m Leine dranstecken, besser 40. Dann bist du bis 10m Wassertiefe gut gerüstet.
    Plattenanker ist nicht so der Hit. Rocna oder Vulcan währen ideal, aber recht teuer. Delta wäre ein Kompromiss.

  • Bei den von dir gemachten Angaben, konnte der Anker nicht halten!
    Bei 7m Wassertiefe hatte man früher gesagt x3, heute x5. Da der Anker sehr leicht ist (eingraben geht evtl. noch bei Sand, um Lehm oder Seegras zu durchdringen viel zu leicht). Ich würde einen 10 Kg Anker wie Rocna oder Britany nehmen und 10m 8mm Kette (nicht wegen der Festigkeit, sondern wegen Gewicht) und dann ausreichen Leine stecken (mind x5 der Wassertiefe, bei Schwell oder Dünung mehr). Dann wäre das ein Sicherheitsgewinn.
    Bei den gemachten Angaben und Welle wird der Ankerstock ausgehebelt.
    Handbreit
    bukh1

  • Ganz einfach, das ist Kaffeeankergeschirr dänischer Art. Der ist für kein Wind, also keinen, zum Nachmittags rausschippern und irgendwo im grünen für 2 Stunden grillen.


    Hatte ich vorher auch, das Boot wurde im Roskilde Fjord bewegt. ist aber auch nicht besser als n Stein an ner Leine. Funktioniert gut vor Aebelø weil sich da immer nen Stein findet wo das Ding mal hängen bleibt, das wars aber auch.

    /Marco


    Blog, Live-Track, Fotos und Bootsinfos: sailing-serenity.eu
    "There is no place, I can be, since i've found Serenity"

  • Hey, als wenn man in ein Wespennest piekst, wenn es sich um die Wahl des passenden Ankergeschirres dreht.
    Danke für alle Beiträge, auf die ich aber nicht alle eingehen kann.... Es drehte sich auch nicht so sehr um eine Antwort "Welchen Anker soll ich nehmen?" sondern eher um meine Sicht zum Thema.


    Eine Bleileine ist nicht so mein Ding.... da ist für mich ein schlechter Kompromiss aus 2 Welten.... Mag durchaus gut funktionieren.... aber ist nicht so meines....


    Ich werde mein Ankerschirr so dimensionieren, dass der Anker auch noch bei 5-6 Bft anständig hält. Das werde ich einfach 20 mal ausprobieren.... Ob es dann beim 6kg Plattenanker bleibt oder ein anderer, weiss ich noch nicht. Da ich vorläufig nur hier in der Ostsee segeln werde, kann ich immer von Sand ausgehen, Plattenanker sollen da durchaus tauglich sein.


    Wassertiefen von mehr als 20 Metern interessieren mich nicht:
    1) Da anker ich nicht freiwillig
    2) Wenn es da einen Notfall gibt, werfe ich einen Treibanker und wähle 112 oder funke, je nach Situation. Bei auflandigem Wind komme ich irgendwann an die Küste, wo mein 40 Meter Geschirr dann irgendwann greift.


    Und das Gewicht des Ankergeschirres interessiert auch wirklich gaaar nicht, da ich segeln will. Will keinen Speed machen. Und 20 Kg mehr im Bug (um mehr dreht es sich ja nicht in der Varianz) tun mir nicht weh.


    Für den Fall eines schweren Sturmes lege ich mir 30 Meter Kette in die Backskiste, die ich dann im Bedarfsfall sehr schnell anschäkeln kann.


    Der Kern meiner Gedanken ist ganz simpel: Das Standardgeschirr soll für 5-6 Bft halten, die Reserve kommt in die Backskiste. Vielleicht auch ein komplettes Ersatzgeschirr. Aber erstmal ist nur "viel Kette" geplant. Ggf auch ein anderer Anker, klar. Aber erstmal testen, testen, testen.


    Auf dem angehängten Bild seht ihr, wie es bei mir aussieht. Ich kann mich ganz bequem vor den Ankerkasten setzen, die Füße da rein und den Anker ganz locker mit dem ganzen Körper, Füsse, Beine, Rücken, (kaum Armkraft nötig) hochholen. Wenn der Bug schön nickt, nutze ich das Nicken als Kraft. Sobald der Bug hochgeht, einfach festhalten, dann arbeitet das Boot für mich.


    Die weisse Bugrolle ist übrigens neu von mir da dran. Bei meinen ersten Ankerungen habe ich die Kette brutal über das Edelstahlrohr gezogen. Nun mit Rolle alles easy ;-). Und die Bugreling geht weit genug raus, dass der Anker nicht gegen das Boot ditscht.
    Der Ankerkasten hat ein großes Ablaufrohr, richtig gut mit Edelstahlmuffe, sehr rund, keine Kanten, da habe ich die Trosse durchgeführt. So geht die Trosse nur wenig über der Wasserlinie ab nach unten. Das minimiert Hebelkräfte.


    Und Dank für all eure Anregungen!

  • Der Treibanker ist auf jeden Fall ein unabdingbares Gadget in der Ostsee!

  • Und das Gewicht des Ankergeschirres interessiert auch wirklich gaaar nicht, da ich segeln will. Will keinen Speed machen. Und 20 Kg mehr im Bug (um mehr dreht es sich ja nicht in der Varianz) tun mir nicht weh.


    Dieser Satz ist ein Widerspruch in sich selbst. Wer segeln will, den sollten die Segeleigenschaften seines Bootes sehr wohl interessieren, und die werden sich bei einem 5,7 m Boot mit 20 kg Mehr! im am Bug deutlich verschlechtern. Nicht nur der Speed, sondern auch das Seeverhalten.
    Ich bin persönlich kein Ankerspezi, aber die Literatur sagt ganz klar, dass eine Kombination von Kette und Leine für Segelyachten am effektivsten ist. Sie ist besser handhabbar, und erlaubt einfach größere Längen. Die Länge bestimmt aber eben den Zugwinkel, und der ist mit das Wichtigste für einen guten Halt. Dabei sind 10 m Kette + 50 m Leine bei größeren Tiefen besser als 30 m nur Kette, und trotzdem viel leichter. Die Kette wirkt durch Gewicht und verhindert effektiv das durchscheuern weil letztlich bei Wind nur sie noch auf Grund liegt, die Leine bringt den Winkel.

    Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

  • Nochmal 20 Meter dazu.

    Das ist von der Gesamtlänge immer noch kurz. Kannst ja mal ausrechnen für welche Wassertiefe, das bei einem Faktor 5 reicht. Und alles in Kette ist völlig überdimensioniert. Lieber nur 5m Vorlauf und dafür mehr Länge. Und lieber einen ordentlichen Anker als unnötig lange Kette.

    Gute Idee: 1. ist bisherige Länge sowieso zu kurz, 2. wird es problemlos klappen, die im Ernstfall schnell anzuschäkeln, 3. wird ein "beliebieger Schäkel" garantiert immer halten... Wenn du den Anker, wie du oben schriebst, auch für einen evtl. Notfall haben willst, wird es mit dieser Herangehensweise nichts.