Alle Jahre wieder....

  • Winterlager .jpgWerft.jpgSchiffchenplätzchen.JPGWinterlager .jpgWerft.jpgSchiffchenplätzchen.JPG

    …. in der Schiffchenbäckerei.



    Während das arme Schiff draußen in der Kälte steht, soll sich der Skipper auf Weihnachten freuen? Nein das kann er nicht. Soll er sich am alljährlichen Plätzchenbacken beteiligen, wenn er doch voller Sorge nichts anderes im Kopf hat als das geliebte Schiff, das langsam eingeschneit?

    Schwarz- Weiß- Gebäck... Schwarz- Schiff- Gebäck.... Weiß Bootsgebäck... Schwarz- Weiß- Schiffchen. Das bringt ihn ganz durcheinander.

    Und das wird dann daraus: Bild 1

    In seiner Hilflosigkeit nimmt er den Teig (siehe Anhang) und trennt ein Drittel ab. Dieses Drittel färbt er mit Cacao ein.

    Den weißen Teig halbiert er. Aus jeder der Hälften formt er eine dreikantige Stange.

    Den schwarzen Teig rollt er dünn aus, ca. 3mm dick. Aus der flachen Schicht schneidet er einen ca, 50mm breiten Streifen, den Rest knetet er zu einer Stange mit halbrundem Querschnitt.

    Die dreieckigen und die halbrunde Stange sowie der dünne Streifen sind gleichlang. Sie werden mit Eiweiß (um Delamination zu vermeiden) aneinandergeklebt. Das ergibt eine schwarz-weiße Teigstange (Bild 2), auf deren Querschnitt sich ein Schiffchen erkennen lässt.

    Von dieser werden nun dünne Scheiben abgeschnitten (Bild 3) und auf ein gefettetes Blech gelegt. Nach 10 Minuten im Backofen, mittlere Schiene bei 200°C sind die Schiffchen fertig.

    Die Zeichnung liegt bei und die Lizenz zur Herstellung erhaltet Ihr gegen das Versprechen ewiger Freundschaft von

    Grauwal



    Anhang

    Butterteig:

    550g Mehl,

    1 geh. Teelöffel Backpulver,

    250g Butter,

    200g Zucker,

    1 Päckchen Vanillinzucker

    2 Eier

    Der Teig muss mindestens eine Stunde lang kalt reifen

    halber Wind reicht völlig

  • Das ist eine schöne Idee. Ich werde das auch mal probieren.

    Vielen Dank fürs Einstellen, Franz.


    Viele Grüße - Martin

    "Die See, dachte er, glich der Mathematik in der Hinsicht, dass sie ebenso rein und unbestechlich war. Sie wurde von eigenen Gesetzen regiert, welche die Menschen vielleicht begreifen, aber nie beherrschen würden." (Aus: Die lange Heimkehr von Philip Caputo)