Anlaufstrombegrenzer Bugstrahlruder und Lifepo

  • Moin moin aus dem Norden,

    Ich habe 2 140 AH Batterien durch 280 AH Lifepo ersetzt. Derzeit schaltet das BMS bei einem Anlaufstrom von 300A ab. Verursacher ist das Bugstrahlruder.


    Bevor ich jetzt nun B2B loder und separate AGM öä für das Bugstrahlruder einbaue stellt sich mir die Frage ob ein Anlaufstrombegrenzer helfen könnte. Hat jemand im Forum soetwas schon einmal probiert❓


    Danke vorab und schönen zweiten Advent noch!


    Hobbit2

  • ist ein typisches Problem von Lifepo4. Da wird alles in ein Block gepackt und leider die Begrenzung der BMS übersehen.

    Ein 200A BMS kann bspw 300A schlicht nicht nicht verkraften, im Gegensatz der Batterieblöcke.


    Da vermutlich 280A Zellen verwendet wurden ist die preiswerte Lösung eine Gel Batterie, parallel zur Starter in den Bug legen. BtoB brauchst Du so dann nicht.


    Bei großen Inverter kommt das gleiche Problem.


    besser 2 kleinere LFP Blöcke bspw 2x 180- 200A mit jeweils 200A BMS auszustatten.

    Dann können die Lifepo4 Batterien ihre Spitzenleistung bringen.


    Bei den Fertigblöcken das gleiche Thema. Achtet auf die Angaben der Dauerabgabe. Hier sind oft kleinere (weil billiger) BMS verbaut.


    Rennwagen mit Golfreifen ausstatten macht ja auch niemand?

    Nix wie weg.
    Dank Corona wohl erst Ende 22 🙁



    : :baden:

    Edited once, last by Badewanne: Ergänzung BtoB ().

  • Bei den LiFePO4 Zellen kann die maximale Strombelastbarkeit auch der limitierende Faktor sein, gerade bei niedrigen Temperaturen und geringem Ladezustand (SOC).

    Falls nötig, können die Zellen auch mit weiteren parallel geschaltet werden um die Strombelastbarkeit zu erhöhen. Bei mir ist ein Side Power 60 verbaut, das ist mit einer Stromaufnahme von 370 A spezifiziert. Das ist auch nicht der Anlaufstrom, sondern der Betriebsstrom für den Betrieb an einer Bleibatterie. Beim Betrieb an leistungsstarken LiFePO4 kann durch das höhere und stabilere Spannungniveau durchaus mehr fließen.


    Eine Alternative ist es, bei ordentlicher Absicherung des BSR, den Steuerstrom hinter dem schaltenden BMS anzuschließen und den Laststrom zum Relais des BSR direkt zu führen. Dazu müssen die Zellen und deren Verkabelung aber ausreichend dimensioniert ausgeführt werden, sonst baut man sich, je nach BMS, eine Klapperschaltung, die im Extremfall durch Überspannungen erhebliche Schäden in der Bordelektronik verursachen kann.

  • Hallo,


    gleichfallst!


    Kurze Antwort: nö.

    Am BSR liegt es, Du müsstest dem BSR entsprechen und gut.

    Rechne mit rund fünffachem Anlaufstrom.