Bei auflandigem Starkwind gefährliche Einfahrten in Häfen an der Ostsee

  • Die Schleimündung wird gern gefährlicher gesehen, als sie in Wirklichkeit ist. Videos, wie die der "Smilla" und der Asgaard" sehen spektakulär aus. Man muss aber auch dazu sagen, dass dieser wilde Bereich nur ganz wenige Kabellängen beträgt, dann wird es wieder normal.

    Und es stimmt, man geht dort bei Ost mit Maschine und gesetztem Groß kraftvoll durch und fällt möglichst rasch ab; schon beginnt das genussvolle Segeln.

    (Sagt jemand, der nie einen anderen als einen Schlei-Heimathafen hatte)

    Gruß, Klaus

  • Beim Vergleich Ostsee / Nordsee gibt es aber schon einen deutlichen Unterschied was die Windstärken angeht. Die Nordseepassagen bei Wind gegen Strom werden ja schon bei 4Bft gefährlich, in der Ostsee wird es erst bei mehr Wind kritisch.


    Und dann kann man ja mit der Seekarte und der Wetterprognose gut Alternativ planen. Bevor ich bei Ost 7 die Schlei anlaufen würde, würde ich entweder im tiefen Wasser außen ums Sperrgebiet in die Kieler Förde einlaufen und da nach Laboe nicht Schilksee oder eben in die Eckernförder Bucht.

  • Die Schleimündung wird gern gefährlicher gesehen, als sie in Wirklichkeit ist. Videos, wie die der "Smilla" und der Asgaard" sehen spektakulär aus. Man muss aber auch dazu sagen, dass dieser wilde Bereich nur ganz wenige Kabellängen beträgt, dann wird es wieder normal.

    Und es stimmt, man geht dort bei Ost mit Maschine und gesetztem Groß kraftvoll durch und fällt möglichst rasch ab; schon beginnt das genussvolle Segeln.

    (Sagt jemand, der nie einen anderen als einen Schlei-Heimathafen hatte)

    Da muss ich dir völlig zustimmen.

    Bis zur ersten Roten Tonne nach der Hafenausfahrt hat man Wassertiefen von 5-6 Meter, da kann es sehr holprig sein bei den beschriebenen Bedingungen aber nie mal´s

    wie weiter oben gesagt ,,Grundsee``.


    Gruß Klaus


    Ab Windstärke zwölf gibt es keinen Atheisten mehr.( Helmut Gollwitzer)

  • dass auflandiger Starkwind Hafeneinfahrten auch an der Ostsee unpassierbar werden lässt. Regelmäßig ist das in polnischen Gewässern der Fall. Für mich ein Grund, die Gegend bisher gemieden zu haben.

    Das ist wohl richtig, aber soo oft kommt das auch nicht vor. Im letzten Sommer hatten wir das Problem an zwei Tagen nacheinander, die haben wir dann in Danzig vertrödelt: auch ganz nett.

    Klar, das ist nicht repräsentativ, aber meiner Ansicht nach kein Grund, nicht nach Polen zu segeln.

    Detlev

  • Darlowo. Trotz der langen Molenzangen pumpt der Schwell im Hafenkanal heftig. Geht dann die Brücke nicht auf muss man sich konzentriert von der groben Uferbefestigung fernhalten sonst ist die Emalje ab.


    Gruß Franz

    halber Wind reicht völlig