DGzRS-Bilanz 2021

  • Ich finde es interessant, dass im Titelbild ein Schiff in den Niederlanden im Schlepp eines DGZRS Kreuzers ist

    LG julian

  • da gibt es wohl einige Parallelen

    Quote

    "mangelnde Erfahrung ... und ... Leichtsinn"

    oder

    Quote

    "Einen tödlichen Absturz gab es ... weil sich Kletterer ... verstiegen hatten. Sie hatten sich aufs GPS verlassen."


    Aber stimmt schon, was die Sicherheit angeht, gemessen an den Zuwächsen in den Bergen hätte es dann ja an Nord- und Ostsee durch den den Corona Run auch deutlich mehr Notfälle geben müssen.


    Dennoch wäre es mal interessant zu wissen, was bei den Plätzen 1 und 2 (Motor / Grundberührung) dazu geführt hat und ob es vermeidbar gewesen wäre.

  • Wir sind auch mit Dieselpest ne halbe Meile vorm Hafen verreckt. Aber wir haben deswg. nicht die DGzRS gerufen.* Das meine ich z.B. mit "vermeidbar?".




    * soll jetzt nicht heissen, dass wir die Supergrobis sind. Es kommt immer auf die Situation an.

  • Eine halbe Meile vorm Hafen ist eigentlich genug los das man von jemandem mit reingenommen wird, wenn man freundlich fragt. Ich selbst habe jedenfalls schon genug Segler und Mobos längsseits genommen und in den Hafen gebracht. Weiter draussen sieht es für ein einmotoriges Mobo schon schlechter aus, das kann dann nicht unter Segeln ins Ziel.

    Michael :baden:



    Geschwindigkeit ist keine Hexerei ! Aber wer hexen kann ist schneller


    Für Rechtschreibfehler entschuldige ich mich schon mal vorab und bitte die dadurch entstandene Verwirrung zu verzeihen :loudly_crying_face:

  • Wassersport auf See ist schon ziemlich sicher, auch wenn es natürlich immer Möglichkeiten und Notwendigkeiten zur Verbesserung gibt.

    Ich sehe keine Notwendigkeiten. Beim Segelsport sind wir auf einen Niveau der tödlichen Unfälle die man nur als Vernachlässigbar bezeichnen kann, auch wenn jeder Einzelfall natürlich ein Tragödie darstellt. Man sollte eher mal anfangen die Überregulierung in diesem Bereich abzubauen.

  • Grisu100 , mir geht es nicht um Regulierung, im Gegenteil, sondern um besseres Bewusstsein, besseres Training etc. Da tut sich aber auch was, - Schwimmis werden mittlerweile auch auf Seekreuzern auf der Förde oder der Unterelbe angelegt, das ist noch nicht lange so. ISAF-Seenot-Trainings machen Leute auch ohne formale Notwendigkeit (Teilnahme an Seeregatten) mit. Mann muss sich zum Pinkeln nicht mehr unbedingt an die Reling stellen. Die Leute tragen auf See Gurte. usw.

  • Ich sehe keine Notwendigkeiten. Beim Segelsport sind wir auf einen Niveau der tödlichen Unfälle die man nur als Vernachlässigbar bezeichnen kann, auch wenn jeder Einzelfall natürlich ein Tragödie darstellt. Man sollte eher mal anfangen die Überregulierung in diesem Bereich abzubauen.

    wo bitte ist denn der Segelsport überreguliert? Eher das Gegenteil dürfte der Fall sein.
    Stichwort 15PS, Boots TÜV, Ausrüstungs und Versicherungspflucht. Gibt es alles nicht. Und jeder darf bis 15 PS alles fahren. Das kann dann auch schon ein 10m Segler sein -oder ein verdammt schnelles Schlauchi

    LG julian

  • Und jeder darf bis 15 PS alles fahren. Das kann dann auch schon ein 10m Segler sein -oder ein verdammt schnelles Schlauchi

    Ein normales 10m Segelboot wird mit 15PS untermotorisiert sein und ist dann ggf. eine Gefahr für sich und andere sein und damit sieht man das solche Regelungen teilweise die Gefahr erhöhen anstatt zu verringern. Das gleiche, wenn dann beim Verchartern das Funkgerät ausgebaut werden muss und die Seenotsignalmittel nicht mitgegeben werden.

    Es gibt nun mal Staaten da ist das praxisgerchter und prgamatischer geregelt.


    Interessant ist für mich aus der DGzRS Bilanz das es die meisten Hilfefälle wegen Motorausfall und dann wegen Grundberührung gab. Das mit den Notruf aufgrund Motoproblem waren sicher keine Segelboote, anonsten würde da bei mir ein bischen eine Welt zusammenbrechen.

  • Es ist ja aufgeschlüsselt. Ja oft rufen Segelboote mit Motorproblemen um Hilfe

    LG julian