Bootstyp gesucht - sicher, familientauglich, einfach bedienbar

  • Am Ende hat man in ner großen Jolle mehr Platz zum Segeln als in nem kleinen Kajütboot. Wurde aber schon weiter oben geschrieben.

    Dass es auch offene Kielboote gibt ist Dir bekannt? Abgesehen davon bieten einige der hier genannten kleineren Kajütboote bzw. Kleinkreuzer bereits ausreichend Platz für eine vierköpfige Familie.

    Grüße, Peter

  • Post by Pütting ().

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  • Dass es auch offene Kielboote gibt ist Dir bekannt?

    Ja. Ich habe ja z.B. eines im obigen Beitrag genannt.

    Aber wenn die TO von Jollensegeln schreibt, ist Hai760 oder Neptun26 vielleicht etwas am Thema vorbei.

    Ich brauche keine Therapie. Ich muss nur segeln.

  • Hallo,

    Der recht hohe Anteil der "Unverstandenen Frauen" ist nicht etwa der mangelhaften Kommunikationsfähigkeit dieser Frauen geschuldet, sondern eher der Vorliebe der Männer, Alles analytisch zu zerpflücken. 🙂


    Die Themenstarterin nennt drei Bedingungen, die eingehalten werden sollten:

    - Boxengröße

    - Kentersicherheit

    - Verdrängung = Masse des Bootes + (2+2) Personen


    Ansonsten ist sie nicht festgelegt und für fast alles offen. Das Segeln mit einer Jolle kennt sie und ist davon begeistert.

    Nun aber erfährt sie fast alles über Bootstypen und Mann's-Typen, ohne zu erfahren, warum gerade DAS Boot für sie geeignet sein soll.


    Reinhard

    Keiner und Nichts kann mich enttäuschen.
    Nur meine Erwartungen vermögen das.

  • Tja Reinhard, schade ne. Aber klassisches Beispiel dafür, dass Männer eben nicht zuhören, oder in diesem Fall, mitlesen.

    Sie nannte nämlich noch eine vierte Bedingung: Ihr Budget liegt bei max. 6.000€.

    . . . Mir war das bekannt. Ist somit ein schlechtes Beispiel.

    Ich wollte die Beiträge der Themenstarterin nur nicht "analytisch zerpflücken". 🙂

    Als ich im # 23 den Preis von 4.700 € nannte war mir diese Bedingung auch schon bekannt.

    Ansonsten aber tauge ich als Beispiel für "Nichtzuhören".

    __________________________

    Frau: "Mann hör mir doch mal zu !"

    Mann: "Frau hör doch mal auf !"

    __________________________


    Reinhard

    Keiner und Nichts kann mich enttäuschen.
    Nur meine Erwartungen vermögen das.

  • Die Themenstarterin nennt drei Bedingungen, die eingehalten werden sollten:

    . Mir war das bekannt. Ist somit ein schlechtes Beispiel.


    Deine Aussage, dass sie 3 Bedingungen nannte ist aber schlicht und ergreifend unvollständig, denn es waren 4. Ob dir die vierte bekannt war oder nicht, spielt hier keine Rolle, denn es geht um deine Aussage. Du kannst nicht einfach DInge unterschlagen, wenn es dir gerade in den Sinn passt. Also kannst du schon, sieht man ja. Nur ist es nicht gut und der Diskussion auch nicht zuträglich.

  • . . . Du kannst nicht einfach DInge unterschlagen, wenn es dir gerade in den Sinn passt. Also kannst du schon, sieht man ja. Nur ist es nicht gut und der Diskussion auch nicht zuträglich.

    . . . Ich tat es. Also konnte ich es. Das ist richtig. 🙂

    Wenn es mir in den Sinn gekommen wäre, hätte ich diese 4. Bedingung auch noch aufgezählt.

    ______________________________________

    Im Greisenalter kann man immer besser zwischen Wesentlich und Unwesentlich unterscheiden.

    Immer mehr wird unwesentlich. Dieses muss man sich nicht merken.

    Manche vermuten dann irrtümlich eine beginnenden Demenz. 🙁


    Reinhard

    Keiner und Nichts kann mich enttäuschen.
    Nur meine Erwartungen vermögen das.

  • Welche Kriterien wesentlich sind und welche unwesentlich sind obliegt aber nicht dir zu entscheiden. Darüber entscheidet allein die TO. Wo wir an dem von dir aufgeführten Punkt wären, dass hier viele Männer der Frau erklären, was sie zu wollen hat (oder welche Bedingungen für sie wesentlich zu sein haben) ;)

  • . . . jetzt wird's für mich etwas unangenehm. Ich möchte dich nicht erneut berichtigen, ich muss es aber:

    _______________________________________________

    Nur ich entscheide, was für mich wesentlich/unwesentlich ist -

    so, wie du nur für dich das entscheidest und die Themenstarterin es für sich entscheidet.


    Reinhard


    PS: Hugo , ich hab's zu spät gelesen. Du hast recht.

    Keiner und Nichts kann mich enttäuschen.
    Nur meine Erwartungen vermögen das.

  • Boah, ey Leute... Lasst doch die Themenstarterin selbst entscheiden, was sie will und was nicht. Ich denke, sie bekommt aus der Diskussion ein ganz gutes Bild von den vorgeschlagenen Booten. Und wir müssen nicht (erfolglos!) versuchen, uns gegenseitig davon zu überzeugen, ob eine Etap, Hai, Neptun oder was weiß ich ins Schema passen oder nicht.

  • Ja. Ich habe ja z.B. eines im obigen Beitrag genannt.

    Aber wenn die TO von Jollensegeln schreibt, ist Hai760 oder Neptun26 vielleicht etwas am Thema vorbei.

    Jollensegeln ist, wenn "mann" sich einfach nur kurz die Mühe machen würde, wenigstens auch noch den zweiten Beitrag der TO (#16) zu lesen, schon länger kein Thema mehr. Zitate: "Da ich auch alleine mit den Kids raus möchte ist mir Kentersicherheit fast am Wichtigsten. ... Idee Kielboot ist sicher gut - und es darf einfach und alt sein... sollte so Einiges verzeihen können."

    Grüße, Peter

  • Ich tu mich schwer, hier nochmal zu antworten, ohne Feedback der TO.

    Ich möchte auch nicht akribisch analysieren, was sie in ihren Beiträgen gemeint haben könnte.

    Ich schreibe, da direkt zitiert und somit angesprochen, und wenn sich die TO besserwisserisch auf den Schlips getreten fühlt, bitte ich um Nachsicht.

    Es ging um ein einfaches und sicheres Boot, und um Jollensegeln. Es gibt steifere Jollen, und ranke. Die meinerseits erwähnte H-Jolle ist vielleicht eher diffizil.

    Es sind hier im Thread einige offene Kielboote angesprochen worden, die passabel bis gut segeln. C55, Seahorse (oder sailhorse), und ein paar mir nicht geläufige Schweizer Klassen. Das ist ohnehin das vermutlich sinnvollste, sich an dem zu orientieren, was im Revier gängig und bewährt ist.

    Ansonsten sei versichert, dass man auch mit Schwertbooten und Kindern guten Gewissens segeln kann. Ich tu dies schon seit geraumer Zeit, und ich kenne es von Kindesbeinen. Und Jolle ist nicht gleich Jolle.

    Auch schwerere, familienfreundliche Jollen wie Zugvogel oder Forelle bieten ein hohes Maß an Unmittelbarkeit und Direktheit. Auch Kielboote wie Sailhorse oder c55 oder ... bieten dies. Viele, die so segeln gelernt haben, schätzen dies und die Nähe zum Wasser.

    Wenn die TO einen Kreuzer hätte gesucht, hätte sie es geschrieben. OK, ich hab mit dem P-Backdecker auch einen vorgeschlagen. Aber eben einen mit dieser Direktheit. Das Vermögen des Eikboom-Backdeckers, sich aus annähernd 90 Grad wieder aufzustellen, ist hier im Forum mehrfach beschrieben worden. Nein, das Boot passt nicht, schon der Breite wegen.

    Hai760 und Neptun 26 übrigens auch nicht.

    Und Einfachheit... Das sind ziemlich ausgewachsene Kreuzer mit viel Gedöns drauf. E-Anlage, Maschine, Beleuchtung... alles Kram, um den man sich kümmern muss. Was man gerne macht, wenn man einen Fährtenkreuzer haben will. Und genau das lässt sich nicht rauslesen.

    Ich brauche keine Therapie. Ich muss nur segeln.

  • Zur Unterstützung des Gesagten die Anmerkung, dass ein senkrecht nach unten weisender Kielballast zunächst annähernd wirkungslos ist. Erst bei Auslenkung, bei Lage entfaltet er seine stabilisierende Wirkung.

  • Das hat sie im Eingangspost geschrieben.

    ... schon, aber woher weiß sie das? Sie hat es noch nicht

    Dass "Jolle" einerseits und "Platz für vier Personen, sicher und gutmütig" andererseits im Widerspruch zueinander stehen, wurde hier eigentlich schon beginnend mit der zweiten Antwort festgestellt. Dem würde ich zustimmen und, davon ausgehend, dass Sicherheit stets vorrangig ist, jenen beipflichten, die zu einem gutmütigen, im Gegensatz zur Jolle weitgehend kentersicherem Kielboot bzw. wenigstens Kielschwerter geraten haben.

    Nicht festgestellt, sondern behauptet.

    Jollen können umkippen, wie Fahrräder, beide sind jedoch nicht unsicher. Warum sollen lahme, schwere Bleitransporter sicherer sein als eine gemäßigte Jolle? Nur weil sie träge reagieren?

    Es muss ja nicht gleich Contender, 14füßer, ... sein, brave Wanderjollen bieten reichlich Platz in der Plicht und sind hinreichend sicher ohne lahm und behäbig zu sein. Das Sicherheitsbedürfnis treibt zuweilen merkwürdige Blüten.

    Umgangssprchlich gelten offene Kielboote auch als Jollen, sie sind wie geschaffen für Binnenseen.

    Ich möchte die noch ungenannte Caravelle in den Topf geben. In die Jahre gekommen, aber wenn man ein gutes Exemplar ergattern kann, sollte man sie in die engere Wahl ziehen.


    Gruß Franz

    halber Wind reicht völlig

  • Jollen können umkippen, wie Fahrräder, beide sind jedoch nicht unsicher. Warum sollen lahme, schwere Bleitransporter sicherer sein als eine gemäßigte Jolle? Nur weil sie träge reagieren? ... Das Sicherheitsbedürfnis treibt zuweilen merkwürdige Blüten.

    O je. Hättest Du doch wenigstens als Argument angeführt, dass Kielboote sinken können, Jollen dagegen, jedenfalls solche mit Auftriebskörpern, normalerweise nicht - was ja wirklich ihr großer Vorteil ist. Aber das hier ...


    Um die Frage zu beantworten: Weil Jollen nur formstabil sind und erheblich geringere Kenterwinkel als Kielboote verzeichnen, die i.d.R. deutlich über 110 Grad noch ausreichend aufrichtendes Moment haben! Ist aber eigentlich eine Binsenweisheit. Im Gegensatz übrigens zur Erkenntnis, dass Kielboote bloß "lahme Bleitransporter" sind. Das wissen ja viele noch gar nicht! 😂

    Grüße, Peter

    Edited once, last by Pütting ().

  • Pütting: wie groß ist Deine Erfahrung mit Jollen bzw kenterbaren Schwertbooten im Allgemeinen?

    Und wer hat behauptet, Kielboote seien im Allgemeinen lahme Bleitransporter?

    Mit Sailhorse, c55, Dyas... sind gute Beispiele offener, einfacher und "jollenartiger" Kielboote genannt. Diese Boote sind auch im Hafen und ohne Motor easy im Handling. Mir scheint, sie könnten dem, was die TO geschrieben hat, nahe kommen. Und wenn sie Jollensegeln gelernt hat, und explizit nach Wanderjollen fragt, weiß sie, daß Kentersicherheit ein relativer Begriff ist.

    Mein Boot (was den beschriebenen Gedanken der TO definitiv nicht entspricht, für mich trotzdem ein geniales Boot ist) ist auch nicht absolut kentersicher. Aber man muss viel falsch machen. Dieses Boot, bzw diese Klasse, ist definitiv als Familienfahrtenboot entworfen, und wird sehr weitgehend so genutzt. Auf den großen Seen in MV, in den Bodden, und zuweilen auch auf kurzen Seepassagen. Kann es umkippen? Ja. Genauso, wie Du mit dem Auto am Baum landen kannst.

    Ich brauche keine Therapie. Ich muss nur segeln.

  • ................., die i.d.R. deutlich über 110 Grad noch ausreichend aufrichtendes Moment haben! .......

    Scheint die Sonne auf das Schwert

    macht der Segler was verkehrt.


    ... ist wie beim Fahrradfahren: Mit dem Sportgerät umgehen können sollte man schon.

    Mit der Jolle an der Atlantikküste oder mit der Familie auf Waddenzee und IJsselmeer oder vier Wochen Ostsee mit dem Jollenkreuzer - geht.


    Gruß Franz

    halber Wind reicht völlig

  • wie groß ist Deine Erfahrung mit Jollen bzw kenterbaren Schwertbooten im Allgemeinen?

    Sagen wir mal so - auch wenn's hier nichts zur Sache tut - damit gekentert bin ich schon, und nicht nur im Allgemeinen. Übrigens ändert die Frage auch nichts an der Physik.


    Es ist doch ganz einfach: Jollen können kentern, Kielboote können sinken - da hat man die Wahl. Möglichst kentersicher und unsinkbar zugleich geht meistens nicht, von wenigen Ausnahmen wie Etap abgesehen. Ich persönlich würde zwar mit kleinen Kindern (von denen ich drei hatte, um gleich der nächsten Frage nach Erfahrung zuvorzukommen) ein Kielboot vorziehen. Eben so, wie es die TO in #16 schließlich ebenfalls überlegte. Allerdings hatte ich auch keine Bedenken, meine Kinder im Zugvogel mitzunehmen. Wenn sie Westen tragen und schwimmen können, sehe ich da kein Problem. Natürlich ist das Ganze eine Frage der persönlichen Vorlieben, des Temperaments und so weiter. Aber das wurde ja schon alles geschrieben.

    Grüße, Peter

    Edited 3 times, last by Pütting ().